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Zahlreiche Schaulustige nutzten heute die Chance, die Stufen zu den Galerien des Leuchtturms zu erklimmen und die Aussicht zu genießen. Foto: mkad
Leuchtturm öffnet am Wochenende
16. Oktober: Ferienzeit und schönes Wetter in Aussicht, das lassen sich die ehrenamtlichen Leuchtturmmänner doch nicht entgehen: Sie laden an diesem und auch am nächsten Wochenende jeweils ab Freitag auf den Turm ein. Eigentlich ist am Turm schon Winterruhe eingekehrt, nachdem bereits über 60 000 Besucher in diesem Jahr dieses Wahrzeichen von Warnemünde besucht haben. Nun also eine zusätzliche Chance, von hoch oben auf das Ostseebad, die Ostsee und das Umland zu schauen.
Planungen für Museums-Erweiterung
15. Oktober: Die Spatzen pfeifen es längst von den Dächern, aalglatt hat es bereits vermeldet: aus dem Sondervermögen des Bundes für Infrastruktur und Klimaneutralität fließt Geld für die Erweiterung des Heimatmuseums in der Alexandrinenstraße. Das bestätigte auf aalglatt-Anfrage der Eigentümer der Immobilie, der „Eigenbetrieb Kommunale Objektbewirtschaftung und ‑entwicklung der Hanse- und Universitätsstadt Rostock”. Pressesprecher Arndt Draheim: “Im Ergebnis der Erweiterung sollen künftig beide Häuser (Anmerkung der Redaktion: das bisherige Heimatmuseum Alexandrinenstraße 31 und das Nachbarhaus, das bislang teils als Pension betrieben wurde), als Heimatmuseum genutzt werden können. Zurzeit findet die Abstimmung zu den erforderlichen Umbauten statt. Details stehen voraussichtlich ab Mitte 2027 nach Abschluss dieser Planungsphase fest. Daher können wir zum jetzigen Zeitpunkt noch keine weiteren konkreten Angaben machen.”
Noch mal Kreuzfahrtschiffe gucken
15. Oktober: Wer noch mal Kreuzfahrtschiffe gucken möchte, hat dazu in Warnemünde in diesem Jahr nicht mehr oft Gelegenheit. Nach derzeitigem Stand legt die AIDAluna nochmals am 17., 24. und 31. Oktober sowie letztmals am 3. November an. Den Reigen beschließen wird voraussichtlich am 29. Dezember der Cruiser Spirit of Adventure.
Der Heiland im DockInn
14. Oktober: Der Heiland erscheint. Und zwar am 17. Oktober um 20 Uhr im DockInn, Zum Zollamt 4. C. Heiland, genauer Christian Martin Halangk, hat natürlich wieder sein Omnichord dabei, weil das japanische Kultinstrument aus den 1980er Jahren seinen Geist einfach nicht aufgeben will. Der Comedian, Kabarettist und Musiker widmet sich dem Thema innere Schönheit, äußere Schönheit, Liebe und Wurstsalat. C. Heiland klärt endgültig die Frage, ob wahre Schönheit wirklich von innen kommt und wenn ja, warum sie da so lange faul herumlag. Die Lieder des Künstlers changieren zwischen augenzwinkerndem Witz und satirischer Gesellschaftsanalyse – mit einer Stimme, die unter die Haut geht. Karten gibt es zum Preis von 25,96 Euro.
Digitalstammtisch für Senioren
13. Oktober: Der nächste Digital-Stammtisch für Senioren in Warnemünde findet am Montag, 19. Oktober, um 10.30 Uhr im kleinen Gemeindesaal der Evangelischen Kirche Warnemünde, Kirchenplatz 4, statt. Der Raum befindet sich im ersten Obergeschoss und auch mit einem Fahrstuhl erreichbar.
Die Teilnehmer können ihre Kenntnisse der digitalen Welt auffrischen und sich gemeinsam informieren, so auch über Fragen zu digitalen Fotos und zur Medienkompetenz. Alle Fragen zum digitalen Alltag auf Smartphone und Co. sind willkommen. Der gemeinsame Austausch soll Sicherheit im Netz und Mobilität im Alter unterstützen.
Die kostenfreie Veranstaltung wird von der Evangelischen Kirche Warnemünde und der Ehrenamtsstiftung Mecklenburg-Vorpommern unterstützt. Spenden für Gastgeber und die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) sind willkommen
Spaziergang durch Warnemünde
13. Oktober: Die Geschichtswerkstatt Rostock lädt am Mittwoch, den 21. Oktober, um 15 Uhr Zum Rundgang „Warnemünder Geschichte(n)“ lädt die Geschichtswerkstatt Rostock am Mittwoch, 21. Oktober, ein. Der Spaziergang führt durch das ehemalige Fischerdorf, das zum Seebad wurde und schnell die reine Badeidylle verlor. Gerd Hosch berichtet u. a. von Kapitäns- und Fischerhäusern, „Tüschen“, ortsansässigen Gaststätten und der Warnemünder Ursprünglichkeit, von der sich viel bewahrt hat. Treffpunkt ist um 15 Uhr vor der Vogtei unweit der Bahnhofsbrücke. Der Rundgang kostet pro Person 5 Euro (ermäßigt 4 Euro) und ist rollstuhlgerecht.

