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Plattdüütsch in de Schummerstunn
27. Mai: Plattdüütsch in de Schummerstunn heißt es wieder am 31. Mai um 17 Uhr im Gemeindehaus am Kirchenplatz 4. Zum Thema “Wenn ein up Reisen geiht” kommen fröhliche Geschichten und Gedichte zu Gehör. Jeder hat da wohl schon so seine Erfahrungen gemacht, wenn man mit Bus und Bahn oder auch mit dem eigenen Auto unterwegs ist. Die Saison beginnt und Gäste, aber auch die Vermieter, können so Einiges erzählen – mal mit einem lachenden, mal mit einem weinenden Auge. Plattdeutsch-Fans sind herzlich willkommen.
„Stadtbibliothek Rostock Übermorgen“ zu Gast in Warnemünde
27. Mai: Das Projekt „Stadtbibliothek Rostock Übermorgen“ sammelt Ideen für ein zukunftsfähiges Nutzungskonzept der kommunalen Bibliotheken in der Hanse- und Universitätsstadt und ist zu Gast in Warnemünde. Die Ausstellung „Europäische Bibliotheken im Wandel“ ist ab morgen, 28. Mai, in der Evangelisch-Lutherischen Kirche Warnemünde zu sehen. Zu einer Stadtteilwerkstatt wird am Sonnabend, 6. Juni, von 14 bis 17 Uhr in das Gemeindehaus der Evangelisch-Lutherischen Kirche Warnemünde am Kirchplatz 4 eingeladen.
Die Stadtbibliothek Rostock steht vor einem großen Transformationsprozess. Die Anforderungen an Bibliotheken haben sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Sie entwickeln sich zu modernen, multifunktionalen Begegnungszentren. Zwischen Büchern und Regalen sollen sie vor allem ein Treffpunkt für Menschen sein. Dies gilt auch für die Stadtbibliothek Rostock. Sie ist mit einem Bestand von mehr als 130.000 Medien und ihren insgesamt sieben Standorten als größte öffentliche Bibliothek in Mecklenburg-Vorpommern. Im Zuge des Förderprogramms „Übermorgen“ konnten 50.000 Euro eingeworben werden. Parallel dazu wird es gezielt eine Kinder- und Jugendbeteiligung geben. Ziel ist es, durch Gespräche und in Workshops qualitative Daten von verschiedenen Zielgruppen zu sammeln. Im zweiten Schritt werden diese Daten aufbereitet und in Zusammenarbeit mit der Kommunalen Statistikstelle in einen Fragebogen, der an die Stadtgesellschaft adressiert ist, zusammengefasst. Hierbei sollen die Schwerpunkte der Zukunftsvision identifiziert werden. Für Phase drei werden alle Daten aufbereitet und für eine finale Zukunftswerkstatt zusammengetragen. Der Bürgerbeteiligungsprozess war im Mai bereits im Rostocker Nordosten zu Gast. Weitere Angebote sind nach Lütten Klein und Warnemünde auch in der Südstadt, in Lichtenhagen und in der Innenstadt geplant. Link-Tipp:www.stadtbibliothek-rostock.de/de/aktuelles/projekt-uebermorgen/
Fährbecken ist sanierungsbedürftig
26. Mai: Sanierungsbedarf besteht am Fährbecken Hohe Düne. Darüber wurde auf der jüngsten Sitzung des Ortsbeirates für Warnemünde und Diedrichshagen informiert. aalglatt wollte weitere Informationen und fragte in der Pressestelle des Rathauses nach. Wir erfuhren: Im Zuge der turnusmäßigen Bauwerksprüfungen wurde festgestellt, dass das Fährbecken in Hohe Düne sich in einem sanierungsbedürftigen Zustand befindet und zwingender Handlungsbedarf zur Sicherung und Verlängerung der Standsicherheit und damit auch die Nutzbarkeit des Fährbeckens besteht. Durch die Hanse- und Universitätsstadt Rostock wurde eine
Machbarkeitsstudie beauftragt. Für die weitere Planung wird nunmehr ein Sanierungskonzept „Steinschüttung vor Alter Wand“ verfolgt. Vorbehaltlich der noch anstehenden Genehmigung ist geplant, die Arbeiten etwa im Zeitraum von Januar bis Mai 2027 durchzuführen. Zum jetzigen Planungsstand ist es leider noch nicht möglich, konkrete Einschränkungen zum Fährverkehr zu benennen.
Cellist Mon-Puo Lee gibt Konzert
26. Mai: Am Sonnabend, 30. Mai, erwartet die Konzertbesucher in der Ev.-Lutherischen Kirche eine ganz besondere solistische Darbietung. Mon-Puo Lee gastiert hier ab 19 Uhr zum wiederholten Mal mit seinem Violoncello. Der Cellist, der 1993 geboren und spanischer Herkunft ist,wurde hineingeboren in eine taiwanesische Künstlerfamilie. Seine musikalische Erziehung begann bereits mit vier Jahren am Cello. Studien und Wettbewerbe führten in quer durch Europa und die Welt. So ist u. a. der Preis des „Außergewöhnlichen Musikers“ einer von sehr vielen Auszeichnungen und Preisen.
Was für ein Wetterchen. Besucher aus nah und fern sind zu Pfingsten in Warnemünde unterwegs. Auch die Stromfähre ist voller Gäste, die von Markgrafenheide bzw. Hohe Düne kommend über den Neuen Strom übersetzen. Foto: susa
Kieran Goss & Annie Kinsella im Ringelnatz
24. Mai: Kieran Goss & Annie Kinsella sind am 28. Mai um 19.30 Uhr zu Gast im Ringelnatz in der Alexandrinenstraße. Obwohl Kieran Goss seit Jahren als einer der führenden Singer/Songwriter Irlands gilt, war es die jüngste Zusammenarbeit mit Annie Kinsella mit dem gemeinsamen Debüt-Album “Oh, The Starlings”, welche den beiden Künstlern einen Platz in der Songwriter-Liga Irlands sicherte und zu ausverkauften Konzerten in den größten Hallen der grünen Insel führte. Seit vielen Jahren touren die beiden auch durch Deutschland, wo sie sich eine treue und stetig wachsende Fangemeinde aufgebaut haben, die nicht nur wegen der großartigen Songs und der beiden harmonierenden Stimmen, sondern auch wegen der Geschichten voller Witz und irischem Charme immer wieder zu den Konzerten kommt. Nun kehren die beiden mit einer ganz besonderen Show nach Warnemünde zurück und präsentieren viele neue, noch unveröffentlichte Songs.
Frohe Pfingsten
23. Mai: Frohe Pfingsten wünscht Ihnen, liebe Leser, das aalglatt-Team. Genießen Sie die freie Zeit bei – laut Meteorologen – viel Sonnenschein und Wärme. Vielleicht erleben ja auch Sie ein Pfingstwunder, an diesem 50. Tag nach Ostern. Und vielleicht haben Sie auch Zeit und Lust, den Regionalgottesdienst im Kurhausgarten am Pfingstmontag um 11 Uhr zu besuchen.
Forstvereinstagung bringt Wald, Wissenschaft und Kultur in die Stadt
23. Mai: Zum Mittelpunkt der deutschen Forstbranche wird Anfang Juni die Hansestadt Rostock. Dann werden rund 1.000 Förster, Wissenschaftler, Vertreter aus Politik und Verwaltung sowie Gäste aus dem gesamten deutschsprachigen Raum an die Warnow reisen. Vom 3. bis 7. Juni findet hier die 72. Jahrestagung des Deutschen Forstvereins statt – die größte Fortbildungsveranstaltung ihrer Art in Deutschland. Das Thema: „Wald – Wasser – Küste: Tradition bewahren. Zukunft gestalten“.
Doch die Tagung richtet sich nicht nur an Fachleute. Mit Konzerten, Ausstellungen und öffentlichen Veranstaltungen soll die gesamte Stadt eingebunden werden. Für Rostocker bietet sich damit die Gelegenheit, die Rostocker Heide und ihre Bedeutung für Natur, Klima, Wirtschaft und Lebensqualität neu zu entdecken. Die Forstvereinstagung wird an verschiedenen Orten in Rostock und Warnemünde stattfinden. Neben Fachvorträgen und Exkursionen sind zahlreiche Begegnungs- und Netzwerkformate geplant.
Besonders wichtig ist den Organisatoren, die Tagung auch in die Stadt hineinzutragen. Deshalb gibt es mehrere öffentliche Veranstaltungen, zu denen alle Interessierten eingeladen sind. So widmet sich eine Ausstellung im Rostocker Rathaus vom 1. bis 7. Juni den Themen Wald, Wasser und Küste, ergänzt durch eine Fotoausstellung rund um die Rostocker Heide und die Landschaften Mecklenburg-Vorpommerns. Ein Waldkonzert „Wellenpirsch“ – Musik am Meer gibt es am 4. Juni im Warnemünder Kurhausgarten, derweil eine Hubertusmesse am 5. Juni um 19 Uhr in der St.-Marienkirche stattfindet. Die Veranstaltungen sind kostenfrei.
250 Ehrenamtler sorgen für Sicherheit am Strand
22. Mai: In die Saison 2026 ist die DRK Wasserwacht Rostock gestartet. Sie hat erneut ihren Wachdienst an den Stränden von Warnemünde und Markgrafenheide aufgenommen. Bis Mitte September sichern rund 250 ehrenamtliche Einsatzkräfte die Küstenabschnitte ab und sorgen täglich zwischen 9 und 18 Uhr für die Sicherheit tausender Badegäste an der Ostsee. Alle Details unter: Land und Leute
Das wahre Porträt Edvard Munchs
22. Mai: Der norwegische Historiker, Biograf und Autor Ivo de Figueiredo ist heute um 19 Uhr zu Gast im Munch-Haus Am Strom 53. Während einer Lesung mit anschließender Diskussion stellt er die Biografie „Der Sturm“ und damit ein Leben zwischen Rausch, Rastlosigkeit und Ruhm, das wahre Porträt Edvard Munchs vor.
Diese wirft einen neuen, eindringlichen Blick auf das Leben und Werk von Edvard Munch – einem der faszinierendsten und zugleich rätselhaftesten Künstler der Moderne. Auf Grundlage bekannter und neuer Quellen erzählt das Buch von einem Leben im Ausnahmezustand: Munchs Schaffen beginnt 1886 und wird schnell zum Zentrum eines unsteten, rastlosen Lebens, das ebenso von künstlerischer Hingabe wie von persönlichen Krisen geprägt ist.
Seine Rückkehr nach Norwegen 1908 nach einem Nervenzusammenbruch markiert einen Wendepunkt. Während er dort als Genie gefeiert wird, verehren ihn die Deutschen als Symbol nordischer Stärke – eine Vereinnahmung, die mit dem Nationalsozialismus eine problematische Wendung nimmt. Munch bleibt bis zu seinem Tod 1944 ein Künstler zwischen den Zeiten: hochaktuell, aber immer außerhalb des Systems.
Diese fesselnd geschriebene Biografie verknüpft kunsthistorische Einordnung mit psychologischer Tiefe. Der Sturm ist ein vielschichtiges Porträt eines Mannes, der die moderne Kunst geprägt hat – und zugleich ein Dokument seiner Zeit.
Ivo de Figueiredo (geb. 1966) hat mehrere, von Kritikern hochgelobte Bücher verfasst, darunter Biografien und Werke zur Kultur- und Geistesgeschichte. Figueiredo ist für seine detaillierte Recherche und seinen fesselnden Erzählstil bekannt, womit er komplexe historische Themen einem breiten Publikum zugänglich macht. Für seine Beiträge zur norwegischen Historiografie wurde er vielfach ausgezeichnet.
