Platt­düütsch in de Schum­mers­tunn

27. Mai: Platt­düütsch in de Schum­mers­tunn heißt es wie­der am 31. Mai um 17 Uhr im Gemein­de­haus am Kir­chen­platz 4. Zum The­ma “Wenn ein up Rei­sen geiht” kom­men fröh­li­che Geschich­ten und Gedich­te zu Gehör.  Jeder hat da wohl schon so sei­ne Erfah­run­gen gemacht, wenn man mit Bus und Bahn oder auch mit dem eige­nen Auto unter­wegs ist. Die Sai­son beginnt und Gäs­te, aber auch die Ver­mie­ter, kön­nen so Eini­ges erzäh­len – mal mit einem lachen­den, mal mit einem wei­nen­den Auge. Plat­t­­deutsch-Fans sind herz­lich will­kom­men.

„Stadt­bi­blio­thek Ros­tock Über­mor­gen“ zu Gast in War­ne­mün­de

27. Mai: Das Pro­jekt „Stadt­bi­blio­thek Ros­tock Über­mor­gen“ sam­melt Ideen für ein zukunfts­fä­hi­ges Nut­zungs­kon­zept der kom­mu­na­len Biblio­the­ken in der Han­­se- und Uni­ver­si­täts­stadt und ist zu Gast in War­ne­mün­de. Die Aus­stel­lung „Euro­päi­sche Biblio­the­ken im Wan­del“ ist ab mor­gen, 28. Mai,  in der Evan­­ge­­lisch-Luthe­ri­­schen Kir­che War­ne­mün­de zu sehen. Zu einer Stadt­teil­werk­statt wird am Sonn­abend, 6. Juni, von 14 bis 17 Uhr in das Gemein­de­haus der Evan­­ge­­lisch-Luthe­ri­­schen Kir­che War­ne­mün­de am Kirch­platz 4 ein­ge­la­den.

Die Stadt­bi­blio­thek Ros­tock steht vor einem gro­ßen Trans­for­ma­ti­ons­pro­zess. Die Anfor­de­run­gen an Biblio­the­ken haben sich in den ver­gan­ge­nen Jah­ren stark ver­än­dert. Sie ent­wi­ckeln sich zu moder­nen, mul­ti­funk­tio­na­len Begeg­nungs­zen­tren. Zwi­schen Büchern und Rega­len sol­len sie vor allem ein Treff­punkt für Men­schen sein. Dies gilt auch für die Stadt­bi­blio­thek Ros­tock. Sie ist mit einem Bestand von mehr als 130.000 Medi­en und ihren ins­ge­samt sie­ben Stand­or­ten als größ­te öffent­li­che Biblio­thek in Meck­­len­­burg-Vor­­­pom­­mern. Im Zuge des För­der­pro­gramms „Über­mor­gen“ konn­ten 50.000 Euro ein­ge­wor­ben wer­den. Par­al­lel dazu wird es gezielt eine Kin­­der- und Jugend­be­tei­li­gung geben. Ziel ist es, durch Gesprä­che und in Work­shops qua­li­ta­ti­ve Daten von ver­schie­de­nen Ziel­grup­pen zu sam­meln. Im zwei­ten Schritt wer­den die­se Daten auf­be­rei­tet und in Zusam­men­ar­beit mit der Kom­mu­na­len Sta­tis­tik­stel­le in einen Fra­ge­bo­gen, der an die Stadt­ge­sell­schaft adres­siert ist, zusam­men­ge­fasst. Hier­bei sol­len die Schwer­punk­te der Zukunfts­vi­si­on iden­ti­fi­ziert wer­den. Für Pha­se drei wer­den alle Daten auf­be­rei­tet und für eine fina­le Zukunfts­werk­statt zusam­men­ge­tra­gen. Der Bür­ger­be­tei­li­gungs­pro­zess war im Mai bereits im Ros­to­cker Nord­os­ten zu Gast. Wei­te­re Ange­bo­te sind  nach Lüt­ten Klein und War­ne­mün­de auch in der Süd­stadt, in Lich­ten­ha­gen und in der Innen­stadt geplant. Link-Tipp:www.stadtbibliothek-rostock.de/de/aktuelles/projekt-uebermorgen/

Fähr­be­cken ist sanie­rungs­be­dürf­tig

26. Mai: Sanie­rungs­be­darf besteht am Fähr­be­cken Hohe Düne. Dar­über wur­de auf der jüngs­ten Sit­zung des Orts­bei­ra­tes für War­ne­mün­de und Died­richs­ha­gen infor­miert. aal­glatt woll­te wei­te­re Infor­ma­tio­nen und frag­te in der Pres­se­stel­le des Rat­hau­ses nach. Wir erfuh­ren:  Im Zuge der tur­nus­mä­ßi­gen Bau­werks­prü­fun­gen wur­de fest­ge­stellt, dass das Fähr­be­cken in Hohe Düne sich in einem sanie­rungs­be­dürf­ti­gen Zustand befin­det und zwin­gen­der Hand­lungs­be­darf zur Siche­rung und Ver­län­ge­rung der Stand­si­cher­heit und damit auch die Nutz­bar­keit des Fähr­be­ckens besteht. Durch die Han­­se- und Uni­ver­si­täts­stadt Ros­tock wur­de eine
Mach­bar­keits­stu­die beauf­tragt. Für die wei­te­re Pla­nung wird nun­mehr ein Sanie­rungs­kon­zept „Stein­schüt­tung vor Alter Wand“ ver­folgt. Vor­be­halt­lich der noch anste­hen­den Geneh­mi­gung ist geplant, die Arbei­ten etwa im Zeit­raum von Janu­ar bis Mai 2027 durch­zu­füh­ren. Zum jet­zi­gen Pla­nungs­stand ist es lei­der noch nicht mög­lich, kon­kre­te Ein­schrän­kun­gen zum Fähr­ver­kehr zu benen­nen.

Cel­list Mon-Puo Lee gibt Kon­zert

26. Mai: Am Sonn­abend,  30. Mai, erwar­tet die Kon­zert­be­su­cher in der Ev.-Lutherischen Kir­che eine ganz beson­de­re solis­ti­sche Dar­bie­tung. Mon-Puo Lee gas­tiert hier  ab 19 Uhr zum wie­der­hol­ten Mal mit sei­nem Vio­lon­cel­lo. Der Cel­list, der 1993 gebo­ren und spa­ni­scher Her­kunft ist,wurde hin­ein­ge­bo­ren in eine tai­wa­ne­si­sche Künst­ler­fa­mi­lie.  Sei­ne musi­ka­li­sche Erzie­hung begann bereits mit vier Jah­ren am Cel­lo. Stu­di­en und Wett­be­wer­be führ­ten in quer durch Euro­pa und die Welt.  So ist u. a. der Preis des „Außer­ge­wöhn­li­chen Musi­kers“ einer von sehr vie­len Aus­zeich­nun­gen und Prei­sen.

Was für ein Wet­ter­chen. Besu­cher aus nah und fern sind zu Pfings­ten in War­ne­mün­de unter­wegs. Auch die Strom­fäh­re ist vol­ler Gäs­te, die von Mark­gra­fen­hei­de bzw. Hohe Düne kom­mend über den Neu­en Strom über­set­zen. Foto: susa 

Kier­an Goss & Annie Kin­sel­la im Rin­gel­natz

24. Mai: Kier­an Goss & Annie Kin­sel­la sind am 28. Mai um 19.30 Uhr zu Gast im Rin­gel­natz in der Alex­an­dri­nen­stra­ße. Obwohl Kier­an Goss seit Jah­ren als einer der füh­ren­den Singer/Songwriter Irlands gilt, war es die jüngs­te Zusam­men­ar­beit mit Annie Kin­sel­la mit dem gemein­sa­men Debüt-Album “Oh, The Star­lings”, wel­che den bei­den Künst­lern einen Platz in der Son­g­­wri­­ter-Liga Irlands sicher­te und zu aus­ver­kauf­ten Kon­zer­ten in den größ­ten Hal­len der grü­nen Insel führ­te. Seit vie­len Jah­ren tou­ren die bei­den auch durch Deutsch­land, wo sie sich eine treue und ste­tig wach­sen­de Fan­ge­mein­de auf­ge­baut haben, die nicht nur wegen der groß­ar­ti­gen Songs und der bei­den har­mo­nie­ren­den Stim­men, son­dern auch wegen der Geschich­ten vol­ler Witz und iri­schem Charme immer wie­der zu den Kon­zer­ten kommt. Nun keh­ren die bei­den mit einer ganz beson­de­ren Show nach War­ne­mün­de zurück und prä­sen­tie­ren vie­le neue, noch unver­öf­fent­lich­te Songs.

Fro­he Pfings­ten

23. Mai: Fro­he Pfings­ten wünscht Ihnen, lie­be Leser, das aal­­glatt-Team. Genie­ßen Sie die freie Zeit bei  – laut Meteo­ro­lo­gen – viel Son­nen­schein und Wär­me. Viel­leicht erle­ben ja auch Sie ein Pfingst­wun­der, an die­sem 50. Tag nach Ostern. Und viel­leicht haben Sie auch Zeit und Lust, den Regio­nal­got­tes­dienst im Kur­haus­gar­ten am Pfingst­mon­tag um 11 Uhr zu besu­chen.

Forst­ver­eins­ta­gung bringt Wald, Wis­sen­schaft und Kul­tur in die Stadt

23. Mai: Zum Mit­tel­punkt der deut­schen Forst­bran­che wird Anfang Juni die Han­se­stadt Ros­tock. Dann wer­den rund 1.000 Förs­ter, Wis­sen­schaft­ler, Ver­tre­ter aus Poli­tik und Ver­wal­tung sowie Gäs­te aus dem gesam­ten deutsch­spra­chi­gen Raum an die War­now rei­sen. Vom 3. bis 7. Juni fin­det hier die 72. Jah­res­ta­gung des Deut­schen Forst­ver­eins statt – die größ­te Fort­bil­dungs­ver­an­stal­tung ihrer Art in Deutsch­land. Das The­ma: „Wald – Was­ser – Küs­te: Tra­di­ti­on bewah­ren. Zukunft gestal­ten“.

Doch die Tagung rich­tet sich nicht nur an Fach­leu­te. Mit Kon­zer­ten, Aus­stel­lun­gen und öffent­li­chen Ver­an­stal­tun­gen soll die gesam­te Stadt ein­ge­bun­den wer­den. Für Ros­to­cker bie­tet sich damit die Gele­gen­heit, die Ros­to­cker Hei­de und ihre Bedeu­tung für Natur, Kli­ma, Wirt­schaft und Lebens­qua­li­tät neu zu ent­de­cken. Die Forst­ver­eins­ta­gung wird an ver­schie­de­nen Orten in Ros­tock und War­ne­mün­de statt­fin­den. Neben Fach­vor­trä­gen und Exkur­sio­nen sind zahl­rei­che Bege­g­­nungs- und Netz­werk­for­ma­te geplant.

Beson­ders wich­tig ist den Orga­ni­sa­to­ren, die Tagung auch in die Stadt hin­ein­zu­tra­gen. Des­halb gibt es meh­re­re öffent­li­che Ver­an­stal­tun­gen, zu denen alle Inter­es­sier­ten ein­ge­la­den sind. So wid­met sich eine Aus­stel­lung im Ros­to­cker Rat­haus vom 1. bis 7. Juni den The­men Wald, Was­ser und Küs­te, ergänzt durch eine Foto­aus­stel­lung rund um die Ros­to­cker Hei­de und die Land­schaf­ten Meck­­len­­burg-Vor­­­pom­­merns. Ein Wald­kon­zert „Wel­len­pirsch“ – Musik am Meer gibt es am 4. Juni im War­ne­mün­der Kur­haus­gar­ten, der­weil eine Huber­tus­mes­se am 5. Juni um 19 Uhr in der St.-Marienkirche statt­fin­det. Die Ver­an­stal­tun­gen sind kos­ten­frei.

250 Ehren­amt­ler sor­gen für Sicher­heit am Strand

22. Mai: In die Sai­son 2026  ist die DRK Was­ser­wacht Ros­tock gestar­tet. Sie hat erneut ihren Wach­dienst an den Strän­den von War­ne­mün­de und Mark­gra­fen­hei­de auf­ge­nom­men. Bis Mit­te Sep­tem­ber sichern rund 250 ehren­amt­li­che Ein­satz­kräf­te die Küs­ten­ab­schnit­te ab und sor­gen täg­lich zwi­schen 9 und 18 Uhr für die Sicher­heit tau­sen­der Bade­gäs­te an der Ost­see. Alle Details unter: Land und Leu­te

Das wah­re Por­trät Edvard Munchs

22. Mai: Der nor­we­gi­sche His­to­ri­ker, Bio­graf und Autor Ivo de Figuei­re­do ist  heu­te um 19 Uhr zu Gast im Munch-Haus Am Strom 53. Wäh­rend einer Lesung mit anschlie­ßen­der Dis­kus­si­on stellt er die Bio­gra­fie „Der Sturm“  und damit ein Leben zwi­schen Rausch, Rast­lo­sig­keit und Ruhm, das wah­re Por­trät Edvard Munchs vor.

Die­se wirft einen neu­en, ein­dring­li­chen Blick auf das Leben und Werk von Edvard Munch – einem der fas­zi­nie­rends­ten und zugleich rät­sel­haf­tes­ten Künst­ler der Moder­ne. Auf Grund­la­ge bekann­ter und neu­er Quel­len erzählt das Buch von einem Leben im Aus­nah­me­zu­stand: Munchs Schaf­fen beginnt 1886 und wird schnell zum Zen­trum eines unste­ten, rast­lo­sen Lebens, das eben­so von künst­le­ri­scher Hin­ga­be wie von per­sön­li­chen Kri­sen geprägt ist.

Sei­ne Rück­kehr nach Nor­we­gen 1908 nach einem Ner­ven­zu­sam­men­bruch mar­kiert einen Wen­de­punkt. Wäh­rend er dort als Genie gefei­ert wird, ver­eh­ren ihn die Deut­schen als Sym­bol nor­di­scher Stär­ke – eine Ver­ein­nah­mung, die mit dem Natio­nal­so­zia­lis­mus eine pro­ble­ma­ti­sche Wen­dung nimmt. Munch bleibt bis zu sei­nem Tod 1944 ein Künst­ler zwi­schen den Zei­ten: hoch­ak­tu­ell, aber immer außer­halb des Sys­tems.

Die­se fes­selnd geschrie­be­ne Bio­gra­fie ver­knüpft kunst­his­to­ri­sche Ein­ord­nung mit psy­cho­lo­gi­scher Tie­fe.  Der Sturm ist ein viel­schich­ti­ges Por­trät eines Man­nes, der die moder­ne Kunst geprägt hat – und zugleich ein Doku­ment sei­ner Zeit.

Ivo de Figuei­re­do (geb. 1966) hat meh­re­re,  von Kri­ti­kern hoch­ge­lob­te Bücher ver­fasst, dar­un­ter Bio­gra­fien und Wer­ke zur Kul­­tur- und Geis­tes­ge­schich­te. Figuei­re­do ist für sei­ne detail­lier­te Recher­che und sei­nen fes­seln­den Erzähl­stil bekannt, womit er kom­ple­xe his­to­ri­sche The­men einem brei­ten Publi­kum zugäng­lich macht. Für sei­ne Bei­trä­ge zur nor­we­gi­schen His­to­rio­gra­fie wur­de er viel­fach aus­ge­zeich­net.