In der Bildmitte die strahlende 11 111. Besucherin des Heimatmuseums Warnemünde im Jahr 2026 Marlit Hase aus Leipzig. Links daneben Ehemann Michael Hase, rechts neben der Jubiläumsbesucherin Bärbel Niekrenz. Museumsleiter Christoph Wegner (1. v. l.) und der 2. stellvertretende Vereinsvorsitzende Werner Kreuscher (1. v. r.). flankieren die Jubiläumsgäste. Foto: Jörg Eckardt
11 111. Besucherin im Heimatmuseum
12. Oktober: Das Jahr 2026 läuft gut für das Heimatmuseum Warnemünde. Unbemerkt durchbrach man bereits im September die als Minimalziel selbst gesteckte Marke von 10 000 Besuchern. Am 9. Oktober gegen 12.30 Uhr konnten Museumsleiter Christoph Wegner und der zweite stellvertretende Vorsitzende des Museumsvereins Werner Kreuscher mit der Leipzigerin Marlit Hase nun bereits die 11 111. Besucherin begrüßen. Gemeinsam mit Ehemann Michael und Freundin Bärbel Niekrenz kam sie erstmals ins Heimatmuseum. Die Jubiläumsbesucherin war zwar nicht zum ersten Mal in Warnemünde, aber es war ihr erster mehrtägiger Aufenthalt im Ostseebad. Quartier hat die Dreier-Reisegruppe im Hotel Neptun bezogen. Den Besuch im Heimatmuseum empfahlen ihnen Freunde sowie der Gästeservice des Hotels. Alle drei waren nach ihrem Besuch einstimmig der Meinung, dass es sich gelohnt hat ins alte Fischerhaus zu gehen. Und das nicht nur wegen der kleinen Geschenke, die die Jubilarin überreicht bekam. Neben einer Urkunde erhielt sie auch eine Jahreskarte für den freien Eintritt ins Museum sowie, passend zum aktuellen Herbstwetter, einen Regenschirm mit Vereinslogo. Zum Abschied wünschte Marlit Hase dem Team vom Heimatmuseum weiterhin viel Erfolg und versprach auf jeden Fall wiederzukommen. Christoph Wegner
enVivo im Ringelnatz
12. Oktober. Die Dresdner Band enVivo ist am 16. Oktober um 19.30 Uhr zu Gast im Ringelnatz in der Alexandrinenstraße. En Vivo verbindet gefühlvollen Acoustic-Pop mit Einflüssen aus Latin, Jazz und Folk. Mit ihrer einzigartigen Mischung aus englischen und spanischen Texten, unverwechselbarer Stimme und vielschichtigen Arrangements begeistert die Band ihr Publikum auf großen und kleinen Bühnen.
Ortsbeirat tagt am Dienstag
11. Oktober: Der Ortsbeirat für Warnemünde und Diedrichshagen tagt am Dienstag, 13. Oktober, um 18.30 Uhr in der Ripka-Cafeteria in der Friedrich-Barnewitz-Straße 5. Neben den Berichten des Ortsamtes, des Ortsbeirates und seiner Ausschüsse geht es u. a. um die Auswertung der Hauptsaison 2026 und um den derzeitigen Sachstand hinsichtlich der Sondernutzungssatzung bzw. Gestaltungsrichtlinien für Warnemünde.
Toller Ball der Angler
11. Oktober: Tolle Stimmung gestern Abend in der Gaststätte „Am Moor“, wo der Warnemünder Anglerverein seinen diesjährigen Anglerball feierte. Mehr als 60 Mitglieder waren der Einladung zu dieser Veranstaltung gefolgt. Damit war das Event erneut komplett ausverkauft – ein schöner Beweis dafür, wie gut der Zusammenhalt im Verein ist.
Für das leibliche Wohl sorgte das Team der Landkombüse „Am Moor“ mit einem hervorragenden Buffet, das bei den Gästen erneut für große Begeisterung sorgte. Für die richtige Stimmung auf der Tanzfläche hingegen war in diesem Jahr DJ Störti verantwortlich – und so wurde bis in die frühen Morgenstunden ausgelassen getanzt und gefeiert.
Ein weiteres Highlight war die traditionelle Tombola. Mit insgesamt 100 Preisen war für jeden etwas dabei: von Kaffee, Rucksäcken und Barhockern über Bücher bis hin zu zahlreichen Gutscheinen. Der WAV dankt an dieser Stelle ganz herzlich allen Sponsoren und Unterstützern, ohne die eine solch tolle Tombola nicht möglich gewesen wäre. Ein besonderer Dank gilt auch den Teams der Bootsterrasse und der Landkombüse „Am Moor“ für die bereitgestellten Verzehrgutscheine sowie allen Helfern.
Der Warnemünder Anglerverein e. V. lässt sich aber nicht lange feiern: Die Vorbereitungen für die nächsten Veranstaltungen laufen bereits. Am 12. Dezember findet zum zweiten Mal ein Bingo-Abend „Am Moor“ statt – auch hier warten wieder tolle Preise auf die Teilnehmer.
Für das erste Quartal 2027 sind zudem ein Skatturnier sowie zum zweiten Mal die beliebte WAV-Kohltour geplant. Alle aktuellen Informationen gibt es wie gewohnt in der WAV-Vereins-App, im Schaukasten am Strom, per WhatsApp sowie auf dem WhatsApp-Kanal „Warnemünder Anglerverein“. Uwe Kleinhans

Unterwasser-Jagd ist der Titel der Sandskulptur von Vladimir Bludnik aus Polen. Wird der Taucher oder der große Räuber die Schatzkiste mit sich nehmen können? Foto: susa
Sandskulpturen noch zu bewundern
10. Oktober: Noch bis zum 1. November kann man die wunderbaren Sandskulpturen der 16. Warnemünder Sandwelt an Karls Pier7 direkt am Passagierkai täglich bewundern. Unter dem Motto „KARLifornia Beach – Maritime Weltreise“ können bis zu drei Meter hohe, detailreiche Sandskulpturen von internationalen Profi-Künstlern in Augenschein genommen werden.