Wunschfilm am WIRO-Ausguck
22. Mai: Eine gute Tradition zur Warnemünder Woche: Am 10., 11. und 12. Juli zeigt die WIRO je einen Wunschfilm am WIRO-Ausguck auf der Mittelmole. Jeweils ab 20 Uhr laufen die Streifen unter freiem Himmel. Der Eintritt ist frei. Getränke und ein Picknick können gern mitgebracht werden. Aber zuerst darf jeder bis zu drei Filme auswählen: Dirty Dancing, Zurück in die Zukunft, Free Guy, The Fall Guy, Greatest Showman, Mufasa: Der König der Löwen, Der Spitzname. Die Abstimmung erfolgt bis zum 7. Juni online unter www.WIRO.de/Wunschfilm
Strand-Hotel Hübner: erste Renovierungen abgeschlossen
22. Mai: Das Team des Strand-Hotel Hübner freut sich, den erfolgreichen Abschluss des ersten Renovierungsabschnitts bekannt zu geben. Ab sofort, so heißt es in einer Pressemitteilung, stehen die vollständig modernisierten Zimmer und Flure der 3. und 4. Etage den Gästen zur Verfügung. Mit viel Liebe zum Detail wurden die Etagen umfassend neugestaltet. Hochwertige Materialien, ein modernes Farbkonzept sowie eine zeitgemäße Ausstattung sorgen für noch mehr Komfort und eine einladende Atmosphäre. Ziel der Renovierung war es, den maritimen Charakter des traditionsreichen Hauses zu bewahren und gleichzeitig den Komfort für unsere Hotelgäste spürbar zu erhöhen. Die neugestalteten Zimmer überzeugen durch eine harmonische Verbindung aus Funktionalität und stilvollem Design. Verbesserte Beleuchtungskonzepte, neue Möbel sowie optimierte Raumaufteilungen schaffen ein rundum angenehmes Wohngefühl – ideal für einen entspannten Aufenthalt direkt an der Ostsee und ausgerichtet auf die Bedürfnisse der Urlaubs- und Wellnessgäste.
Der erste Renovierungsabschnitt auf der 3. und 4. Etage bildet den Auftakt für die gesamte geplante Modernisierung inklusive der 1. und 2. Etage, welche im Herbst und Winter diesen und nächsten Jahres ihren Abschluss finden wird. Das Strand-Hotel Hübner entwickelt sich damit konsequent strategisch weiter und investiert nachhaltig in Qualität und Gästeerlebnis.
Bunte Mischung Sommerblumen
21. Mai: Die alljährliche Sommerbepflanzung auf den Saisonbeeten ist heute am Alten Strom in Warnemünde gestartet, teilt das Amt für Stadtgrün, Naturschutz und Friedhofswesen mit. Eine bunte Mischung unter anderem aus Margeriten, Studentenblumen, Zinnien, Mädchenaugen und Löwenmaul setzen Rostocks Stadtgärtner heute entlang der maritimen Bummelmeile in die Beete. So können sich bereits die Pfingstbesucher an den Pflänzchen erfreuen. Rund 7.400 Sommerblumen werden in einer Farbpalette von gelb-orange-weiß erblühen.
Am 28. Mai 2026 werden am Warnemünder Georginenplatz bunte Blüher gesetzt. Über 1.000 Studentenblumen, Husarenknöpfchen und vor allem verschiedenfarbige Dahlien lassen sich dann auf den Beeten von Spaziergängerinnen und Spaziergängern bewundern.
Bevor die bunten Sommerblüher in die Erde gesetzt werden konnten, mussten die allerdings die Frühlingsblumen weichen, wie aalglatt berichtete. Die Blumenzwiebeln aus den Beeten wurden gesichert und werden im Herbst in andere Grünflächen gesteckt. So können sie im nächsten Jahr wieder blühen und mit ihrem Anblick erfreuen.
Die Grünflächen entlang der Warnemünder Promenade sind seit Herbst 2024 in Rasen, Gehölz- oder Staudenflächen umgewandelt und mit salzverträglichen Stauden bepflanzt worden.
Baum-Pflanzungen schwierig aufgrund vieler Leitungen
20. Mai: Baumpflanzungen wurden in der Rostocker Straße durch das Amt für Stadtgrün, Naturschutz und Friedhofswesen im Rahmen der Herbstbaumpflanzungen veranlasst und durch eine Garten- und Landschaftsbaufirma in enger Abstimmung mit den dort derzeit laufenden Bautätigkeiten durchgeführt. Darüber informierte Ortsamtsleiterin Franka Teubel auf der Ortsbeiratssitzung. Die Lage der Versorgungsleitungen wurden dabei berücksichtigt, da auch diese kurz vorher eingebaut und an das Haus angeschlossen wurden. Der Baumstandort wurde nahe der Versorgungsleitung gemäß Forderung der Stadtwerke Rostock AG mit einer Wurzelschutzbahn geschützt. Bei den Pflanzarbeiten ist ein Telekommunikationskabel beschädigt worden, was allerdings nicht unüblich ist, da die tatsächliche Lage dieser Kabel mit der aus der Leitungsauskunft angegebenen Lage oft nicht übereinstimmt. Der Schaden wurde sofort gemeldet und laut Aussage der ausführenden Firma auch zeitnah wieder behoben.
Es ist aufgrund eines immer dichter werdenden Leitungs- und Versorgungsnetzes in allen öffentlichen Bereichen sehr schwierig geworden, Bäume neu zu pflanzen. Auch wo ehemals Bäume standen, können sehr oft keine neuen aufgrund der Leitungslage gepflanzt werden. Hier sind oft Kompromisse notwendig, um allen Beteiligten gerecht zu werden. Eine Umpflanzung des Baumes Rostocker Straße 3 wird daher wegen fehlender Standortalternativen nicht in Betracht gezogen.
An der historischen Warnemünder Mühle, die seit Mai vergangenen Jahres ohne Flügel auskommen muss, finden derzeit Bauarbeiten statt. Foto: susa
Erste Hilfe in Alltag und Beruf
19. Mai: Gerade vor ein paar Tagen hat ein Mitglied eines Warnemünder Vereins bei einem Auftritt erste Hilfe benötigt. Wissen auch Sie, wie das funktioniert? In einem Erste-Hilfe-Kurs an der Rostocker Volkshochschule kann man die Grundlagen der Ersten Hilfe kennen lernen und lebensrettende Maßnahmen für den Alltag üben. Die Teilnehmer erhalten praktische Einblicke in die stabile Seitenlage, die Herz-Lungen-Wiederbelebung sowie den sicheren Einsatz eines automatisierten externen Defibrillators (AED) und trainieren den Umgang mit typischen Notfällen wie Verletzungen, Atemnot oder starken Blutungen. Ziel ist es, das Selbstvertrauen zu stärken und Handlungssicherheit zu gewinnen, damit im entscheidenden Moment schnell und richtig geholfen werden kann. Die Veranstaltung findet am Sonnabend, 30. Mai, von 9.30 bis 16.15 Uhr in der Volkshochschule Rostock, Am Kabutzenhof 20 a, statt. Anmeldungen sind bis zum 27. Mai 2026 unter www.vhs-hro.de möglich. Informationen und Anmeldungen: https://www.vhs-hro.de/kurssuche/kurs/Erste-Hilfe-in-Alltag-und-Beruf/26F5090001
Illegales Parken auf Grünflächen wird richtig teuer
18. Mai: Gerade an Hochsommertagen oder dann, wenn in Warnemünde oder auch in Rostock besondere Veranstaltungen stattfinden, sind Parkplätze knapp. Manch ein Besucher stellt sein Fahrzeug dann einfach ab, wo immer er meint ein Plätzchen gefunden zu Haben. Das Amt für Stadtgrün, Naturschutz und Friedhofswesen passt nun die Verwarngelder für Ordnungswidrigkeiten im Zusammenhang mit dem illegalen Parken auf öffentlichen Grünflächen im gesamten Stadtgebiet an. Ab 1. Juni 2026 werden dafür 55 statt bisher 20 Euro anfallen. Durch die Erhöhung sollen städtische Grünanlagen besser geschützt und die Einhaltung der Grünflächensatzung konsequenter durchgesetzt werden.
Im Durchschnitt der beiden vergangenen Jahre mussten jeweils etwa 3 000 mal Verwarn- und Bußgelder verhängt werden. Solche Verwarngelder zu umgehen ist ganz einfach, indem zum Halten und Parken nur öffentlich ausgewiesene Parkflächen genutzt werden. Linktipps: www.rostock.de/parken
452 Besucher waren zu Gast im Heimatmuseum
17. Mai: Die Tür zum Heimatmuseum war heute anlässlich des Internationalen Museumstags weit geöffnet. Exakt 452 Besucher nutzten die Gelegenheit, sich bei freiem Eintritt im alten Fischerhaus, in der Sonder- und in der Dauerausstellung sowie im schönen Hof umzuschauen. Viele von ihnen probierten die leckere Maibowle und die deftigen Schmalzstullen, die die Mitglieder der Trachtengruppe anboten. 356 Euro sind auf diese Weise zusammengekommen. Weitere 334 Euro flossen in die Museumsvereinskasse durch den Verkauf von Kunst und Krempel, den Mitglieder des Vereins unter die Leute brachten. Das stattliche Sümmchen, so Hanne Hoppe vom Vereinsvorstand, wird für die Anschaffung von Party-Zelten genutzt, sodass Veranstaltungen wie das traditionelle Hoffest auch bei einem kleinen Regenschauer im Freien stattfinden können.
Auf dem Kirchenplatz machten rund 100 Mitglieder und Freunde der The Distinguished Gentleman’s Ride (DGR) heute mit ihren Motorrädern Station, um auf die Männergesundheit hinzuweisen und Spenden zu sammeln. Foto: susa
Auf Motorrad-Ausflug Spenden sammeln
17. Mai: Motorräder soweit man schauen konnte heute Mittag auf dem Kirchenplatz. Rund 100 Mitglieder und Freunde der The Distinguished Gentleman’s Ride (DGR) waren mit ihren Fahrzeugen von Rostock kommend unterwegs, um die für die weltweite Wohltätigkeitsveranstaltung zur Männergesundheit Geld zu sammeln. Konkret geht es um die Prostatakrebsforschung und die mentale Gesundheit von Männern. Sie wird in Kooperation mit der Movember-Stiftung durchgeführt. Das Motto lautet „Schick statt schnell“. Gefahren wird in klassischer Kleidung wie Tweed-Anzügen, feinen Westen, Sakkos und Krawatten oder Fliegen. Klassische Motorräder, Retro-Maschinen, Café Racer, Chopper, Bobber und Vintage-Roller stehen im Vordergrund. Jeder Teilnehmer wird ermutigt, im Freundes- und Bekanntenkreis Spenden für die Männergesundheit zu sammeln oder selbst einen Beitrag zu leisten. Ziel waren 5000 Euro. Bei Ankunft in Warnemünde waren bereits um die 4000 Euro zusammengekommen.
Was wäre das traditionsreiche Café Wegner mit seinem Inhaber Mathias Grenzer ohne diese langjährigen Kuchenfeen? Anja Zillmann (r.), die von Anbeginn ihrer beruflichen Laufbahn die Kuchen und Torten über die Theke reicht, und Christine Pallaske sorgen dafür, dass alle Feinschmecker so richtig mit Leckereien verwöhnt werden. Foto: mkad
Bauliche Nutzung des Parkplatzes Strand Mitte?
16. Mai: Auf der Sitzung des Ortsbeirates für Warnemünde und Diedrichshagen informierte Ortsamtsleiterin Franka Teubel darüber, dass die WIRO derzeit ein Konzept erarbeitet zur möglichen Platzierung und zum Betrieb einer Parkpalette beziehungsweise eines Parkhauses am “Parkplatz Strand Mitte. Aufgrund der besonderen Lage des Standortes wurde ergänzend auch der Gedanke einer städtebaulichen Weiterentwicklung mit Wohnnutzung eingebracht und durch die WIRO aufgenommen. Die weiteren Abstimmungen hierzu bleiben abzuwarten.
Aalglatt-Redakteurin Sabine Schubert fragte nach in der Pressestelle der Wiro und erhielt von Carsten Klehn folgende Antwort: Die Aussage bezieht sich auf einen Termin des Stadtplanungsamtes Ende März, an dem die WIRO teilgenommen hat. Thema war die Errichtung des geplanten Parkhauses auf einer Teilfläche „Parkplatz Strand Mitte“ in Warnemünde. Die WIRO hat erneut darauf hingewiesen, dass der Betrieb eines Parkhauses parallel zu ebenerdigen, von Dritten betriebenen Stellplätzen ganzjährig wirtschaftlich nicht darstellbar wäre. Denn der bestehende Parkplatz ist außerhalb der Saison nie voll ausgelastet. Torsten Fischer, Chef des Stadtplanungsamts, hat in der Runde außerdem den Gedanken geäußert, dass die Fläche mehr könne als nur Parken. Deshalb soll einmal eine grobe Idee für eine bauliche Nutzung skizziert werden. Diesbezüglich liegt noch nichts vor.