Wunsch­film am WIRO-Aus­­­guck

22. Mai: Eine gute Tra­di­ti­on zur War­ne­mün­der Woche: Am 10., 11. und 12. Juli zeigt die WIRO je einen Wunsch­film am WIRO-Aus­­­guck auf der Mit­tel­mo­le. Jeweils ab 20 Uhr lau­fen die Strei­fen unter frei­em Him­mel. Der Ein­tritt ist frei. Geträn­ke und ein Pick­nick kön­nen gern mit­ge­bracht wer­den. Aber zuerst darf jeder bis zu drei Fil­me aus­wäh­len: Dir­ty Dancing, Zurück in die Zukunft, Free Guy, The Fall Guy, Grea­test Show­man, Mufa­sa: Der König der Löwen, Der Spitz­na­me.  Die Abstim­mung erfolgt bis zum 7. Juni online unter www.WIRO.de/Wunschfilm

Strand-Hotel Hüb­ner: ers­te Reno­vie­run­gen abge­schlos­sen

22. Mai: Das Team des Strand-Hotel Hüb­ner freut sich, den erfolg­rei­chen Abschluss des ers­ten Reno­vie­rungs­ab­schnitts bekannt zu geben. Ab sofort, so heißt es in einer Pres­se­mit­tei­lung, ste­hen die voll­stän­dig moder­ni­sier­ten Zim­mer und Flu­re der 3. und 4. Eta­ge den Gäs­ten zur Ver­fü­gung. Mit viel Lie­be zum Detail wur­den die Eta­gen umfas­send neu­ge­stal­tet. Hoch­wer­ti­ge Mate­ria­li­en, ein moder­nes Farb­kon­zept sowie eine zeit­ge­mä­ße Aus­stat­tung sor­gen für noch mehr Kom­fort und eine ein­la­den­de Atmo­sphä­re.  Ziel der Reno­vie­rung war es, den mari­ti­men Cha­rak­ter des tra­di­ti­ons­rei­chen Hau­ses zu bewah­ren und gleich­zei­tig den Kom­fort für unse­re Hotel­gäs­te spür­bar zu erhö­hen. Die neu­ge­stal­te­ten Zim­mer über­zeu­gen durch eine har­mo­ni­sche Ver­bin­dung aus Funk­tio­na­li­tät und stil­vol­lem Design. Ver­bes­ser­te Beleuch­tungs­kon­zep­te, neue Möbel sowie opti­mier­te Raum­auf­tei­lun­gen schaf­fen ein rund­um ange­neh­mes Wohn­ge­fühl – ide­al für einen ent­spann­ten Auf­ent­halt direkt an der Ost­see und aus­ge­rich­tet auf die Bedürf­nis­se der Urlaubs- und Well­ness­gäs­te.

Der ers­te Reno­vie­rungs­ab­schnitt auf der 3. und 4. Eta­ge bil­det den Auf­takt für die gesam­te geplan­te Moder­ni­sie­rung inklu­si­ve der 1. und 2. Eta­ge, wel­che im Herbst und Win­ter die­sen und nächs­ten Jah­res ihren Abschluss fin­den wird. Das Strand-Hotel Hüb­ner ent­wi­ckelt sich damit kon­se­quent stra­te­gisch wei­ter und inves­tiert nach­hal­tig in Qua­li­tät und Gäs­te­er­leb­nis.

Bun­te Mischung Som­mer­blu­men

21. Mai: Die all­jähr­li­che Som­mer­be­pflan­zung auf den Sai­son­bee­ten ist heu­te am Alten Strom in War­ne­mün­de gestar­tet, teilt das Amt für Stadt­grün, Natur­schutz und Fried­hofs­we­sen mit. Eine bun­te Mischung unter ande­rem aus Mar­ge­ri­ten, Stu­den­ten­blu­men, Zin­ni­en, Mäd­chen­au­gen und Löwen­maul set­zen Ros­tocks  Stadt­gärt­ner heu­te ent­lang der mari­ti­men Bum­mel­mei­le in die Bee­te. So kön­nen sich bereits die Pfingst­be­su­cher an den Pflänz­chen erfreu­en. Rund 7.400 Som­mer­blu­men wer­den in einer Farb­pa­let­te von gelb-oran­­ge-weiß erblü­hen.

Am 28. Mai 2026 wer­den am War­ne­mün­der Geor­gi­nen­platz bun­te Blü­her gesetzt. Über 1.000 Stu­den­ten­blu­men, Husa­ren­knöpf­chen und vor allem ver­schie­den­far­bi­ge Dah­li­en las­sen sich dann auf den Bee­ten von Spa­zier­gän­ge­rin­nen und Spa­zier­gän­gern bewun­dern.

Bevor die bun­ten Som­mer­blü­her in die Erde gesetzt wer­den konn­ten, muss­ten die aller­dings die Früh­lings­blu­men wei­chen, wie aal­glatt berich­te­te. Die Blu­men­zwie­beln aus den Bee­ten wur­den gesi­chert und wer­den im Herbst in ande­re Grün­flä­chen gesteckt. So kön­nen sie im nächs­ten Jahr wie­der blü­hen und mit ihrem Anblick erfreu­en.

Die Grün­flä­chen ent­lang der War­ne­mün­der Pro­me­na­de sind seit Herbst 2024 in Rasen, Gehölz- oder Stau­den­flä­chen umge­wan­delt und mit salz­ver­träg­li­chen Stau­den bepflanzt wor­den.

Baum-Pflan­­zu­n­­gen schwie­rig auf­grund vie­ler Lei­tun­gen

20. Mai: Baum­pflan­zun­gen wur­den in der Ros­to­cker Stra­ße durch das Amt für Stadt­grün, Natur­schutz und Fried­hofs­we­sen im Rah­men der Herbst­baum­pflan­zun­gen ver­an­lasst und durch eine Gar­­ten- und Land­schafts­bau­fir­ma in enger Abstim­mung mit den dort der­zeit lau­fen­den Bau­tä­tig­kei­ten durch­ge­führt. Dar­über infor­mier­te Orts­amts­lei­te­rin Fran­ka Teu­bel auf der Orts­bei­rats­sit­zung. Die Lage der Ver­sor­gungs­lei­tun­gen wur­den dabei berück­sich­tigt, da auch die­se kurz vor­her ein­ge­baut und an das Haus ange­schlos­sen wur­den. Der Baum­stand­ort wur­de nahe der Ver­sor­gungs­lei­tung gemäß For­de­rung der Stadt­wer­ke Ros­tock AG mit einer Wur­zel­schutz­bahn geschützt. Bei den Pflanz­ar­bei­ten ist ein Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­ka­bel beschä­digt wor­den, was aller­dings nicht unüb­lich ist, da die tat­säch­li­che Lage die­ser Kabel mit der aus der Lei­tungs­aus­kunft ange­ge­be­nen Lage oft nicht über­ein­stimmt. Der Scha­den wur­de sofort gemel­det und laut Aus­sa­ge der aus­füh­ren­den Fir­ma auch zeit­nah wie­der beho­ben.

Es ist auf­grund eines immer dich­ter wer­den­den Lei­­tungs- und Ver­sor­gungs­net­zes in allen öffent­li­chen Berei­chen sehr schwie­rig gewor­den, Bäu­me neu zu pflan­zen. Auch wo ehe­mals Bäu­me stan­den, kön­nen sehr oft kei­ne neu­en auf­grund der Lei­tungs­la­ge gepflanzt wer­den. Hier sind oft Kom­pro­mis­se not­wen­dig, um allen Betei­lig­ten gerecht zu wer­den. Eine Umpflan­zung des Bau­mes Ros­to­cker Stra­ße 3 wird daher wegen feh­len­der Stand­ort­al­ter­na­ti­ven nicht in Betracht gezo­gen.

 

An der his­to­ri­schen War­ne­mün­der Müh­le, die seit Mai ver­gan­ge­nen Jah­res ohne Flü­gel aus­kom­men muss, fin­den der­zeit Bau­ar­bei­ten statt. Foto: susa

Ers­te Hil­fe in All­tag und Beruf

19. Mai: Gera­de vor ein paar Tagen hat ein Mit­glied eines War­ne­mün­der Ver­eins bei einem Auf­tritt ers­te Hil­fe benö­tigt. Wis­sen auch Sie, wie das funk­tio­niert? In einem Ers­­te-Hil­­fe-Kurs an der Ros­to­cker Volks­hoch­schu­le kann man die Grund­la­gen der Ers­ten Hil­fe ken­nen ler­nen und lebens­ret­ten­de Maß­nah­men für den All­tag üben. Die Teil­neh­mer erhal­ten prak­ti­sche Ein­bli­cke in die sta­bi­le Sei­ten­la­ge, die Herz-Lun­­gen-Wie­­der­­be­­le­­bung sowie den siche­ren Ein­satz eines auto­ma­ti­sier­ten exter­nen Defi­bril­la­tors (AED) und trai­nie­ren den Umgang mit typi­schen Not­fäl­len wie Ver­let­zun­gen, Atem­not oder star­ken Blu­tun­gen. Ziel ist es, das Selbst­ver­trau­en zu stär­ken und Hand­lungs­si­cher­heit zu gewin­nen, damit im ent­schei­den­den Moment schnell und rich­tig gehol­fen wer­den kann. Die Ver­an­stal­tung fin­det am Sonn­abend, 30. Mai, von 9.30 bis 16.15 Uhr in der Volks­hoch­schu­le Ros­tock, Am Kabut­zen­hof 20 a, statt. Anmel­dun­gen sind bis zum 27. Mai 2026 unter www.vhs-hro.de mög­lich. Infor­ma­tio­nen und Anmel­dun­gen: https://www.vhs-hro.de/kurssuche/kurs/Erste-Hilfe-in-Alltag-und-Beruf/26F5090001

Ille­ga­les Par­ken auf Grün­flä­chen wird rich­tig teu­er

18. Mai: Gera­de an Hoch­som­mer­ta­gen oder dann, wenn in War­ne­mün­de oder auch in Ros­tock beson­de­re Ver­an­stal­tun­gen statt­fin­den, sind Park­plät­ze knapp. Manch ein Besu­cher stellt sein Fahr­zeug dann ein­fach ab, wo immer er meint ein Plätz­chen gefun­den zu Haben. Das Amt für Stadt­grün, Natur­schutz und Fried­hofs­we­sen passt nun die Ver­warn­gel­der für Ord­nungs­wid­rig­kei­ten im Zusam­men­hang mit dem ille­ga­len Par­ken auf öffent­li­chen Grün­flä­chen im gesam­ten Stadt­ge­biet an. Ab 1. Juni 2026 wer­den dafür 55 statt bis­her 20 Euro anfal­len. Durch die Erhö­hung sol­len städ­ti­sche Grün­an­la­gen bes­ser geschützt und die Ein­hal­tung der Grün­flä­chen­sat­zung kon­se­quen­ter durch­ge­setzt wer­den.

Im Durch­schnitt der bei­den ver­gan­ge­nen Jah­re muss­ten jeweils etwa 3 000 mal Ver­­­warn- und Buß­gel­der ver­hängt wer­den. Sol­che Ver­warn­gel­der zu umge­hen ist ganz ein­fach, indem zum Hal­ten und Par­ken nur öffent­lich aus­ge­wie­se­ne Park­flä­chen genutzt wer­den. Link­tipps: www.rostock.de/parken

 

452 Besu­cher waren zu Gast im Hei­mat­mu­se­um

17. Mai: Die Tür zum Hei­mat­mu­se­um war heu­te anläss­lich des Inter­na­tio­na­len Muse­ums­tags weit geöff­net. Exakt  452 Besu­cher nutz­ten die Gele­gen­heit, sich bei frei­em Ein­tritt im alten Fischer­haus, in der Son­­der- und in der Dau­er­aus­stel­lung sowie im schö­nen Hof umzu­schau­en. Vie­le von ihnen pro­bier­ten die lecke­re Mai­bow­le und die def­ti­gen Schmalz­stul­len, die die Mit­glie­der der Trach­ten­grup­pe anbo­ten. 356 Euro sind auf die­se Wei­se zusam­men­ge­kom­men. Wei­te­re 334 Euro flos­sen in die Muse­ums­ver­eins­kas­se durch den Ver­kauf von Kunst und Krem­pel, den Mit­glie­der des Ver­eins unter die Leu­te brach­ten. Das statt­li­che Sümm­chen, so Han­ne Hop­pe vom Ver­eins­vor­stand,  wird für die Anschaf­fung von Par­­ty-Zel­­ten genutzt, sodass Ver­an­stal­tun­gen wie das tra­di­tio­nel­le Hof­fest auch bei einem klei­nen Regen­schau­er im Frei­en statt­fin­den kön­nen.

Auf dem Kir­chen­platz mach­ten rund 100 Mit­glie­der und Freun­de der The Distin­gu­is­hed Gentleman’s Ride (DGR) heu­te mit ihren Motor­rä­dern Sta­ti­on, um auf die Män­ner­ge­sund­heit hin­zu­wei­sen und Spen­den zu sam­meln. Foto: susa

Auf Motor­rad-Aus­­flug Spen­den sam­meln

17. Mai: Motor­rä­der soweit man schau­en konn­te heu­te Mit­tag auf dem Kir­chen­platz.  Rund 100 Mit­glie­der und Freun­de der The Distin­gu­is­hed Gentleman’s Ride (DGR) waren mit ihren Fahr­zeu­gen von Ros­tock kom­mend unter­wegs, um die für die welt­wei­te Wohl­tä­tig­keits­ver­an­stal­tung zur Män­ner­ge­sund­heit Geld zu sam­meln. Kon­kret geht es um die Pro­sta­ta­krebs­for­schung und die men­ta­le Gesund­heit von Män­nern. Sie wird in Koope­ra­ti­on mit der Move­m­­ber-Stif­­tung durch­ge­führt. Das Mot­to lau­tet „Schick statt schnell“. Gefah­ren wird in klas­si­scher Klei­dung wie Tweed-Anzü­­gen, fei­nen Wes­ten, Sak­kos und Kra­wat­ten oder Flie­gen. Klas­si­sche Motor­rä­der, Retro-Maschi­­nen, Café Racer, Chop­per, Bob­ber und Vin­­ta­­ge-Rol­­ler ste­hen im Vor­der­grund. Jeder Teil­neh­mer wird ermu­tigt, im Freun­­des- und Bekann­ten­kreis Spen­den für die Män­ner­ge­sund­heit zu sam­meln oder selbst einen Bei­trag zu leis­ten. Ziel waren 5000 Euro. Bei Ankunft in War­ne­mün­de waren bereits um die 4000 Euro zusam­men­ge­kom­men.

Was wäre das tra­di­ti­ons­rei­che Café Weg­ner mit sei­nem Inha­ber Mathi­as Gren­zer ohne die­se lang­jäh­ri­gen Kuchen­feen? Anja Zill­mann (r.), die von Anbe­ginn ihrer beruf­li­chen Lauf­bahn die Kuchen und Tor­ten über die The­ke reicht, und Chris­ti­ne Pal­las­ke sor­gen dafür, dass alle Fein­schme­cker so rich­tig mit Lecke­rei­en ver­wöhnt wer­den. Foto: mkad

Bau­li­che Nut­zung des Park­plat­zes Strand Mit­te?

16. Mai: Auf der Sit­zung des Orts­bei­ra­tes für War­ne­mün­de und Died­richs­ha­gen infor­mier­te Orts­amts­lei­te­rin Fran­ka Teu­bel dar­über, dass die WIRO der­zeit ein Kon­zept erar­bei­tet zur mög­li­chen Plat­zie­rung und zum Betrieb einer Park­pa­let­te bezie­hungs­wei­se eines Park­hau­ses am “Park­platz Strand Mit­te. Auf­grund der beson­de­ren Lage des Stand­or­tes wur­de ergän­zend auch der Gedan­ke einer städ­te­bau­li­chen Wei­ter­ent­wick­lung mit Wohn­nut­zung ein­ge­bracht und durch die WIRO auf­ge­nom­men. Die wei­te­ren Abstim­mun­gen hier­zu  blei­ben abzu­war­ten.

Aal­­glatt-Redak­­teu­rin Sabi­ne Schu­bert frag­te nach in der Pres­se­stel­le der Wiro und erhielt von Cars­ten Klehn fol­gen­de Ant­wort:  Die Aus­sa­ge bezieht sich auf einen Ter­min des Stadt­pla­nungs­am­tes Ende März, an dem die WIRO teil­ge­nom­men hat. The­ma war die Errich­tung des geplan­ten Park­hau­ses auf einer Teil­flä­che „Park­platz Strand Mit­te“ in War­ne­mün­de. Die WIRO hat erneut dar­auf hin­ge­wie­sen, dass der Betrieb eines Park­hau­ses par­al­lel zu eben­erdi­gen, von Drit­ten betrie­be­nen Stell­plät­zen ganz­jäh­rig wirt­schaft­lich nicht dar­stell­bar wäre. Denn der bestehen­de Park­platz ist außer­halb der Sai­son nie voll aus­ge­las­tet. Tors­ten Fischer, Chef des Stadt­pla­nungs­amts, hat in der Run­de außer­dem den Gedan­ken geäu­ßert, dass die Flä­che mehr kön­ne als nur Par­ken. Des­halb soll ein­mal eine gro­be Idee für eine bau­li­che Nut­zung skiz­ziert wer­den. Dies­be­züg­lich liegt noch nichts vor.

Fri­sches Wild­fleisch aus der Ros­to­cker Hei­de

15. Mai: Regio­na­les Wild­fleisch aus der Ros­to­cker Hei­de kön­nen sich Fein­schme­cker jetzt wie­der über das Ros­to­cker Stadt­forst­amt kau­fen. Im Ange­bot sind frisch erleg­tes Reh, Wild­schwein und wei­te­res sai­so­na­les Wild aus frei­er Wild­bahn, jeweils vor Ort in der Kühl­zel­le des Forst­am­tes grob zer­legt und küchen­fer­tig vaku­um­iert. Die hoch­wer­ti­gen Lebens­mit­tel direkt aus der Regi­on eig­nen sich per­fekt für herz­haf­te Bra­ten, fei­ne Steaks und Grill­aben­de der beson­de­ren Art.