Kino-Abende Am Moor
10. Oktober: Kino-Abende soll es in der Begegnungsstätte Am Moor im Wiesenweg 4a künftig regelmäßig über die Herbst- und Wintermonate geben. Zum Auftakt am Mittwoch, 18. November, um 18 Uhr wird die Kultkomödie “Der gezähmte Widerspenstige” mit Adriano Celentano und Ornella Muti gezeigt. So sich das Angebot großer Beliebtheit erfreut, werden über die Leinwand bei Popcorn und in guter Gesellschaft weitere tolle Filme flimmern. Der Kulturbeitrag beträgt zwei Euro.
Die Geschichte der Warnemünder Kinos ist lang und turbulent. Die Parklichtspiele in der Dänischen Straße, die 1924 eröffnet wurden, schlossen 1995 ihr Pforten. Das 5‑D‑Kino Ostseewelten am Leuchtturm machte leider auch nach ein paar Jahren dicht. Vorübergehend lud auch das Parkhotel Hübner zu Filmabenden ein. Großer Beliebtheit erfreut sich glücklicherweise nach wie vor das Dienstags-Kino in der Kleinen Komödie, das einmal im Monat stattfindet und ausgewählte Filme während einer Nachmittags- und einer Abendvorstellung präsentiert. Im Sommer zur Hanse Sail gibt es dann auf der Mittelmole auf Initiative der WIRO Kino-Freilichtveranstaltungen, während denen Wunsch-Filme der Warnemünder und Rostocker gezeigt werden. Nun also ein weiterer Hotspot im Wiesenweg. Kulturelle Angebote kann es in unserem Ostseebad zur Freude der Einheimischen und Urlauber nicht genug geben. Danke.
So präsentierte sich das Vereinsheim des Warnemünder Segel Clubs nach seiner Eröffnung. Foto: Archiv Heimatmuseum
Segler-Vereinsheim hat ausgedient
7. Oktober: Das hochbetagte, durchaus aber zweckmäßige Gebäude der Segler des WSC hat ausgedient. Nur eine Armlänge entfernt wächst Tag um Tag das neue Vereinshaus für den Warnemünder Segelclub. Was in den nächsten Tagen passiert und was vor rund 100 Jahren an dieser Stelle geschah, das lesen Sie unter: Land und Leute
Es kommen neue Bäume
7.Oktober: Kurzzeitig gesperrt war in der vergangenen Woche die Alexandrinenstraße in Höhe der Hausnummer 72. Vermessungen wurden vorgenommen. aalglatt fragte nach und erfuhr von Steffi Soldan aus dem Grünamt, dass hier wieder Bäume gepflanzt werden. Sie schrieb: Die Bäume in der Alexandrinenstraße sind mit einem Rabattengeländer und einer Staudenunterpflanzung ausgeschrieben. Sie sollen noch in diesem Jahr gepflanzt werden. Am 13. Oktober tagt u. a. zu diesem Thema die Vergabekommission und dann kommt noch die Unterschriftenrunde für den Auftrag. Der Baubeginn ist laut Zeitschiene der 9.November diesen Jahres. Wenn alles glatt läuft, ist die Alexandrinenstraße vielleicht Ende November dran. Genauer können wir es zum jetzigen Zeitpunkt leider noch nicht sagen.
Neue Ausstellung: Augenblicke, die das Herz berühren
- Oktober: Magic Moments – Augenblicke, die das Herz berühren“ wird am 9. Oktober im Strand-Hotel Hübner eine neue Ausstellung des Warnemünder Künstlers Mario Sunmir eröffnet, die bis Ende Dezember in Augenschein genommen werden kann. Zu sehen sein wird die Ausstellung vom 9. Oktober bis Ende Dezember 2026.
Der Kunstfotograf Mario Sunmir lädt mit seinen Arbeiten dazu ein, die kleinen außergewöhnlichen Momente des Lebens wieder bewusster wahrzunehmen. Der in Schwerin aufgewachsene und ausgebildete Fotograf folgt seit 1992 spontan, intuitiv und aus dem Moment heraus seinem Herzen. Wenn ihn ein besonderes Licht, das Meer oder eine außergewöhnliche Stimmung berührt, fängt Sunmir diese Augenblicke ein. Die Fotografie hat für Sunmir eine sehr persönliche Bedeutung. Nach Burnout und einer tiefgreifenden Umbruchphase waren es die Fotografie, Yoga und eine zunehmend bewusste Lebensweise, die ihm halfen, seinen Weg zurück ins Leben zu finden. Das bewusste Wahrnehmen seiner Umgebung, die Verbindung zur Natur und das Vertrauen in die eigene Intuition prägen ihn und seine Kunst bis heute. Diese besondere Verbindung ist in seinen Werken spürbar. Die Ausstellung zeigt vor allem maritime Bilder, Naturaufnahmen und außergewöhnliche Lichtstimmungen rund um Meer, Strand, Wald und Küste in Warnemünde. Mario Sunmirs Bilder sind frei von digitaler Bearbeitung. Die intensiven Farben und besonderen Stimmungen entstehen genauso in jenem Moment, in dem er sie wahrnimmt und mit seiner Kamera einfängt.