Frisches Wildfleisch aus der Rostocker Heide
15. Mai: Regionales Wildfleisch aus der Rostocker Heide können sich Feinschmecker jetzt wieder über das Rostocker Stadtforstamt kaufen. Im Angebot sind frisch erlegtes Reh, Wildschwein und weiteres saisonales Wild aus freier Wildbahn, jeweils vor Ort in der Kühlzelle des Forstamtes grob zerlegt und küchenfertig vakuumiert. Die hochwertigen Lebensmittel direkt aus der Region eignen sich perfekt für herzhafte Braten, feine Steaks und Grillabende der besonderen Art.
Wildschwein von 10 bis 20 Kilogramm kostet 13 Euro pro Kilo. Ab 20 Kilo werden 11 Euro pro Kilo verlangt. Rehfleisch zwischen 7 und 9 Kilogramm ist für 16 Euro pro Kilogramm im Angebot. Für Rotwild zwischen 20 und 30 Kilogramm werden 9 Euro pro Kilogramm gezahlt.Das zerlegte Wild steht in der Revierförsterei Hinrichshagen, Graal-Müritzer Straße 33, zur individuell vereinbarten Abholung ‑in der Regel dienstags- bereit. Eine Anlieferung der Ware erfolgt nicht. Bezahlt wird bei Abholung in bar. Anfragen nimmt das Stadtforstamt gern entgegen per E‑Mail forstamt@rostock.de, Telefon 0381 381‑8900, ‑8912 und Fax 0381 381‑8922
Befragung zum Thema Olympische Spiele
15. Mai: In der vergangenen Woche hat das Meinungsforschungsinstitut dimap in Rostock eine Befragung zum Thema Olympiabewerbung um Olympische und Paralympische Segelwettbewerbe vor Warnemünde durchgeführt. Das Ergebnis lesen Sie unter: Land und Leute
Nur Bares war Wahres
14. Mai: Gut beraten war gestern, wer Bargeld in der Tasche hatte. Denn der Einkauf u. a. im Rewe-Markt war nicht per Karte, sondern nur mit Münzen und Scheinen möglich. Hintergrund, so ein Markt-Mitarbeiter, war Stromausfall. Auf einer benachbarten Baustelle soll bei Arbeiten ein Kabel beschädigt worden sein.
Zusätzliche Ampel, Verkehr einspurig
14. Mai: Die Buddelei an der Kreuzung Richard-Wagner‑, Mühlen- und Parkstraße geht in die nächste Runde. Dort wurde jetzt eine zusätzliche Ampel aufgebaut, weil der Verkehr an dieser Ecke nur einspurig möglich ist. Das heißt: mehr Zeit einplanen.
Stileiche ist Naturdenkmal
14. Mai: Die Stileiche im Stephan-Jantzen-Park wurde vor kurzem als Naturdenkmal ausgewiesen.
Ein Parkhaus unweit der Jugendherberge?
14. Mai: Die Parkplatz-Situation in Warnemünde ist seit Jahrzehnten ein Dauerthema. Wie Ortsamtsleiterin Franka Teubel auf der Ortsbeiratssitzung am Dienstag informierte, gab es auf der Bürgerschaftssitzung-Sitzung am 21. Januar zum Parkhaus „Strand Mitte“ einen Beschluss für einen Prüfauftrag zur Einrichtung eines Parkhauses auf dem hinteren Teilbereich der Fläche. In diesem heißt es, dass die Oberbürgermeisterin gemeinsam mit dem Eigenbetrieb „Tourismuszentrale Rostock & Warnemünde“ und der WIRO beauftragt wird, die Errichtung eines Parkhauses auf dem hinteren Teilbereich (Richtung Tennisplätze) der Grundstücke am Parkplatz „Strand Mitte“ / Jugendherberge zu prüfen. Das zu errichtende Parkhaus soll durch die „Parkhaus Gesellschaft Rostock GmbH“ betrieben und verwaltet werden. Das Ergebnis der Prüfung soll der Bürgerschaft spätestens zu Beginn des 3.Quartals 2026 schriftlich vorgelegt werden.
Bürger werden befragt
13. Mai: Die Kommune Statistikstelle führt erneut eine schriftliche Bürgerinnen- und Bürgerbefragung durch. Wie Ortsamtsleiterin Franka Teubel auf der gestrigen Ortsbeiratssitzung informierte, beinhaltet die Befragung t diverse Fragestellungen zu Themen aus den Bereichen Umwelt und Verkehr.
Halbseitige Sperrung in der Wachtlerstraße
13. Mai: Bis Ende Oktober ist die Wachtlerstraße in Höhe der Hausnummer 11 halbseitig gesperrt. Hintergrund ist der Neubau des Wiro-Hauses. Die ausführende Firma ist die Warnemünder Bau GmbH. Darüber wurde auf der gestrigen Ortsbeiratssitzung informiert.
Eiche vom Lackporling befallen
13. Mai Im Rahmen der regelmäßigen Baumkontrollen, so das Stadtgrünamt, ist eine Eiche beim Kaninchenverein in Warnemünde in der Gartenstraße aufgefallen, die von einem Lackporling befallen ist. Ein Gutachten für diesen Baum ergab keine ausreichende Restwandstärke, sodass eine dringliche Fällung festgelegt werden musste. Dies soll in dieser Woche erfolgen. Eine Kontrolle auf vorhandene Habitate erfolgt noch einmal unmittelbar vor der Fällung.
Binnenmeere stark vom Klimawandel betroffen
12. Mai: Unter Leitung des Leibniz-Instituts für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) wurde erstmals mit Klimasimulationen untersucht, wie 19 Binnenmeere, auch die Ostsee, auf den Klimawandel reagieren. Die Forschenden fanden heraus, dass die Meere sich seit den 2000er Jahren schneller erwärmen als der globale Ozean. Projektionen zeigen, dass marine Hitzewellen schon Mitte des 21. Jahrhunderts im Jahresmittel ca. 60 % dieser Meere betreffen werden. Ohne Einhaltung der Pariser Klima-Ziele wären bis zu 90 % der Meere von Hitzewellen betroffen. Die Studie trägt zur Anpassung des Managements im Rahmen des Klimawandels bei und wurde in der Fachzeitschrift Communications Earth & Environment veröffentlicht.
Kopflinden als Naturdenkmale?
11. Mai: Was konkret bedeutet es, wenn die Kopflinden in der Mühlenstraße als Baumnaturdenkmale unter Schutz gestellt werden? aalglatt-Redakteurin Monika Kadner hat dazu recherchiert. Alle Details unter: Land und Leute
Mitdiskutieren live vor Ort
11. Mai: Am 22. Juni lädt der NDR zu einer Sendung „Mitreden! Live vor Ort“ ab 19 Uhr ins Warnemünder Kurhaus ein. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Plätze sind limitiert. Wer unter dem Titel „Demokratie unter Druck: Wie kann Vertrauen neu entstehen?“ mit Gästen aus Politik und Medien diskutieren möchte, kann sich ab sofort bewerben unter: www.mitreden.ard.de.
Beliebter Treff trägt Namen Gerhard Lau
10. Mai: In der vor einem Jahr ins Leben gerufenen Begegnungsstätte Am Moor wurde heute eine erfolgreiche Bilanz gezogen. In kürzester Zeit hat sich diese zu einem beliebten Treffpunkt gemausert, wo zahlreiche unterschiedlichste Veranstaltungen angeboten werden. Und es gab eine Namensgebung: Der Saal wurde auf den Namen Gerhard Lau getauft. Der im vergangenen Jahr verstorbene ehemalige Denkmalpfleger und Chef des Leuchtturmvereins hat in Warnemünde viele prägende Spuren hinterlassen. Alle Details unter: Land und Leute

Der Neptun-Brunnen vor unserer Kirche ist wieder in Betrieb. Das Wasserspiel hat sich zu einem maritimen Treffpunkt gemausert und ist ein beliebtes Fotomotiv. Da muss man schon Geduld haben, das Kunstwerk mal fast solo vor die Linse zu bekommen. Foto: susa
Neue Ausstellung: “Bach runter – Strom auf”
9. Mai: Heute wurde im Munch-Haus Am Strom 53 das interdisziplinäre Ausstellungsprojekt „Bach runter – Strom auf“ eröffnet. Es entstand in Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen des Leibniz-Instituts für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) und Künstlerinnen aus Mecklenburg-Vorpommern. Ziel des Projekts ist es, Wasser als existenzielles Element im Spannungsfeld von Kultur, Ökologie und Zukunftsfragen zu thematisieren.
Präsentiert werden künstlerische Arbeiten und begleitende Informationen zu komplexen Forschungen, die sich mit Themen wie Wasserqualität, Vielfalt der Wasserlebewesen, Strömungen, Klimaveränderungen und menschlichen Eingriffen in aquatische Systeme auseinandersetzen. Ergänzt wird die Ausstellung durch Vorträge, Präsentationen und moderierte Gespräche, die ebenfalls im Edvard-Munch-Haus stattfinden. So beschäftigt sich Petra Steeger in Zusammenarbeit mit den Wissenschaftlern Mattias Labrenz und Sigrid Gründling-Pfaff mit Mikrobakterien und Zooplankton in der Ostsee als Indiaktoren für Veränderungen aquatischer Organismen. Weitere Kunst-Wissenschaftspaarungen, die sich ebenfalls mit Klimaveränderungen und physikalischen Phänomenen auseinandersetzen sind: Kati Gausmann / Leonie Barghorn, Claudia Kapellusch / Georg Sebastian Völker sowie Tanja Zimmermann / Lloyd Reese. Die Wissenschaftler steuern jeweils vertiefende Information zu den künstlerischen Arbeiten bei.
Ausstellungsbegleitend hält die Professorin für Biophysikalische Wechselwirkungen in maritimen Ökosystemen am IOW, Dr. Joanna J. Waniek, am 19. Juni um 19 Uhr einen Vortrag über „Mikroplastik in der Ostsee“. Eintritt frei. Gefördert wurde die Ausstellung aus Mitteln des Bürgerfonds Kultur des Landes Mecklenburg- Vorpommern. Dafür dankt der Edvard Munch Haus – Verein herzlich.
Ausstellungsdauer: 9. Mai bis 5. Juli 2026, geöffnet Freitag bis Sonntag, 12–17 Uhr. Ulrich Groß
Michael Brügmann (l) und Jan Krugmann vor ihrem Restaurant Carls in der Mühlenstraße, das gerade zehnjähriges Jubiläum feierte. Sie setzen sich dafür ein, dass Natur und Stadtleben hier im Einklang miteinander bestehen bleiben. Foto: mkad
Brand auf Fähre “Tom Sawyer”
8. Mai: Auf dem im Überseehafen liegenden schwedischen Fährschiff “Tom Sawyer” ist es heute durch einen technischen Defekt zu einem Brand gekommen. Rund 50 Einsatzkräfte der Rostocker Feuerwehr waren an Bord, um ein Feuer oberhalb des Maschinenraums zu löschen. Der Brand auf der TT-Line Fähre war gegen acht Uhr morgens gemeldet worden. Wie die Wasserschutzpolizei informierte, hatte ein Mitarbeiter einer Fremdfirma bei Wartungsarbeiten versehentlich einen Öltank geöffnet. Dadurch war Öl ausgetreten. Das hatte sich in einem Schacht verteilt und war in Maschinenteile gelaufen. Durch die Hitze kam es zu einem Feuer. Das konnte einschließlich der Glutnester inzwischen gelöscht werden.
Zum Zeitpunkt des Brands befanden sich laut Feuerwehr Crewmitglieder an Bord, eine Person wurde durch heißes Öl leicht verletzt. Die Berufsgenossenschaft Verkehr hat ein Auslaufverbot für das 177 Meter lange Schiff verhängt, weshalb es voraussichtlich bis Sonntag zu Einschränkungen im Fährverkehr zwischen Rostock und Trelleborg kommt.
Gesucht: Saisonkräfte für Kommunalen Ordnungsdienst
8. Mai: In den Sommermonaten steigt das Besucheraufkommen in Warnemünde, Hohe Düne und Markgrafenheide deutlich an. Um Sicherheit und Ordnung weiterhin auf hohem Niveau zu gewährleisten, soll der Außendienst verstärkt werden. Hierfür werden ab sofort mehrere Saisonkräfte zur Unterstützung des Kommunalen Ordnungsdienstes (KOD) gesucht. Die Minijobs sind zunächst befristet bis zum 30. September 2026 und richten sich gezielt auch an Studierende sowie an alle, die kurzfristig praktische Berufserfahrung im öffentlichen Dienst sammeln möchten.
