Shutdown im Netz: aalglatt offline

27. Oktober: Liebe Leser, Sie haben es bemerkt: Unsere Seite aalglatt-warnemuen.de war offline. So wie Millionen andere Seiten weltweit auch. Wegen einer weltweiten gravierenden Sicherheitslücke wurden viele Seiten vorsorglich abgeschaltet. Betroffen war/ ist die weit verbreitete Programmiersprache PHP, auf der ein Großteil des gesamten Internets basiert – von einfachen Blogs über große Nachrichtenportale bis hin zu komplexen Onlineshops und Content-Management-Systemen wie eben auch WordPress. Nach dem Shutdown im Netz hoffen wir nun, Ihnen sicher wieder Informationen aus Warnemünde zukommen lassen zu können.

Neue Pläne für Karls Pier 7

27. Oktober: Manchmal ändern sich Pläne – und das ist dann sogar richtig gut. Denn Karls Pier 7 wird nun nicht über den bevorstehenden Winter umgebaut, sondern erst ab November 2027. Der Grund wird Menschen mit Handicap freuen: Denn auch sie sollen von den künftigen großzügigen Dachterrassen den tollen Blick auf die Ostsee genießen können. Damit sämtliche Bereiche für alle Gäste zugänglich sind, müssen Aufzüge eingeplant und die Statik angepasst werden. Das erfordert die Überarbeitung der Bauanträge. Karls Pier7-Fans dürfen sich auf das künftige neue Gebäude, aber auch schon auf die nächsten Monate freuen: Denn das Haus bleibt geöffnet, auch wenn Renovierungsarbeiten anstehen. Alle Details und der Zeitplan unter: Land und Leute

KunstOffen 2027: Jetzt für Teilnahme anmelden

27. Oktober: Nun stehen zwar erst einmal der Reformationstag, in Warnemünde damit verbunden der Martinsumzug, die Halloweenparty im Kurhausgarten und im Dezember dann auch Weihnachten vor der Tür. Dennoch haben die Organisatoren schon das Pfingstfest 2027 im Auge. Vom 15. bis 17. Mai  öffnen zu Pfingsten wieder zahlreiche Ateliers, Werkstätten und Galerien in Mecklenburg-Vorpommern ihre Türen. Auch Rostocker Kunstschaffende sind eingeladen, sich an der Aktion KunstOffen zu beteiligen. Anmeldeschluss ist der 31. Dezember 2026.

Im vergangenen Jahr beteiligten sich neun Rostocker Kunstorte. Das Spektrum reicht von Malerei und Skulpturen über Fotografie bis zu experimentellen Kunstformen und Installationen. Auch Konzerte und kreative Mitmachangebote können das Programm bereichern. Die Anmeldung erfolgt online unter www.ostseeferien.de/anmeldung-kunstoffen. Weitere Informationen erteilt der Verband Mecklenburgischer Ostseebäder e. V. unter Tel. +49 381 80892674 oder per E-Mail a.gaefke@ostseeferien.de.

Mikroplastik in Sedimenten

27. Oktober: In einem kürzlich in der Fachzeitschrift Earth-Science Reviews erschienenen Übersichtsartikel berichten Forschende des Leibniz Instituts für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) und der Universität Leicester (Großbritannien) wie sich Sedimentablagerungen im Laufe der Jahrzehnte durch den Menschen verändert haben. So werden stetig neue synthetische Materialien erfunden, benutzt und gelangen anschließend durch unsachgemäße Entsorgung in die Umwelt, wo sie sich im Sediment ablagern. Die Forschenden schlagen vor, kleine Plastikpartikel (1µm – 5mm groß, Mikroplastik) im Sediment als Marker für das sogenannte Anthropozän (ein vorgeschlagenes neues, durch den Menschen geprägtes Erdzeitalter) zu nutzen.

Wie Seenotretter kochen

21.Oktober: „Lulus Bohnentopf“ von Norderney, „Sauerfleisch nach Oma Irma“ aus Büsum, „Seefeste Kartoffelsuppe“ aus Laboe, „Kassler mit Schlagseite“ vom Darßer Ort oder „Vormanns Fischklopse“ aus Sassnitz. Noch nie so gehört? Die Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) hat gerade ein Kochbuch unter dem Titel „Seenotrettern in die Kochtöpfe geschaut“ vorgestellt. Autorin ist Silke Ahrends. Sie war in Kombüsen der Seenotretter unterwegs, die rund um die Uhr im Einsatz sind und die es lieben, schnelle, frische und schmackhafte Gerichte zuzubereiten. Geschichten von Bord der Seenotrettungskreuzer hat sie ebenfalls dazu gefügt. Das Buch ist im Seenotretter-Shop erhältlich.

Tagestour ins Schloss Gavnø

20. Oktober: Zu Weihnachtstouren nach Dänemark lädt Karsten Scheibe auch in diesem Jahr wieder ein. Den Anfang macht traditionell die Tagesfahrt zum Schloss Gavnø am 7. November. Der Weihnachtsmarkt auf Schloss Gavnø findet immer an den beiden ersten Wochenenden im November statt. Er hat sich im Laufe der Jahre zu einem der schönsten und größten Weihnachtsmärkte in Dänemark entwickelt. Das ganze Schloss ist weihnachtlich geschmückt. Mehr als 150 Aussteller bieten in den ehemaligen Stallungen und Kutschengaragen an ihren festlich geschmückten Ständen Regionales, Kunstgewerbe, Weihnachtsdeko, Schmuck und vieles mehr an. Der Duft von Glögg, Æbleskiver und gebrannten Mandeln durchzieht die Hallen. Die Schlossgarde spielt dazu weihnachtliche Musik. Die schlos­seigene Brauerei präsen­tiert ihr traditionel­les „Juleb­ryg“, ein dunk­les Weihnachts­bier. Empfehlenswert ist auch eine Besuch des Schlosses und der Schlosskapelle.

Treffpunkt ist um 4.45 Uhr  in Lütten Klein,  um 5 Uhr im Fährcenter im Überseehafen. Um 6 Uhr legt die Scandlines-Fähre ab, auf der ein Frühstücksbüfett auf die Mitreisenden wartet. Gegen 8 Uhr trifft die Fähre in Gedser ein. Von dort geht es per Bus zum Schloss Gavnø. Die Rückfahrt von Gedser per Fähre startet um 18 Uhr, wo ebenfalls ein Büfett gebucht ist. 20 Uhr sind die Mitfahrer zurück in Rostock. Der Reisepreis beträgt 149 Euro. Anmeldung per Email karsten-scheibe@t-online.de oder unter 0172 / 93 21 897.

Hilfe für 50 Fuß-Yacht

19. Oktober:  Zur Anlegehilfe wurde heute Nachmittag der Seenotkreuzer „Arkona“ gerufen, um einer 50 Fuß Yacht in den Hafen zu helfen. Sie hatte unterwegs auf See den Propeller für den Motor verloren und kam nun unter Segeln nicht mehr sicher zu einem Liegeplatz auf der Hohen Düne. Die Seenotretter nahmen die große Yacht längsseits und bugsierten sie vor die „Rugard“ im Alten Strom.