Wild­schwein von 10 bis 20 Kilo­gramm kos­tet 13 Euro pro Kilo. Ab 20 Kilo wer­den 11 Euro pro Kilo ver­langt. Reh­fleisch zwi­schen 7 und 9 Kilo­gramm ist für 16 Euro pro Kilo­gramm im Ange­bot. Für Rot­wild zwi­schen 20 und 30 Kilo­gramm wer­den 9 Euro pro Kilo­gramm gezahlt.Das zer­leg­te Wild steht in der Revier­förs­te­rei Hin­richs­ha­gen, Graal-Müri­t­­zer Stra­ße 33, zur indi­vi­du­ell ver­ein­bar­ten Abho­lung ‑in der Regel diens­­tags- bereit. Eine Anlie­fe­rung der Ware erfolgt nicht. Bezahlt wird bei Abho­lung in bar. Anfra­gen nimmt das Stadt­forst­amt gern ent­ge­gen per E‑Mail forstamt@rostock.de, Tele­fon 0381 381‑8900, ‑8912 und Fax 0381 381‑8922

Befra­gung zum The­ma Olym­pi­sche Spie­le

15. Mai: In der ver­gan­ge­nen Woche hat das Mei­nungs­for­schungs­in­sti­tut dimap in Ros­tock eine Befra­gung zum The­ma Olym­pia­be­wer­bung um Olym­pi­sche und Para­lym­pi­sche Segel­wett­be­wer­be vor War­ne­mün­de durch­ge­führt. Das Ergeb­nis lesen Sie unter: Land und Leu­te

Nur Bares war Wah­res

14. Mai: Gut bera­ten war ges­tern, wer Bar­geld in der Tasche hat­te. Denn der Ein­kauf u. a. im Rewe-Markt war nicht per Kar­te, son­dern nur mit Mün­zen und Schei­nen mög­lich. Hin­ter­grund, so ein Markt-Mit­ar­­bei­­ter, war Strom­aus­fall. Auf einer benach­bar­ten Bau­stel­le soll bei Arbei­ten ein Kabel beschä­digt wor­den sein.

Zusätz­li­che Ampel, Ver­kehr ein­spu­rig

14. Mai: Die Bud­de­lei an der Kreu­zung Richard-Wag­­ner‑, Müh­­len- und Park­stra­ße geht in die nächs­te Run­de. Dort wur­de jetzt eine zusätz­li­che Ampel auf­ge­baut, weil der Ver­kehr an die­ser Ecke nur ein­spu­rig mög­lich ist. Das heißt: mehr Zeit ein­pla­nen.

Sti­lei­che ist Natur­denk­mal

14. Mai: Die Sti­lei­che im Ste­­phan-Jan­t­­zen-Park wur­de vor kur­zem als Natur­denk­mal aus­ge­wie­sen.

Ein Park­haus unweit der Jugend­her­ber­ge?

14. Mai: Die Par­k­­platz-Situa­­ti­on in War­ne­mün­de ist seit Jahr­zehn­ten ein Dau­er­the­ma. Wie Orts­amts­lei­te­rin Fran­ka Teu­bel auf der Orts­bei­rats­sit­zung am Diens­tag infor­mier­te, gab es auf der Bür­­ger­­schafts­­­si­t­­zung-Sit­­zung am 21. Janu­ar zum Park­haus „Strand Mit­te“ einen Beschluss für einen Prüf­auf­trag zur Ein­rich­tung eines Park­hau­ses auf dem hin­te­ren Teil­be­reich der Flä­che. In die­sem heißt es, dass die Ober­bür­ger­meis­te­rin gemein­sam mit dem Eigen­be­trieb „Tou­ris­mus­zen­tra­le Ros­tock & War­ne­mün­de“ und der WIRO beauf­tragt wird, die Errich­tung eines Park­hau­ses auf dem hin­te­ren Teil­be­reich (Rich­tung Ten­nis­plät­ze) der Grund­stü­cke am Park­platz „Strand Mit­te“ / Jugend­her­ber­ge zu prü­fen. Das zu errich­ten­de Park­haus soll durch die „Park­haus Gesell­schaft Ros­tock GmbH“ betrie­ben und ver­wal­tet wer­den. Das Ergeb­nis der Prü­fung soll der Bür­ger­schaft spä­tes­tens zu Beginn des 3.Quartals 2026 schrift­lich vor­ge­legt wer­den.

Bür­ger wer­den befragt

13. Mai: Die Kom­mu­ne Sta­tis­tik­stel­le führt erneut eine schrift­li­che Bür­­ge­rin­­nen- und Bür­ger­be­fra­gung durch. Wie Orts­amts­lei­te­rin Fran­ka Teu­bel auf der gest­ri­gen Orts­bei­rats­sit­zung infor­mier­te, beinhal­tet die Befra­gung t diver­se Fra­ge­stel­lun­gen zu The­men aus den Berei­chen Umwelt und Ver­kehr.

Halb­sei­ti­ge Sper­rung in der Wacht­ler­stra­ße

13. Mai: Bis Ende Okto­ber ist die Wacht­ler­stra­ße in Höhe der Haus­num­mer 11  halb­sei­tig gesperrt. Hin­ter­grund ist der Neu­bau des Wiro-Hau­­ses. Die aus­füh­ren­de Fir­ma ist die War­ne­mün­der Bau GmbH. Dar­über wur­de auf der gest­ri­gen Orts­bei­rats­sit­zung infor­miert.

Eiche vom Lack­por­ling befal­len

13. Mai Im Rah­men der regel­mä­ßi­gen Baum­kon­trol­len, so das Stadt­grün­amt, ist  eine Eiche beim Kanin­chen­ver­ein in War­ne­mün­de in der Gar­ten­stra­ße auf­ge­fal­len, die von einem Lack­por­ling befal­len ist. Ein Gut­ach­ten für die­sen Baum ergab kei­ne aus­rei­chen­de Rest­wand­stär­ke, sodass eine dring­li­che Fäl­lung fest­ge­legt wer­den muss­te. Dies soll in die­ser Woche erfol­gen. Eine Kon­trol­le auf vor­han­de­ne Habi­ta­te erfolgt noch ein­mal unmit­tel­bar vor der Fäl­lung.

Bin­nen­mee­re stark vom Kli­ma­wan­del betrof­fen

12. Mai: Unter Lei­tung des Lei­b­­niz-Ins­ti­­tuts für Ost­see­for­schung War­ne­mün­de (IOW) wur­de erst­mals mit Kli­ma­si­mu­la­tio­nen unter­sucht, wie 19 Bin­nen­mee­re, auch die Ost­see, auf den Kli­ma­wan­del reagie­ren. Die For­schen­den fan­den her­aus, dass die Mee­re sich seit den 2000er Jah­ren schnel­ler erwär­men als der glo­ba­le Oze­an. Pro­jek­tio­nen zei­gen, dass mari­ne Hit­ze­wel­len schon Mit­te des 21. Jahr­hun­derts im Jah­res­mit­tel ca. 60 % die­ser Mee­re betref­fen wer­den. Ohne Ein­hal­tung der Pari­ser Kli­­ma-Zie­­le wären bis zu 90 % der Mee­re von Hit­ze­wel­len betrof­fen. Die Stu­die trägt zur Anpas­sung des Manage­ments im Rah­men des Kli­ma­wan­dels bei und wur­de in der Fach­zeit­schrift Com­mu­ni­ca­ti­ons Earth & Envi­ron­ment ver­öf­fent­licht.

Kopf­lin­den als Natur­denk­ma­le?

11. Mai: Was kon­kret bedeu­tet es, wenn die Kopf­lin­den in der Müh­len­stra­ße als Baum­na­tur­denk­ma­le unter Schutz gestellt wer­den? aal­­glatt-Redak­­teu­rin Moni­ka Kad­ner hat dazu recher­chiert. Alle Details unter: Land und Leu­te

Mit­dis­ku­tie­ren live vor Ort

11. Mai: Am 22. Juni lädt der NDR zu einer Sen­dung „Mit­re­den! Live vor Ort“ ab 19 Uhr ins War­ne­mün­der Kur­haus ein. Die Teil­nah­me ist kos­ten­los. Die Plät­ze sind limi­tiert. Wer unter dem Titel „Demo­kra­tie unter Druck: Wie kann Ver­trau­en neu ent­ste­hen?“ mit Gäs­ten aus Poli­tik und Medi­en dis­ku­tie­ren möch­te, kann sich ab sofort bewer­ben unter: www.mitreden.ard.de.

Belieb­ter Treff trägt Namen Ger­hard Lau

10. Mai:  In der vor einem Jahr ins Leben geru­fe­nen Begeg­nungs­stät­te Am Moor wur­de heu­te eine erfolg­rei­che Bilanz gezo­gen. In kür­zes­ter Zeit hat sich die­se zu einem belieb­ten Treff­punkt gemau­sert, wo zahl­rei­che unter­schied­lichs­te Ver­an­stal­tun­gen ange­bo­ten wer­den. Und es gab eine Namens­ge­bung: Der Saal wur­de auf den Namen Ger­hard Lau getauft. Der im ver­gan­ge­nen Jahr ver­stor­be­ne ehe­ma­li­ge Denk­mal­pfle­ger und Chef des Leucht­turm­ver­eins hat in War­ne­mün­de vie­le prä­gen­de Spu­ren hin­ter­las­sen. Alle Details unter: Land und Leu­te

 

Der Nep­­tun-Brun­­nen vor unse­rer Kir­che ist wie­der in Betrieb. Das Was­ser­spiel hat sich zu einem mari­ti­men Treff­punkt gemau­sert und ist ein belieb­tes Foto­mo­tiv. Da muss man schon Geduld haben, das Kunst­werk mal fast solo vor die Lin­se zu bekom­men. Foto: susa

Neue Aus­stel­lung: “Bach run­ter – Strom auf”

9. Mai: Heu­te wur­de im Munch-Haus Am Strom 53 das inter­dis­zi­pli­nä­re Aus­stel­lungs­pro­jekt „Bach run­ter – Strom auf“ eröff­net. Es ent­stand in Zusam­men­ar­beit zwi­schen Wis­sen­schaft­lern und Wis­sen­schaft­le­rin­nen des Lei­b­­niz-Ins­ti­­tuts für Ost­see­for­schung War­ne­mün­de (IOW) und Künst­le­rin­nen aus Meck­­len­­burg-Vor­­­pom­­mern. Ziel des Pro­jekts ist es, Was­ser als exis­ten­zi­el­les Ele­ment im Span­nungs­feld von Kul­tur, Öko­lo­gie und Zukunfts­fra­gen zu the­ma­ti­sie­ren.

Prä­sen­tiert wer­den künst­le­ri­sche Arbei­ten und beglei­ten­de Infor­ma­tio­nen zu kom­ple­xen For­schun­gen, die sich mit The­men wie Was­ser­qua­li­tät, Viel­falt der Was­ser­le­be­we­sen, Strö­mun­gen, Kli­ma­ver­än­de­run­gen und mensch­li­chen Ein­grif­fen in aqua­ti­sche Sys­te­me aus­ein­an­der­set­zen. Ergänzt wird die Aus­stel­lung durch Vor­trä­ge, Prä­sen­ta­tio­nen und mode­rier­te Gesprä­che, die eben­falls im Edvard-Munch-Haus statt­fin­den. So beschäf­tigt sich Petra Stee­ger in Zusam­men­ar­beit mit den Wis­sen­schaft­lern Mat­ti­as Lab­renz und Sig­rid Grün­d­­ling-Pfaff mit Mikro­bak­te­ri­en und Zoo­plank­ton in der Ost­see als Indi­ak­to­ren für Ver­än­de­run­gen aqua­ti­scher Orga­nis­men. Wei­te­re Kunst-Wis­­sen­­schafts­­­paa­run­­gen, die sich eben­falls mit Kli­ma­ver­än­de­run­gen und phy­si­ka­li­schen Phä­no­me­nen aus­ein­an­der­set­zen sind: Kati Gaus­mann / Leo­nie Barg­horn, Clau­dia Kapel­lusch / Georg Sebas­ti­an Völ­ker sowie Tan­ja Zim­mer­mann / Lloyd Ree­se. Die Wis­sen­schaft­ler steu­ern jeweils ver­tie­fen­de Infor­ma­ti­on zu den künst­le­ri­schen Arbei­ten bei.

Aus­stel­lungs­be­glei­tend hält die Pro­fes­so­rin für Bio­phy­si­ka­li­sche Wech­sel­wir­kun­gen in mari­ti­men Öko­sys­te­men am IOW, Dr. Joan­na J. Waniek, am 19. Juni um 19 Uhr einen Vor­trag über „Mikro­plas­tik in der Ost­see“. Ein­tritt frei. Geför­dert wur­de die Aus­stel­lung aus Mit­teln des Bür­ger­fonds Kul­tur des Lan­des Meck­­len­­burg- Vor­pom­mern. Dafür dankt der Edvard Munch Haus – Ver­ein herz­lich.

Aus­stel­lungs­dau­er: 9. Mai bis 5. Juli 2026, geöff­net Frei­tag  bis  Sonn­tag, 12–17 Uhr.  Ulrich Groß

 

Micha­el Brüg­mann (l) und Jan Krug­mann vor ihrem Restau­rant Carls in der Müh­len­stra­ße, das gera­de zehn­jäh­ri­ges Jubi­lä­um fei­er­te. Sie set­zen sich dafür ein, dass Natur und Stadt­le­ben hier im Ein­klang mit­ein­an­der bestehen blei­ben. Foto: mkad

Brand auf Fäh­re “Tom Sawy­er”

8. Mai: Auf dem im Über­see­ha­fen lie­gen­den schwe­di­schen Fähr­schiff “Tom Sawy­er” ist es heu­te durch einen tech­ni­schen Defekt zu einem Brand gekom­men. Rund 50 Ein­satz­kräf­te der Ros­to­cker Feu­er­wehr waren an Bord, um ein Feu­er ober­halb des Maschi­nen­raums zu löschen. Der Brand auf der TT-Line Fäh­re war gegen acht Uhr mor­gens gemel­det wor­den. Wie die Was­ser­schutz­po­li­zei infor­mier­te, hat­te ein Mit­ar­bei­ter einer Fremd­fir­ma bei War­tungs­ar­bei­ten ver­se­hent­lich einen Öltank geöff­net. Dadurch war Öl aus­ge­tre­ten. Das hat­te sich in einem Schacht ver­teilt und war in Maschi­nen­tei­le gelau­fen. Durch die Hit­ze kam es zu einem Feu­er. Das konn­te ein­schließ­lich der Glut­nes­ter inzwi­schen gelöscht wer­den.

Zum Zeit­punkt des Brands befan­den sich laut Feu­er­wehr Crew­mit­glie­der an Bord, eine Per­son wur­de durch hei­ßes Öl leicht ver­letzt. Die Berufs­ge­nos­sen­schaft Ver­kehr hat ein Aus­lauf­ver­bot für das 177 Meter lan­ge Schiff ver­hängt, wes­halb es vor­aus­sicht­lich bis Sonn­tag zu Ein­schrän­kun­gen im Fähr­ver­kehr zwi­schen Ros­tock und Trel­le­borg kommt.

Gesucht: Sai­son­kräf­te für Kom­mu­na­len Ord­nungs­dienst

8. Mai: In den Som­mer­mo­na­ten steigt das Besu­cher­auf­kom­men in War­ne­mün­de, Hohe Düne und Mark­gra­fen­hei­de deut­lich an. Um Sicher­heit und Ord­nung wei­ter­hin auf hohem Niveau zu gewähr­leis­ten, soll der Außen­dienst ver­stärkt wer­den. Hier­für wer­den ab sofort meh­re­re Sai­son­kräf­te zur Unter­stüt­zung des Kom­mu­na­len Ord­nungs­diens­tes (KOD) gesucht. Die Mini­jobs sind zunächst befris­tet bis zum 30. Sep­tem­ber 2026 und rich­ten sich gezielt auch an Stu­die­ren­de sowie an alle, die kurz­fris­tig prak­ti­sche Berufs­er­fah­rung im öffent­li­chen Dienst sam­meln möch­ten.

Die Tätig­keit bie­tet einen abwechs­lungs­rei­chen Arbeits­all­tag im Frei­en. Zu den Auf­ga­ben gehö­ren unter ande­rem die Über­wa­chung des ruhen­den Ver­kehrs, das Fest­stel­len von Ord­nungs­wid­rig­kei­ten sowie das Aus­spre­chen von Ver­war­nun­gen. Dar­über hin­aus unter­stüt­zen die Sai­son­kräf­te erfah­re­ne Mit­ar­bei­ten­de des Kom­mu­na­len Ord­nungs­diens­tes, bei­spiels­wei­se bei Ein­sät­zen im Strand­be­reich.