Die Tätigkeit bietet einen abwechslungsreichen Arbeitsalltag im Freien. Zu den Aufgaben gehören unter anderem die Überwachung des ruhenden Verkehrs, das Feststellen von Ordnungswidrigkeiten sowie das Aussprechen von Verwarnungen. Darüber hinaus unterstützen die Saisonkräfte erfahrene Mitarbeitende des Kommunalen Ordnungsdienstes, beispielsweise bei Einsätzen im Strandbereich.
Gesucht werden engagierte und zuverlässige Personen mit sicherem Auftreten, guten Kommunikationsfähigkeiten und Interesse an rechtlichen Fragestellungen im Straßenverkehr. Voraussetzung ist ein Führerschein der Klasse B sowie Fahrpraxis. Die Einsätze erfolgen überwiegend an Wochenenden, bei Bedarf auch unter der Woche. Pro Tag sind bis zu acht Arbeitsstunden vorgesehen. Die Vergütung beträgt 14,50 Euro pro Stunde. Eine mehrtägige Einweisung stellt sicher, dass alle Mitarbeitenden gut vorbereitet in ihre Aufgaben starten. Interessierte können sich online über das Karriereportal der Stadt Rostock unter www.rostock.de/karriere bewerben.
Jetzt für Mitarbeit im Hafenbeirat bewerben
7. Mai: Wer sich aktiv an der Entwicklung des Rostocker Hafens beteiligen möchte, hat jetzt die Möglichkeit, sich bis zum 5. Juni 2026 für eine Mitarbeit im Beirat für die Hafenentwicklung zu bewerben. Der Beirat wurde durch Beschluss der Bürgerschaft im Dezember 2025 eingerichtet und begleitet künftig die Entwicklung des Rostocker Hafens als beratendes Gremium. Er dient als Diskussionsplattform für einen konstruktiven Austausch, spricht Empfehlungen für die Planungsprozesse aus und unterstützt damit die Abwägungsentscheidungen der Bürgerschaft. Geschäftsführende Stelle des Beirates ist das Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung und Mobilität.
Die öffentliche Auslosung findet am Dienstag, 30. Juni 2026, um 18 Uhr im Beratungsraum 1 a/b des Rathausanbaus, Neuer Markt 1, 18055 Rostock, statt. Interessierte sind herzlich eingeladen, der Auslosung beizuwohnen. Die konstituierende Sitzung des Beirates für die Hafenentwicklung ist für Montag, 31. August 2026, vorgesehen. Die gewählten Mitglieder werden rechtzeitig über Beginn und Sitzungsort informiert. Weitere Informationen: www.rostock.de/hafenbeirat
Seenotretter befreien Fahrgastschiff
6. Mai: Mit vereinten Kräften haben die Seenotretter der Stationen Warnemünde und Timmendorf/Poel der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) das Fahrgastschiff „Ostseebad Rerik“ am gestrigen Dienstag von einer Untiefe im Salzhaff bei Rerik befreit. An Bord befanden sich 40 Menschen.
Die „Ostseebad Rerik“, ein im Revier beheimatetes, 34 Meter langes Fahrgastschiff, war im Salzhaff nach kurzzeitigen Maschinenproblemen direkt neben dem schmalen Fahrwasser teilweise festgekommen. Das Salzhaff gehört zur Mecklenburger Bucht und wird von der Halbinsel Wustrow begrenzt. Der Kapitän der „Ostseebad Rerik“ hatte sich am Nachmittag bei der von der DGzRS betriebenen deutschen Rettungsleitstelle See, dem Maritime Rescue Co-ordination Centre (MRCC) Bremen, gemeldet, nachdem sich das Schiff nicht aus eigener Kraft befreien konnte. Zunächst wurde die Freiwilligenstation Timmendorf/Poel alarmiert. Mit dem derzeit dort stationierten Seenotrettungsboot WILMA SIKORSKI waren die Seenotretter nach etwa einer halben Stunde vor Ort. Um die „Ostseebad Rerik“ vom Schlick zu ziehen, benötigte es dann aber doch die zusätzliche Unterstützung des Seenotrettungskreuzers ARKONA der DGzRS-Station Warnemünde. Das Angebot der Seenotretter, Fahrgäste mit dem Seenotrettungsboot zwischenzeitlich an Land zu bringen, musste niemand in Anspruch nehmen. Nach dem Eintreffen der ARKONA brachte das Seenotrettungsboot eine Schleppleine vom Seenotrettungskreuzer zum Fahrgastschiff, damit die ARKONA nicht selbst Gefahr lief, im Flachwasser aufzulaufen. Aufgrund des Nordostwindes mit drei bis vier Windstärken (bis 28 km/h) sank der Wasserstand im Haff während des Einsatzes um einige Zentimeter. Gemeinsam gelang es den beiden Rettungseinheiten, die „Ostseebad Rerik“ zurück in tieferes Wasser zu ziehen. Das Schiff konnte seine Fahrt selbstständig fortsetzen. Gefahr bestand für die Passagiere zu keinem Zeitpunkt.
Wenn Chefin Steffi Eicher in der Eisliebe in der Kirchenstraße vorbei kommt und selbst eine Kugel der eisigen Köstlichkeit probiert, ist schnell auch der nächste Kunde da. Die Qual der Wahl unter den Leckereien hat jeder aus rund einem Dutzend verschiedener Sorten. Aalglatt-Redakteurin Monika Kadner empfiehlt besonders das dunklen Cassis.
Auf der WSC-Baustelle umgeschaut
6. Mai: Bereits zum fünften Mal hat sich aalglatt-Redakteurin Monika Kadner heute auf der Baustelle für das WSC-Seglerlogis umgeschaut. Dort hat sie mit Kranfahrer Andreas Eggert und mit Polier Dirk Aurich gesprochen und interessante Neuigkeiten erfahren. Alle Details unter: Land und Leute
Die Wilden Witwer: Im kleinen Strandcafé
5. Mai: Mit ihrem Sommerprogramm gehen die Wilden Witwer ordentlich baden und lassen sich küssen von den Wellen. Mit den beliebtesten Schlagern der jeweiligen Sommersaison der 20er und 30er Jahre machen die beiden Herren einen Ausflug an den Strand. Dabei erleben sie zu Lande und zu Wasser feuchtfröhliche Abenteuer und treffen dabei allerlei freizügig gekleidete junge Damen – musikalisch und ganz seriös, versteht sich. Da drückt der Sand im Schuh, aber hoffentlich nicht im Zwickel. Wer mit den Wilden Witwern ins Strandcafé gehen möchte, sollte einen Besuch in der Kleinen Komödie am 14., 15. oder 16. Juli jeweils um 20 Uhr einplanen. Karten für das Gastspiel gibt es an den Vorverkaufskassen des Volkstheaters unter 0381 381‑4702 bzw. in der Kleinen Komödie, Telefon 0381 381‑4707
Linie 37 hält in der Alten Bahnhofstraße
4. Mai: Aufgrund der Fernwärme-Bauarbeiten im Kreuzungsbereich Wachtlerstraße/ Kurhausstraße fährt die Buslinie 37 von Sonnabend, 9. Mai, bis voraussichtlich Freitag, 3. Juli, erneut in einer geänderten Linienführung:
In Richtung Mecklenburger Allee fahren die Busse der Linie 37 ab Haltestelle S Warnemünde Werft umgeleitet über die Straße Zum Zollamt und Alte Bahnhofsstraße: Hier hält der Bus an der neu eingerichteten Haltestelle „Alte Bahnhofstraße“.
Danach führt die Umleitung über Poststraße, Kirchenplatz, Fritz-Reuter-Straße, Rostocker Straße, R.-Wagner-Straße zur Haltestelle Wiesenweg und weiter in regulärer Linienführung bis zur Mecklenburger Allee. Die Haltestellen Wachtlerstraße, Kurhausstraße und Seestraße entfallen in dieser Richtung ersatzlos. Zusätzlich werden die Haltestellen Fritz-Reuter-Straße und R.-Wagner-Straße bedient.
In Richtung S Warnemünde Werft fährt die Buslinie 37 regulär ohne Umleitungen, alle Haltestellen werden bedient. Die aktuellen Abfahrtszeiten sind unter www.rsag-online.de abrufbar.
Sportakrobatik auf hohem Niveau
4. Mai: 250 Teilnehmer aus vier Bundesländern haben am vergangenen langen Mai-Wochenende am 5. Frühlingsturnier der Sportakrobaten des SV Warnemünde 1949 e. V. teilgenommen. Die Zuschauer erlebten Sportakrobatik auf hohem Niveau. Alle Details lesen Sie unter: Land und Leute
Der April mit zwei Seiten
Der April zeigte sich wettermäßig von zwei Seiten. Nachts war es kühl, am Tag sorgte die Sonne dafür, dass es uns schon ein bisschen warm ums Herz wurde. Einen Witterungsrückblick der Wetterstation Warnemünde für April 2026 gibt Rudolf Kemnitz. Diplom-Ingenieur für Meteorologie, unter: Land und Leute.
Wassertreten in der Ostsee
Mai, 1.: Noch bis zum 10. Juni findet jeweils mittwochs von 8 bis 8.30 Uhr der Kurs „Wassertreten in der Ostsee“ in Warnemünde statt. Treffpunkt ist am Rettungsturm 3, Strandaufgang 11. Die Teilnahme ist für Übernachtungs- und Tagesgäste mit gültiger GästeCard kostenfrei.
Das Wassertreten nach Kneipp zählt zu den bewährten Naturanwendungen zur Förderung von Kreislauf, Gefäßen und Stoffwechsel. Durch den gezielten Kältereiz des Meerwassers werden die Blutgefäße zunächst verengt und anschließend wieder erweitert – ein natürlicher Trainingseffekt für die Gefäßgesundheit. Besonders positiv wirkt sich die Anwendung auf müde oder schwere Beine, Kreislaufträgheit und das allgemeine Wohlbefinden aus. Viele Teilnehmende sind begeistert und berichten zudem von mehr Energie, einer besseren Durchblutung und einem gestärkten Immunsystem.
Durchgeführt wird das Wassertreten im sogenannten Storchengang, bei dem die Beine abwechselnd aus dem Wasser gehoben werden. Zwischen den bis zu drei Gängen in die Ostsee sorgen Aufwärmübungen, kleine Kräftigungseinheiten und abschließende Dehnungen dafür, dass sich der Körper vollständig erwärmt und optimal auf den nächsten Gang vorbereitet ist. Die Kurse werden von erfahrenen Physiotherapeuten begleitet.
Mitzubringen sind Beinkleidung, die über das Knie gekrempelt werden kann, warme Socken, Badelatschen, ein großes Handtuch sowie die GästeCard als Nachweis für die kostenfreie Teilnahme. Alle Personen, die nicht über eine GästeCard verfügen zahlen 5 Euro. Bei Vorerkrankungen, insbesondere bei arteriellen Verschlusserkrankungen, Erkrankungen der Nieren, Blasenbeschwerden oder offenen Wunden, wird empfohlen, vorab ärztlichen Rat einzuholen. Weitere Informationen und Buchungsmöglichkeiten sind online unter www.rostock.de/buchen-tickets-Erlebnisse verfügbar.

Im Einsatz für zwei schiffbrüchige Angler: das Tochterboot CASPAR des Seenotrettungskreuzers ARKONA der DGzRS Archivfoto: Die Seenotretter – DGzRS, Alexander Krüger
Zwei Angler aus der Warnow gerettet
29. April: Zwei Angler sind heute auf der Unterwarnow über Bord ihres Bootes gestürzt. Im Einsatz waren ein Seezeichenschiff der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung und die Seenotretter der Station Warnemünde der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS).
Gegen 12.45 Uhr erfuhr die von der DGzRS betriebene deutsche Rettungsleitstelle See, das Maritime Rescue Co-ordination Centre (MRCC) Bremen, von dem Notfall: Auf der Warnow in Höhe der Tonne 51 waren zwei Angler über Bord ihres kleinen Bootes gestürzt. Die Besatzung des in der Nähe befindlichen Seezeichenschiffes „Sturmmöwe“ des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes (WSA) Ostsee hatte geistesgegenwärtig reagiert und die Schiffbrüchigen bereits an Bord genommen.
Die Rettungsleitstelle See der DGzRS alarmierte den Seenotrettungskreuzer ARKONA/Station Warnemünde. Die Seenotretter liefen sofort aus. Unterwegs ließen sie das Tochterboot CASPAR zu Wasser. Inzwischen hatte die „Sturmmöwe“ am ehemaligen Fähranleger Oldendorf – heute eine Bunkerstation – festgemacht.