Schillerstraße: zehn Feuerwehren rücken an
6. Oktober: Heute Vormittag gegen 10.20 Uhr war die Stadtautobahn Richtung Warnemünde voller Blaulicht-Fahrzeuge. Zehn Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr sowie Rettungswagen und Polizeifahrzeuge waren unterwegs, um nach einer Brandmeldung in der Schillerstraße schnellstens eine mögliche Katastrophe zu verhindern. Zum Glück, so die Pressesprecherin der Feuerwehr, handelte es sich um einen Fehlalarm der Meldeanlage. Da hier viele ältere und Menschen mit Beeinträchtigungen leben und sich in Gefahr hätten befinden können, war dieses Großaufgebot für die Feuerwehr ein normales Prozedere. „Wir helfen stets mit allen uns zur Verfügung stehenden Kräften, auch wenn es ein großer Aufwand war. Das es sich wie in diesen Fall um einen Fehlalarm handelt, kann man aber bei solch einer Information zunächst nicht wissen”, hieß es seitens der Rostocker Feuerwehr auf aalglatt-Anfrage.
Im Winter mit AIDAsol ab Warnemünde in die weite Welt
6. Oktober: Wenn auch noch scheinbar sehr weit hin: Heute ist Buchungsstart für AIDA Kreuzfahrten in der Wintersaison 2028/2029. Das Programm reicht von neuen Karibikrouten über mehrwöchige Reisen ab/bis Deutschland nach Brasilien und Mauritius, Reisen nach Südostasien und Australien sowie Kanarenkreuzfahrten. Unterschiedliche Reisedauern ermöglichen sowohl eine kompakte Winterauszeit als auch mehrere Wochen Erholung an Bord.
So sind die AIDAprima, AIDAdiva und AIDAbella in der Karibik und in Mittelamerika unterwegs. Mehrere Routen starten in Deutschland. Mit AIDAsol führen verschiedene Weltenbummler-Reisen erstmals ab Warnemünde über mehrere Stationen entlang der afrikanischen Küste bis nach Mauritius. Für die 41- bis 55-tägigen Routen bleibt viel Zeit, unterschiedliche Regionen kennenzulernen und die längeren Seepassagen an Bord zu genießen.
AIDAluna startet ab Hamburg zur 27-tägigen „Großen Winterpause Kanaren & Azoren“. Ein weiteres Highlight ist die 50-tägige „Große Winterpause Brasilien zum Karneval“ mit AIDAluna. Die Reise startet in Hamburg und führt über den Atlantik nach Brasilien. Drei Tage in Rio de Janeiro ermöglichen es den Gästen, die Metropole während des Karnevals zu erleben. Ganz neu im AIDA Programm ist Maceió im Osten Brasiliens.
Ein weiterer Höhepunkt des Winterprogramms sind die Reisen mit AIDAstella in Südostasien. Dem Frühling entgegen geht es auf den Kanarenkreuzfahrten. Verschneite Landschaften, klare Winterluft und faszinierende Ziele nördlich des Polarkreises hingegen können Reisende mit AIDAluna entdecken. Reisen mit AIDAnova, AIDAperla und AIDAmar werden zu einem späteren Zeitpunkt zur Buchung freigeschaltet. Für AIDAmar ist eine Weltreise vorgesehen. Die AIDA Winterreisen 2028/2029 sind ab dem 6. Oktober 2026 im Reisebüro, im AIDA Kundencenter unter der Telefonnummer +49 381 202 707 07 sowie auf aida.de buchbar.
Willkommen Herbst
5. Oktober: Auch wenn die Sonne uns noch verwöhnt, der Herbst ist überall sichtbar. Die Bäume färben ihr Laub, die Laufstege zum Strand – wie auf unserem Foto gut zu sehen – werden aufgenommen und ebenso wie Strandkörbe ins Winterquartier gebracht. MSC Magnifica hat sich heute mit dem letzten Anlauf in diesem Jahr aus Warnemünde verabschiedet und in vielen Hotels und Ferienwohnungen wird es ruhiger. Selbst Parkplätze sind frei. Genießen wir die ruhigere Zeit und freuen wir uns auf lange Spaziergänge am Strand und besondere Veranstaltungen beispielsweise im Ringelnatz, in unserer Kirche oder in der Kleinen Komödie. Foto: susa
Ab 30. Oktober buchen: Ankern im Heimathafen
4. Oktober: In die vierte Runde geht die Aktion „Ankern im Heimathafen“. Personen, die in Rostock oder im Landkreis ihren Hauptwohnsitz haben bzw. in Rostock geboren sind, können in ausgewählten Hotels in der Rostocker City, in Biestow, in Warnemünde, Diedrichshagen und Markgrafenheide zu günstigen Konditionen im Zeitraum vom 4. Januar bis 30. April einchecken und so die Hotels mal persönlich kennen lernen. Online buchbar sind Zimmer ab 30. Oktober bis 16. April. Mit dabei sind u. a. das Hotel Neptun, das Park Hotel Hübner, das Kurpark Hotel, das WIROtel, das Ringelnatz, das DockInn, das Hotel Ostseeland, das Hotel Wilhelmshöhe oder in Rostock das Vienna House by Wyndham.
Auch wenn die Tage noch mit wunderbarem Herbstwetter auftrumpfen, die Hauptsaison ist zu Ende. Zeit, die Mehrzahl der Strandkörbe vom Strand ins Winterquartier zu bringen, wo sie gesäubert, repariert, für den Einsatz im Sommer 2027 vorbereitet werden. Foto: E. Wirth
Erneut: Änderungen auf der Buslinie 37 ab 6. Oktober
3. Oktober: Und schon wieder ändert sich aufgrund der umfangreichen Straßenbauarbeiten in Warnemünde die Linienführung der Buslinie 37 im Oktober und November 2026. Diese ständigen Änderungen sind eine echte Herausforderung für Fahrgäste.