Ostsee schwappte über

18.Oktober: Da haben wir heute noch mal Glück gehabt. Die angekündigte Sturmflut hielt sich in Grenzen. Einen knappen Meter über Normal stieg das Wasser der Ostsee in Warnemünde. Aber der Herbst und damit die Sturmflutsaison haben ja gerade erst Fahrt aufgenommen. Foto: mkad

20. März: Kultur trifft Genuss

17. Oktober:  Kultur trifft Genuss heißt es wieder im März 2027. Exakt am 20. März laden zahlreiche Restaurants in Warnemünde und Rostock zu einem stimmungsvollen Abend ein,während dem sich Musik und Theater mit Kochkunst und Genuss vereinen. Am 20. November wird der Online-Ticketshop öffnen, sodass Interessenten sich rechtzeitig in ihrem Lieblingslokal Plätze sichern können.

Planungen für Museums-Erweiterung

15. Oktober: Die Spatzen pfeifen es längst von den Dächern, aalglatt hat es bereits vermeldet: aus dem Sondervermögen des Bundes für Infrastruktur und Klimaneutralität fließt Geld für die Erweiterung des Heimatmuseums in der Alexandrinenstraße. Das bestätigte auf aalglatt-Anfrage der Eigentümer der Immobilie, der „Eigenbetrieb Kommunale Objektbewirtschaftung und -entwicklung der Hanse- und Universitätsstadt Rostock“. Pressesprecher Arndt Draheim: „Im Ergebnis der Erweiterung sollen künftig beide Häuser (Anmerkung der Redaktion: das bisherige Heimatmuseum Alexandrinenstraße 31 und das Nachbarhaus, das bislang teils als Pension betrieben wurde), als Heimatmuseum genutzt werden können. Zurzeit findet die Abstimmung zu den erforderlichen Umbauten statt. Details stehen voraussichtlich ab Mitte 2027 nach Abschluss dieser Planungsphase fest. Daher können wir zum jetzigen Zeitpunkt noch keine weiteren konkreten Angaben machen.“

 

In der Bildmitte die strahlende 11 111. Besucherin des Heimatmuseums Warnemünde im Jahr 2026 Marlit Hase aus Leipzig. Links daneben Ehemann Michael Hase, rechts neben der Jubiläumsbesucherin Bärbel Niekrenz. Museumsleiter Christoph Wegner (1. v. l.) und der 2. stellvertretende Vereinsvorsitzende Werner Kreuscher (1. v. r.). flankieren die Jubiläumsgäste. Foto: Jörg Eckardt

11 111. Besucherin im Heimatmuseum

12. Oktober: Das Jahr 2026 läuft gut für das Heimatmuseum Warnemünde. Unbemerkt durchbrach man bereits im September die als Minimalziel selbst gesteckte Marke von 10 000 Besuchern. Am 9. Oktober gegen 12.30 Uhr konnten Museumsleiter Christoph Wegner und der zweite stellvertretende Vorsitzende des Museumsvereins Werner Kreuscher mit der Leipzigerin Marlit Hase nun bereits die 11 111. Besucherin begrüßen. Gemeinsam mit Ehemann Michael und Freundin Bärbel Niekrenz kam sie erstmals ins Heimatmuseum. Die Jubiläumsbesucherin war zwar nicht zum ersten Mal in Warnemünde, aber es war ihr erster mehrtägiger Aufenthalt im Ostseebad. Quartier hat die Dreier-Reisegruppe im Hotel Neptun bezogen. Den Besuch im Heimatmuseum empfahlen ihnen Freunde sowie der Gästeservice des Hotels. Alle drei waren nach ihrem Besuch einstimmig der Meinung, dass es sich gelohnt hat ins alte Fischerhaus zu gehen. Und das nicht nur wegen der kleinen Geschenke, die die Jubilarin überreicht bekam. Neben einer Urkunde erhielt sie auch eine Jahreskarte für den freien Eintritt ins Museum sowie, passend zum aktuellen Herbstwetter, einen Regenschirm mit Vereinslogo. Zum Abschied wünschte Marlit Hase dem Team vom Heimatmuseum weiterhin viel Erfolg und versprach auf jeden Fall wiederzukommen. Christoph Wegner

Unterwasser-Jagd ist der Titel  der Sandskulptur von Vladimir Bludnik aus Polen. Wird der Taucher oder der große Räuber die Schatzkiste mit sich nehmen können? Foto: susa

Sandskulpturen noch zu bewundern

10. Oktober: Noch bis zum 1. November kann man die wunderbaren Sandskulpturen der 16. Warnemünder Sandwelt an Karls Pier7 direkt am Passagierkai täglich bewundern. Unter dem Motto „KARLifornia Beach – Maritime Weltreise“ können bis zu drei Meter hohe, detailreiche Sandskulpturen von internationalen Profi-Künstlern in Augenschein genommen werden.

Kino-Abende Am Moor

10. Oktober: Kino-Abende soll es in der Begegnungsstätte Am Moor im Wiesenweg 4a künftig regelmäßig über die Herbst- und Wintermonate geben. Zum Auftakt am Mittwoch, 18. November, um 18 Uhr wird die Kultkomödie „Der gezähmte Widerspenstige“ mit Adriano Celentano und Ornella Muti gezeigt.  So sich das Angebot großer Beliebtheit erfreut, werden über die Leinwand bei Popcorn und in guter Gesellschaft weitere tolle Filme flimmern. Der Kulturbeitrag beträgt zwei Euro.

Die Geschichte der Warnemünder Kinos ist lang und turbulent. Die Parklichtspiele in der Dänischen Straße, die 1924 eröffnet wurden, schlossen 1995 ihr Pforten. Das 5-D-Kino Ostseewelten am Leuchtturm machte leider auch nach ein paar Jahren dicht. Vorübergehend lud auch das Parkhotel Hübner zu Filmabenden ein. Großer Beliebtheit erfreut sich glücklicherweise nach wie vor das Dienstags-Kino in der Kleinen Komödie, das einmal im Monat stattfindet und ausgewählte Filme während einer Nachmittags- und einer Abendvorstellung präsentiert. Im Sommer zur Hanse Sail gibt es dann auf der Mittelmole auf Initiative der WIRO Kino-Freilichtveranstaltungen, während denen Wunsch-Filme der Warnemünder und Rostocker gezeigt werden. Nun also ein weiterer Hotspot im Wiesenweg. Kulturelle Angebote kann es in unserem Ostseebad zur Freude der Einheimischen und Urlauber nicht genug geben. Danke.

 

So präsentierte sich das Vereinsheim des Warnemünder Segel Clubs nach seiner Eröffnung. Foto: Archiv Heimatmuseum

Segler-Vereinsheim hat ausgedient

7. Oktober: Das hochbetagte, durchaus aber zweckmäßige Gebäude der Segler des WSC hat ausgedient.  Nur eine Armlänge entfernt wächst Tag um Tag das neue Vereinshaus für den Warnemünder Segelclub. Was in den nächsten Tagen passiert und was vor rund 100 Jahren an dieser Stelle geschah, das lesen Sie unter: Land und Leute

Es kommen neue Bäume

7.Oktober:  Kurzzeitig gesperrt war in der vergangenen Woche die Alexandrinenstraße in Höhe der Hausnummer 72. Vermessungen wurden vorgenommen. aalglatt fragte  nach und erfuhr von Steffi Soldan aus dem Grünamt, dass hier wieder Bäume gepflanzt werden. Sie schrieb: Die Bäume in der Alexandrinenstraße sind mit einem Rabattengeländer und einer Staudenunterpflanzung ausgeschrieben. Sie sollen noch in diesem Jahr gepflanzt werden. Am 13. Oktober tagt u. a. zu diesem Thema die Vergabekommission und dann kommt noch die Unterschriftenrunde für den Auftrag. Der Baubeginn ist laut Zeitschiene der 9.November diesen Jahres. Wenn alles glatt läuft, ist die Alexandrinenstraße vielleicht Ende November dran. Genauer können wir es zum jetzigen Zeitpunkt leider noch nicht sagen.