Vor Ort stiegen die Seenotretter auf das Behördenschiff über und führten eine erste medizinische Untersuchung durch. Dabei stellten sie fest, dass einer der beiden 85-jährigen Angler leicht unterkühlt war. Wenig später übergaben sie die Geretteten zur weiteren Versorgung an den Rettungsdienst an Land.
Im Kurpark und in den angrenzenden Straßen fühlt sich dieser Fuchs offensichtlich richtig wohl. Anwohner beobachten das Tier, das keine Scheu zu haben scheint, seit geraumer Zeit. Foto: Sabine Engel
Ostdeutsche Schifffahrtsgeschichte Band 25
29. April: Eine besondere maritime Schriftenreihe findet ihren Abschluss. Seit 2001 wurde mit den jährlich vom DSR-Seeleuteverein herausgegebenen „Bordgeschichten“ der Arbeitsalltag auf See, die Freizeitbeschäftigung auf den Schiffen sowie die Landgänge in fernen Häfen veranschaulicht. Und das nicht aus dritter Hand, sondern durch die Fahrensleute selbst, die aus ihren Tagebüchern ihre Erlebnisse und Erfahrungen als Zeitzeugen weitergaben. Ein besonderes Kapitel vor allem ostdeutscher Schifffahrtsgeschichte wurde so geschaffen.
Im nun vorliegenden 25. Buch steht insbesondere die Freizeit der Seeleute im Mittelpunkt. Auf 160 Seiten kommen noch einmal 32 Autoren zu Wort. Vom Bordkino bis zum Oktoberfest in Santos, von einer Äquatortaufe bis zum Landgang in Indien sowie Abenteuern am Schienenstrang ist der Themenkreis breit gefächert. Und auch von einem prominenten Mitreisenden auf MS ESPENHAIN ist die Rede – dem damaligen Volkskammer-Präsidenten Prof. Dr. Johannes Dieckmann (1893−1969), der mit der Maschinen-Crew des Schiffes gerne die Skatkarten drosch, wie der einstige Chief der DSR und Warnemünder Leuchtturmmann Atze Marnau berichtet. Als Nachtrag folgt nun nur noch einBordgeschichten-Sammelband, gewissermaßen die Statistik aller Ausgaben. Im Internet: www.seeleute.de rfra
Statistik mit vielen Fakten
29. April: Ende 2025 lebten 211.568 Personen in Rostock einschließlich Warnemünde. Das waren 425 weniger als Ende 2024. Der Anteil der Einwohner mit ausländischer Staatsangehörigkeit stieg auf rund 10 Prozent. Diese und andere Fakten sind nachzulesen in einer neuen Veröffentlichung der Kommunalen Statistikstelle „2025 im Überblick“. Weitere Details unter: Land und Leute
A‑Junioren im Pokalfinale
28.April: Das hatten sich die Jungs mehr als verdient, als sie als Gewinner des Halbfinales gegen Union Sanitz am vergangenen Wochenende jubelnd vom Sanitzer Fußballplatz gingen. Sie spielen als A‑Junioren im SV Warnemünder Fußball e.V .in der Verbandsliga von Mecklenburg/Vorpommern und sind Jahrgang 2007/2008. Genau wie die Spieler selbst, sind auch Trainer und Organisatoren des Vereins begeistert, denn die Junioren haben in den letzten zwei Jahren immer am Maximum gespielt und sich stetig verbessert Nun endlich die Früchte, denn ein Pokalfinale ist immer etwas Besonderes.
Die Verbandsleitung des SV Warnemünde Fußball schreibt an aalglatt: “Mit der TSG Gadebusch erwartet uns ein unangenehmer Gegner, den wir aber ganz gut einschätzen können. Wir möchten natürlich die Saison mit einem Pokalsieg krönen. Das Finale findet am 14. Mai oder am 14.Juni in Gnoien statt. Das wird sich noch entscheiden, und bis dahin heißt es trainieren, trainieren.“

Vor dem eisigen Wind geschützt hinter den alten Container fand das Bootsfahrertreffen des Warnemünder Anglervereins auf dessen Gelände statt. Foto: Uwe Kleinhans
Angler warten auf Baugenehmigung
28. April: Das Bootsfahrertreffen des Warnemünder Anglervereins war trotz des windigen Wetters am Sonnabend ein voller Erfolg. Gut geschützt vor dem eisigen Wind wurden Tische und Bänke hinter den Container aufgebaut, wo mehr als 50 Mitglieder den Informationen des Vorstands lauschten.
Es gab viele Informationen, unter anderem zum neuen Vereinsheim. Auf dieses warten die Angler schon lange, zumal das alte völlig undicht ist. Noch wartet der Anglerverein auf die Baugenehmigung, da es bislang keine Freigabe gibt. Sobald diese erteilt ist, werden die neuen Container bestellt. Im Zuge dessen werden die alten Container direkt abgebaut und entsorgt.
Weitere Informationen gab es zu Wasserliege- und Landplätzen. Zudem wurde der Veranstaltungskalender bis März 2027 vorgestellt. Dieser wird in den Schaukästen sowie auf der neuen, sehr gelungenen Homepage www.wavev.eu zu finden sein. Außerdem ist der WAVeV mittlerweile mit einer eigenen Vereins-App sowie auf WhatsApp, Facebook und Instagram vertreten. Damit ist der rührige Warnemünder Anglerverein mit seinen 256 Mitgliedern sehr gut aufgestellt. Uwe Kleinhans
WIRO-Ausguck garantiert beste Sicht auf Maritimes
28. April: Wer die schönsten Plätze mit dem besten Blick sucht, kommt am WIRO-Ausguck nicht vorbei. Von der Tribüne auf der Warnemünder Mittelmole hat man freie Sicht auf kleine oder große Bötchen, spektakuläre Traditionssegler und Museumsschiffe, viele Kreuzfahrtriesen oder Fähren. Die Tribüne hat rund 300 Plätze und ist vom 1. Mai bis Anfang Oktober frei zugänglich – auch während der Warnemünder Woche und zur Hanse Sail.
Wunderbare Warnemünde-Aufnahmen
27. April: Zahlreichen aalglatt-Lesern ist es sofort ins Auge gefallen: Wir präsentieren in unserer Bildleiste in unserer Rubrik News nagelneue Aufnahmen, die uns der Warnemünder Fotograf Jan Böhnke kostenfrei zur Verfügung gestellt hat (siehe auch Land und Leute: Eine Tradition mit Zukunft). Dessen wunderbare Ansichten von Warnemünde hat Jörg Herfort so toll zusammengestellt, dass sie einen super Einblick in unser Ostseebad geben. Der Geschäftsführer der in der Friedrich-Barnewitz-Straße 7 ansässigen FBM Rostock Werbeagentur, der die Seite aalglatt-warnemuen.de im vergangenen Herbst auf unseren Wunsch erarbeitet hat, war mit viel Können und Liebe dabei, diese Fotos in unsere Seite einzubauen. Wir danken beiden Warnemündern.
Mitglieder der Warnemünder Trachtengruppe waren heute im Einsatz anlässlich der Port Party. Mit dabei die bisherige Vorsitzende Karin Scarbarth (r.) und der neu gewählte Chef Gerd Grunewald (hintere Reihe, links). Foto: Trachtengruppe
Trachtengruppe hat neuen Chef
26. April: Heute zeigte sich das Wetter anlässlich der Port Party von seiner schönsten Seite. Unter all jenen, die dieses Ereignis mitgestaltet haben, waren auch Mitglieder der Warnemünder Trachtengruppe. Der eingetragene Verein hatte übrigens am 20. April seine Jahres-Mitgliederversammlung. Dort wurden zwei wichtige Neuigkeiten verkündet: Karin Scarbarth, die den 1992 gegründeten Verein 22 Jahre als Vorsitzende geleitet hat, hat dieses Amt aus gesundheitlichen Gründen abgegeben. Zum neuen Vorsitzenden haben die Mitglieder Gerd Grunewald gewählt. Aalglatt sagt: Dankeschön! Und: Herzlichen Glückwunsch!
Turnier der BMW Golf Cup Serie
25. April: Auf der Golfanlage Warnemünde findet am 30. Mai ein Turnier im Rahmen der BMW Golf Cup Serie, ausgerichtet vom Rostocker BMW Autohaus Wigger, statt. In diesem Jahr können wieder exklusiv nur BMW und MINI Fahrer (und/oder Kunden des Autohauses Wigger) an den Turnieren des BMW Golf Cups teilnehmen. Golfspieler können sich ab sofort für dieses Turnier bis zum 25. Mai bei Ira Rosenfeld-Allzeit per E‑Mail an ira.ra@bmw-wigger.de unter Angabe des Namens, des Heimatclubs inkl. Hcp und Mitgliedsnummer sowie Adresse und Ihrer Mobil-Nummer anmelden.
Der Start für das Turnier erfolgt um 10 Uhr, ab 12 Uhr Halfway, 15 Uhr Loungemusik mit DJ, 16 Uhr mediterranes Buffet, gegen 17.30 Uhr Siegerehrung. Startgeld 49 Euro.
Alle Sieger/innen und Platzierten der Plätze 1 – 3 der Nettoklassen Herren A, B sowie Damenklasse qualifizieren sich für das Regionalfinale im Winston Golf (Gneven/Schwerin) am 22. August 2026, das von der BMW AG ausgerichtet wird. Mit einem guten Ergebnis beim Regionalfinale besteht die Chance, beim Deutschlandfinale im Golfclub Eichenried (München) dabei zu sein, das vom 11. – 13. September 2026 stattfindet.
Übrigens können sich Interessenten, die noch nicht Golf spielen, für einen etwa einstündigen Schnupperkursus an diesem Tag anmelden. Start ist um 11 Uhr.
Wo räuberische Mini-Algen ein Erfolgsmodell sind
25. April: In der riesigen Flussfahne des Amazonas leben mikroskopisch kleine Algen mit einer überraschend flexiblen Überlebensstrategie: Sie kombinieren Photosynthese mit der Aufnahme organischer Stoffe und sogar dem „Verzehr“ anderer Mikroorganismen. Ein internationales Forschungsteam unter Leitung des Leibniz-Instituts für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) zeigt nun, dass diese Mixotrophie insbesondere am äußeren, weit im Meer gelegenen Rand der Flussfahne dominiert. Die Studie erschien kürzlich im Nature-Fachjournal „Communications Biology“ und beleuchten einen bislang unterschätzten Mechanismus im Nahrungsnetz und Kohlenstoffkreislauf eines der größten flussbeeinflussten Meeresökosysteme.

23. April: Ein seltenes Bild auf der Mittelmole: Fischer Olaf Pinnow macht sein Heringsnetz startklar, um es im Breitling aussetzen zu können. Er hofft auf ein paar Kilo unseres einstigen und inzwischen rar gewordenen Warnemünder Brotfisches, denn Kormorane und Robben sind seine aggressivsten Konkurrenten beim Fischen mit seinem Netz. Foto: mkad
Aus dem Sondervermögen fließt Geld ins Heimatmuseum
23. April: Mit dem vom Bund initiierten Sondervermögen „Infrastruktur und Klimaneutralität“ und der darauf aufbauenden Verwaltungsvereinbarung zum MV-Plan 2035 erhält Rostock in den kommenden Jahren zusätzliche Investitionsmittel in Höhe von rund 83 Millionen Euro. Davon sollen mehr als 54 Millionen Euro in den Schulbereich, über 15 Millionen Euro in die Verkehrsinfrastruktur sowie rund 12 Millionen Euro in Sport und Kultur fließen. Einen entsprechenden Vorschlag hat die Stadtverwaltung nun der Bürgerschaft zur Beschlussfassung voraussichtlich im Mai vorgelegt.
Viel Geld ist das angesichts all der Probleme in der Hansestadt nicht. Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass nach Warnemünde für nur ein Projekt eine Summe aus diesem Budget fließt. Freuen dürfen wir uns, dass die Stadtverwaltung 80 000 Euro für die weitere Gestaltung des weithin beliebten Heimatmuseums vorsieht, davon 72 000 Euro aus dem Sondervermögen. Nicht froh sind wir darüber, dass die Summe aus dem Sondervermögen so bescheiden ist und es nicht möglich sein wird, marode Gehwege wie in der Alten Bahnhofstraße, wo demnächst Fernwärmeleitungen verlegt werden sollen, endlich in Ordnung zu bringen.