Gesucht wer­den enga­gier­te und zuver­läs­si­ge Per­so­nen mit siche­rem Auf­tre­ten, guten Kom­mu­ni­ka­ti­ons­fä­hig­kei­ten und Inter­es­se an recht­li­chen Fra­ge­stel­lun­gen im Stra­ßen­ver­kehr. Vor­aus­set­zung ist ein Füh­rer­schein der Klas­se B sowie Fahr­pra­xis. Die Ein­sät­ze erfol­gen über­wie­gend an Wochen­en­den, bei Bedarf auch unter der Woche. Pro Tag sind bis zu acht Arbeits­stun­den vor­ge­se­hen. Die Ver­gü­tung beträgt 14,50 Euro pro Stun­de. Eine mehr­tä­gi­ge Ein­wei­sung stellt sicher, dass alle Mit­ar­bei­ten­den gut vor­be­rei­tet in ihre Auf­ga­ben star­ten. Inter­es­sier­te kön­nen sich online über das Kar­rie­re­por­tal der Stadt Ros­tock unter www.rostock.de/karriere bewer­ben.

Jetzt für Mit­ar­beit im Hafen­bei­rat bewer­ben

7. Mai: Wer sich aktiv an der Ent­wick­lung des Ros­to­cker Hafens betei­li­gen möch­te, hat jetzt die Mög­lich­keit, sich bis zum 5. Juni 2026 für eine Mit­ar­beit im Bei­rat für die Hafen­ent­wick­lung zu bewer­ben. Der Bei­rat wur­de durch Beschluss der Bür­ger­schaft im Dezem­ber 2025 ein­ge­rich­tet und beglei­tet künf­tig die Ent­wick­lung des Ros­to­cker Hafens als bera­ten­des Gre­mi­um. Er dient als Dis­kus­si­ons­platt­form für einen kon­struk­ti­ven Aus­tausch, spricht Emp­feh­lun­gen für die Pla­nungs­pro­zes­se aus und unter­stützt damit die Abwä­gungs­ent­schei­dun­gen der Bür­ger­schaft. Geschäfts­füh­ren­de Stel­le des Bei­ra­tes ist das Amt für Stadt­ent­wick­lung, Stadt­pla­nung und Mobi­li­tät.

Die öffent­li­che Aus­lo­sung fin­det am Diens­tag, 30. Juni 2026, um 18 Uhr im Bera­tungs­raum 1 a/b des Rat­haus­an­baus, Neu­er Markt 1, 18055 Ros­tock, statt. Inter­es­sier­te sind herz­lich ein­ge­la­den, der Aus­lo­sung bei­zu­woh­nen. Die kon­sti­tu­ie­ren­de Sit­zung des Bei­ra­tes für die Hafen­ent­wick­lung ist für Mon­tag, 31. August 2026, vor­ge­se­hen. Die gewähl­ten Mit­glie­der wer­den recht­zei­tig über Beginn und Sit­zungs­ort infor­miert. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen: www.rostock.de/hafenbeirat

See­not­ret­ter befrei­en Fahr­gast­schiff

6. Mai: Mit ver­ein­ten Kräf­ten haben die See­not­ret­ter der Sta­tio­nen War­ne­mün­de und Timmendorf/Poel der Deut­schen Gesell­schaft zur Ret­tung Schiff­brü­chi­ger (DGzRS) das Fahr­gast­schiff „Ost­see­bad Rerik“ am gest­ri­gen Diens­tag von einer Untie­fe im Salz­haff bei Rerik befreit. An Bord befan­den sich 40 Men­schen.

Die „Ost­see­bad Rerik“, ein im Revier behei­ma­te­tes, 34 Meter lan­ges Fahr­gast­schiff, war im Salz­haff nach kurz­zei­ti­gen Maschi­nen­pro­ble­men direkt neben dem schma­len Fahr­was­ser teil­wei­se fest­ge­kom­men. Das Salz­haff gehört zur Meck­len­bur­ger Bucht und wird von der Halb­in­sel Wus­trow begrenzt. Der Kapi­tän der „Ost­see­bad Rerik“ hat­te sich am Nach­mit­tag bei der von der DGzRS betrie­be­nen deut­schen Ret­tungs­leit­stel­le See, dem Mari­ti­me Res­cue Co-ordi­na­­ti­on Cent­re (MRCC) Bre­men, gemel­det, nach­dem sich das Schiff nicht aus eige­ner Kraft befrei­en konn­te. Zunächst wur­de die Frei­wil­li­gen­sta­ti­on Timmendorf/Poel alar­miert. Mit dem der­zeit dort sta­tio­nier­ten See­not­ret­tungs­boot WILMA SIKORSKI waren die See­not­ret­ter nach etwa einer hal­ben Stun­de vor Ort. Um die „Ost­see­bad Rerik“ vom Schlick zu zie­hen, benö­tig­te es dann aber doch die zusätz­li­che Unter­stüt­zung des See­not­ret­tungs­kreu­zers ARKONA der DGzRS-Sta­­ti­on War­ne­mün­de. Das Ange­bot der See­not­ret­ter, Fahr­gäs­te mit dem See­not­ret­tungs­boot zwi­schen­zeit­lich an Land zu brin­gen, muss­te nie­mand in Anspruch neh­men. Nach dem Ein­tref­fen der ARKONA brach­te das See­not­ret­tungs­boot eine Schlepp­lei­ne vom See­not­ret­tungs­kreu­zer zum Fahr­gast­schiff, damit die ARKONA nicht selbst Gefahr lief, im Flach­was­ser auf­zu­lau­fen. Auf­grund des Nord­ost­win­des mit drei bis vier Wind­stär­ken (bis 28 km/h) sank der Was­ser­stand im Haff wäh­rend des Ein­sat­zes um eini­ge Zen­ti­me­ter. Gemein­sam gelang es den bei­den Ret­tungs­ein­hei­ten, die „Ost­see­bad Rerik“ zurück in tie­fe­res Was­ser zu zie­hen. Das Schiff konn­te sei­ne Fahrt selbst­stän­dig fort­set­zen. Gefahr bestand für die Pas­sa­gie­re zu kei­nem Zeit­punkt.

Wenn Che­fin Stef­fi Eicher in der Eis­lie­be in der Kir­chen­stra­ße vor­bei kommt und selbst eine Kugel der eisi­gen Köst­lich­keit pro­biert, ist schnell auch der nächs­te Kun­de da. Die Qual der Wahl unter den Lecke­rei­en hat jeder aus rund einem Dut­zend ver­schie­de­ner Sor­ten. Aal­­glatt-Redak­­teu­rin Moni­ka Kad­ner emp­fiehlt beson­ders das dunk­len Cas­sis. 

Auf der WSC-Bau­s­tel­­le umge­schaut

6. Mai: Bereits zum fünf­ten Mal hat sich aal­­glatt-Redak­­teu­rin Moni­ka Kad­ner heu­te auf der Bau­stel­le für das WSC-Seg­­ler­­lo­­gis umge­schaut. Dort hat sie mit Kran­fah­rer Andre­as Eggert und mit Polier Dirk Aurich gespro­chen und inter­es­san­te Neu­ig­kei­ten erfah­ren. Alle Details unter: Land und Leu­te

Die Wil­den Wit­wer: Im klei­nen Strand­ca­fé

5. Mai: Mit ihrem Som­mer­pro­gramm gehen die Wil­den Wit­wer ordent­lich baden und las­sen sich küs­sen von den Wel­len. Mit den belieb­tes­ten Schla­gern der jewei­li­gen Som­mer­sai­son der 20er und 30er Jah­re machen die bei­den Her­ren einen Aus­flug an den Strand. Dabei erle­ben sie zu Lan­de und zu Was­ser feucht­fröh­li­che Aben­teu­er und tref­fen dabei aller­lei frei­zü­gig geklei­de­te jun­ge Damen – musi­ka­lisch und ganz seri­ös, ver­steht sich. Da drückt der Sand im Schuh, aber hof­fent­lich nicht im Zwi­ckel. Wer mit den Wil­den Wit­wern ins Strand­ca­fé gehen möch­te, soll­te einen Besuch in der Klei­nen Komö­die am 14., 15. oder 16. Juli jeweils um 20 Uhr ein­pla­nen. Kar­ten für das Gast­spiel gibt es an den Vor­ver­kaufs­kas­sen des Volks­thea­ters unter 0381 381‑4702 bzw. in der Klei­nen Komö­die, Tele­fon 0381 381‑4707

Linie 37 hält in der Alten Bahn­hof­stra­ße

4. Mai: Auf­grund der Fern­­wär­­me-Bau­ar­­bei­­ten im Kreu­zungs­be­reich Wachtlerstraße/ Kur­haus­stra­ße fährt die Bus­li­nie 37 von Sonn­abend, 9. Mai, bis vor­aus­sicht­lich Frei­tag, 3. Juli, erneut in einer geän­der­ten Lini­en­füh­rung:

In Rich­tung Meck­len­bur­ger Allee fah­ren die Bus­se der Linie 37 ab Hal­te­stel­le S War­ne­mün­de Werft umge­lei­tet über die Stra­ße Zum Zoll­amt und Alte Bahn­hofs­stra­ße: Hier hält der Bus an der neu ein­ge­rich­te­ten Hal­te­stel­le „Alte Bahn­hof­stra­ße“.

Danach führt die Umlei­tung über Post­stra­ße, Kir­chen­platz, Fritz-Reu­­ter-Stra­­ße, Ros­to­cker Stra­ße, R.-Wagner-Straße zur Hal­te­stel­le Wie­sen­weg und wei­ter in regu­lä­rer Lini­en­füh­rung bis zur Meck­len­bur­ger Allee. Die Hal­te­stel­len Wacht­ler­stra­ße, Kur­haus­stra­ße und See­stra­ße ent­fal­len in die­ser Rich­tung ersatz­los. Zusätz­lich wer­den die Hal­te­stel­len Fritz-Reu­­ter-Stra­­ße und R.-Wagner-Straße bedient.

In Rich­tung S War­ne­mün­de Werft fährt die Bus­li­nie 37 regu­lär ohne Umlei­tun­gen, alle Hal­te­stel­len wer­den bedient. Die aktu­el­len Abfahrts­zei­ten sind unter www.rsag-online.de abruf­bar.

Sport­akro­ba­tik auf hohem Niveau

4. Mai: 250 Teil­neh­mer aus vier Bun­des­län­dern haben am ver­gan­ge­nen lan­gen Mai-Wochen­en­­de am 5. Früh­lings­tur­nier der Sport­akro­ba­ten des SV War­ne­mün­de 1949 e. V. teil­ge­nom­men. Die Zuschau­er erleb­ten Sport­akro­ba­tik auf hohem Niveau. Alle Details lesen Sie unter: Land und Leu­te

Der April mit zwei Sei­ten

 Der April zeig­te sich wet­ter­mä­ßig von zwei Sei­ten. Nachts war es kühl, am Tag sorg­te die Son­ne dafür, dass es uns schon ein biss­chen warm ums Herz wur­de. Einen Wit­te­rungs­rück­blick der Wet­ter­sta­ti­on War­ne­mün­de für April 2026 gibt Rudolf Kem­nitz. Diplom-Inge­­nieur für Meteo­ro­lo­gie, unter: Land und Leu­te. 

Was­ser­tre­ten in der Ost­see

Mai, 1.: Noch bis zum 10. Juni fin­det jeweils mitt­wochs von 8 bis 8.30 Uhr der Kurs „Was­ser­tre­ten in der Ost­see“ in War­ne­mün­de statt. Treff­punkt ist am Ret­tungs­turm 3, Strand­auf­gang 11. Die Teil­nah­me ist für Über­­nach­­tungs- und Tages­gäs­te mit gül­ti­ger Gäs­te­Card kos­ten­frei.

Das Was­ser­tre­ten nach Kneipp zählt zu den bewähr­ten Natu­r­an­wen­dun­gen zur För­de­rung von Kreis­lauf, Gefä­ßen und Stoff­wech­sel. Durch den geziel­ten Käl­te­reiz des Meer­was­sers wer­den die Blut­ge­fä­ße zunächst ver­engt und anschlie­ßend wie­der erwei­tert – ein natür­li­cher Trai­nings­ef­fekt für die Gefäß­ge­sund­heit. Beson­ders posi­tiv wirkt sich die Anwen­dung auf müde oder schwe­re Bei­ne, Kreis­lauf­träg­heit und das all­ge­mei­ne Wohl­be­fin­den aus. Vie­le Teil­neh­men­de sind begeis­tert und berich­ten zudem von mehr Ener­gie, einer bes­se­ren Durch­blu­tung und einem gestärk­ten Immun­sys­tem.

Durch­ge­führt wird das Was­ser­tre­ten im soge­nann­ten Stor­chen­gang, bei dem die Bei­ne abwech­selnd aus dem Was­ser geho­ben wer­den. Zwi­schen den bis zu drei Gän­gen in die Ost­see sor­gen Auf­wärm­übun­gen, klei­ne Kräf­ti­gungs­ein­hei­ten und abschlie­ßen­de Deh­nun­gen dafür, dass sich der Kör­per voll­stän­dig erwärmt und opti­mal auf den nächs­ten Gang vor­be­rei­tet ist. Die Kur­se wer­den von erfah­re­nen Phy­sio­the­ra­peu­ten beglei­tet.

Mit­zu­brin­gen sind Bein­klei­dung, die über das Knie gekrem­pelt wer­den kann, war­me Socken, Bade­lat­schen, ein gro­ßes Hand­tuch sowie die Gäs­te­Card als Nach­weis für die kos­ten­freie Teil­nah­me. Alle Per­so­nen, die nicht über eine Gäs­te­Card ver­fü­gen zah­len 5 Euro. Bei Vor­er­kran­kun­gen, ins­be­son­de­re bei arte­ri­el­len Ver­schluss­erkran­kun­gen, Erkran­kun­gen der Nie­ren, Bla­sen­be­schwer­den oder offe­nen Wun­den, wird emp­foh­len, vor­ab ärzt­li­chen Rat ein­zu­ho­len. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen und Buchungs­mög­lich­kei­ten sind online unter www.rostock.de/buchen-tickets-Erlebnisse ver­füg­bar.

 

Im Ein­satz für zwei schiff­brü­chi­ge Ang­ler: das Toch­ter­boot CASPAR des See­not­ret­tungs­kreu­zers ARKONA der DGzRS Archiv­fo­to: Die See­not­ret­ter – DGzRS, Alex­an­der Krü­ger

Zwei Ang­ler aus der War­now geret­tet

29. April:  Zwei Ang­ler sind heu­te auf der Unter­war­now über Bord ihres Boo­tes gestürzt. Im Ein­satz waren ein See­zei­chen­schiff der Was­­ser­s­tra­­ßen- und Schiff­fahrts­ver­wal­tung und die See­not­ret­ter der Sta­ti­on War­ne­mün­de der Deut­schen Gesell­schaft zur Ret­tung Schiff­brü­chi­ger (DGzRS).

 Gegen 12.45 Uhr erfuhr die von der DGzRS betrie­be­ne deut­sche Ret­tungs­leit­stel­le See, das Mari­ti­me Res­cue Co-ordi­na­­ti­on Cent­re (MRCC) Bre­men, von dem Not­fall: Auf der War­now in Höhe der Ton­ne 51 waren zwei Ang­ler über Bord ihres klei­nen Boo­tes gestürzt. Die Besat­zung des in der Nähe befind­li­chen See­zei­chen­schif­fes „Sturm­mö­we“ des Was­­ser­s­tra­­ßen- und Schiff­fahrts­am­tes (WSA) Ost­see hat­te geis­tes­ge­gen­wär­tig reagiert und die Schiff­brü­chi­gen bereits an Bord genom­men.

Die Ret­tungs­leit­stel­le See der DGzRS alar­mier­te den See­not­ret­tungs­kreu­zer ARKONA/Station War­ne­mün­de. Die See­not­ret­ter lie­fen sofort aus. Unter­wegs lie­ßen sie das Toch­ter­boot CASPAR zu Was­ser. Inzwi­schen hat­te die „Sturm­mö­we“ am ehe­ma­li­gen Fähr­an­le­ger Olden­dorf – heu­te eine Bun­ker­sta­ti­on – fest­ge­macht.