Neue Ausstellung: Augenblicke, die das Herz berühren

  1. Oktober: Magic Moments – Augenblicke, die das Herz berühren“ wird am 9. Oktober im Strand-Hotel Hübner eine neue Ausstellung des Warnemünder Künstlers Mario Sunmir eröffnet, die bis Ende Dezember in Augenschein genommen werden kann. Zu sehen sein wird die Ausstellung vom 9. Oktober bis Ende Dezember 2026.

Der Kunstfotograf Mario Sunmir lädt mit seinen Arbeiten dazu ein, die kleinen außergewöhnlichen Momente des Lebens wieder bewusster wahrzunehmen. Der in Schwerin aufgewachsene und ausgebildete Fotograf folgt seit 1992 spontan, intuitiv und aus dem Moment heraus seinem Herzen. Wenn ihn ein besonderes Licht, das Meer oder eine außergewöhnliche Stimmung berührt, fängt Sunmir diese Augenblicke ein. Die Fotografie hat für Sunmir eine sehr persönliche Bedeutung. Nach Burnout und einer tiefgreifenden Umbruchphase waren es die Fotografie, Yoga und eine zunehmend bewusste Lebensweise, die ihm halfen, seinen Weg zurück ins Leben zu finden. Das bewusste Wahrnehmen seiner Umgebung, die Verbindung zur Natur und das Vertrauen in die eigene Intuition prägen ihn und seine Kunst bis heute. Diese besondere Verbindung ist in seinen Werken spürbar. Die Ausstellung zeigt vor allem maritime Bilder, Naturaufnahmen und außergewöhnliche Lichtstimmungen rund um Meer, Strand, Wald und Küste in Warnemünde. Mario Sunmirs Bilder sind frei von digitaler Bearbeitung. Die intensiven Farben und besonderen Stimmungen entstehen genauso in jenem Moment, in dem er sie wahrnimmt und mit seiner Kamera einfängt.

Im Winter mit AIDAsol ab Warnemünde in die weite Welt

6. Oktober: Wenn auch noch scheinbar sehr weit hin: Heute ist Buchungsstart für AIDA Kreuzfahrten in der Wintersaison 2028/2029. Das Programm reicht von neuen Karibikrouten über mehrwöchige Reisen ab/bis Deutschland nach Brasilien und Mauritius, Reisen nach Südostasien und Australien sowie Kanarenkreuzfahrten. Unterschiedliche Reisedauern ermöglichen sowohl eine kompakte Winterauszeit als auch mehrere Wochen Erholung an Bord.

So sind die AIDAprima, AIDAdiva und AIDAbella in der Karibik und in Mittelamerika unterwegs. Mehrere Routen starten in Deutschland. Mit AIDAsol führen verschiedene Weltenbummler-Reisen erstmals ab Warnemünde über mehrere Stationen entlang der afrikanischen Küste bis nach Mauritius. Für die 41- bis 55-tägigen Routen bleibt viel Zeit, unterschiedliche Regionen kennenzulernen und die längeren Seepassagen an Bord zu genießen.

AIDAluna startet ab Hamburg zur 27-tägigen „Großen Winterpause Kanaren & Azoren“. Ein weiteres Highlight ist die 50-tägige „Große Winterpause Brasilien zum Karneval“ mit AIDAluna. Die Reise startet in Hamburg und führt über den Atlantik nach Brasilien. Drei Tage in Rio de Janeiro ermöglichen es den Gästen, die Metropole während des Karnevals zu erleben. Ganz neu im AIDA Programm ist Maceió im Osten Brasiliens.

Ein weiterer Höhepunkt des Winterprogramms sind die Reisen mit AIDAstella in Südostasien. Dem Frühling entgegen geht es auf den Kanarenkreuzfahrten. Verschneite Landschaften, klare Winterluft und faszinierende Ziele nördlich des Polarkreises hingegen können Reisende mit AIDAluna entdecken. Reisen mit AIDAnova, AIDAperla und AIDAmar werden zu einem späteren Zeitpunkt zur Buchung freigeschaltet. Für AIDAmar ist eine Weltreise vorgesehen. Die AIDA Winterreisen 2028/2029 sind ab dem 6. Oktober 2026 im Reisebüro, im AIDA Kundencenter unter der Telefonnummer +49 381 202 707 07 sowie auf aida.de buchbar.

Erneut: Änderungen auf der Buslinie 37 ab 6. Oktober

3. Oktober: Und schon wieder ändert sich aufgrund der umfangreichen Straßenbauarbeiten in Warnemünde die Linienführung der Buslinie 37 im Oktober und November 2026. Diese ständigen Änderungen sind eine echte Herausforderung für Fahrgäste.

Vom 6. Oktober bis 18. Oktober sowie vom 24. Oktober bis 15. November fahren die Busse der Linie 37 in Richtung Mecklenburger Allee ab Haltestelle S Warnemünde Werft über die Haltestellen Alte Bahnhofstraße, Poststraße, Kirchenplatz (reguläre Haltestelle), Kurhausstraße, Seestraße, Kirchenplatz (Ersatzhaltestelle in der Heinrich-Heine-Straße), Wiesenweg und weiter in regulärer Linienführung bis zur Mecklenburger Allee. Die Haltestelle Wachtlerstraße entfällt.

In Richtung S Warnemünde Werft fährt die Buslinie 37 in dieser Zeit ab Haltestelle Wiesenweg über die Haltestellen Kurhausstraße, Seestraße, Kirchenplatz (reguläre Haltestelle), Fritz-Reuter-Straße und Alte Bahnhofstraße zur Endhaltestelle S Warnemünde Werft.

Vom 19. bis 23. Oktober fahren die Busse der Linie 37 in Richtung Mecklenburger Allee ab Haltestelle S Warnemünde Werft über die Haltestellen Alte Bahnhofstraße, Poststraße, Kirchenplatz (reguläre Haltestelle), Ersatzhaltestelle Kurhausstraße, Wiesenweg und weiter in regulärer Linienführung bis zur Mecklenburger Allee. Die Haltestelle Kurhausstraße wird verlegt in die Kurhausstraße auf Höhe Hausnummer 1. Die Ersatzhaltestelle ist nicht barrierefrei. Die Haltestellen Seestraße und Wachtlerstraße entfallen.

In Richtung S Warnemünde Werft fährt die Buslinie 37 in dieser Zeit ab Haltestelle Wiesenweg umgeleitet über die Ersatzhaltestelle Kurhausstraße und die Haltestelle R.-Wagner-Straße/ TZW zur Endhaltestelle S Warnemünde Werft. Die Haltestellen Seestraße, Kirchenplatz und Fritz-Reuter-Straße entfallen.

Die aktuellen Abfahrtszeiten sind unter www.rsag-online.de abrufbar.