So schmuck soll sich das Seglerheim optisch nach Fertigstellung präsentieren. Nur wird die Fassade nicht im maritimen Blau erstrahlen, sondern sich entsprechend dem Willen der Stadtverwaltung im schnöden Grau zeigen. Foto: mkad
Mit der Verschalung für’s Seglerlogis begonnen
22. April: Auf der Baustelle für das neue WSC-Seglerheim geht es rund. Heute wurde mit der Verschalung begonnen. Und sogar eine Fuhre Mutterboden ist schon eingetroffen. Wofür? Alle Details lesen Sie unter: Land und Leute
Kein Geld für Gehweg-Reparaturen
21. April Im Zuge des derzeitigen Fernwärmeausbaus werden Straßen auch auf Grund von Umleitungen mit Schwerlastverkehr in Mitleidenschaft gezogen. Welche Oberdecken und Gehwege werden wiederhergestellt? Diese Frage des Ortsbeirates beantwortet das Tiefbauamt: im Zuge des Fernwärmeausbaus werden die öffentlichen Verkehrsanlagen gemäß den gesetzlichen Vorschriften (ZTV-Aufgrabungen) wiederhergestellt. Das heißt, der Sondernutzer muss die Flächen (Rohrgrabenbreite) wie vorgefunden verkehrssicher wiederherstellen. Dies erfolgt hier im Auftrag der Stadtwerke Rostock AG. Erst nach der Wiederherstellung der Flächen erfolgt durch das Tiefbauamt die Abnahme. Das Tiefbauamt hat einen Rahmenvertrag für Gehweginstandsetzungen im Rahmen von Sondernutzungen abgeschlossen. Die zur Verfügung stehenden investiven Haushaltsmittel sind nicht ausreichend, um alle Gehwege im Rahmen von Sondernutzungen komplett herzustellen.
Für dieses Jahr stehen für notwendige Gehwegreparaturen im Rahmen von Sondernutzungen keine finanziellen Haushaltsmittel zur Verfügung. Im Zuge der Verlegung der Fernwärmeleitungen wurden keine Schwerlastverkehre (über 40 t) in Warnemünde umgeleitet. Für die Nutzung öffentlicher Verkehrsanlagen für Schwerlastverkehre bedarf es einer Sondergenehmigung. Alle öffentlichen Straßen sind für Fahrzeuge bis 40 t zugelassen.
Der Forderung zur Herstellung einer durchgehenden Straßendecke im Zuge von Fernwärmeleitungen kann das Tiefbauamt nicht nachkommen. Hierfür stehen im laufenden investiven Haushalt keine Mittel zur Verfügung. Das Tiefbauamt plant im Zuge der Verlegung der Fernwärmeleitung die Erneuerung der Fahrbahndecke im Knotenbereich Wachtlerstraße/ Kurhausstraße. Hierfür wird zurzeit die Bereitstellung der finanziellen Mittel geprüft.
So soll sich der bauliche Lückenschluss in der Wachtlerstraße präsentieren.
Wachtlerstraße 11: Rohbauarbeiten starten
20. April: Es ist geschafft. In der vergangenen Woche hat eine Spezialtiefbaufirma ihre Bohrpfahlarbeiten auf dem Grundstück Wachtlerstraße 11 beendet. 62 Bohrpfähle wurden tief in die Erde gesetzt, damit der Neubau mit vier Etagen auf stabilem Grund errichtet werden kann. In dieser Woche wird die Rohbaufirma die Baustelle für das geplante Wohnhaus einrichten und für die weiteren Arbeiten vorbereiten. Ist dies erfolgt, wird das Unternehmen mit den Rohbauarbeiten beginnen.
Die Vermietung, so die WIRO, startet 2027. Zur Wohnanlage gehören werden drei Zweiraumwohnungen, vier Dreiraumwohnungen und zwei Vierraumwohnungen.
De Klaashahns mit neuem Vorstand
20. April: Auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Vereins De Klaashahns Warnemünde Ende März wurde ein neuer Vorstand gewählt. Eberhard Trost ist nun 1. Vorsitzender, Norbert Biggemann Schatzmeister und Frank Schünemann 2. Vorsitzender. Nach der notariellen Beglaubigung und der Eintragung in das Vereinsregister beim Amtsgericht der Hanse- und Universitätsstadt Rostock wird er die Geschäfte offiziell übernehmen. Wie der neue Vorstand versichert, werde man alles daransetzen, dass die gute Zusammenarbeit auch mit anderen Vereinen fortgeführt wird
Gemeinden zuständig für Dünenabsperrung
20. April: Die Anfrage von Herrn Wude während einer Ortsbeiratssitzung, warum in Mecklenburg-Vorpommern so unterschiedlich mit der Thematik „ Begrenzung zum Schutz der Dünen“ umgegangen wird, hat das Ortsamt an das StaluMM weitergegeben. Das Amt teilt mit: Die Dünenabsperrung erfolgt seit 2017 nicht mehr zentral durch die Landesverwaltung, sondern direkt durch die Gemeinden. Für den erstmaligen Aufbau durch die Gemeinde/ Stadt stellt das Land M‑V alle benötigten Materialien. Bei Verlust oder Reparaturbedarf gewährt das Land pro Jahr einen begrenzten Ersatz. Der Abbau der Dünenabsperrung ist vor allem für den Zeitraum der Sturmflutsaison vom 16. Oktober bis 31. März ratsam und wird vom Land M‑V empfohlen, um Materialverluste und/ oder Beschädigungen an den Küstenschutzanlagen und/ oder Verletzungsrisiken für Strandbesucher sowie Umweltbelastungen und Gefährdungen im Meer (Abspanndrähte mit den Pflöcken als Treibgut) zu vermeiden. Nicht alle Gemeinden in M‑V sind in der Lage, den Erstaufbau zu organisieren. Und nicht alle Gemeinden, die den Erstaufbau übernehmen, können den alljährlichen Abbau und Wiederaufbau leisten. Insofern ergibt sich ein äußerst heterogenes Bild an den Küsten Mecklenburg-Vorpommerns im Bereich der Landesküstenschutzanlagen. Gemeinden, die den Abbau bis zum Beginn der Sturmflutsaison nicht durchgeführt haben, haften für etwaige Schäden durch Zerstörung von Anlagen und/oder Gefährdungen Dritter und erhalten auch keinen Ersatz von Material.
Warnemünder Akrobatinnen erfolgreich
17. April: Unter den 600 Sportlern aus 13 Ländern beim 11. FISAC International Acro-Cup in der vergangenen Woche im italienischen Cesenatico waren auch Warnemünderinnen dabei. Für Natascha Ostrowska, Laura Brockmann und Frieda Schlüter war es der erste Start bei einem internationalen Wettkampf – und zugleich ein eindrucksvolles Ausrufezeichen für die Sportakrobatik aus Warnemünde. Alle Details unter: Land und Leute
Westmole ist ein WSA-Betriebsweg
17. April: Warum erfolgt auf der Westmole kein Winterdienst? Auf die Anfrage des Ortsbeirates teilt das zuständige Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt mit: Bei den Molenbauwerken handelt es sich um Schifffahrtsanlagen, deren Hauptzweck darin besteht, das sichere Einlaufen von Schiffen in die Warnow-Mündung zu gewährleisten. Der Weg auf der Westmole, der von vielen Spaziergängern genutzt wird, ist offiziell ein Betriebsweg. Er dient dem Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) ausschließlich zur Unterhaltung des Molenbauwerks sowie des Leuchtfeuers am Ende der Mole. Eine Nutzung des Weges zu Freizeit- oder touristischen Zwecken gehört nicht zu den Aufgaben des WSA und kann daher in diesem Umfang nicht angeboten werden. Aus diesem Grund wird dort auch kein regulärer Winterdienst durchgeführt, wie er auf normalen Fußwegen üblich ist. Wenn ein wintergerechter Gehweg eingerichtet werden soll, könnte dies von der Hansestadt Rostock übernommen werden. Das WSA als Eigentümer der Anlagen stünde einem entsprechenden Vertrag mit der Stadt offen gegenüber.
200 Jahre altes Pfarrhaus saniert
14. April: Komplett saniert wurde das unter Denkmalschutz stehende Pfarrhaus in der Kirchenstraße 1. In dem über 200 Jahre alten Bau haben sich die Handwerker der verschiedensten Zünfte die Klinke in die Hand gegeben und das Gebäude fit für die Zukunft gemacht. Aalglatt-Redakteurin Monika Kadner hat Pastor Stephan Fey in seinem neuen Hüsung besucht. Alle Details unter: Land und Leute

Frühstück am Meer für Groß und Klein
14. April: Der 29. August ist zwar noch ein ganzes Stück hin, vormerken sollten sie ihn sich, liebe Leser, aber unbedingt. Denn an diesem Sommertag gibt es in unserem Kurhausgarten ein Picknick unter dem Motto “Frühstück am Meer”. Alle Details lesen Sie unter: Land und Leute
Setzt die Dynastie fort: Jan Böhnke
13. April: In Warnemünde waren Fotografen immer etwas Besonderes. Weithin bekannt und sorgsam in Archiven gelagert sind Aufnahmen von Erhard Schäfer, Karl Eschenburg und Wolfhard Eschenburg. In die Fußstapfen dieser Männer getreten ist Jan Böhnke, den aalglatt-Redakteurin Monika Kadner unter Land und Leute vorstellt.
WSC steckt 2026er Aufgaben ab
6. April: Im hundertsten Jahres ihres Bestehens haben die Mitglieder des Warnemünder Segelclubs (WSC) das neue Segeljahr ins Visier genommen. An erster Stelle stehen derzeit das Abstecken der Aufgaben zur 88. Warnemünder Woche im Juli für all die ehrenamtlichen Helfer des WSC, die zum Gelingen dieses größten Segelevents vor unserer Haustür beitragen. Aber es laufen auch die Vorbereitungen für die traditionelle Mittwochsregatta, bei der in der vergangenen Saison 33 Boote mit ihren Freizeitkapitänen und Mannschaften teilgenommen haben. .
Da es immer wieder Anfragen für Liegeplätze an den Steganlagen des Alten Stromes gibt, haben die Mitglieder des Clubs beschlossen, dass die Vergabe an freiwilliges Arbeiten für den Verein gebunden wird. 20 Stunden sind dafür die Voraussetzung. Im Übrigen hat die Wiro Liegeplätze temporär zur Verfügung gestellt für die Warnemünder Boote, die durch die anstehenden Baumaßnahmen ihre Liegeplätze räumen mussten. Auf ihrer Jahreshauptversammlung haben dabei die Segler beschlossen, dass mit Torsten Schranck der alte auch ihr neuer Vorsitzender wird.
Doch was wäre die Segelsaison der Wassersportler vom Alten Strom im Jahr 2026 ohne ihr eigenes große Vorhaben, der Bau des Vereinsheimes. Täglich gibt es hier nun nach der Zwangspause durch Fröste zu Jahresbeginn Fortschritte. Die Sauberkeitsschicht für die Bodenplatte ist gegossen, Eisenflechter haben bereits mit der Arbeit begonnen, Verschalungen wachsen aus dem Boden.
Die Segler sind guter Dinge, dass zum Ende des Sommers die Gebäudehülle für das Vereinsheim steht, das vor allem für die Kinder- und Jugendarbeit ein Anlaufpunkt werden wird. T.G.
Findling soll erinnern
2. April: Dieser tonnenschwere Stein soll’s werden: Im Kurpark soll er einen Platz finden und Erinnerungskultur ermöglichen für alle, die auf See beigesetzt sind. Eine Initiative des Ortsbeirates Warnemünde/ Diedrichshagen, damit die Westmole künftig nicht mehr mit Blumen und Erinnerungsstücken belastet wird und vielmehr weiterhin ein Seezeichen bleibt. Wann der Findling gesetzt wird, ist noch offen. Foto: Axel Tolksdorff
- WG Warnow plant Wohnungen im Laak-Quartier
30. März: In einem Handlungs- und Maßnahmenkonzept 2026 für Warnemünde, das der Bürgerschaft im April vorgestellt werden soll, ist auch von einem Schulcampus und der Schaffung von Wohnungen in einem sogenannten Laak-Quartier die Rede.
Ziele sind die Ansiedlung der Beruflichen Schule Ecolea und die Schaffung von Wohnungen durch die WG Warnow am Ortseingang An der Stadtautobahn / Friedrich-Barnewitz-Straße. Zur Qualitätssicherung wird die WG Warnow gemeinsam mit der Ecolea einen städtebaulichen und hochbaulichen Wettbewerb durchführen.
Die Wettbewerbsergebnisse werden die Grundlage für die zur Schaffung von Baurecht v.a. für die Wohnungen erforderliche 1. Änderung des Bebauungsplans Nr. 01.SO.161 „Erweiterung Technologiezentrum“ sein.