Vor Ort stie­gen die See­not­ret­ter auf das Behör­den­schiff über und führ­ten eine ers­te medi­zi­ni­sche Unter­su­chung durch. Dabei stell­ten sie fest, dass einer der bei­den 85-jäh­ri­­gen Ang­ler leicht unter­kühlt war. Wenig spä­ter über­ga­ben sie die Geret­te­ten zur wei­te­ren Ver­sor­gung an den Ret­tungs­dienst an Land.

Im Kur­park und in den angren­zen­den Stra­ßen fühlt sich die­ser Fuchs offen­sicht­lich rich­tig wohl. Anwoh­ner beob­ach­ten das Tier, das kei­ne Scheu zu haben scheint, seit gerau­mer Zeit. Foto: Sabi­ne Engel

Ost­deut­sche Schiff­fahrts­ge­schich­te Band 25

29. April: Eine beson­de­re mari­ti­me Schrif­ten­rei­he fin­det ihren Abschluss. Seit 2001 wur­de mit den jähr­lich vom DSR-See­­leu­­te­­ver­­ein her­aus­ge­ge­be­nen „Bord­ge­schich­ten“ der Arbeits­all­tag auf See, die Frei­zeit­be­schäf­ti­gung auf den Schif­fen sowie die Land­gän­ge in fer­nen Häfen ver­an­schau­licht. Und das nicht aus drit­ter Hand, son­dern durch die Fah­rens­leu­te selbst, die aus ihren Tage­bü­chern ihre Erleb­nis­se und Erfah­run­gen als Zeit­zeu­gen wei­ter­ga­ben. Ein beson­de­res Kapi­tel vor allem ost­deut­scher Schiff­fahrts­ge­schich­te wur­de so geschaf­fen.

Im nun vor­lie­gen­den 25. Buch steht ins­be­son­de­re die Frei­zeit der See­leu­te im Mit­tel­punkt. Auf 160 Sei­ten kom­men noch ein­mal 32 Autoren zu Wort. Vom Bord­ki­no bis zum Okto­ber­fest in San­tos, von einer Äqua­tor­tau­fe bis zum Land­gang in Indi­en sowie Aben­teu­ern am Schie­nen­strang ist der The­men­kreis breit gefä­chert. Und auch von einem pro­mi­nen­ten Mit­rei­sen­den auf MS ESPENHAIN ist die Rede – dem dama­li­gen Volks­­­kam­­mer-Prä­­si­­den­­ten Prof. Dr. Johan­nes Dieck­mann (1893−1969), der mit der Maschi­­nen-Crew des Schif­fes ger­ne die Skat­kar­ten drosch, wie der eins­ti­ge Chief der DSR und  War­ne­mün­der Leucht­turm­mann Atze Mar­nau berich­tet. Als Nach­trag folgt nun nur noch ein­­Bor­d­­ge­­schich­­ten-Sam­­mel­­band, gewis­ser­ma­ßen die Sta­tis­tik aller Aus­ga­ben. Im Inter­net: www.seeleute.de       rfra

Sta­tis­tik mit vie­len Fak­ten

29. April:  Ende 2025 leb­ten 211.568 Per­so­nen in Ros­tock ein­schließ­lich War­ne­mün­de. Das waren 425 weni­ger als Ende 2024. Der Anteil der Ein­woh­ner mit aus­län­di­scher Staats­an­ge­hö­rig­keit stieg auf rund 10 Pro­zent. Die­se und ande­re Fak­ten sind nach­zu­le­sen in einer neu­en Ver­öf­fent­li­chung der Kom­mu­na­len Sta­tis­tik­stel­le „2025 im Über­blick“. Wei­te­re Details unter: Land und Leu­te

A‑Junioren  im Pokal­fi­na­le

28.April: Das hat­ten sich die Jungs mehr als ver­dient, als sie als Gewin­ner des Halb­fi­na­les gegen Uni­on Sanitz am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de jubelnd vom Sanit­zer Fuß­ball­platz gin­gen. Sie spie­len als A‑Junioren im SV War­ne­mün­der Fuß­ball e.V .in der Ver­bands­li­ga von Mecklenburg/Vorpommern und sind Jahr­gang 2007/2008. Genau wie die Spie­ler selbst, sind auch Trai­ner und Orga­ni­sa­to­ren des  Ver­eins begeis­tert, denn die Junio­ren haben in den letz­ten zwei Jah­ren immer am Maxi­mum gespielt und sich ste­tig ver­bes­sert  Nun end­lich die Früch­te, denn ein Pokal­fi­na­le ist immer etwas Beson­de­res.

Die Ver­bands­lei­tung des SV War­ne­mün­de Fuß­ball schreibt an aal­glatt: “Mit der TSG Gade­busch erwar­tet uns ein unan­ge­neh­mer Geg­ner, den wir aber ganz gut ein­schät­zen kön­nen. Wir möch­ten natür­lich die Sai­son mit einem Pokal­sieg krö­nen. Das Fina­le fin­det am 14. Mai oder am 14.Juni in Gnoi­en statt. Das wird sich noch ent­schei­den, und bis dahin heißt es trai­nie­ren, trai­nie­ren.“

 

Vor dem eisi­gen Wind geschützt hin­ter den alten Con­tai­ner fand das Boots­fah­rer­tref­fen des War­ne­mün­der Ang­ler­ver­eins auf des­sen Gelän­de statt. Foto: Uwe Klein­hans

Ang­ler war­ten auf Bau­ge­neh­mi­gung

28. April: Das Boots­fah­rer­tref­fen des War­ne­mün­der Ang­ler­ver­eins war trotz des win­di­gen Wet­ters am Sonn­abend ein vol­ler Erfolg. Gut geschützt vor dem eisi­gen Wind wur­den Tische und Bän­ke hin­ter den Con­tai­ner auf­ge­baut, wo mehr als 50 Mit­glie­der den Infor­ma­tio­nen des Vor­stands lausch­ten.

Es gab vie­le Infor­ma­tio­nen, unter ande­rem zum neu­en Ver­eins­heim. Auf die­ses war­ten die Ang­ler schon lan­ge, zumal das alte völ­lig undicht ist. Noch war­tet der Ang­ler­ver­ein auf die Bau­ge­neh­mi­gung, da es bis­lang kei­ne Frei­ga­be gibt. Sobald die­se erteilt ist, wer­den die neu­en Con­tai­ner bestellt. Im Zuge des­sen wer­den die alten Con­tai­ner direkt abge­baut und ent­sorgt.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen gab es zu Was­­ser­­lie­­ge-  und Land­plät­zen. Zudem wur­de der Ver­an­stal­tungs­ka­len­der bis März 2027 vor­ge­stellt. Die­ser wird in den Schau­käs­ten sowie auf der neu­en, sehr gelun­ge­nen Home­page www.wavev.eu zu fin­den sein. Außer­dem ist der WAVeV mitt­ler­wei­le mit einer eige­nen Ver­­eins-App sowie auf Whats­App, Face­book und Insta­gram ver­tre­ten. Damit ist der rüh­ri­ge War­ne­mün­der Ang­ler­ver­ein mit sei­nen 256 Mit­glie­dern sehr gut auf­ge­stellt. Uwe Klein­hans

WIRO-Aus­­­guck garan­tiert bes­te Sicht auf Mari­ti­mes

28. April: Wer die schöns­ten Plät­ze mit dem bes­ten Blick sucht, kommt am WIRO-Aus­­­guck nicht vor­bei. Von der Tri­bü­ne auf der War­ne­mün­der Mit­tel­mo­le hat man freie Sicht auf klei­ne oder gro­ße Böt­chen, spek­ta­ku­lä­re Tra­di­ti­ons­seg­ler und Muse­ums­schif­fe, vie­le Kreuz­fahrt­rie­sen oder Fäh­ren. Die Tri­bü­ne hat rund 300 Plät­ze und ist vom 1. Mai bis Anfang Okto­ber frei zugäng­lich – auch wäh­rend der War­ne­mün­der Woche und zur Han­se Sail.

Wun­der­ba­re War­­ne­­mün­­de-Auf­­­nah­­men

27. April: Zahl­rei­chen aal­­glatt-Lesern ist es sofort ins Auge gefal­len: Wir prä­sen­tie­ren in unse­rer Bild­leis­te in unse­rer Rubrik News nagel­neue Auf­nah­men, die uns der War­ne­mün­der Foto­graf Jan Böhn­ke kos­ten­frei zur Ver­fü­gung gestellt hat (sie­he auch Land und Leu­te: Eine Tra­di­ti­on mit Zukunft). Des­sen wun­der­ba­re Ansich­ten von War­ne­mün­de hat Jörg Her­fort so toll zusam­men­ge­stellt, dass sie einen super Ein­blick in unser Ost­see­bad geben. Der Geschäfts­füh­rer der in der Frie­d­rich-Bar­­ne­­witz-Stra­­ße 7 ansäs­si­gen FBM Ros­tock Wer­be­agen­tur, der die Sei­te aalglatt-warnemuen.de im ver­gan­ge­nen Herbst auf unse­ren Wunsch erar­bei­tet hat, war mit viel Kön­nen und Lie­be dabei, die­se Fotos in unse­re Sei­te ein­zu­bau­en. Wir dan­ken bei­den War­ne­mün­dern.

Mit­glie­der der War­ne­mün­der Trach­ten­grup­pe waren heu­te im Ein­satz anläss­lich der Port Par­ty. Mit dabei die bis­he­ri­ge Vor­sit­zen­de Karin Scar­barth (r.)  und der neu gewähl­te Chef Gerd Gru­ne­wald (hin­te­re Rei­he, links). Foto: Trach­ten­grup­pe

Trach­ten­grup­pe hat neu­en Chef

26. April: Heu­te zeig­te sich das Wet­ter anläss­lich der Port Par­ty von sei­ner schöns­ten Sei­te. Unter all jenen, die die­ses Ereig­nis mit­ge­stal­tet haben, waren auch Mit­glie­der der War­ne­mün­der Trach­ten­grup­pe. Der ein­ge­tra­ge­ne Ver­ein hat­te übri­gens am 20. April sei­ne Jah­­res-Mit­­glie­­der­­ver­­­sam­m­­lung. Dort wur­den zwei wich­ti­ge Neu­ig­kei­ten ver­kün­det: Karin Scar­barth, die den 1992 gegrün­de­ten Ver­ein 22 Jah­re als Vor­sit­zen­de gelei­tet hat, hat die­ses Amt aus gesund­heit­li­chen Grün­den abge­ge­ben. Zum neu­en Vor­sit­zen­den haben die Mit­glie­der Gerd Gru­ne­wald gewählt. Aal­glatt sagt: Dan­ke­schön! Und: Herz­li­chen Glück­wunsch!

Tur­nier der BMW Golf Cup Serie

25. April: Auf der Golf­an­la­ge War­ne­mün­de fin­det am 30. Mai ein Tur­nier im Rah­men der BMW Golf Cup Serie, aus­ge­rich­tet vom Ros­to­cker BMW Auto­haus Wig­ger, statt. In die­sem Jahr kön­nen wie­der exklu­siv nur BMW und MINI Fah­rer (und/oder Kun­den des Auto­hau­ses Wig­ger) an den Tur­nie­ren des BMW Golf Cups teil­neh­men. Golf­spie­ler kön­nen sich ab sofort für die­ses Tur­nier bis zum 25. Mai bei Ira Rosen­­feld-All­­zeit per E‑Mail an ira.ra@bmw-wigger.de unter Anga­be des Namens, des Hei­mat­clubs inkl. Hcp und Mit­glieds­num­mer sowie Adres­se und Ihrer Mobil-Num­­mer anmel­den.

Der Start für das Tur­nier erfolgt um 10 Uhr, ab 12 Uhr Half­way, 15 Uhr Loun­ge­mu­sik mit DJ, 16 Uhr medi­ter­ra­nes Buf­fet, gegen 17.30 Uhr Sie­ger­eh­rung. Start­geld 49 Euro.

Alle Sieger/innen und Plat­zier­ten der Plät­ze 1 – 3 der Net­to­klas­sen Her­ren A, B sowie Damen­klas­se qua­li­fi­zie­ren sich für das Regio­nal­fi­na­le im Win­s­ton Golf (Gneven/Schwerin) am 22. August 2026, das von der BMW AG aus­ge­rich­tet wird. Mit einem guten Ergeb­nis beim Regio­nal­fi­na­le besteht die Chan­ce, beim Deutsch­land­fi­na­le im Golf­club Eichen­ried (Mün­chen) dabei zu sein, das vom 11. – 13. Sep­tem­ber 2026 statt­fin­det.

Übri­gens kön­nen sich Inter­es­sen­ten, die noch nicht Golf spie­len, für einen etwa ein­stün­di­gen Schnup­per­kur­sus an die­sem Tag anmel­den. Start ist um 11 Uhr.

Wo räu­be­ri­sche Mini-Algen ein Erfolgs­mo­dell sind


25. April:
In der rie­si­gen Fluss­fah­ne des Ama­zo­nas leben mikro­sko­pisch klei­ne Algen mit einer über­ra­schend fle­xi­blen Über­le­bens­stra­te­gie: Sie kom­bi­nie­ren Pho­to­syn­the­se mit der Auf­nah­me orga­ni­scher Stof­fe und sogar dem „Ver­zehr“ ande­rer Mikro­or­ga­nis­men. Ein inter­na­tio­na­les For­schungs­team unter Lei­tung des Lei­b­­niz-Ins­ti­­tuts für Ost­see­for­schung War­ne­mün­de (IOW) zeigt nun, dass die­se Mixo­tro­phie ins­be­son­de­re am äuße­ren, weit im Meer gele­ge­nen Rand der Fluss­fah­ne domi­niert. Die Stu­die erschien kürz­lich im Natu­­re-Fach­­jour­nal „Com­mu­ni­ca­ti­ons Bio­lo­gy“ und beleuch­ten einen bis­lang unter­schätz­ten Mecha­nis­mus im Nah­rungs­netz und Koh­len­stoff­kreis­lauf eines der größ­ten fluss­be­ein­fluss­ten Mee­res­öko­sys­te­me.

 

23. April: Ein sel­te­nes Bild auf der Mit­tel­mo­le: Fischer Olaf Pin­now macht sein Herings­netz start­klar, um es im Breit­ling aus­set­zen zu kön­nen. Er hofft auf ein paar Kilo unse­res eins­ti­gen und inzwi­schen rar gewor­de­nen War­ne­mün­der Brot­fi­sches, denn Kor­mo­ra­ne und Rob­ben sind sei­ne aggres­sivs­ten Kon­kur­ren­ten beim Fischen mit sei­nem Netz. Foto: mkad

Aus dem Son­der­ver­mö­gen fließt Geld ins Hei­mat­mu­se­um

23. April: Mit dem vom Bund initi­ier­ten Son­der­ver­mö­gen „Infra­struk­tur und Kli­ma­neu­tra­li­tät“ und der dar­auf auf­bau­en­den Ver­wal­tungs­ver­ein­ba­rung zum MV-Plan 2035 erhält Ros­tock in den kom­men­den Jah­ren zusätz­li­che Inves­ti­ti­ons­mit­tel in Höhe von rund 83 Mil­lio­nen Euro. Davon sol­len mehr als 54 Mil­lio­nen Euro in den Schul­be­reich, über 15 Mil­lio­nen Euro in die Ver­kehrs­in­fra­struk­tur sowie rund 12 Mil­lio­nen Euro in Sport und Kul­tur flie­ßen. Einen ent­spre­chen­den Vor­schlag hat die Stadt­ver­wal­tung nun der Bür­ger­schaft zur Beschluss­fas­sung vor­aus­sicht­lich im Mai vor­ge­legt.

Viel Geld ist das ange­sichts all der Pro­ble­me in der Han­se­stadt nicht. Und so ist es auch nicht ver­wun­der­lich, dass nach War­ne­mün­de für nur ein Pro­jekt eine Sum­me aus die­sem Bud­get fließt. Freu­en dür­fen wir uns, dass die Stadt­ver­wal­tung 80 000 Euro für die wei­te­re Gestal­tung des weit­hin belieb­ten Hei­mat­mu­se­ums vor­sieht, davon 72 000 Euro aus dem Son­der­ver­mö­gen. Nicht froh sind wir dar­über, dass die Sum­me aus dem Son­der­ver­mö­gen so beschei­den ist und es nicht mög­lich sein wird, maro­de Geh­we­ge wie in der Alten Bahn­hof­stra­ße, wo dem­nächst Fern­wär­me­lei­tun­gen ver­legt wer­den sol­len, end­lich in Ord­nung zu brin­gen.