Kreuzfahrtsaison endet erst nach Weihnachten

Oktober, 1.: ROSTOCK PORT vermeldet Rekorde. Allein im ersten Halbjahr 2026 gingen insgesamt 16,73 Millionen Tonnen Fracht über die Rostocker Kaikanten. Und auch aus dem Bereich Kreuzfahrt, deren Saison am 29. März mit AIDAdiva startete und am 29. Dezember mit dem Anlauf der Spirit of Adventure enden soll,  kommen positive Signale. Alle Details unter: Land und Leute

Siglinde Lindauer übergibt Apotheke

30. September: Heute geht eine Ära zu Ende. Siglinde Lindauer, seit dem 1. Oktober 1990 Inhaberin der Detharding-Apotheke am Kirchenplatz, übergibt diese an die junge Diplom-Pharmazeutin Ida Menzdorf, die ab morgen die neue Chefin ist.  Alle Details unter: Land und Leute

Auf der WSC-Baustelle umgeschaut

30. September: Voran geht es auf der Baustelle für das Vereinsheim des Warnemünder Segel Clubs. Aalglatt-Redakteurin Monika Kadner hat sich erneut vor Ort umgeschaut und ist mit Bauleuten, Seglern und Zaungästen ins Gespräch gekommen. Alle Details unter: Land und Leute

900 Liter Apfelsaft

28. September: Bei bestem Herbstwetter fand in der Kleingartenanlage Am Moor gestern das diesjährige Apfelfest statt. Während die mobile Saftpresse der „Mostis“ nicht stillstand, machten es sich viele Gartenfreunde in der Sonne gemütlich, kamen miteinander ins Gespräch und blieben auch beim Warten einfach noch ein bisschen länger. Am Ende sind es unglaubliche 900 Liter Apfelsaft geworden – und die wollen die Kleingärtner an ihrem Stand beim Warnemünder Weihnachtsmarkt gegen eine Spende weitergeben. Der Weihnachtsmarkt kann also diesbezüglich kommen. Die Organisatoren bedanken sich bei allen freiwilligen Helfern, die diesen Tag möglich gemacht haben, bei den Keramikfrauen rund um Sigrid mit ihrer selbstgetöpferten Keramik und natürlich bei den „Mostis“, die ihr Bestes gegeben haben. Ein großes Dankeschön geht auch an die Kleingärtner für die vielen Apfelspenden. André

 Anmeldung der künftigen Schüler

25. September: Mit Beginn des Schuljahres 2027/28 werden jene Kinder schulpflichtig, die in der Zeit vom 1. Juli 2026 bis 30. Juni 2027 sechs Jahre alt werden (Regeleinschulung). Für diese Kinder besteht seitens der Eltern Anmeldepflicht an der örtlich zuständigen kommunal getragenen Schule. Die Anmeldung ist durch die Sorgeberechtigten einvernehmlich vorzunehmen. Für Kinder, die für das Schuljahr 2026/27 vom Schulbesuch zurückgestellt wurden, besteht seitens der Eltern erneut die Anmeldepflicht für das Schuljahr 2027/28 (Einschulung nach Zurückstellung).

Kinder, die in der Zeit vom 1. Juli 2027 bis 30. Juni 2028 sechs Jahre alt werden, können auf Antrag der Erziehungsberechtigten mit Beginn des Schuljahres eingeschult werden, wenn sie für den Schulbesuch körperlich, geistig und verhaltensmäßig hinreichend entwickelt sind (vorzeitige Einschulung). Das Antragsformular ist auf der Internetseite www.rostock.de/einschulung oder bei den örtlichen Grundschulen erhältlich. Die Einschulung kann auf Antrag der Erziehungsberechtigten im Einvernehmen mit der Schulleitung auch um ein Jahr zurückgestellt werden (Zurückstellung). Bei der Entscheidung werden der schulpsychologische Dienst und das Ergebnis der schulärztlichen Untersuchung einbezogen. Auch hierfür ist ein schriftlicher Antrag notwendig.Auch in diesem Jahr erfolgen die Anmeldungen für die Einschulung für das Schuljahr 2027/28 wahlweise digital oder analog über einen Papierfragebogen, der spätestens bis zum 31. Oktober 2026 ausgefüllt zurückgesendet werden sollte. Bei der Rücksendung des Papierfragebogens sollte die Verzögerung durch den Postweg mit einkalkuliert werden. Auch in diesem Jahr werdend die benötigten Anmeldeinformationen ab dem 2. Oktober per Brief verschickt, können aber auch digital beantwortet werden. Wer bis zum 15. Oktober 2026 keine Anmeldeunterlagen erhalten hat, meldet sich gern per E-Mail beim Amt für Schule und Sport. Weitergehende Fragen werden im Internet unter der Adresse www.rostock.de/einschulung beantwortet oder können an einschulung@rostock.de per Mail gerichtet werden.

Neue Fahrbahndecke für Rostocker Straße

23. September: Zum Abschluss der umfangreichen Baumaßnahmen in der Rostocker Straße in Warnemünde im Auftrag der Stadtwerke Rostock AG und der Nordwasser GmbH wird nun die Fahrbahndecke im Auftrag des Tiefbauamtes komplett erneuert. Ab Freitag, 25. September, ist der Abschnitt von der Alten Bahnhofstraße bis zur Fritz-Reuter-Straße einschließlich der Einmündung voll gesperrt. Die Ausfahrt aus der Fritz-Reuter-Straße ist während der Bauarbeiten nur über die Beethovenstraße möglich.

Ab Montag, 5. Oktober 2026, ist dann vom Knoten Fritz-Reuter-Straße bis zur Richard-Wagner-Straße eine Vollsperrung erforderlich. Dabei wird auch die Straßenentwässerung erneuert. Eine Ausfahrt aus der Fritz-Reuter-Straße in die Rostocker Straße ist in Richtung Am Strom möglich. Die Bauarbeiten in diesem Abschnitt werden bis voraussichtlich 20. November 2026 andauern.

Umleitungen zur Umfahrung der jeweiligen Baustellen werden ausgeschildert. Der Baustellenbereich ist fußläufig begehbar. Das Einhalten der Parkverbote ist zwingend notwendig, um den Baustellenablauf reibungslos zu gewährleisten und um die Bauzeit einzuhalten. Das Tiefbauamt bedankt sich für das Verständnis für die Verkehrseinschränkungen.

 Einmalige Ausstellung im Munch-Haus

20. September: Unter dem Titel “ Menschen und Landschaften“ wurde am Freitag im Munch-Haus Am Strom 53 eine wohl einmalige Kabinettausstellung mit Arbeiten des norwegischen Malers Jørgen Dobloug (1945 bis 2018) eröffnet. Zu sehen ist eine sorgsam ausgewählte Auswahl an Bildern, die so noch nie gezeigt worden sind. Alle Details unter: Land und Leute

Engagement-Preis Nummer 1: Ein Strand für alle

13. September: Der Rostocker Engagement-Preis 2026 wurde gestern an drei Projekte verliehen, die auf unterschiedliche Weise zeigen, wie vielfältig ehrenamtliches Engagement in Rostock ist. Die Preise sind mit insgesamt 3.000 Euro dotiert. Der erste, mit 1500 Euro datierte Preis ging an das Projekt  „Ein Strand für alle – Barrierefreiheit sichtbar machen“ der Nurse Club Stiftung .Ein besonderes Herzensprojekt ist dabei „Ein Strand für alle“ in Warnemünde. Drei barrierefreie Strandkörbe, Strandrollstühle und Strandrollatoren, Informationsangebote und weitere Hilfsmittel ermöglichen Menschen mit Einschränkungen einen leichteren Zugang zum Strand und zum Stranderlebnis. Zugleich ist ein Netzwerk von Partnern entstanden, das für das Thema Barrierefreiheit sensibilisiert und die vorhandenen Möglichkeiten bekannter macht.