Vom 6. Oktober bis 18. Oktober sowie vom 24. Oktober bis 15. November fahren die Busse der Linie 37 in Richtung Mecklenburger Allee ab Haltestelle S Warnemünde Werft über die Haltestellen Alte Bahnhofstraße, Poststraße, Kirchenplatz (reguläre Haltestelle), Kurhausstraße, Seestraße, Kirchenplatz (Ersatzhaltestelle in der Heinrich-Heine-Straße), Wiesenweg und weiter in regulärer Linienführung bis zur Mecklenburger Allee. Die Haltestelle Wachtlerstraße entfällt.
In Richtung S Warnemünde Werft fährt die Buslinie 37 in dieser Zeit ab Haltestelle Wiesenweg über die Haltestellen Kurhausstraße, Seestraße, Kirchenplatz (reguläre Haltestelle), Fritz-Reuter-Straße und Alte Bahnhofstraße zur Endhaltestelle S Warnemünde Werft.
Vom 19. bis 23. Oktober fahren die Busse der Linie 37 in Richtung Mecklenburger Allee ab Haltestelle S Warnemünde Werft über die Haltestellen Alte Bahnhofstraße, Poststraße, Kirchenplatz (reguläre Haltestelle), Ersatzhaltestelle Kurhausstraße, Wiesenweg und weiter in regulärer Linienführung bis zur Mecklenburger Allee. Die Haltestelle Kurhausstraße wird verlegt in die Kurhausstraße auf Höhe Hausnummer 1. Die Ersatzhaltestelle ist nicht barrierefrei. Die Haltestellen Seestraße und Wachtlerstraße entfallen.
In Richtung S Warnemünde Werft fährt die Buslinie 37 in dieser Zeit ab Haltestelle Wiesenweg umgeleitet über die Ersatzhaltestelle Kurhausstraße und die Haltestelle R.-Wagner-Straße/ TZW zur Endhaltestelle S Warnemünde Werft. Die Haltestellen Seestraße, Kirchenplatz und Fritz-Reuter-Straße entfallen.
Die aktuellen Abfahrtszeiten sind unter www.rsag-online.de abrufbar.
Brunnensaison endet im Oktober
3. Oktober: Rostocks Brunnensaison endet alljährlich im Oktober. Bis Mitte des Monats werden auch in diesem Jahr die Anlagen wieder schrittweise abgeschaltet, informiert das Amt für Stadtgrün, Naturschutz und Friedhofswesen.
Rund 450.000 Euro investiert Rostock 2026 in die Wartung von 32 Brunnen- und 16 Beregnungsanlagen. Das reicht jedoch nicht, um alle Brunnen zu betreiben. Ohne die seit mehreren Jahren tatkräftige Unterstützung von Sponsoren, die für 2026 Geld- und Sachleistungen im Wert von über 26.000 Euro bereitstellen, könnten nicht alle Brunnenanlagen fließen. Hinzu kommen die Aufwendungen für Strom und Wasser sowie für notwendige Reparaturen und die Beseitigung von Schäden durch Vandalismus. Nennenswerte Vandalismusschäden hatte es in der diesjährigen Saison nicht gegeben.
Wunderbares September-Wetter
Oktober, 1.: So richtig konnte man angesichts des wunderbaren Wetters in den vergangenen Tagen gar nicht glauben, dass wir in den Herbst hineingerutscht sind. Zumal der September als erster meteorologischer Herbstmonat mit wirklich sommerlichen Temperaturen, aber anfangs auch reichlich Niederschlägen aufgewartet hat. Was er für Überraschungen bereitgehalten hat, lesen Sie unter: Land und Leute
Kreuzfahrtsaison endet erst nach Weihnachten
Oktober, 1.: ROSTOCK PORT vermeldet Rekorde. Allein im ersten Halbjahr 2026 gingen insgesamt 16,73 Millionen Tonnen Fracht über die Rostocker Kaikanten. Und auch aus dem Bereich Kreuzfahrt, deren Saison am 29. März mit AIDAdiva startete und am 29. Dezember mit dem Anlauf der Spirit of Adventure enden soll, kommen positive Signale. Alle Details unter: Land und Leute
Siglinde Lindauer übergibt Apotheke
Auf der WSC-Baustelle umgeschaut
30. September: Voran geht es auf der Baustelle für das Vereinsheim des Warnemünder Segel Clubs. Aalglatt-Redakteurin Monika Kadner hat sich erneut vor Ort umgeschaut und ist mit Bauleuten, Seglern und Zaungästen ins Gespräch gekommen. Alle Details unter: Land und Leute
Für mehr Sauberkeit im Ort haben am Sonnabend Mitglieder des Warnemünder Anglervereins gesorgt. Foto: Uwe Kleinhans
Großer Putztag der Angler
28. September: Großer Putztag in Warnemünde: Am Sonnabend beteiligten sich Mitglieder des Warnemünder Anglervereins e.V. zum zweiten Mal am bundesweiten „Catch and Clean Day“ des DAFV. Unter der Schirmherrschaft des Landesanglerverbandes M‑V e.V. rückten 30 Vereinsmitglieder zu einem unentgeltlichen Umwelteinsatz aus, um die maritime Natur zu schützen und das Erscheinungsbild des Ostseebades zu pflegen.