Zuvor gilt es u. a. Themen wie die Waldumwandlung, verkehrlicher Belange und zusätzlicher Flächen für die Erschließung, Fragen zu Bodenverhältnissen, Altlasten, Hochwasserschutz, Schallschutz und Artenschutz zu klären.
Über die Ergebnisse des Wettbewerbs soll eine Jury bereits im zweiten Quartal 2026 entscheiden. Ein entsprechender Bebauungsplanentwurf soll auf der Grundlage der Wettbewerbsergebnisse ab dem dritten Quartal 2026 erarbeitet werden
Heimatmuseum bekommt mehr Platz
27. März: Auf der gestrigen Mitgliederversammlung des Museumsvereins Warnemünde konnte Vereinsvorsitzender Uwe Heimhardt nicht nur eine durchweg positive Bilanz ziehen, sondern auch über interessante Pläne berichten. Unser Heimatmuseum wird sich nämlich räumlich vergrößern. Alle Details unter: Land und Leute
Ab morgen dürfen Geschäfte sonntags öffnen – vorerst
14. März: Ab morgen dürfen ausgewählte Geschäfte in Warnemünde wieder sonntags öffnen. In welchem Zeitraum und wer überhaupt, das ist derzeitig völlig offen. Denn das Oberverwaltungsgericht Mecklenburg-Vorpommern hat mit Urteil vom 12. März 2026 die derzeitige Öffnungszeitenverordnung des Landes für unwirksam erklärt. Das Urteil ist allerdings noch nicht rechtskräftig. Alle Details unter. Land und Leute
Seenotretter suchen Helfer
14. März: Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) sucht für ihr Informationszentrum in Warnemünde weitere ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Öffentlichkeitsarbeit. Wenn Sie Zeit und Lust haben, sich zu engagieren, dann sind Sie hier genau richtig. Alle Details unter: Land und Leute
Vorbereitungen laufen auf Hochtouren
12. März: Die Vorbereitungen für die nunmehr 88. Warnemünder Woche, die vom 4. bis 12. Juli 2026 stattfindet, laufen auf Hochtouren. Alle Details unter: Land und Leute
Musical-Dinner im Kurhaus
12. März: Auf ein Musical- Dinner dürfen sich Freunde dieses Genre am 25. September freuen. Denn dann können sie um 19.30 Uhr im Kurhaus Warnemünde ein Show-Programm der Extraklasse und Highlights aus den erfolgreichsten klassischen und aktuellen Musicals wie „König der Löwen“, „Mama Mia“, „Das Phantom der Oper“ oder „Tanz der Vampire“ erleben. Zudem können die Gäste die kulinarische Vielfalt aus aller Welt an einem Gala-Büfett erleben
Der unvergessliche Musical-Abend verspricht ein Ambiente, das das Flair der großen Bühnen mit Live-Gesang und originalgetreuen Kostümen an die Ostsee brngt. Der Ticketpreis von 115 Euro schließt einen Welcome-Drink, die Show und das Dinner-Büfett ein.
Im Gespräch mit Astrid Voß
4. März: Mehr als 15 Jahre war Astrid Voß Vorsitzende des Warnemünde Vereins. Auf der ordentlichen Mitgliederversammlung vor wenigen Tagen hat sie ihr viel Zeit und Engagement forderndes Ehrenamt in jüngere Hände gelegt. Aalglatt-Redakteurin Sabine Schubert hat mit der Warnemünderin gesprochen. Alle Details unter: Land und Leute
Leserpost:
Braucht’s ein Heringstor?
28. Februar: Moin zusammen, viele Angler aus nah und fern freuen sich auf die neue Brücke über die Warnow. Mitten über dem Wasser zu stehen, statt nur am Kai, macht das Heringsangeln sicherlich spannender. Einige nennen die noch nicht fertige Klappbrücke bereits „Heringstor“.
Doch bei einem Preis von über 60 Millionen Euro – mit der Möglichkeit, dass es noch teurer wird – stellt sich die Frage, ob dieses Projekt wirklich Priorität haben sollte. Während die Brücke gebaut wird, fehlt das Geld an anderer Stelle: kaputte Bürgersteige, marode Straßen und Probleme, die viele Rostocker täglich betreffen.
Interessant ist auch, dass der neu ausgebaute Radweg rund um die Warnow mit seinen tollen Aussichten und Bänken zum Verweilen möglicherweise weniger genutzt wird, wenn die Brücke fertig ist. Ob sich diese Investition wirklich lohnt, bleibt abzuwarten.
Für die Angler mag das Projekt eine coole Sache sein, doch für die Allgemeinheit bleibt es fragwürdig. Petri Heil!
Uwe Kleinhans, Vorstand Warnemünder Anglerverein e.V.
Kastanie erhält größere Baumscheibe
11. Februar: Eine größere Baumscheibe, so der Vorschlag der Bürgerinitiative “Rettet den Küstenwald”, soll die prächtige Kastanie in Höhe der Hausnummer 2 in der Rostocker Straße erhalten. Auf der gestrigen Sitzung des Ortsbeirates informierte Ortsamtsleiterin Franka Teubel, dass aufgrund der derzeitigen Witterungsbedingungen in der Rostocker Straße, so wie auf vielen Baustellen in Rostock, aktuell keine Bautätigkeiten stattfinden. Dadurch verzögert sich allerdings auch der gesamte Bauablauf. Der existierende Bauablaufplan ist nicht mehr gültig und muss mit Wiederaufnahme der Tiefbauarbeiten aktualisiert werden. Dadurch kann derzeit auch keine Aussage getroffen werden, wann genau die Anpassungsarbeiten im Gehwegbereich und somit auch die geplante Vergrößerung der Baumscheibe der Kastanie stattfinden werden. Gemäß Aussagen aus dem Tiefbauamt ist eine Fertigstellung der Arbeiten allerdings noch in diesem Jahr geplant.
So in etwa soll sich künftig die “Pier7” am Warnemünder Passagierkai präsentieren. Foto: susa
Bauantrag für “Pier7”
2. Februar: Karls Tourismus GmbH plant, das mächtig in die Jahre gekommene Gebäude „Pier7″ am Warnemünder Kreuzfahrt-Kai abzureißen und durch einen modernen Neubau zu ersetzen. Ein entsprechender Bauantrag (2025/IV/1295) liegt der Rostocker Stadtverwaltung vor. Dort heißt es, dass das Vorhaben planungsrechtlich zulässig ist.
Vorgesehen ist es, das alte Gebäude abzureißen und ein neues Konzept zu realisieren. Konkret geht es um einen Ersatzneubau und um die Erweiterung eines vorhandenen Gebäudes um Anbaubereiche mit Dachterrasse. Die neue „Pier 7“ wird dann über 116 Sitzplätze im Innenbereich, über 108 im Außenbereich im Erdgeschoss und 72 auf der Dachterrasse verfügen. Errichtet werden soll auch eine Imbiss-Containeranlage. Die Investitionssumme wird mit 749.000,00 Euro beziffert. Die Länge des zweigeschossigen Gebäudes wird mit 36,33, die Breite mit etwa 30,43 und die Höhe mit 5,86 bzw. 6,82 Meter angegeben. Vorgesehen sind 14 Pkw-Stellplätze sowie 32 Fahrradabstellmöglichkeiten. Insgesamt stehen für Gastronomie und Verkauf 900 Quadratmeter zur Verfügung.
Berliner Olympiabewerbung setzt auf Warnemünde
30. Januar: Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner hat heute die Kampagne mit dem Titel „Berlin gewinnt mit Olympia“ vorgestellt. Die Bundeshauptstadt setzt mit ihrer Bewerbung um die Austragung Olympischer Sommerspiele für 2036, 2040 oder 2044 auf Rostock-Warnemünde als Standort für die olympischen und paralympischen Segelwettbewerbe. Die Stadt Rostock bewirbt sich mit ihrem Ostseebad Warnemünde bewirbt sich im Rahmen des vom Deutschen Olympischen Sportbund initiierten nationalen Auswahlverfahrens als Gastgeberin der olympischen und paralympischen Segelwettbewerbe. Neben Berlin sind weitere deutsche Städte und Regionen als Austragungsorte im Gespräch. Links: www.rostock.de/olympia , www.berlin-olympia.de
Ruhe und Harmonie nach der Arbeit
29. Januar: Über Land und über Leute berichten wir gern auf unserer aalglatt-Seite. Heute stellen wir die Rechtsanwältin Brigitte Moll vor, die vor vielen Jahren einen Neuanfang in Warnemünde gewagt und hier ein neues Zuhause gefunden hat. Nach der Arbeit findet sie Ruhe und Harmonie in der Musik. Sie spielt mehrere Instrumente und ist u. a. im Verein „Life music now“ aktiv. Alle Details unter: Land und Leute
Wird geprüft: Bau eines Parkhauses bei der Jugendherberge
28. Januar: In den Parkraumkonzepten der Hansestadt Rostock für Warnemünde aus den Jahren 2014 und 2017 wird eine dringend notwendige Verbesserung der Parksituation im Ostseebad festgestellt. Woher aber mehr Parkflächen nehmen? Ein Parkhaus oder eine Parkpalette auf dem Parkplatz Strand Mitte an der Jugendherberge wären eine mögliche Lösung. Aber wer soll dieses bauen? Privatinvestoren, wie es Axel Tolksdorff, Vorsitzender des Ortsbeirates für Warnemünde und Diedrichshagen, auf der Januar-Sitzung der Bürgerschaft vorgeschlagen hat? Oder soll man den Vorschlag von Thoralf Sens (für die Fraktion der SPD) aufgreifen? Diesem hat die Bürgerschaft schließlich zugestimmt. Konkret heißt es: „Die Oberbürgermeisterin wird zusammen mit dem Eigenbetrieb „Tourismuszentrale Rostock & Warnemünde“ und der WIRO beauftragt, die Errichtung eines Parkhauses auf dem hinteren Teilbereich (Richtung Tennisplätze) der Grundstücke am Parkplatz „Strand Mitte“ / Jugendherberge zu prüfen. Das zu errichtende Parkhaus soll durch die „Parkhaus Gesellschaft Rostock GmbH“ betrieben und verwaltet werden. Das Ergebnis der Prüfung soll der Bürgerschaft spätestens zu Beginn des 3. Quartals 2026 schriftlich vorgelegt werden. Hintergrund: Der Parkplatz bei der Jugendherberge Warnemünde ist regelmäßig sehr gut ausgelastet. Insbesondere in den Sommermonaten kommt der Parkplatz an seine Kapazitätsgrenzen. Aus Sicht der Antragssteller ist die Errichtung eines Parkhauses und der spätere Betrieb durch die „Parkhaus Gesellschaft Rostock GmbH“ zu favorisieren, da hierdurch zusätzliche Einnahme für die Stadtkasse generiert werden können. (Vorlage 2025/AN/1297)
Begegnungsstätte punktet mit Vielfalt
24. Januar: Die Begegnungsstätte Am Moor wurde vor knapp einem Jahr gegründet. Der Vereinsvorstand hat heute auf der Jahresmitgliederversammlung eine positive Bilanz gezogen und Pläne für 2026 vorgestellt. Sommer-Kino oder auch Konzerte mit Studenten der HMT sind angedacht. Alle Details unter: Land und Leute
Neue Liegeplätze im Werftbecken
19. Januar: Eine Großbaustelle ist für die nächsten Jahre das Gelände am ehemaligen Werftbecken. Während die Abrissarbeiten in vollem Gange sind, steht die Herstellung der Liegeplätze unmittelbar bevor. Wie Ortsamtsleiterin Franka Teubel auf der Sitzung des Ortsbeirates für Warnemünde und Diedrichshagen informierte, ist dem Beirats-Vorsitzenden eine Einladung von der zuständigen Anhörungsbehörde zum Erörterungstermin nach § 73 Absatz 6 Landesverwaltungsverfahrensgesetz M‑V (VwVfG M‑V) im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens für das Vorhaben „Umgestaltung Werftbecken Warnemünde – Maritimer Gewerbepark für nachhaltige Energietechnologien/ Herstellung der Liegeplätze P09, P10 und P11 und Herstellung der Vorstellfläche und Nassbaggerung“ zugegangen. Der Erörterungstermin findet am 23. Januar von 9 bis 15 Uhr im Bürgerschaftssaal des Rostocker Rathauses, Neuer Markt 1, 18055 Rostock, statt.