Den mit 1.000 Euro dotierten zweiten Preis erhält die Alte Schmiede Toitenwinkel e.V. für das Projekt „Schmiede-Engel“. Als ehrenamtliches Team organisieren die Schmiede-Engel Veranstaltungsreihen und Einzelveranstaltungen für den Stadtteil Toitenwinkel und darüber hinaus. Der dritte Platz, verbunden mit einem Preisgeld von 500 Euro, geht an Buntes Meer e.V. für das Buntes Meer Festival in Warnemünde. Drei Tage lang bringt das Festival Kunst, Kultur, Musik, Sport, Inklusion und Nachhaltigkeit zusammen. Das Festival schafft einen offenen Ort der Begegnung, an dem Menschen gemeinsam eine inspirierende Zeit verbringen können. Gleichzeitig bietet es Künstlerinnen und Künstlern sowie Vereinen eine Plattform, um sich und ihre Arbeit einem breiten Publikum vorzustellen. Linktipp: https://engagiert-in-rostock.de/

Herzlichen Glückwunsch, liebe Trachtengruppe

11. September: Unsere Warnemünder Trachtengruppe kennt man im Ort und weit darüber hinaus. Die Mitglieder werden während ihrer Rundgänge oder bei Portpartys von Touristen aus nah und fern oftmals um ein Foto gebeten, das dann in die ganze Welt gesendet wird. Ihre Tänze werden gefilmt und stets mit viel Beifall bedacht. Heute nun haben sie Grund zum Feiern. Denn die Geburtsstunde ihres Vereins liegt 50 Jahre zurück. Alle Details unter: Land und Leute

Zur Erinnerung an unsere Fischfrau

8. September: An nunmehr 14 Häusern im Ostseebad erinnern Tafeln an besondere Persönlichkeiten. An der Detharding-Apotheke am Kirchenplatz wurde heute ganz feierlich jene für Warnemündes legendäre Fischfrau „Min Herzing“ angebracht. Alle Details unter: Land und Leute

Diese Toilettenanlage am Strandzugang 23 wurde stets sauber gehalten. Foto: Harry F.

Dank an WC-Reiniger

6. September: Auch wenn wir uns heute und morgen auf spätsommerliches Wetter freuen dürfen – der Herbst steht auf der Leiter. Die Schwalben, die vor ein paar Tagen noch emsig nach Nahrung durch die Lüfte jagten, sind schon davon gezogen. Und auch die Strandgänger, die sich regelmäßig an ihren Stammplätzen getroffen haben, werden weniger. Sie nehmen Abschied vom Sommer, den einige von ihnen aufgrund des ständigem Windes als eher durchwachsen bezeichnen. Harry und seine Freunde, die seit Jahrzehnten in Höhe vom Strandzugang 22a die Sommer-Sonnentage verbringen, wollen zum Saisonabschluss aber auch mal Danke sagen. Und zwar dafür, dass die Toilettenanlage am Strandzugang 23 gegenüber der Jugendherberge sauber gehalten worden ist. „Selbst an den wenigen Hochsommertagen konnte man die Toiletten benutzen. Schade, dass es immer wieder Leute gibt, die das Klopapier mitgehen lassen. Und es mit der Hygiene nicht so genau nehmen. Aber die Reinigungsfirma hat ihr Bestes gegeben“, sagt Harry.

Sonntagsschule startet am 5. September

20. August: Die Warnemünder Sonntagsschule hat zahlreiche Fans. Viele von ihnen haben den Termin schon seit Jahresbeginn im Kalender stehen: Gleich nach der Hanse Sail gibt es die Karten in der Tourismuszentrale. Doch am Montag wurden sie enttäuscht: Noch waren keine Tickets zu haben. Aalglatt fragte nach bei Sonntagsschulleiter Dr. Hartmut Voß und erfuhr: Gerade eben ist das Programm komplett. Und die Karten sind ab sofort in der Tourismuszentrale erhältlich. „Wir starten mit dem diesjährigen Schuljahr am 5. September. Wie immer um 11 Uhr im Hotel am Alten Strom“, sagt der Warnemünder. Er konnte erneut Referenten gewinnen, die über sechs sehr spannende Themen in den nächsten Monaten sprechen werden.

Los geht es am 5. September. Dann spricht Benjamin Bowman, Mikrobiologe im Ruhestand über „Carl Uterhart – engagierter Arzt zu Land und auf hoher See – zwischen Warnemünde, Washington & Wellington“. Am 10. Oktober ist Wolfgang Wranik, Meeresbiologe i. R., zu Gast. Sein Thema: Stadtsafari – Natur entdecken im urbanen Alltag. Wer kennt sie nicht, die Rostocker Kunsthalle? Deren Leiter, Dr. Uwe Neumann, der zugleich Geschäftsführer der „Kunsthalle Rostock gGmbH“ ist, spricht am 7. November über den einzigen Neubau eines Kunstmuseums in der DDR und über die Entwicklungen bis in die Gegenwart.

Am 5. Dezember steht die Geschichte der Stephan Jantzen im Mittelpunkt des Vormittags. Wolfgang Heuer vom Verein Technische Flotte Rostock e.V. hat Interessantes zu berichten. Um unsere Warnemünder Mühle, die vor 160 Jahren in Betrieb gegangen ist, dreht sich alles während des Vortrags von Christian Meyer, einem Sohn der letzten Besitzer. am 9. Januar. Und natürlich kommt auch wieder Torsten Linke, Werkmeister, DB InfraGO AG, zu Wort. Sein Thema am 6. Februar:  Geschichte der Warnemünder Bahnhöfe – „Räder müssen rollen für den Sieg“

Die Abschlussveranstaltung der Sonntagsschule ist für den 6. März inklusive der Zeugnisausgabe geplant. „Ich freue mich auf tolle Vorträge und viele interessierte Zuhörer. Das wird garantiert wieder ein spannendes Schuljahr“, sagt Schulleiter Voß. susa 

Pfarrhaus wieder voll bewohnt

19. August: Das unter Denkmalschutz stehende Warnemünder Pfarrhaus in der Kirchenstraße 1 ist ab sofort wieder voll bewohnt. In den Sommerferien zog das Büro der Propstei Rostock in das erste Obergeschoss, wo  Propst Dirk Fey und Sekretärin Anne Weiß ihre Arbeitsplätze gefunden haben. Zuvor lag ihr Büro in der 10. Etage des Rostocker Nikolaikirchturms. Neben den neuen Büroräumen beherbergt das Obergeschoss jetzt auch ein Konferenzzimmer sowie das Archiv. Das Pastorenehepaar Stephan und Dirk Fey lebt bereits seit dem 1. April 2026 in der Dienstwohnung des Hauses. Alle Details unter: Land und Leute

Festliche Travestie-Show im Kurhaus

27. Juli: VIVA LA TRAVESTIE heißt es am 28. November um 20 Uhr im großen Bankett Saal des Warnemünder Kurhauses. In der Ankündigung heißt es: Erleben Sie einen unvergesslichen Abend voller Glanz, Glamour und weihnachtlicher Magie. Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt der Travestie und lassen Sie sich von den Künstlerinnen und Künstlern des Abends mitnehmen auf eine funkelnde Reise durch Verwandlung, Emotion und Entertainment. Freuen Sie sich auf eine festliche Show voller mitreißendem Gesang, beeindruckendem Tanz, spritzigem Humor und jeder Menge Glitzer – ein Abend, der Herz und Sinne zum Leuchten bringt. Die Künstler sind: Daisy von Butenschön & Divia Jolie, Megy B. & Gina De L’Amore, Vanity Glam Ryse & Meryl J. Ryse.  Ticket gibt es ab 50,50 Euro.