Die Helfer reinigten die Anlegerbereiche am Alten Strom zwischen den Liegeplätzen 44 und 144, säuberten die Wege und Flächen hinter den Betonsitzbänken und dehnten die Aktion bis zur Westmole und über die Mittelmole aus. Der hinterlassene Müll und Plastikabfall wurde sorgfältig gesammelt und anschließend fachgerecht entsorgt. Die Aktion stieß bei Einheimischen und Touristen auf breite Zustimmung und viel Lob für das grüne Engagement der Warnemünder Angler. Uwe Kleinhans
Die aalglatt-Redaktion sagt: Dankeschön.
900 Liter Apfelsaft
28. September: Bei bestem Herbstwetter fand in der Kleingartenanlage Am Moor gestern das diesjährige Apfelfest statt. Während die mobile Saftpresse der „Mostis“ nicht stillstand, machten es sich viele Gartenfreunde in der Sonne gemütlich, kamen miteinander ins Gespräch und blieben auch beim Warten einfach noch ein bisschen länger. Am Ende sind es unglaubliche 900 Liter Apfelsaft geworden – und die wollen die Kleingärtner an ihrem Stand beim Warnemünder Weihnachtsmarkt gegen eine Spende weitergeben. Der Weihnachtsmarkt kann also diesbezüglich kommen. Die Organisatoren bedanken sich bei allen freiwilligen Helfern, die diesen Tag möglich gemacht haben, bei den Keramikfrauen rund um Sigrid mit ihrer selbstgetöpferten Keramik und natürlich bei den „Mostis“, die ihr Bestes gegeben haben. Ein großes Dankeschön geht auch an die Kleingärtner für die vielen Apfelspenden. André
Einer der letzten Kutter wird verschrottet
26. September: Ein leerer Kutterliegeplatz. Letztes Equipment. Einheimische bleiben bedrückt an der Pier des Fischmarktes stehen. Touristen greifen gern zu bei dem Fischereizubehör, das jetzt nur noch Dekoration ist und mitgenommen werden kann.
„WAR 6“ der letzte, der einst mit 25, ja bis zu 50 Kuttern am Alten Strom seine Fischlast löschte, hat vor Kurzem seine letzte Fahrt zum Verschrotten angetreten. Die traditionsreiche Fischerfamilie gewöhnt sich nunmehr an ein Landleben. Foto:mkad
Olympia: Warnemünde ist raus
26. September: Warnemünde wird 2040 oder 2044 nicht Austragungsort Olympischer und Paralympischer Segelwettbewerbe sein. Die Außerordentliche Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) hat sich heute in Baden-Baden für München als deutschen Bewerber entschieden. München hatte Kiel als Austragungsort der olympischen Segelwettbewerbe benannt.
„Hinter uns liegt ein intensiver Prozess, in den viele Menschen sehr viel Zeit, Fachwissen und Herzblut investiert haben. Mein Dank gilt unseren Segel- und Sportvereinen, dem Land Mecklenburg-Vorpommern, der Rostocker Kommunalpolitik, unseren Partnern aus der Wirtschaft und ganz besonders unserem Olympiakoordinator Dr. Heiko Lex. Wir haben gemeinsam gezeigt, was Rostock und Warnemünde als internationaler Segelstandort zu bieten haben. Dieses Engagement war unabhängig von der heutigen Entscheidung nicht vergeblich,“ sagt OB Eva Maria Kröger.
Rostock wird unabhängig von der Entscheidung seinen Anspruch als internationaler Segelstandort weiterverfolgen, unterstreicht die Oberbürgermeisterin. Die im Bewerbungsprozess entstandenen Kontakte, Erfahrungen und Konzepte sind dafür eine gute Basis.
Anmeldung der künftigen Schüler
25. September: Mit Beginn des Schuljahres 2027⁄28 werden jene Kinder schulpflichtig, die in der Zeit vom 1. Juli 2026 bis 30. Juni 2027 sechs Jahre alt werden (Regeleinschulung). Für diese Kinder besteht seitens der Eltern Anmeldepflicht an der örtlich zuständigen kommunal getragenen Schule. Die Anmeldung ist durch die Sorgeberechtigten einvernehmlich vorzunehmen. Für Kinder, die für das Schuljahr 2026⁄27 vom Schulbesuch zurückgestellt wurden, besteht seitens der Eltern erneut die Anmeldepflicht für das Schuljahr 2027⁄28 (Einschulung nach Zurückstellung).
Die Arbeit ist getan
24. September: Die Arbeit ist getan. Alles wieder aufgeräumt und an Ort und Stelle gebracht! Da gönnen sich die unermüdlichen Mitglieder des Museumsvereins (v. l. Werner Kreuscher, Jutta Weidemann, Burkhard Geron, Uwe Weller und Peter Scharschmidt) verdienterweise eine Kaffeepause. Nicht nur zum vergangenen Hoffest packten sie an. In ihren Händen liegt beispielsweise der Kräutergarten auf dem Hof, über den nicht nur Botaniker staunen, was hier alles wächst im ehemaligen Hinterhof des Vörderhauses. Ebenso packen die Männer mit an bei der Instandhaltung des historischen Fischer- und Schifferhauses in der Alexandrinenstraße. Große Worte werden darüber nicht verloren. Es macht nicht nur diesen Fünf Spaß, ihrem Museum mit Rat, sondern sehr wohl auch mit Tat zur Seite zu stehen. Foto:mkad
Neue Fahrbahndecke für Rostocker Straße
23. September: Zum Abschluss der umfangreichen Baumaßnahmen in der Rostocker Straße in Warnemünde im Auftrag der Stadtwerke Rostock AG und der Nordwasser GmbH wird nun die Fahrbahndecke im Auftrag des Tiefbauamtes komplett erneuert. Ab Freitag, 25. September, ist der Abschnitt von der Alten Bahnhofstraße bis zur Fritz-Reuter-Straße einschließlich der Einmündung voll gesperrt. Die Ausfahrt aus der Fritz-Reuter-Straße ist während der Bauarbeiten nur über die Beethovenstraße möglich.