Kopflinden in der Mühlenstraße schützenswert
15. Januar. Die Rotbuche in den Bahnhofsanlagen muss leider weichen. Nun hat das Grünamt vorgeschlagen eine Stileiche im Stephan-Jantzen-Park als Naturdenkmal auszuweisen. Dr. Annette Boog von der Initiative Rettet den Küstenwald stimmte dem Vorschlag zu, hielt zudem eine Liste bereit, die weitere Bäume in den Fokus rücken soll. Darunter die Kopflinden in der Mühlenstraße, die zwei Kriege, die politische Wende und Jahre der Dürre überstanden haben und die 2010 fachmännisch begutachtet worden sind. Dieses Ensemble sei besonders schützenswert, so Boog. Bis Ende Januar will sie die vorliegende Liste noch überarbeiten und ergänzen.
Hummerkorb und Skipper Lounge
14. Januar: Jana und Kurt Weber sind gestandene Gastronomen, die seit rund 20 Jahren den Hummerkorb auf der Mittelmole erfolgreich betreiben. Seit kurzem gehört ihnen eben dort auch die Skipper Lounge, wo einst Tankstelle und Service von Fiete Paap, dem Bootsservice, waren. Was das Paar dort noch vor hat, das lesen Sie unter: Land und Leute
Baugenehmigungen für WOMO-Platz liegen vor
7. Januar: Umgestaltet werden soll der Parkplatz Strand West, wie die Fläche am Ortsausgang Warnemünde in Richtung Diedrichshagen nun offiziell genannt wird. Darüber wurde bereits auf einer Sitzung des Ortsbeirates vor geraumer Zeit informiert. Wie ist der heutige Sachstand? Aalglatt fragte nach und erfuhr von Carsten Klehn, Pressesprecher der Wohnungsgesellschaft WIRO: Seit einigen Wochen liegt uns auch die letzte der drei notwendigen Baugenehmigungen vor. Wir haben sofort die Ausschreibung für das geplante kleine Gebäude (Sanitär) gestartet. Anfang Januar werden wir den Zuschlag erteilen. Erst wenn wir wissen, welcher Anbieter das Haus in Modulbauweise errichtet, kann die Ausführungsplanung für die Erschließung beginnen.
Im Frühsommer liegen dann alle Unterlagen vor, damit die Ausschreibungen für die Erschließung (Leitungen) und den eigentlichen Bau des Parkplatzes starten können. Der Zuschlag erfolgt im dritten Quartal. Die sich anschließende Bauzeit beträgt etwa eineinhalb Jahre. Folglich kann der gesamte Platz erst nach der Hauptsaison 2027 genutzt werden; Teilbereiche sicher auch früher.
Zur Ausführungsplanung gehört auch die Fragestellung, in welchem Umfang der Parkplatz Strand West während der Bauzeit genutzt werden kann. Denn der Bau/ Umbau erfolgt nicht in allen Bereichen zeitgleich, sondern in mehreren Abschnitten.
Das Projekt umfasst 163 Pkw-Stellplätze und 55 Plätzen für Wohnmobile. Außerdem ein kleines Servicegebäude mit allem, was durchreisende Wohnmo-bilisten bei einem Kurzaufenthalt an technischer Ausstattung benötigen (Toiletten, Duschen, Waschmaschinen-/Trockner-Raum, Versorgungsautomat). Außerdem entsteht eine Station, um Grau- und Schmutzwasser zu entsorgen. Dazu Beleuchtung, Schrankenanlage. Die gesamte Fläche wird befestigt, ein Teil gepflastert.
Bessere Bedingungen für Rettungsschwimmer
4. Januar: Rettungsschwimmer aus allen Ecken der Bundesrepublik kommen jedes Jahr an die Ostsee und sorgen sich an Rostocks Stränden um das Wohl der Besucher. Nach Feierabend haben die Frauen und Männer, die meist ihren Urlaub für den Rettungsschwimmer-Dienst opfern, selbstverständlich ein Recht auf eine vernünftige Unterkunft. Das aber war in der Vergangenheit nicht immer so. Deshalb hat man sich nun im Rostocker Rathaus und in Ausschüssen der Bürgerschaft und letztlich auch auf der Dezember-Sitzung der Bürgerschaft mit der dauerhaften Unterbringung der Rettungsschwimmer beschäftigt.
Vorgesehen ist die Sanierung der bestehenden Finnhütten in Markgrafenheide. Ziel der Maßnahme ist es, die Aufenthaltsbedingungen der Einsatzkräfte nachhaltig zu verbessern und zugleich den funktionalen Anforderungen eines modernen Wasserrettungsdienstes gerecht zu werden. Da sich das Vorhaben innerhalb des Küstenschutzstreifens befindet, sind bauliche Veränderungen grundsätzlich untersagt. Eine Entwicklung der bestehenden Finnhütten kann daher ausschließlich aus dem Bestand heraus erfolgen. War zunächst die Sanierung von sechs Finnhütten geplant, wurde nach Abschluss der Wachsaison 2025 und in Vorbereitung auf 2026 seitens der DRK Wasserwacht ein zusätzlicher Bedarf zur Unterbringung weiterer ehrenamtlicher Rettungsschwimmer angemeldet. Deshalb ist nun die Sanierung von insgesamt sieben Finnhütten vorgesehen ist. Ergänzend ist die Errichtung eines neuen Mehrzweckgebäudes geplant, das auch für Schulungen, Koordination und soziale Aktivitäten genutzt werden soll.
Entsprechend den aktuellen Planungsständen belaufen sich die Kosten auf rund 3.060.000,00. Der Rahmenterminplan sieht die Durchführung der Planungs- und Genehmigungsphasen bis Frühjahr 2026 und die anschließende Umsetzung der Bauarbeiten zwischen Herbst 2026 und Sommer 2027 vor. Damit kann die Fertigstellung beider Maßnahmen vor Beginn der Wachsaison 2027 sichergestellt werden. Susa
WIRO saniert weiter
3. Januar: Rund 1250 Wohnungen und damit etwa ein Viertel aller Wohnungen in Warnemünde sind im Bestand des Rostocker Wohnungsunternehmens WIRO. Dieses hat in den vergangenen Jahren Stück für Stück das Quartier in der Lortzingstraße umfassend saniert. Derzeit sind als letzte in diesem Be-reich die Häuser mit den Nummern 9 und 10 an der Reihe. Sie werden entkernt und entsprechend neu aufgebaut. Damit, so WIRO-Pressesprecher Carsten Klehn, ist die Halbzeit etwa erreicht. Denn anschließend soll es in Richtung Lilienthalstraße weitergehen. „Das erfordert umfangreiche, langfristige Planungen. Schließlich müssen wir den Mietern während der Bauarbeiten eine Bleibe bieten.“
Ein Foto von den möglicherweise bald in Warnemünde beheimateten Glocken machte Karl-Heinz Balloff.
Gibt‘s Mitte 2026 ein neues Glockengeläut ?
18. Dezember: Wie aalglatt bereits berichtete, haben die beiden Warnemünder gusseisernen Glocken aus dem Jahre 1921 die eigentliche Läutezeit von 100 Jahren überschritten, weshalb man seit Längerem Ausschau nach einem neuen Geläut gehalten habe. Nun hat sich der Kirchgemeinderat, so Karl-Heinz Balloff vom Förderverein, nach dieser längeren Suche und nach Abwägung für ein Bestandsgeläut entschieden, anstatt neu zu gießende Glocken in Auftrag zu geben.
Denn für unsere Ev.-Luth. Kirche zu Warnemünde wurde jetzt ein mögliches passendes Glockengeläut gefunden. Pastor Stephan Fey, Kantor Sven Werner und der Vorsitzende des Fördervereins, Karl-Heinz Balloff, haben es in Gütersloh besichtigt und angehört. „Ein wunderschöner Klang jeder einzelnen Glocke und auch im Zusammenspiel, das ist ein sehr gut passender Ersatz für unsere beiden Eisengussstahlglocken“, ist die einhellige Meinung der Vertreter aus Warnemünde. Zusammen mit dem zuständigen Glockensachverständigen Dr. Claus Peter aus Hamm wurden die nächsten Schritte besprochen.
Aalglatt berichtet weiter über den Fortgang des Projektes. mkad
Bebauung der Mittelmole ist nicht vom Tisch
17. Dezember: Die Mittelmole, ein Areal in allerbester Lage direkt am Seekanal und mit Ausblick auf die Ostsee, wird als Parkplatz genutzt. Wunderbar vor allem für die vielen per Wohnmobil Reisenden, die dort gern und mit Aussicht parken. Jahre ist es her, dass über Bebauungs-Planungen diskutiert wurde. Diese wurden damals alle gestoppt. Bleibt das Gelände ein Parkplatz? Aalglatt fragte nach in der Stadtverwaltung. Alle Details unter: Land und Leute
Neuer WC Container zur Saison 2026
10. Dezember: Auf die Nachfrage des Ortsbeirates zum WC Standort Parkstraße teilt das Amt für Umwelt- und Klimaschutz mit, dass die RGS aktuell die Unterlagen zur Baugenehmigung vorbereitet. Über den Sommer sind Abstimmungen zur Machbarkeit und Modellauswahl erfolgt. Bis zur kommenden Saison soll am bisherigen Standort ein ansprechend gestalteter Containerbau entstehen. Dieser besteht aus einem barrierefreien Modul und einem Modul für Damen und Herren. Ausschlaggebend waren die begrenzt genehmigungsfähigen Platzverhältnisse im Küstenschutzwald und die kurzfristige Verfügbarkeit/ Realisierung eines Containers. Bei einer sachgerechten Nutzung wird eine entsprechend lange Testphase mit einer Nutzungsdauer von bis zu 10 Jahren erwartet.
Kein neuer Zaun im Bereich Mittelmole
9. Dezember: Die Wiro hatte im Juni informiert, vorerst ohne neue Zaunanlage den Parkplatzes Mittelmole zu betreiben. Die Verantwortlichen des Wohnungsunternehmens wollten zunächst die Saison abwarten und danach entscheiden, ob eine neue Zaunanlage errichtet werden muss. Nun hat die Wiro die Saison auf der Mittelmole seit dem Rückbau der Stahlblechwand ausgewertet und sieht keinen Handlungsbedarf, hier eine neue Einfriedung zu schaffen. Es gab keine Auffälligkeiten, die durch Nutzer des Parkplatzes und andere Beteiligte im öffentlichen Raum verursacht wurden.
Im Bereich Werftbecken ist Action. Im westlichen Plangebiet laufen seit November bauvorbereitende Maßnahmen für die Medien- und Straßenerschließung wie der Aufbruch von Flächenbefestigungen und Kampfmittelsondierungen. Foto: susa
Action im Bereich Werftbecken
8. Dezember: Im Bereich Werftbecken ist Action. Bagger und riesige Kräne sind im Einsatz. Was passiert dort gerade? Aalglatt gaben die Frage weiter an die Pressestelle der Stadt, die wiederum folgende Antwort aus dem Hafen und Seemannsamt erhalten hat:
Die Stadtverwaltung ist zu Beginn des Jahres 2025 in die Umsetzungsphase zur Umgestaltung des Warnemünder Werftbeckens sowie der umgebenden Flächenbereiche (ehem. Werftgelände) gestartet.
Zunächst wurden zur Baufeldfreimachung die umfangreichen Vegetations- und Baumbestände gerodet, bevor im Sommer dann mit dem oberirdischen Abbruch begonnen werden konnte. Der Gebäuderückbau und die damit verbundene Schadstoffsanierung sind aktuell etwa zur Hälfte fertiggestellt und werden voraussichtlich noch bis in den Sommer 2026 dauern.
Seit November laufen im westlichen Plangebiet bauvorbereitende Maßnahmen für die Medien- und Straßenerschließung, wie der Aufbruch von Flächenbefestigungen und Kampfmittelsondierungen.
Weiterhin beginnen im Januar 2026 die wasserseitigen Bauarbeiten zur Herstellung der neuen Liegeplätze P09, P10 und P11 im Werftbecken. Geplant ist, die Wasserbauarbeiten bis Ende 2027 weitgehend abzuschließen.
Ab Februar 2026 ist geplant, die landseitige Bodensanierung der im Vorhinein festgestellten Kontaminationsschwerpunkte zu starten. Die größtenteils durch Bodenaustausch erfolgende Sanierung von insgesamt etwa 80.000 m³ Boden soll bis Ende 2026 fertiggestellt sein. In den betroffenen Bereichen wird unmittelbar daran anschließend die Erschließung der zukünftigen Bauflächen vervollständigt.