Zur Hochzeit in Tracht?

23. Juli: Haben Sie, liebe Leser, oder ihre Kinder oder Enkelkinder schon mal daran gedacht, in Warnemünder Tracht zu heiraten? Vielleicht ist der Gedanke gekommen beim Anblick des Braut-Paares, das die Warnemünder Trachtengruppe während des Niegen Ümgangs unterstützt. Ein besonderer Hingucker ist zweifellos die Braukrone. Aber woher soll man dieses Prunkstück  nehmen? Woher eine Tracht?  Wir sind der Frage nachgegangen. Alle Details unter: Land und Leute

Unser Teepott und ein Nachtclub in Acapulco

22. Juli: Sind Sie, liebe Leser, dem Tipp von Holger Kankel gefolgt und haben den Warnemünde-Krimi „Warnemünder Witwen“ gelesen? Der langjährige Redakteur der Schweriner Volkszeitung hat beim Stöbern erneut Bücher entdeckt, die Warnemünde thematisieren. In unserer Reihe „Warnemünder Bibliothek“  stellt er zwei Neuerscheinungen vor, die Lust aufs Lesen im Urlaub oder am Wochenende auf der Sonnen-Terrasse machen. Dabei erfahren Sie dann unter Garantie auch, was unser Teepott und ein Nachtclub in Acapulco miteinander zu tun haben.  Alle Details unter: Land und Leute

Hanse Hotel: Vermarktung eventuell 2027

19. Juli: Das ehemalige Best Western Hanse Hotel in der Parkstraße wird seit Jahren als Flüchtlingsunterkunft genutzt. Ursprünglich gab es die Idee, das Gebäude u. a. für altersgerechtes Wohnen zu nutzen. Wie der derzeitige Stand der Dinge ist, wollte der Ortsbeirat für Warnemünde und Diedrichshagen wissen. Wie Ortsamtsleiterin Franka Teubel auf der jüngsten Sitzung des ehrenamtlichen Gremiums informierte, finden hinsichtlich der zukünftigen Entwicklung des Objekts gegenwärtig Abstimmungen des kommunalen Eigenbetriebs KOE, dem Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung und Mobilität sowie dem Staatlichen Amt für Landwirtschaft und Umwelt Mittleres Mecklenburg zu möglichen Bebauungsvarianten statt. Auf Grundlage des derzeitigen Kenntnisstandes wird davon ausgegangen, dass der Vermarktungsprozess im kommenden Jahr gestartet werden kann. Vor diesem Hintergrund können derzeit keine konkreten Angaben zur mittelfristigen Weiternutzung des Objekts sowie zu einer belastbaren Zeitachse für Verkauf, Abriss, Bauleitplanung oder Erschließungsmaßnahmen gemacht werden. Die weitere Entwicklung und die konkreten Umsetzungsschritte werden zudem maßgeblich von den Planungen eines zukünftigen Investors abhängen.

Zum Thema Verkauf versus Weiternutzung ist festzuhalten, dass weiterhin die Vorbereitung der Vermarktung verfolgt wird. Bis zum Abschluss der laufenden Abstimmungen können jedoch noch keine abschließenden Aussagen zu den einzelnen Verfahrensschritten getroffen werden.

Bezüglich der angesprochenen Situation zu Sauberkeit und Hygiene im Bereich hinter dem „Best Western“ liegen  gegenwärtig keine Meldungen oder Beschwerden vor.

Der KOE bittet um Verständnis, dass zum derzeitigen Zeitpunkt noch keine weitergehenden Aussagen getroffen werden können.

 

Die Kleine Komödie wird derzeit vorwiegend vom Rostocker Volkstheater bespielt. Aber auch Gastspiele und Filmvorführungen werden hier angeboten und gern genutzt. Foto: susa

Kleine Komödie: Zukunft ungewiss

17. Juli: Die Kleine Komödie wird seitens des Volkstheaters nicht mehr bespielt sobald der Theaterneubau fertiggestellt ist. Mit dieser Hiobsbotschaft sorgte aalglatt bereits vor einem halben Jahr für Aufruhr. Doch zwischenzeitlich hieß es nach Rücksprache mit dem Volkstheater: Der Spielbetrieb geht weiter. Auch aus dem Kulturausschuss des Ortsbeirates kam diese Information. Wir sind der Sache nochmals nachgegangen und haben im kommunalen Eigenbetrieb KOE, der diese Immobilie bewirtschaftet, nachgefragt. Hier die Antwort mit Datum gestern: Wir haben Ihre Anfrage erhalten und können Ihnen nach Rücksprache mit dem Volkstheater Folgendes mitteilen: Eine weitere Bespielung der Kleinen Komödie durch das Volkstheater über den Fertigstellungstermin des Theaterneubaus hinaus ist nach jetzigem Stand nicht vorgesehen. Eine abschließende Entscheidung zur künftigen Nutzung des Gebäudes wird in zwei bis drei Jahren getroffen werden.

aalglatt-Anmerkung: Das dürfte noch spannend werden. Ohne diese Kultur-Stätte wäre Warnemünde wieder ein Stück trister und niveauloser.

Dauerthema: kaputte Gehsteige

15. Juli: Kaputte Gehwege in Warnemünde sind leider ein Dauerthema. Der Stadtverwaltung ist das bekannt, denn davon zeugen Schilder in zahlreichen Straßen wie in der Mühlen- und in der Alten Bahnhofstraße, die auf die Gefahren hinweisen. In einem Ostseebad ein unmöglicher Zustand. Ortsbeiratsmitglied Jann-Henning Krause macht deshalb den Vorschlag, die  Senatorin Senatorin für Stadtplanung, Bau, Klimaschutz und Mobilität Dr. Ute Fischer-Gäde zu einer Begehung und zu einer Ortsbeiratssitzung einzuladen. Die Gelegenheit, mit der Senatorin zu sprechen und von Stürzen zu berichten, sollten Betroffene dann nutzen.

Aggressiver Käfer liebt Rotdorn

15. Juli: In der der Parkstraße wurden Bäume gefällt. Ob diese ersetzt werden, interessiert die Mitglieder des Ausschusses für Umwelt des Ortsbeirates. Die Antwort aus dem Grünamt, so Ortsamtsleiterin Franka Teubel auf der gestrigen Ortsbeiratssitzung, lautet: Die Rotdorne in der Parkstraße werden nicht ersetzt. Hintergrund sind Probleme mit dem Birnbaum-Prachtkäfer. Dieser aggressive Schädling, befällt vor allem Weiß- und Rotdorn und hat es sich in der Parkstraße bereits ausgebreitet. Eine Nachpflanzung mit Rotdorn ist deshalb nicht zielführend. Das Amt prüft die Nachpflanzung mit anderen Baumarten.

Die Anmerkungen des Ausschusses zu den Pflegeschnitten an den Wildbirnen sowie die Totholzentnahme an den Kastanien wird das Amt prüfen und erforderliche Maßnahme durchführen bzw. beauftragen.

„Mensch. Weihnacht!“ – Reservierungen schon jetzt

25. Juni: Auch wenn die Advents- und Weihnachtszeit noch unendlich weit entfernt schein, der Autor Matti Sund bereitet seine Lese-Touren „Mensch. Weihnacht!“ bereits vor. Am 28. November und am 18. Dezember jeweils um 17 Uhr ist er zu Gast im Ringelnatz, wo eine Lesung mit Musik und ein 3-Gang-Menü geplant sind, Anmeldungen unter  0381/ 207 46 407 oder über  info@ringelnatz-warnemuende.de.  Auf MS Käpp’n Brass (Anmeldung 0381 – 54 172 oder über info@fahrgastschifffahrt.de )   ist er am 5. Dezember um 17 Uhr und im Gerhard Lau Saal am Moor am 15. Dezember um 17 Uhr zu Gast.