Ab Montag, 5. Oktober 2026, ist dann vom Knoten Fritz-Reuter-Straße bis zur Richard-Wagner-Straße eine Vollsperrung erforderlich. Dabei wird auch die Straßenentwässerung erneuert. Eine Ausfahrt aus der Fritz-Reuter-Straße in die Rostocker Straße ist in Richtung Am Strom möglich. Die Bauarbeiten in diesem Abschnitt werden bis voraussichtlich 20. November 2026 andauern.
Umleitungen zur Umfahrung der jeweiligen Baustellen werden ausgeschildert. Der Baustellenbereich ist fußläufig begehbar. Das Einhalten der Parkverbote ist zwingend notwendig, um den Baustellenablauf reibungslos zu gewährleisten und um die Bauzeit einzuhalten. Das Tiefbauamt bedankt sich für das Verständnis für die Verkehrseinschränkungen.
In den Herbst hinein gerutscht
23. September: Nun ist es also amtlich: Wir haben den kalendarischen Herbstanfang hinter uns gebracht. gibt. Am heutigen Mittwoch, 23. September, um 02.05 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit sind wir in ihn hineingerutscht. Ob wir wollten oder nicht. Am kalendarischen Herbstanfang sind Tag und Nacht etwa gleich lang. Zwölf Stunden. Im Frühjahr gibt es eine weitere Tag-und-Nacht-Gleiche. Das ist dann der Übergang vom Winter zum Frühling und markiert den Frühlingsanfang. Manch einer träumt jetzt schon davon.
Einmalige Ausstellung im Munch-Haus
20. September: Unter dem Titel ” Menschen und Landschaften” wurde am Freitag im Munch-Haus Am Strom 53 eine wohl einmalige Kabinettausstellung mit Arbeiten des norwegischen Malers Jørgen Dobloug (1945 bis 2018) eröffnet. Zu sehen ist eine sorgsam ausgewählte Auswahl an Bildern, die so noch nie gezeigt worden sind. Alle Details unter: Land und Leute

Großeinsatz auf der Stena-Fähre MV
17. September: Einen Großeinsatz von Feuerwehr und Polizei gab es gestern Nachmittag im Überseehafen. Auf der Stena-Fähre “Mecklenburg-Vorpommern” war ein Gefahrenstoff ausgelaufen. Um welchen es sich genau handelt, ist noch nicht geklärt. Der Stoff hat sich in einem Eisenbahnwaggon befunden. Einige Passagiere sollen über Atemwegsbeschwerden geklagt haben..
Die Fähre mit 160 Passagieren und rund 50 Crewmitgliedern musste evakuiert werden. Vier Menschen wurden leicht verletzt. Der Gefahrenbereich wurde weiträumig abgesperrt. Die Passagiere wurden im Hafenhaus von der Fähr-Reederei versorgt.
Um 2 Uhr in der Nacht konnten die Passagiere ihre Reise antreten, hieß es seitens der Reederei. Zwei der vier leicht verletzten Crew-Mitglieder wurden inzwischen wieder aus dem Krankenhaus entlassen. Das Schiff sollte um 9 Uhr am Donnerstag in Trelleborg anlegen. Mit seiner Rückfahrt um 15 Uhr nach Rostock wird dann der reguläre Fahrplan wieder eingehalten.
Feuerwehr-Salami im EDEKA
17. September: Haben Sie, liebe Leser, schon einmal etwas von einer Feuerwehr-Salami gehört? Kein Witz, sie gibt es seit dem 1. September 2026 in den EDEKA- und MARKTKAUF-Märkten in Norddeutschland. Mit der traditionsreichen Verkaufsaktion unterstützt EDEKA Nordwest die Jugendfeuerwehren auch in Mecklenburg-Vorpommern bereits zum zwölften Mal. Pro verkaufter Packung fließt ein Euro an den jeweiligen Landesfeuerwehrverband des Bundeslandes, in dem das Produkt erworben wurde. Die Verkaufsaktion läuft bis Ende März 2027.
Diese Aktion setzt ein langjähriges Engagement im Norden fort: Von 2011 bis 2021 sammelte EDEKA mit dem Verkauf der Aktionswurst bereits Spenden für die Jugendfeuerwehren. Rund 568.000 Euro kamen auf diese Weise bis einschließlich 2021 für die Landesfeuerwehrverbände zusammen. Nach einer mehrjährigen Pause kehrt die bekannte Feuerwehr-Salami nun zurück und knüpft an die erfolgreiche Initiative an. Nun, beim nächsten Einkauf werde ich nach dieser Wurst fragen und sie probieren. Guten Appetit für einen guten Zweck.