 

So schmuck soll sich das Seg­ler­heim optisch nach Fer­tig­stel­lung prä­sen­tie­ren. Nur wird die Fas­sa­de nicht im mari­ti­men Blau erstrah­len, son­dern sich ent­spre­chend dem Wil­len der Stadt­ver­wal­tung im schnö­den Grau zei­gen. Foto: mkad

Mit der Ver­scha­lung für’s Seg­ler­lo­gis begon­nen

22. April: Auf der Bau­stel­le für das neue WSC-Seg­­ler­heim geht es rund. Heu­te wur­de mit der Ver­scha­lung begon­nen. Und sogar eine Fuh­re Mut­ter­bo­den ist schon ein­ge­trof­fen. Wofür? Alle Details lesen Sie unter: Land und Leu­te

Kein Geld für Geh­­weg-Repa­ra­­tu­­ren

21. April Im Zuge des der­zei­ti­gen Fern­wär­me­aus­baus wer­den Stra­ßen auch auf Grund von Umlei­tun­gen mit Schwer­last­ver­kehr in Mit­lei­den­schaft gezo­gen. Wel­che Ober­de­cken und Geh­we­ge wer­den wie­der­her­ge­stellt? Die­se Fra­ge des Orts­bei­ra­tes beant­wor­tet das Tief­bau­amt: im Zuge des Fern­wär­me­aus­baus wer­den die öffent­li­chen Ver­kehrs­an­la­gen gemäß den gesetz­li­chen Vor­schrif­ten (ZTV-Auf­­­gra­­bun­­gen) wie­der­her­ge­stellt. Das heißt, der Son­der­nut­zer muss die Flä­chen (Rohr­gra­ben­brei­te) wie vor­ge­fun­den ver­kehrs­si­cher wie­der­her­stel­len. Dies erfolgt hier im Auf­trag der Stadt­wer­ke Ros­tock AG. Erst nach der Wie­der­her­stel­lung der Flä­chen erfolgt durch das Tief­bau­amt die Abnah­me. Das Tief­bau­amt hat einen Rah­men­ver­trag für Geh­weg­in­stand­set­zun­gen im Rah­men von Son­der­nut­zun­gen abge­schlos­sen. Die zur Ver­fü­gung ste­hen­den inves­ti­ven Haus­halts­mit­tel sind nicht aus­rei­chend, um alle Geh­we­ge im Rah­men von Son­der­nut­zun­gen kom­plett her­zu­stel­len.

Für die­ses Jahr ste­hen für not­wen­di­ge Geh­weg­re­pa­ra­tu­ren im Rah­men von Son­der­nut­zun­gen kei­ne finan­zi­el­len Haus­halts­mit­tel zur Ver­fü­gung. Im Zuge der Ver­le­gung der Fern­wär­me­lei­tun­gen wur­den kei­ne Schwer­last­ver­keh­re (über 40 t) in War­ne­mün­de umge­lei­tet. Für die Nut­zung öffent­li­cher Ver­kehrs­an­la­gen für Schwer­last­ver­keh­re bedarf es einer Son­der­ge­neh­mi­gung. Alle öffent­li­chen Stra­ßen sind für Fahr­zeu­ge bis 40 t zuge­las­sen.

Der For­de­rung zur Her­stel­lung einer durch­ge­hen­den Stra­ßen­de­cke im Zuge von Fern­wär­me­lei­tun­gen kann das Tief­bau­amt nicht nach­kom­men. Hier­für ste­hen im lau­fen­den inves­ti­ven Haus­halt kei­ne Mit­tel zur Ver­fü­gung. Das Tief­bau­amt plant im Zuge der Ver­le­gung der Fern­wär­me­lei­tung die Erneue­rung der Fahr­bahn­de­cke im Kno­ten­be­reich Wachtlerstraße/ Kur­haus­stra­ße. Hier­für wird zur­zeit die Bereit­stel­lung der finan­zi­el­len Mit­tel geprüft.

 

So soll sich der bau­li­che Lücken­schluss in der Wacht­ler­stra­ße prä­sen­tie­ren. 

Wacht­ler­stra­ße 11: Roh­bau­ar­bei­ten star­ten

20. April: Es ist geschafft. In der ver­gan­ge­nen Woche hat eine Spe­zi­al­tief­bau­fir­ma ihre Bohr­pfahl­ar­bei­ten auf dem Grund­stück Wacht­ler­stra­ße 11 been­det. 62 Bohr­pfäh­le wur­den tief in die Erde gesetzt, damit der Neu­bau mit vier Eta­gen auf sta­bi­lem Grund errich­tet wer­den kann.  In die­ser Woche wird die Roh­bau­fir­ma die Bau­stel­le für das geplan­te Wohn­haus ein­rich­ten und für die wei­te­ren Arbei­ten vor­be­rei­ten. Ist dies erfolgt, wird das Unter­neh­men mit den Roh­bau­ar­bei­ten begin­nen.

Die Ver­mie­tung, so die WIRO, star­tet 2027. Zur Wohn­an­la­ge gehö­ren wer­den drei Zwei­raum­woh­nun­gen, vier Drei­raum­woh­nun­gen und zwei Vier­raum­woh­nun­gen.

De Klaas­hahns mit neu­em Vor­stand

20. April: Auf der dies­jäh­ri­gen Jah­res­haupt­ver­samm­lung des Ver­eins De Klaas­hahns War­ne­mün­de Ende März wur­de ein neu­er Vor­stand gewählt. Eber­hard Trost ist nun 1. Vor­sit­zen­der, Nor­bert Big­ge­mann Schatz­meis­ter und Frank Schü­ne­mann 2. Vor­sit­zen­der. Nach der nota­ri­el­len Beglau­bi­gung und der Ein­tra­gung in das Ver­eins­re­gis­ter beim Amts­ge­richt der Han­­se- und Uni­ver­si­täts­stadt Ros­tock wird er die Geschäf­te offi­zi­ell über­neh­men. Wie der neue Vor­stand ver­si­chert, wer­de man alles dar­an­set­zen, dass die gute Zusam­men­ar­beit auch mit ande­ren Ver­ei­nen fort­ge­führt wird

Gemein­den zustän­dig für Dünen­ab­sper­rung

20. April: Die Anfra­ge von Herrn Wude wäh­rend einer Orts­bei­rats­sit­zung, war­um in Meck­­len­­burg-Vor­­­pom­­mern so unter­schied­lich mit der The­ma­tik „ Begren­zung zum Schutz der Dünen“ umge­gan­gen wird, hat das Orts­amt an das StaluMM wei­ter­ge­ge­ben. Das Amt teilt mit:  Die Dünen­ab­sper­rung erfolgt seit 2017 nicht mehr zen­tral durch die Lan­des­ver­wal­tung, son­dern direkt durch die Gemein­den. Für den erst­ma­li­gen Auf­bau durch die Gemeinde/ Stadt stellt das Land M‑V alle benö­tig­ten Mate­ria­li­en. Bei Ver­lust oder Repa­ra­tur­be­darf gewährt das Land pro Jahr einen begrenz­ten Ersatz. Der Abbau der Dünen­ab­sper­rung ist vor allem für den Zeit­raum der Sturm­flut­sai­son vom 16. Okto­ber bis 31. März rat­sam und wird vom Land M‑V emp­foh­len, um Mate­ri­al­ver­lus­te und/ oder Beschä­di­gun­gen an den Küs­ten­schutz­an­la­gen und/ oder Ver­let­zungs­ri­si­ken für Strand­be­su­cher sowie Umwelt­be­las­tun­gen und Gefähr­dun­gen im Meer (Abspann­dräh­te mit den Pflö­cken als Treib­gut) zu ver­mei­den. Nicht alle Gemein­den in M‑V sind in der Lage, den Erst­auf­bau zu orga­ni­sie­ren. Und nicht alle Gemein­den, die den Erst­auf­bau über­neh­men, kön­nen den all­jähr­li­chen Abbau und Wie­der­auf­bau leis­ten. Inso­fern ergibt sich ein äußerst hete­ro­ge­nes Bild an den Küs­ten Meck­­len­­burg-Vor­­­pom­­merns im Bereich der Lan­des­küs­ten­schutz­an­la­gen. Gemein­den, die den Abbau bis zum Beginn der Sturm­flut­sai­son nicht durch­ge­führt haben, haf­ten für etwa­ige Schä­den durch Zer­stö­rung von Anla­gen und/oder Gefähr­dun­gen Drit­ter und erhal­ten auch kei­nen Ersatz von Mate­ri­al.

War­ne­mün­der Akro­ba­tin­nen erfolg­reich

17. April:  Unter den 600 Sport­lern aus 13 Län­dern beim 11. FISAC Inter­na­tio­nal Acro-Cup in der ver­gan­ge­nen Woche im ita­lie­ni­schen Cese­na­ti­co waren auch War­ne­mün­de­rin­nen dabei.  Für Nata­scha Ost­rows­ka, Lau­ra Brock­mann und Frie­da Schlü­ter war es der ers­te Start bei einem inter­na­tio­na­len Wett­kampf – und zugleich ein ein­drucks­vol­les Aus­ru­fe­zei­chen für die Sport­akro­ba­tik aus War­ne­mün­de. Alle Details unter: Land und Leu­te

West­mo­le ist ein WSA-Betrieb­s­­weg

17. April: War­um erfolgt auf der West­mo­le kein Win­ter­dienst?  Auf die Anfra­ge des Orts­bei­ra­tes teilt das zustän­di­ge Was­­ser­s­tra­­ßen- und Schiff­fahrts­amt mit: Bei den Molen­bau­wer­ken han­delt es sich um Schiff­fahrts­an­la­gen, deren Haupt­zweck dar­in besteht, das siche­re Ein­lau­fen von Schif­fen in die War­­now-Mün­­dung zu gewähr­leis­ten. Der Weg auf der West­mo­le, der von vie­len Spa­zier­gän­gern genutzt wird, ist offi­zi­ell ein Betriebs­weg. Er dient dem Was­­ser­s­tra­­ßen- und Schiff­fahrts­amt (WSA) aus­schließ­lich zur Unter­hal­tung des Molen­bau­werks sowie des Leucht­feu­ers am Ende der Mole. Eine Nut­zung des Weges zu Frei­­zeit- oder tou­ris­ti­schen Zwe­cken gehört nicht zu den Auf­ga­ben des WSA und kann daher in die­sem Umfang nicht ange­bo­ten wer­den. Aus die­sem Grund wird dort auch kein regu­lä­rer Win­ter­dienst durch­ge­führt, wie er auf nor­ma­len Fuß­we­gen üblich ist. Wenn ein win­ter­ge­rech­ter Geh­weg ein­ge­rich­tet wer­den soll, könn­te dies von der Han­se­stadt Ros­tock über­nom­men wer­den. Das WSA als Eigen­tü­mer der Anla­gen stün­de einem ent­spre­chen­den Ver­trag mit der Stadt offen gegen­über.

200 Jah­re altes Pfarr­haus saniert

14. April: Kom­plett saniert wur­de das unter Denk­mal­schutz ste­hen­de Pfarr­haus in der Kir­chen­stra­ße 1. In dem über 200 Jah­re alten Bau haben sich die Hand­wer­ker der ver­schie­dens­ten Zünf­te die Klin­ke in die Hand gege­ben und das Gebäu­de fit für die Zukunft gemacht. Aal­­glatt-Redak­­teu­rin Moni­ka Kad­ner hat Pas­tor Ste­phan Fey in sei­nem neu­en Hüsung besucht. Alle Details unter: Land und Leu­te

Früh­stück am Meer für Groß und Klein

14. April: Der 29. August ist zwar noch ein gan­zes Stück hin, vor­mer­ken soll­ten sie ihn sich, lie­be Leser, aber unbe­dingt. Denn an die­sem Som­mer­tag gibt es in unse­rem Kur­haus­gar­ten ein Pick­nick unter dem Mot­to “Früh­stück am Meer”. Alle Details lesen Sie unter: Land und Leu­te

Setzt die Dynas­tie fort: Jan Böhn­ke

13. April: In War­ne­mün­de waren Foto­gra­fen immer etwas Beson­de­res. Weit­hin bekannt und sorg­sam in Archi­ven gela­gert sind Auf­nah­men von Erhard Schä­fer, Karl Eschen­burg und Wolf­hard Eschen­burg. In die Fuß­stap­fen die­ser Män­ner getre­ten ist Jan Böhn­ke, den aal­­glatt-Redak­­teu­rin Moni­ka Kad­ner unter Land und Leu­te vor­stellt.

WSC steckt 2026er Auf­ga­ben ab

6. April: Im hun­derts­ten Jah­res ihres Bestehens  haben die Mit­glie­der des War­ne­mün­der Segel­clubs (WSC) das neue Segel­jahr ins Visier genom­men. An ers­ter Stel­le ste­hen der­zeit das Abste­cken der Auf­ga­ben zur 88. War­ne­mün­der Woche im Juli für all die ehren­amt­li­chen Hel­fer des WSC, die zum Gelin­gen die­ses größ­ten Sege­le­vents vor unse­rer Haus­tür bei­tra­gen. Aber es lau­fen auch die Vor­be­rei­tun­gen für die tra­di­tio­nel­le Mitt­wochs­re­gat­ta, bei der in der ver­gan­ge­nen Sai­son 33 Boo­te mit ihren Frei­zeit­ka­pi­tä­nen und Mann­schaf­ten teil­ge­nom­men haben.  .

Da es immer wie­der Anfra­gen für Lie­ge­plät­ze an den Steg­an­la­gen des Alten Stro­mes gibt, haben die Mit­glie­der des Clubs beschlos­sen, dass die Ver­ga­be an frei­wil­li­ges Arbei­ten für den Ver­ein gebun­den wird. 20 Stun­den sind dafür die Vor­aus­set­zung. Im Übri­gen hat die Wiro Lie­ge­plät­ze tem­po­rär zur Ver­fü­gung gestellt für die War­ne­mün­der Boo­te, die durch die anste­hen­den Bau­maß­nah­men ihre Lie­ge­plät­ze räu­men muss­ten. Auf ihrer Jah­res­haupt­ver­samm­lung haben dabei die Seg­ler beschlos­sen, dass mit Tors­ten Schranck der alte auch ihr neu­er Vor­sit­zen­der wird.

Doch was wäre die Segel­sai­son  der Was­ser­sport­ler vom Alten Strom im Jahr 2026  ohne ihr eige­nes gro­ße Vor­ha­ben, der Bau des Ver­eins­hei­mes. Täg­lich gibt es hier nun nach der Zwangs­pau­se durch Frös­te zu Jah­res­be­ginn Fort­schrit­te. Die Sau­ber­keits­schicht für die Boden­plat­te ist gegos­sen, Eisen­flech­ter haben bereits mit der Arbeit begon­nen, Ver­scha­lun­gen wach­sen aus dem Boden.

Die Seg­ler sind guter Din­ge, dass zum Ende des Som­mers die Gebäu­de­hül­le für das Ver­eins­heim steht, das vor allem für die Kin­­der- und Jugend­ar­beit ein Anlauf­punkt wer­den wird. T.G.

Find­ling soll erin­nern

2. April: Die­ser ton­nen­schwe­re Stein soll’s wer­den: Im Kur­park soll er einen Platz fin­den und Erin­ne­rungs­kul­tur ermög­li­chen für alle, die auf See bei­gesetzt sind. Eine Initia­ti­ve des Orts­bei­ra­tes Warnemünde/ Died­richs­ha­gen, damit die West­mo­le künf­tig nicht mehr mit Blu­men und Erin­ne­rungs­stü­cken belas­tet wird und viel­mehr wei­ter­hin ein See­zei­chen bleibt. Wann der Find­ling gesetzt wird, ist noch offen. Foto: Axel Tolks­dorff

  1. WG War­now plant Woh­nun­gen im Laak-Quar­­tier

30. März: In einem Han­d­­lungs- und Maß­nah­men­kon­zept 2026 für War­ne­mün­de, das der Bür­ger­schaft im April vor­ge­stellt wer­den soll, ist auch von einem Schul­cam­pus und der Schaf­fung von Woh­nun­gen in einem soge­nann­ten Laak-Quar­­tier die Rede.

Zie­le sind die Ansied­lung der Beruf­li­chen Schu­le Eco­lea und die Schaf­fung von Woh­nun­gen durch die WG War­now am Orts­ein­gang An der Stadt­au­to­bahn / Frie­d­rich-Bar­­ne­­witz-Stra­­ße. Zur Qua­li­täts­si­che­rung wird die WG War­now gemein­sam mit der Eco­lea einen städ­te­bau­li­chen und hoch­bau­li­chen Wett­be­werb durch­füh­ren.

Die Wett­be­werbs­er­geb­nis­se wer­den die Grund­la­ge für die zur Schaf­fung von Bau­recht v.a. für die Woh­nun­gen erfor­der­li­che 1. Ände­rung des Bebau­ungs­plans Nr. 01.SO.161 „Erwei­te­rung Tech­no­lo­gie­zen­trum“ sein.