Kleingartenanlage Am Moor: Was Gemeinschaft bewegen kann

24. Juni: Lange haben sich Kleingärtner der Anlage Am Moor auf diesen Tag vorbereitet. Heute nun haben sie Mitglieder der Bundesjury des Wettbewerbs „Gärten im Städtebau“ empfangen und zu einem Rundgang durch ihr wunderbares Paradies eingeladen. Ob die Warnemünder zu den Siegern des bundesweiten Wettbewerbs gehören, erfahren sie im November. Alle Details unter: Land und Leute

Milliarden-Investition schafft Arbeitsplätze

17. Juni: Haben Sie, liebe Leser, heute die Nachrichten verfolgt? Überall wird davon berichtet, dass auf der Warnemünder Neptun Werft künftig gigantische Offshore-Plattformen gebaut werden sollen, mittels derer der Strom in die Netze an Land eingespeist werden kann. Diese Milliarden-Investition schafft gute Arbeitsplätze. Alle Details unter: Land und Leute

„Warnemünder Witwen“

10. Juni: Es ist Urlaubszeit. Und so manch einer macht nun wahr, was er sich schon lange vorgenommen hat: Lesen. Eine Autobiografie, einen historischen Roman, Gedichte oder einen Krimi. Richtig in sind derzeit Geschichten, die einen regionalen Bezug haben. Beispielsweise zu Warnemünde. Aber welches der Bücher ist lesenswert? Gar nicht so einfach, sich da durch- und das richtige Buch zu finden. Holger Kankel, langjähriger Redakteur der Schweriner Volkszeitung und selbst Autor, hat sich für aalglatt mal umgeschaut und in einem Warnemünde-Krimi geschmökert. Was es mit den „Warnemünder Witwen“ auf sich hat, lesen Sie unter: Land und Leute

Straßen-Baustellen auch 2027 geplant

10. Juni: Wer sich in Warnemünde nicht auskennt, hat momentan schlechte Karten. Baustellen und damit verbundene Umleitungen wohin man schaut. Auch im nächsten Jahr geht die Bauerei weiter. Wie Ortsamtsleiterin Franka Teubel auf der gestrigen Ortsbeiratssitzung informierte, gab es zwischen dem Tiefbauamt,  Nordwasser und den Stadtwerken eine erste Abstimmung zum Bauprogramm in 2027 in Warnemünde. Allerdings könnte es auch noch Änderungen geben:

Ab Januar 2027 ist Nordwasser in der Richard-Wagner-Straße im Einsatz, was zu halbseitiger Sperrung führen könnte. Ebenfalls ab Januar 2027 nimmt Nordwasser die Alte Bahnhofstraße ins Visier. Abschnittsweise sind Vollsperrungen geplant. Auch im Sommer soll gebuddelt werden. Geprüft wird sogar die provisorische Nutzung des – ohnehin maroden und dringend sanierungsbedürftigen  – Gehwegs für den öffentlichen Personennahverkehr.   Vorläufige Entwarnung für die Fritz-Reuter-Straße, die  nicht wie geplant in 2027, sondern voraussichtlich ab 2028 angefasst wird. Die Bauzeit wird hier mit zwei Jahren inklusive abschnittweiser Vollsperrung angegeben. Der Bau startet am Kirchenplatz.  Die Ersatzbushaltestelle Heinrich-Heine-Straße wird mit Bauende Rostocker Straße nicht zurück gebaut und für die Fritz-Reuter-Straße belassen

Im Spätherbst oder Januar 2027 kommen die Versorger und das Tiefbauamt in eine Ortsbeiratssitzung und stellen konkrete Maßnahmen vor.

Fährbecken ist sanierungsbedürftig

26. Mai: Sanierungsbedarf besteht am Fährbecken Hohe Düne. Darüber wurde auf der jüngsten Sitzung des Ortsbeirates für Warnemünde und Diedrichshagen informiert. aalglatt wollte weitere Informationen und fragte in der Pressestelle des Rathauses nach. Wir erfuhren:  Im Zuge der turnusmäßigen Bauwerksprüfungen wurde festgestellt, dass das Fährbecken in Hohe Düne sich in einem sanierungsbedürftigen Zustand befindet und zwingender Handlungsbedarf zur Sicherung und Verlängerung der Standsicherheit und damit auch die Nutzbarkeit des Fährbeckens besteht. Durch die Hanse- und Universitätsstadt Rostock wurde eine
Machbarkeitsstudie beauftragt. Für die weitere Planung wird nunmehr ein Sanierungskonzept „Steinschüttung vor Alter Wand“ verfolgt. Vorbehaltlich der noch anstehenden Genehmigung ist geplant, die Arbeiten etwa im Zeitraum von Januar bis Mai 2027 durchzuführen. Zum jetzigen Planungsstand ist es leider noch nicht möglich, konkrete Einschränkungen zum Fährverkehr zu benennen.

 

So schmuck soll sich das Seglerheim optisch nach Fertigstellung präsentieren. Nur wird die Fassade nicht im maritimen Blau erstrahlen, sondern sich entsprechend dem Willen der Stadtverwaltung im schnöden Grau zeigen. Foto: mkad

Kein Geld für Gehweg-Reparaturen

21. April Im Zuge des derzeitigen Fernwärmeausbaus werden Straßen auch auf Grund von Umleitungen mit Schwerlastverkehr in Mitleidenschaft gezogen. Welche Oberdecken und Gehwege werden wiederhergestellt? Diese Frage des Ortsbeirates beantwortet das Tiefbauamt: im Zuge des Fernwärmeausbaus werden die öffentlichen Verkehrsanlagen gemäß den gesetzlichen Vorschriften (ZTV-Aufgrabungen) wiederhergestellt. Das heißt, der Sondernutzer muss die Flächen (Rohrgrabenbreite) wie vorgefunden verkehrssicher wiederherstellen. Dies erfolgt hier im Auftrag der Stadtwerke Rostock AG. Erst nach der Wiederherstellung der Flächen erfolgt durch das Tiefbauamt die Abnahme. Das Tiefbauamt hat einen Rahmenvertrag für Gehweginstandsetzungen im Rahmen von Sondernutzungen abgeschlossen. Die zur Verfügung stehenden investiven Haushaltsmittel sind nicht ausreichend, um alle Gehwege im Rahmen von Sondernutzungen komplett herzustellen.

Für dieses Jahr stehen für notwendige Gehwegreparaturen im Rahmen von Sondernutzungen keine finanziellen Haushaltsmittel zur Verfügung. Im Zuge der Verlegung der Fernwärmeleitungen wurden keine Schwerlastverkehre (über 40 t) in Warnemünde umgeleitet. Für die Nutzung öffentlicher Verkehrsanlagen für Schwerlastverkehre bedarf es einer Sondergenehmigung. Alle öffentlichen Straßen sind für Fahrzeuge bis 40 t zugelassen.

Der Forderung zur Herstellung einer durchgehenden Straßendecke im Zuge von Fernwärmeleitungen kann das Tiefbauamt nicht nachkommen. Hierfür stehen im laufenden investiven Haushalt keine Mittel zur Verfügung. Das Tiefbauamt plant im Zuge der Verlegung der Fernwärmeleitung die Erneuerung der Fahrbahndecke im Knotenbereich Wachtlerstraße/ Kurhausstraße. Hierfür wird zurzeit die Bereitstellung der finanziellen Mittel geprüft.

  1. WG Warnow plant Wohnungen im Laak-Quartier

30. März: In einem Handlungs- und Maßnahmenkonzept 2026 für Warnemünde, das der Bürgerschaft im April vorgestellt werden soll, ist auch von einem Schulcampus und der Schaffung von Wohnungen in einem sogenannten Laak-Quartier die Rede.

Ziele sind die Ansiedlung der Beruflichen Schule Ecolea und die Schaffung von Wohnungen durch die WG Warnow am Ortseingang An der Stadtautobahn / Friedrich-Barnewitz-Straße. Zur Qualitätssicherung wird die WG Warnow gemeinsam mit der Ecolea einen städtebaulichen und hochbaulichen Wettbewerb durchführen.

Die Wettbewerbsergebnisse werden die Grundlage für die zur Schaffung von Baurecht v.a. für die Wohnungen erforderliche 1. Änderung des Bebauungsplans Nr. 01.SO.161 „Erweiterung Technologiezentrum“ sein.

Zuvor gilt es u. a.  Themen wie die Waldumwandlung, verkehrlicher Belange und zusätzlicher Flächen für die Erschließung, Fragen zu Bodenverhältnissen, Altlasten, Hochwasserschutz, Schallschutz und Artenschutz zu klären.

Über die Ergebnisse des Wettbewerbs soll eine Jury bereits im zweiten Quartal 2026 entscheiden. Ein entsprechender Bebauungsplanentwurf soll auf der Grundlage der Wettbewerbsergebnisse ab dem dritten Quartal 2026 erarbeitet werden

Neue Liegeplätze im Werftbecken

19. Januar: Eine Großbaustelle ist für die nächsten Jahre das Gelände am ehemaligen Werftbecken. Während die Abrissarbeiten in vollem Gange sind, steht die Herstellung der Liegeplätze unmittelbar bevor.  Wie Ortsamtsleiterin Franka Teubel auf der Sitzung des Ortsbeirates für Warnemünde und Diedrichshagen informierte, ist dem Beirats-Vorsitzenden eine Einladung von der zuständigen Anhörungsbehörde zum Erörterungstermin nach § 73 Absatz 6 Landesverwaltungsverfahrensgesetz M-V (VwVfG M-V) im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens für das Vorhaben „Umgestaltung Werftbecken Warnemünde – Maritimer Gewerbepark für nachhaltige Energietechnologien/ Herstellung der Liegeplätze P09, P10 und P11 und Herstellung der Vorstellfläche und Nassbaggerung“ zugegangen. Der Erörterungstermin findet am 23. Januar von 9 bis 15 Uhr im Bürgerschaftssaal des Rostocker Rathauses, Neuer Markt 1, 18055 Rostock, statt.

Baugenehmigungen für WOMO-Platz liegen vor

7. Januar: Umgestaltet werden soll der Parkplatz Strand West, wie die Fläche am Ortsausgang Warnemünde in Richtung Diedrichshagen nun offiziell genannt wird. Darüber wurde bereits auf einer Sitzung des Ortsbeirates vor geraumer Zeit informiert. Wie ist der heutige Sachstand? Aalglatt fragte nach und erfuhr von Carsten Klehn, Pressesprecher der Wohnungsgesellschaft WIRO: Seit einigen Wochen liegt uns auch die letzte der drei notwendigen Baugenehmigungen vor. Wir haben sofort die Ausschreibung für das geplante kleine Gebäude (Sanitär) gestartet. Anfang Januar werden wir den Zuschlag erteilen. Erst wenn wir wissen, welcher Anbieter das Haus in Modulbauweise errichtet, kann die Ausführungsplanung für die Erschließung beginnen.

Im Frühsommer liegen dann alle Unterlagen vor, damit die Ausschreibungen für die Erschließung (Leitungen) und den eigentlichen Bau des Parkplatzes starten können. Der Zuschlag erfolgt im dritten Quartal. Die sich anschließende Bauzeit beträgt etwa eineinhalb Jahre.  Folglich kann der gesamte Platz erst nach der Hauptsaison 2027 genutzt werden; Teilbereiche sicher auch früher.

Zur Ausführungsplanung gehört auch die Fragestellung, in welchem Umfang der Parkplatz Strand West während der Bauzeit genutzt werden kann. Denn der Bau/ Umbau erfolgt nicht in allen Bereichen zeitgleich, sondern in mehreren Abschnitten.

Das Projekt umfasst 163 Pkw-Stellplätze und 55 Plätzen für Wohnmobile. Außerdem ein kleines Servicegebäude mit allem, was durchreisende Wohnmo-bilisten bei einem Kurzaufenthalt an technischer Ausstattung benötigen (Toiletten, Duschen, Waschmaschinen-/Trockner-Raum, Versorgungsautomat). Außerdem entsteht eine Station, um Grau- und Schmutzwasser zu entsorgen. Dazu Beleuchtung, Schrankenanlage. Die gesamte Fläche wird befestigt, ein Teil gepflastert.

Bessere Bedingungen für Rettungsschwimmer

4. Januar: Rettungsschwimmer aus allen Ecken der Bundesrepublik kommen jedes Jahr an die Ostsee und sorgen sich an Rostocks Stränden um das Wohl der Besucher. Nach Feierabend haben die Frauen und Männer, die meist ihren Urlaub für den Rettungsschwimmer-Dienst opfern, selbstverständlich ein Recht auf eine vernünftige Unterkunft. Das aber war in der Vergangenheit nicht immer so. Deshalb hat man sich nun im Rostocker Rathaus und in Ausschüssen der Bürgerschaft und letztlich auch auf der Dezember-Sitzung der Bürgerschaft mit der dauerhaften Unterbringung der Rettungsschwimmer beschäftigt.

Vorgesehen ist die Sanierung der bestehenden Finnhütten in Markgrafenheide. Ziel der Maßnahme ist es, die Aufenthaltsbedingungen der Einsatzkräfte nachhaltig zu verbessern und zugleich den funktionalen Anforderungen eines modernen Wasserrettungsdienstes gerecht zu werden. Da sich das Vorhaben innerhalb des Küstenschutzstreifens befindet, sind bauliche Veränderungen grundsätzlich untersagt. Eine Entwicklung der bestehenden Finnhütten kann daher ausschließlich aus dem Bestand heraus erfolgen. War zunächst die Sanierung von sechs Finnhütten geplant, wurde nach Abschluss der Wachsaison 2025 und in Vorbereitung auf 2026 seitens der DRK Wasserwacht ein zusätzlicher Bedarf zur Unterbringung weiterer ehrenamtlicher Rettungsschwimmer angemeldet. Deshalb ist nun die Sanierung von insgesamt sieben Finnhütten vorgesehen ist.  Ergänzend ist die Errichtung eines neuen Mehrzweckgebäudes geplant, das auch für Schulungen, Koordination und soziale Aktivitäten genutzt werden soll.

Entsprechend den aktuellen Planungsständen belaufen sich die Kosten auf rund 3.060.000,00. Der Rahmenterminplan sieht die Durchführung der Planungs- und Genehmigungsphasen bis Frühjahr 2026 und die anschließende Umsetzung der Bauarbeiten zwischen Herbst 2026 und Sommer 2027 vor. Damit kann die Fertigstellung beider Maßnahmen vor Beginn der Wachsaison 2027 sichergestellt werden. Susa