Zuvor gilt es u. a.  The­men wie die Wald­um­wand­lung, ver­kehr­li­cher Belan­ge und zusätz­li­cher Flä­chen für die Erschlie­ßung, Fra­gen zu Boden­ver­hält­nis­sen, Alt­las­ten, Hoch­was­ser­schutz, Schall­schutz und Arten­schutz zu klä­ren.

Über die Ergeb­nis­se des Wett­be­werbs soll eine Jury bereits im zwei­ten Quar­tal 2026 ent­schei­den. Ein ent­spre­chen­der Bebau­ungs­plan­ent­wurf soll auf der Grund­la­ge der Wett­be­werbs­er­geb­nis­se ab dem drit­ten Quar­tal 2026 erar­bei­tet wer­den

Hei­mat­mu­se­um bekommt mehr Platz

27. März: Auf der gest­ri­gen Mit­glie­der­ver­samm­lung des Muse­ums­ver­eins War­ne­mün­de konn­te Ver­eins­vor­sit­zen­der Uwe Heim­hardt nicht nur eine durch­weg posi­ti­ve Bilanz zie­hen, son­dern auch über inter­es­san­te Plä­ne berich­ten. Unser Hei­mat­mu­se­um wird sich näm­lich räum­lich ver­grö­ßern. Alle Details unter: Land und Leu­te

Ab mor­gen dür­fen Geschäf­te sonn­tags öff­nen – vor­erst

14. März: Ab mor­gen dür­fen aus­ge­wähl­te Geschäf­te in War­ne­mün­de wie­der sonn­tags öff­nen. In wel­chem Zeit­raum und wer über­haupt, das ist der­zei­tig völ­lig offen. Denn das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Meck­­len­­burg-Vor­­­pom­­mern hat mit Urteil vom 12. März 2026 die der­zei­ti­ge Öff­nungs­zei­ten­ver­ord­nung des Lan­des für unwirk­sam erklärt. Das Urteil ist aller­dings noch nicht rechts­kräf­tig.  Alle Details unter. Land und Leu­te

See­not­ret­ter suchen Hel­fer

14. März: Die Deut­sche Gesell­schaft zur Ret­tung Schiff­brü­chi­ger (DGzRS) sucht für ihr Infor­ma­ti­ons­zen­trum in War­ne­mün­de wei­te­re ehren­amt­li­che Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter für die Öffent­lich­keits­ar­beit. Wenn Sie Zeit und Lust haben, sich zu enga­gie­ren, dann sind Sie hier genau rich­tig. Alle Details unter: Land und Leu­te

Vor­be­rei­tun­gen lau­fen auf Hoch­tou­ren

12. März: Die Vor­be­rei­tun­gen für die nun­mehr  88. War­ne­mün­der Woche, die vom 4. bis 12. Juli  2026 statt­fin­det, lau­fen auf Hoch­tou­ren. Alle Details unter: Land und Leu­te

Musi­­cal-Din­­ner im Kur­haus

12. März: Auf ein Musi­­cal- Din­ner dür­fen sich Freun­de die­ses Gen­re am 25. Sep­tem­ber freu­en. Denn dann kön­nen sie um 19.30 Uhr im Kur­haus War­ne­mün­de ein Show-Pro­­gramm der Extra­klas­se und High­lights aus den erfolg­reichs­ten klas­si­schen und aktu­el­len Musi­cals wie „König der Löwen“, „Mama Mia“, „Das Phan­tom der Oper“ oder „Tanz der Vam­pi­re“ erle­ben. Zudem kön­nen die Gäs­te die kuli­na­ri­sche Viel­falt aus aller Welt an einem Gala-Büfett erle­ben

Der unver­gess­li­che Musi­­cal-Abend ver­spricht ein Ambi­en­te, das das Flair der gro­ßen Büh­nen mit Live-Gesang und ori­gi­nal­ge­treu­en Kos­tü­men an die Ost­see brngt. Der Ticket­preis von 115 Euro schließt einen Wel­­co­­me-Drink, die Show und das Din­­ner-Büfett ein.

Im Gespräch mit Astrid Voß

4. März: Mehr als 15 Jah­re war Astrid Voß Vor­sit­zen­de des War­ne­mün­de Ver­eins. Auf der ordent­li­chen Mit­glie­der­ver­samm­lung vor weni­gen Tagen hat sie ihr viel Zeit und Enga­ge­ment for­dern­des Ehren­amt in jün­ge­re Hän­de gelegt. Aal­­glatt-Redak­­teu­rin Sabi­ne Schu­bert hat mit der War­ne­mün­de­rin gespro­chen. Alle Details unter: Land und Leu­te

Leser­post: 

Braucht’s ein Herings­tor?

28. Febru­ar: Moin zusam­men, vie­le Ang­ler aus nah und fern freu­en sich auf die neue Brü­cke über die War­now. Mit­ten über dem Was­ser zu ste­hen, statt nur am Kai, macht das Herings­an­geln sicher­lich span­nen­der. Eini­ge nen­nen die noch nicht fer­ti­ge Klapp­brü­cke bereits „Herings­tor“.

Doch bei einem Preis von über 60 Mil­lio­nen Euro – mit der Mög­lich­keit, dass es noch teu­rer wird – stellt sich die Fra­ge, ob die­ses Pro­jekt wirk­lich Prio­ri­tät haben soll­te. Wäh­rend die Brü­cke gebaut wird, fehlt das Geld an ande­rer Stel­le: kaput­te Bür­ger­stei­ge, maro­de Stra­ßen und Pro­ble­me, die vie­le Ros­to­cker täg­lich betref­fen.

Inter­es­sant ist auch, dass der neu aus­ge­bau­te Rad­weg rund um die War­now mit sei­nen tol­len Aus­sich­ten und Bän­ken zum Ver­wei­len mög­li­cher­wei­se weni­ger genutzt wird, wenn die Brü­cke fer­tig ist. Ob sich die­se Inves­ti­ti­on wirk­lich lohnt, bleibt abzu­war­ten.

Für die Ang­ler mag das Pro­jekt eine coo­le Sache sein, doch für die All­ge­mein­heit bleibt es frag­wür­dig. Petri Heil!

Uwe Klein­hans, Vor­stand War­ne­mün­der Ang­ler­ver­ein e.V.

Kas­ta­nie erhält grö­ße­re Baum­schei­be

11. Febru­ar: Eine grö­ße­re Baum­schei­be, so der Vor­schlag der Bür­ger­initia­ti­ve “Ret­tet den Küs­ten­wald”, soll die präch­ti­ge Kas­ta­nie in Höhe der Haus­num­mer 2 in der Ros­to­cker Stra­ße erhal­ten. Auf der gest­ri­gen Sit­zung des Orts­bei­ra­tes infor­mier­te Orts­amts­lei­te­rin Fran­ka Teu­bel, dass auf­grund der der­zei­ti­gen Wit­te­rungs­be­din­gun­gen in der Ros­to­cker Stra­ße, so wie auf vie­len Bau­stel­len in Ros­tock, aktu­ell kei­ne Bau­tä­tig­kei­ten statt­fin­den. Dadurch ver­zö­gert sich aller­dings auch der gesam­te Bau­ab­lauf. Der exis­tie­ren­de Bau­ab­lauf­plan ist nicht mehr gül­tig und muss mit Wie­der­auf­nah­me der Tief­bau­ar­bei­ten aktua­li­siert wer­den. Dadurch kann der­zeit auch kei­ne Aus­sa­ge getrof­fen wer­den, wann genau die Anpas­sungs­ar­bei­ten im Geh­weg­be­reich und somit auch die geplan­te Ver­grö­ße­rung der Baum­schei­be der Kas­ta­nie statt­fin­den wer­den. Gemäß Aus­sa­gen aus dem Tief­bau­amt ist eine Fer­tig­stel­lung der Arbei­ten aller­dings noch in die­sem Jahr geplant.

 

So in etwa soll sich künf­tig die “Pier7” am War­ne­mün­der Pas­sa­gier­kai prä­sen­tie­ren. Foto: susa

Bau­an­trag für “Pier7”

2. Febru­ar: Karls Tou­ris­mus GmbH plant, das mäch­tig in die Jah­re gekom­me­ne Gebäu­de „Pier7″ am War­ne­mün­der Kreu­z­­fahrt-Kai abzu­rei­ßen und durch einen moder­nen Neu­bau zu erset­zen. Ein ent­spre­chen­der Bau­an­trag (2025/IV/1295) liegt der Ros­to­cker Stadt­ver­wal­tung vor. Dort heißt es, dass das Vor­ha­ben pla­nungs­recht­lich zuläs­sig ist.

Vor­ge­se­hen ist es, das alte Gebäu­de abzu­rei­ßen und ein neu­es Kon­zept zu rea­li­sie­ren. Kon­kret geht es um einen Ersatz­neu­bau und um die Erwei­te­rung eines vor­han­de­nen Gebäu­des um Anbau­be­rei­che mit Dach­ter­ras­se. Die neue „Pier 7“ wird dann über 116 Sitz­plät­ze im Innen­be­reich, über 108 im Außen­be­reich im Erd­ge­schoss und 72 auf der Dach­ter­ras­se ver­fü­gen. Errich­tet wer­den soll auch eine Imbiss-Con­­tai­­ner­an­la­­ge. Die Inves­ti­ti­ons­sum­me wird mit 749.000,00 Euro bezif­fert. Die Län­ge des zwei­ge­schos­si­gen Gebäu­des wird mit 36,33, die Brei­te mit etwa 30,43 und die Höhe mit 5,86 bzw. 6,82 Meter ange­ge­ben. Vor­ge­se­hen sind 14 Pkw-Stel­l­­plä­t­­ze sowie 32 Fahr­rad­ab­stell­mög­lich­kei­ten. Ins­ge­samt ste­hen für Gas­tro­no­mie und Ver­kauf 900 Qua­drat­me­ter zur Ver­fü­gung.

Ber­li­ner Olym­pia­be­wer­bung setzt auf War­ne­mün­de

30. Janu­ar: Ber­lins Regie­ren­der Bür­ger­meis­ter Kai Weg­ner hat heu­te die Kam­pa­gne mit dem Titel „Ber­lin gewinnt mit Olym­pia“ vor­ge­stellt. Die Bun­des­haupt­stadt setzt mit ihrer Bewer­bung um die Aus­tra­gung Olym­pi­scher Som­mer­spie­le für 2036, 2040 oder 2044 auf Ros­tock-War­­ne­­mün­­de als Stand­ort für die olym­pi­schen und para­lym­pi­schen Segel­wett­be­wer­be. Die Stadt Ros­tock bewirbt sich mit ihrem Ost­see­bad War­ne­mün­de bewirbt sich im Rah­men des vom Deut­schen Olym­pi­schen Sport­bund initi­ier­ten natio­na­len Aus­wahl­ver­fah­rens als Gast­ge­be­rin der olym­pi­schen und para­lym­pi­schen Segel­wett­be­wer­be. Neben Ber­lin sind wei­te­re deut­sche Städ­te und Regio­nen als Aus­tra­gungs­or­te im Gespräch. Links: www.rostock.de/olympia , www.berlin-olympia.de

Ruhe und Har­mo­nie nach der Arbeit

29. Janu­ar: Über Land und über Leu­te berich­ten wir gern auf unse­rer aal­­glatt-Sei­­te. Heu­te stel­len wir die Rechts­an­wäl­tin Bri­git­te Moll vor, die vor vie­len Jah­ren einen Neu­an­fang in War­ne­mün­de gewagt und hier ein neu­es Zuhau­se gefun­den hat. Nach der Arbeit fin­det sie Ruhe und Har­mo­nie in der Musik. Sie spielt meh­re­re Instru­men­te und ist u. a. im Ver­ein „Life music now“ aktiv. Alle Details unter: Land und Leu­te

Wird geprüft: Bau eines Park­hau­ses bei der Jugend­her­ber­ge

28. Janu­ar: In den Park­raum­kon­zep­ten der Han­se­stadt Ros­tock für War­ne­mün­de aus den Jah­ren 2014 und 2017 wird eine drin­gend not­wen­di­ge Ver­bes­se­rung der Park­si­tua­ti­on im Ost­see­bad fest­ge­stellt. Woher aber mehr Park­flä­chen neh­men? Ein Park­haus oder eine Park­pa­let­te auf dem Park­platz Strand Mit­te an der Jugend­her­ber­ge wären eine mög­li­che Lösung. Aber wer soll die­ses bau­en? Pri­vat­in­ves­to­ren, wie es Axel Tolks­dorff, Vor­sit­zen­der des Orts­bei­ra­tes für War­ne­mün­de und Died­richs­ha­gen, auf der Janu­ar-Sit­­zung der Bür­ger­schaft vor­ge­schla­gen hat? Oder soll man den Vor­schlag von Tho­ralf Sens (für die Frak­ti­on der SPD) auf­grei­fen? Die­sem hat die Bür­ger­schaft schließ­lich zuge­stimmt. Kon­kret heißt es: „Die Ober­bür­ger­meis­te­rin wird zusam­men mit dem Eigen­be­trieb „Tou­ris­mus­zen­tra­le Ros­tock & War­ne­mün­de“ und der WIRO beauf­tragt, die Errich­tung eines Park­hau­ses auf dem hin­te­ren Teil­be­reich (Rich­tung Ten­nis­plät­ze) der Grund­stü­cke am Park­platz „Strand Mit­te“ / Jugend­her­ber­ge zu prü­fen. Das zu errich­ten­de Park­haus soll durch die „Park­haus Gesell­schaft Ros­tock GmbH“ betrie­ben und ver­wal­tet wer­den. Das Ergeb­nis der Prü­fung soll der Bür­ger­schaft spä­tes­tens zu Beginn des 3. Quar­tals 2026 schrift­lich vor­ge­legt wer­den. Hin­ter­grund: Der Park­platz bei der Jugend­her­ber­ge War­ne­mün­de ist regel­mä­ßig sehr gut aus­ge­las­tet. Ins­be­son­de­re in den Som­mer­mo­na­ten kommt der Park­platz an sei­ne Kapa­zi­täts­gren­zen. Aus Sicht der Antrags­stel­ler ist die Errich­tung eines Park­hau­ses und der spä­te­re Betrieb durch die „Park­haus Gesell­schaft Ros­tock GmbH“ zu favo­ri­sie­ren, da hier­durch zusätz­li­che Ein­nah­me für die Stadt­kas­se gene­riert wer­den kön­nen. (Vor­la­ge 2025/AN/1297)

Begeg­nungs­stät­te punk­tet mit Viel­falt

24. Janu­ar: Die Begeg­nungs­stät­te Am Moor wur­de vor knapp einem Jahr gegrün­det. Der Ver­eins­vor­stand hat heu­te auf der Jah­res­mit­glie­der­ver­samm­lung eine posi­ti­ve Bilanz gezo­gen und Plä­ne für 2026 vor­ge­stellt. Som­­mer-Kino oder auch Kon­zer­te mit Stu­den­ten der HMT sind ange­dacht. Alle Details unter: Land und Leu­te

Neue Lie­ge­plät­ze im Werft­be­cken

19. Janu­ar: Eine Groß­bau­stel­le ist für die nächs­ten Jah­re das Gelän­de am ehe­ma­li­gen Werft­be­cken. Wäh­rend die Abriss­ar­bei­ten in vol­lem Gan­ge sind, steht die Her­stel­lung der Lie­ge­plät­ze unmit­tel­bar bevor.  Wie Orts­amts­lei­te­rin Fran­ka Teu­bel auf der Sit­zung des Orts­bei­ra­tes für War­ne­mün­de und Died­richs­ha­gen infor­mier­te, ist dem Bei­rats-Vor­­­si­t­­zen­­den eine Ein­la­dung von der zustän­di­gen Anhö­rungs­be­hör­de zum Erör­te­rungs­ter­min nach § 73 Absatz 6 Lan­des­ver­wal­tungs­ver­fah­rens­ge­setz M‑V (VwVfG M‑V) im Rah­men des Plan­fest­stel­lungs­ver­fah­rens für das Vor­ha­ben „Umge­stal­tung Werft­be­cken War­ne­mün­de – Mari­ti­mer Gewer­be­park für nach­hal­ti­ge Energietechnologien/ Her­stel­lung der Lie­ge­plät­ze P09, P10 und P11 und Her­stel­lung der Vor­stell­flä­che und Nass­bag­ge­rung“ zuge­gan­gen. Der Erör­te­rungs­ter­min fin­det am 23. Janu­ar von 9 bis 15 Uhr im Bür­ger­schafts­saal des Ros­to­cker Rat­hau­ses, Neu­er Markt 1, 18055 Ros­tock, statt.

Kopf­lin­den in der Müh­len­stra­ße schüt­zens­wert

15. Janu­ar. Die Rot­bu­che in den Bahn­hofs­an­la­gen muss lei­der wei­chen. Nun hat das Grün­amt vor­ge­schla­gen eine Sti­lei­che im Ste­­phan-Jan­t­­zen-Park als Natur­denk­mal aus­zu­wei­sen. Dr. Annet­te Boog von der Initia­ti­ve Ret­tet den Küs­ten­wald stimm­te dem Vor­schlag zu, hielt zudem eine Lis­te bereit, die wei­te­re Bäu­me in den Fokus rücken soll. Dar­un­ter die Kopf­lin­den in der Müh­len­stra­ße, die zwei Krie­ge, die poli­ti­sche Wen­de und Jah­re der Dür­re über­stan­den haben und die 2010 fach­män­nisch begut­ach­tet wor­den sind. Die­ses Ensem­ble sei beson­ders schüt­zens­wert, so Boog. Bis Ende Janu­ar will sie die vor­lie­gen­de Lis­te noch über­ar­bei­ten und ergän­zen.

Hum­mer­korb und Skip­per Lounge

14. Janu­ar: Jana und Kurt Weber sind gestan­de­ne Gas­tro­no­men, die seit rund 20 Jah­ren den Hum­mer­korb auf der Mit­tel­mo­le erfolg­reich betrei­ben. Seit kur­zem gehört ihnen eben dort auch die Skip­per Lounge, wo einst Tank­stel­le und Ser­vice von Fie­te Paap, dem Boots­ser­vice, waren. Was das Paar dort noch vor hat, das lesen Sie unter: Land und Leu­te

Bau­ge­neh­mi­gun­gen für WOMO-Platz lie­gen vor

7. Janu­ar: Umge­stal­tet wer­den soll der Park­platz Strand West, wie die Flä­che am Orts­aus­gang War­ne­mün­de in Rich­tung Died­richs­ha­gen nun offi­zi­ell genannt wird. Dar­über wur­de bereits auf einer Sit­zung des Orts­bei­ra­tes vor gerau­mer Zeit infor­miert. Wie ist der heu­ti­ge Sach­stand? Aal­glatt frag­te nach und erfuhr von Cars­ten Klehn, Pres­se­spre­cher der Woh­nungs­ge­sell­schaft WIRO: Seit eini­gen Wochen liegt uns auch die letz­te der drei not­wen­di­gen Bau­ge­neh­mi­gun­gen vor. Wir haben sofort die Aus­schrei­bung für das geplan­te klei­ne Gebäu­de (Sani­tär) gestar­tet. Anfang Janu­ar wer­den wir den Zuschlag ertei­len. Erst wenn wir wis­sen, wel­cher Anbie­ter das Haus in Modul­bau­wei­se errich­tet, kann die Aus­füh­rungs­pla­nung für die Erschlie­ßung begin­nen.

Im Früh­som­mer lie­gen dann alle Unter­la­gen vor, damit die Aus­schrei­bun­gen für die Erschlie­ßung (Lei­tun­gen) und den eigent­li­chen Bau des Park­plat­zes star­ten kön­nen. Der Zuschlag erfolgt im drit­ten Quar­tal. Die sich anschlie­ßen­de Bau­zeit beträgt etwa ein­ein­halb Jah­re.  Folg­lich kann der gesam­te Platz erst nach der Haupt­sai­son 2027 genutzt wer­den; Teil­be­rei­che sicher auch frü­her.

Zur Aus­füh­rungs­pla­nung gehört auch die Fra­ge­stel­lung, in wel­chem Umfang der Park­platz Strand West wäh­rend der Bau­zeit genutzt wer­den kann. Denn der Bau/ Umbau erfolgt nicht in allen Berei­chen zeit­gleich, son­dern in meh­re­ren Abschnit­ten.

Das Pro­jekt umfasst 163 Pkw-Stel­l­­plä­t­­ze und 55 Plät­zen für Wohn­mo­bi­le. Außer­dem ein klei­nes Ser­vice­ge­bäu­de mit allem, was durch­rei­sen­de Wohn­­mo-bilis­­ten bei einem Kurz­auf­ent­halt an tech­ni­scher Aus­stat­tung benö­ti­gen (Toi­let­ten, Duschen, Wasch­­ma­­schi­­nen-/Tro­ck­­ner-Raum, Ver­sor­gungs­au­to­mat). Außer­dem ent­steht eine Sta­ti­on, um Grau- und Schmutz­was­ser zu ent­sor­gen. Dazu Beleuch­tung, Schran­ken­an­la­ge. Die gesam­te Flä­che wird befes­tigt, ein Teil gepflas­tert.

Bes­se­re Bedin­gun­gen für Ret­tungs­schwim­mer

4. Janu­ar: Ret­tungs­schwim­mer aus allen Ecken der Bun­des­re­pu­blik kom­men jedes Jahr an die Ost­see und sor­gen sich an Ros­tocks Strän­den um das Wohl der Besu­cher. Nach Fei­er­abend haben die Frau­en und Män­ner, die meist ihren Urlaub für den Ret­­tungs­­­schwim­­mer-Dienst opfern, selbst­ver­ständ­lich ein Recht auf eine ver­nünf­ti­ge Unter­kunft. Das aber war in der Ver­gan­gen­heit nicht immer so. Des­halb hat man sich nun im Ros­to­cker Rat­haus und in Aus­schüs­sen der Bür­ger­schaft und letzt­lich auch auf der Deze­m­­ber-Sit­­zung der Bür­ger­schaft mit der dau­er­haf­ten Unter­brin­gung der Ret­tungs­schwim­mer beschäf­tigt.

Vor­ge­se­hen ist die Sanie­rung der bestehen­den Finn­hüt­ten in Mark­gra­fen­hei­de. Ziel der Maß­nah­me ist es, die Auf­ent­halts­be­din­gun­gen der Ein­satz­kräf­te nach­hal­tig zu ver­bes­sern und zugleich den funk­tio­na­len Anfor­de­run­gen eines moder­nen Was­ser­ret­tungs­diens­tes gerecht zu wer­den. Da sich das Vor­ha­ben inner­halb des Küs­ten­schutz­strei­fens befin­det, sind bau­li­che Ver­än­de­run­gen grund­sätz­lich unter­sagt. Eine Ent­wick­lung der bestehen­den Finn­hüt­ten kann daher aus­schließ­lich aus dem Bestand her­aus erfol­gen. War zunächst die Sanie­rung von sechs Finn­hüt­ten geplant, wur­de nach Abschluss der Wach­sai­son 2025 und in Vor­be­rei­tung auf 2026 sei­tens der DRK Was­ser­wacht ein zusätz­li­cher Bedarf zur Unter­brin­gung wei­te­rer ehren­amt­li­cher Ret­tungs­schwim­mer ange­mel­det. Des­halb ist nun die Sanie­rung von ins­ge­samt sie­ben Finn­hüt­ten vor­ge­se­hen ist.  Ergän­zend ist die Errich­tung eines neu­en Mehr­zweck­ge­bäu­des geplant, das auch für Schu­lun­gen, Koor­di­na­ti­on und sozia­le Akti­vi­tä­ten genutzt wer­den soll.

Ent­spre­chend den aktu­el­len Pla­nungs­stän­den belau­fen sich die Kos­ten auf rund 3.060.000,00. Der Rah­men­ter­min­plan sieht die Durch­füh­rung der Pla­­nungs- und Geneh­mi­gungs­pha­sen bis Früh­jahr 2026 und die anschlie­ßen­de Umset­zung der Bau­ar­bei­ten zwi­schen Herbst 2026 und Som­mer 2027 vor. Damit kann die Fer­tig­stel­lung bei­der Maß­nah­men vor Beginn der Wach­sai­son 2027 sicher­ge­stellt wer­den. Susa

WIRO saniert wei­ter

3. Janu­ar: Rund 1250 Woh­nun­gen und damit etwa ein Vier­tel aller Woh­nun­gen in War­ne­mün­de sind im Bestand des Ros­to­cker Woh­nungs­un­ter­neh­mens WIRO. Die­ses hat in den ver­gan­ge­nen Jah­ren Stück für Stück das Quar­tier in der Lortzing­stra­ße umfas­send saniert. Der­zeit sind als letz­te in die­sem Be-reich die Häu­ser mit den Num­mern 9 und 10 an der Rei­he. Sie wer­den ent­kernt und ent­spre­chend neu auf­ge­baut. Damit, so WIRO-Pres­­se­spre­cher Cars­ten Klehn, ist die Halb­zeit etwa erreicht. Denn anschlie­ßend soll es in Rich­tung Lili­en­thal­stra­ße wei­ter­ge­hen. „Das erfor­dert umfang­rei­che, lang­fris­ti­ge Pla­nun­gen. Schließ­lich müs­sen wir den Mie­tern wäh­rend der Bau­ar­bei­ten eine Blei­be bie­ten.“

Ein Foto von den mög­li­cher­wei­se bald in War­ne­mün­de behei­ma­te­ten Glo­cken mach­te Karl-Heinz Ball­off.

Gibt‘s Mit­te 2026 ein neu­es Glo­cken­ge­läut ?

18. Dezem­ber: Wie aal­glatt bereits berich­te­te, haben die bei­den War­ne­mün­der guss­ei­ser­nen Glo­cken aus dem Jah­re 1921 die eigent­li­che Läu­te­zeit von 100 Jah­ren über­schrit­ten, wes­halb man seit Län­ge­rem Aus­schau nach einem neu­en Geläut gehal­ten habe. Nun hat sich der Kirch­ge­mein­de­rat, so Karl-Heinz Ball­off vom För­der­ver­ein, nach die­ser län­ge­ren Suche und nach Abwä­gung für ein Bestands­ge­läut ent­schie­den, anstatt neu zu gie­ßen­de Glo­cken in Auf­trag zu geben.

Denn für unse­re Ev.-Luth. Kir­che zu War­ne­mün­de wur­de jetzt ein mög­li­ches pas­sen­des Glo­cken­ge­läut gefun­den. Pas­tor Ste­phan Fey, Kan­tor Sven Wer­ner und der Vor­sit­zen­de des För­der­ver­eins, Karl-Heinz Ball­off, haben es in Güters­loh besich­tigt und ange­hört. „Ein wun­der­schö­ner Klang jeder ein­zel­nen Glo­cke und auch im Zusam­men­spiel, das ist ein sehr gut pas­sen­der Ersatz für unse­re bei­den Eisen­guss­stahl­glo­cken“, ist die ein­hel­li­ge Mei­nung der Ver­tre­ter aus War­ne­mün­de. Zusam­men mit dem zustän­di­gen Glo­cken­sach­ver­stän­di­gen Dr. Claus Peter aus Hamm wur­den die nächs­ten Schrit­te bespro­chen.

Aal­glatt berich­tet wei­ter über den Fort­gang des Pro­jek­tes. mkad

Bebau­ung der Mit­tel­mo­le ist nicht vom Tisch

17. Dezem­ber: Die Mit­tel­mo­le, ein Are­al in aller­bes­ter Lage direkt am See­ka­nal und mit Aus­blick auf die Ost­see, wird als Park­platz genutzt. Wun­der­bar vor allem für die vie­len per Wohn­mo­bil Rei­sen­den, die dort gern und mit Aus­sicht par­ken. Jah­re ist es her, dass über Bebau­ungs-Pla­nun­­gen dis­ku­tiert wur­de. Die­se wur­den damals alle gestoppt. Bleibt das Gelän­de ein Park­platz? Aal­glatt frag­te nach in der Stadt­ver­wal­tung. Alle Details unter: Land und Leu­te

Neu­er WC Con­tai­ner zur Sai­son 2026

10. Dezem­ber: Auf die Nach­fra­ge des Orts­bei­ra­tes zum WC Stand­ort Park­stra­ße teilt das Amt für Umwelt- und Kli­ma­schutz mit, dass die RGS aktu­ell die Unter­la­gen zur Bau­ge­neh­mi­gung vor­be­rei­tet. Über den Som­mer sind Abstim­mun­gen zur Mach­bar­keit und Modell­aus­wahl erfolgt. Bis zur kom­men­den Sai­son soll am bis­he­ri­gen Stand­ort ein anspre­chend gestal­te­ter Con­tai­ner­bau ent­ste­hen. Die­ser besteht aus einem bar­rie­re­frei­en Modul und einem Modul für Damen und Her­ren. Aus­schlag­ge­bend waren die begrenzt geneh­mi­gungs­fä­hi­gen Platz­ver­hält­nis­se im Küs­ten­schutz­wald und die kurz­fris­ti­ge Verfügbarkeit/ Rea­li­sie­rung eines Con­tai­ners. Bei einer sach­ge­rech­ten Nut­zung wird eine ent­spre­chend lan­ge Test­pha­se mit einer Nut­zungs­dau­er von bis zu 10 Jah­ren erwar­tet.

Kein neu­er Zaun im Bereich Mit­tel­mo­le

9. Dezem­ber: Die Wiro hat­te im Juni infor­miert, vor­erst ohne neue Zaun­an­la­ge den Park­plat­zes Mit­tel­mo­le zu betrei­ben. Die Ver­ant­wort­li­chen des Woh­nungs­un­ter­neh­mens woll­ten zunächst die Sai­son abwar­ten und danach ent­schei­den, ob eine neue Zaun­an­la­ge errich­tet wer­den muss. Nun hat die Wiro die Sai­son auf der Mit­tel­mo­le seit dem Rück­bau der Stahl­blech­wand aus­ge­wer­tet und sieht kei­nen Hand­lungs­be­darf, hier eine neue Ein­frie­dung zu schaf­fen. Es gab kei­ne Auf­fäl­lig­kei­ten, die durch Nut­zer des Park­plat­zes und ande­re Betei­lig­te im öffent­li­chen Raum ver­ur­sacht wur­den.

Im Bereich Werft­be­cken  ist  Action. Im west­li­chen Plan­ge­biet lau­fen seit Novem­ber bau­vor­be­rei­ten­de Maß­nah­men für die Medi­en- und Stra­ßen­er­schlie­ßung wie der Auf­bruch von Flä­chen­be­fes­ti­gun­gen und Kampf­mit­tel­son­die­run­gen.                                                                                                                         Foto: susa

Action im Bereich Werft­be­cken

8. Dezem­ber: Im Bereich Werft­be­cken ist Action. Bag­ger und rie­si­ge Krä­ne sind im Ein­satz. Was pas­siert dort gera­de? Aal­glatt gaben die Fra­ge wei­ter an die Pres­se­stel­le der Stadt, die wie­der­um fol­gen­de Ant­wort aus dem Hafen und See­manns­amt erhal­ten hat:

Die Stadt­ver­wal­tung ist zu Beginn des Jah­res 2025 in die Umset­zungs­pha­se zur Umge­stal­tung des War­ne­mün­der Werft­be­ckens sowie der umge­ben­den Flä­chen­be­rei­che (ehem. Werft­ge­län­de) gestar­tet.

Zunächst wur­den zur Bau­feld­frei­ma­chung die umfang­rei­chen Vege­­ta­­ti­ons- und Baum­be­stän­de gero­det, bevor im Som­mer dann mit dem ober­ir­di­schen Abbruch begon­nen wer­den konn­te. Der Gebäu­de­rück­bau und die damit ver­bun­de­ne Schad­stoff­sa­nie­rung sind aktu­ell etwa zur Hälf­te fer­tig­ge­stellt und wer­den  vor­aus­sicht­lich noch bis in den Som­mer 2026 dau­ern.

Seit Novem­ber lau­fen im west­li­chen Plan­ge­biet bau­vor­be­rei­ten­de Maß­nah­men für die Medi­en- und Stra­ßen­er­schlie­ßung, wie der Auf­bruch von Flä­chen­be­fes­ti­gun­gen und Kampf­mit­tel­son­die­run­gen.

Wei­ter­hin begin­nen im Janu­ar 2026 die was­ser­sei­ti­gen Bau­ar­bei­ten zur Her­stel­lung der neu­en Lie­ge­plät­ze P09, P10 und P11 im Werft­be­cken. Geplant ist, die Was­ser­bau­ar­bei­ten bis Ende 2027 weit­ge­hend abzu­schlie­ßen.

Ab Febru­ar 2026 ist geplant, die land­sei­ti­ge Boden­sa­nie­rung der im Vor­hin­ein fest­ge­stell­ten Kon­ta­mi­na­ti­ons­schwer­punk­te zu star­ten. Die größ­ten­teils durch Boden­aus­tausch erfol­gen­de Sanie­rung von ins­ge­samt etwa 80.000 m³ Boden soll bis Ende 2026 fer­tig­ge­stellt sein. In den betrof­fe­nen Berei­chen wird unmit­tel­bar dar­an anschlie­ßend die Erschlie­ßung der zukünf­ti­gen Bau­flä­chen ver­voll­stän­digt.