Engagement-Preis Nummer 1: Ein Strand für alle
13. September: Der Rostocker Engagement-Preis 2026 wurde gestern an drei Projekte verliehen, die auf unterschiedliche Weise zeigen, wie vielfältig ehrenamtliches Engagement in Rostock ist. Die Preise sind mit insgesamt 3.000 Euro dotiert. Der erste, mit 1500 Euro datierte Preis ging an das Projekt „Ein Strand für alle – Barrierefreiheit sichtbar machen” der Nurse Club Stiftung .Ein besonderes Herzensprojekt ist dabei „Ein Strand für alle“ in Warnemünde. Drei barrierefreie Strandkörbe, Strandrollstühle und Strandrollatoren, Informationsangebote und weitere Hilfsmittel ermöglichen Menschen mit Einschränkungen einen leichteren Zugang zum Strand und zum Stranderlebnis. Zugleich ist ein Netzwerk von Partnern entstanden, das für das Thema Barrierefreiheit sensibilisiert und die vorhandenen Möglichkeiten bekannter macht.
Den mit 1.000 Euro dotierten zweiten Preis erhält die Alte Schmiede Toitenwinkel e.V. für das Projekt „Schmiede-Engel“. Als ehrenamtliches Team organisieren die Schmiede-Engel Veranstaltungsreihen und Einzelveranstaltungen für den Stadtteil Toitenwinkel und darüber hinaus. Der dritte Platz, verbunden mit einem Preisgeld von 500 Euro, geht an Buntes Meer e.V. für das Buntes Meer Festival in Warnemünde. Drei Tage lang bringt das Festival Kunst, Kultur, Musik, Sport, Inklusion und Nachhaltigkeit zusammen. Das Festival schafft einen offenen Ort der Begegnung, an dem Menschen gemeinsam eine inspirierende Zeit verbringen können. Gleichzeitig bietet es Künstlerinnen und Künstlern sowie Vereinen eine Plattform, um sich und ihre Arbeit einem breiten Publikum vorzustellen. Linktipp: https://engagiert-in-rostock.de/
Herzlichen Glückwunsch, liebe Trachtengruppe
11. September: Unsere Warnemünder Trachtengruppe kennt man im Ort und weit darüber hinaus. Die Mitglieder werden während ihrer Rundgänge oder bei Portpartys von Touristen aus nah und fern oftmals um ein Foto gebeten, das dann in die ganze Welt gesendet wird. Ihre Tänze werden gefilmt und stets mit viel Beifall bedacht. Heute nun haben sie Grund zum Feiern. Denn die Geburtsstunde ihres Vereins liegt 50 Jahre zurück. Alle Details unter: Land und Leute
Zur Erinnerung an unsere Fischfrau
8. September: An nunmehr 14 Häusern im Ostseebad erinnern Tafeln an besondere Persönlichkeiten. An der Detharding-Apotheke am Kirchenplatz wurde heute ganz feierlich jene für Warnemündes legendäre Fischfrau “Min Herzing” angebracht. Alle Details unter: Land und Leute
Kleingärtnerin Alex freut sich über ihren prachtvollen Riesenkürbis. Foto: Werner Kreuscher
Ernte der Garten-Früchte
8. September: In den Gärten wird nach und nach die Ernte eingefahren. Derweil Tomaten und Gurken schon weitgehend verarbeitet sind, wollen nun Birnen, Äpfel, Pflaumen, aber auch prächtige Kürbisse geerntet werden. Kleingärtnerin Alex aus der Anlage Am Moor freut sich über ihr Kürbis-Prachtexemplar, das in den vergangenen Monaten so richtig schön herangewachsen ist.
Diese Toilettenanlage am Strandzugang 23 wurde stets sauber gehalten. Foto: Harry F.
Dank an WC-Reiniger
6. September: Auch wenn wir uns heute und morgen auf spätsommerliches Wetter freuen dürfen – der Herbst steht auf der Leiter. Die Schwalben, die vor ein paar Tagen noch emsig nach Nahrung durch die Lüfte jagten, sind schon davon gezogen. Und auch die Strandgänger, die sich regelmäßig an ihren Stammplätzen getroffen haben, werden weniger. Sie nehmen Abschied vom Sommer, den einige von ihnen aufgrund des ständigem Windes als eher durchwachsen bezeichnen. Harry und seine Freunde, die seit Jahrzehnten in Höhe vom Strandzugang 22a die Sommer-Sonnentage verbringen, wollen zum Saisonabschluss aber auch mal Danke sagen. Und zwar dafür, dass die Toilettenanlage am Strandzugang 23 gegenüber der Jugendherberge sauber gehalten worden ist. “Selbst an den wenigen Hochsommertagen konnte man die Toiletten benutzen. Schade, dass es immer wieder Leute gibt, die das Klopapier mitgehen lassen. Und es mit der Hygiene nicht so genau nehmen. Aber die Reinigungsfirma hat ihr Bestes gegeben”, sagt Harry.
Sonntagsschule startet am 5. September
20. August: Die Warnemünder Sonntagsschule hat zahlreiche Fans. Viele von ihnen haben den Termin schon seit Jahresbeginn im Kalender stehen: Gleich nach der Hanse Sail gibt es die Karten in der Tourismuszentrale. Doch am Montag wurden sie enttäuscht: Noch waren keine Tickets zu haben. Aalglatt fragte nach bei Sonntagsschulleiter Dr. Hartmut Voß und erfuhr: Gerade eben ist das Programm komplett. Und die Karten sind ab sofort in der Tourismuszentrale erhältlich. „Wir starten mit dem diesjährigen Schuljahr am 5. September. Wie immer um 11 Uhr im Hotel am Alten Strom“, sagt der Warnemünder. Er konnte erneut Referenten gewinnen, die über sechs sehr spannende Themen in den nächsten Monaten sprechen werden.
Los geht es am 5. September. Dann spricht Benjamin Bowman, Mikrobiologe im Ruhestand über „Carl Uterhart – engagierter Arzt zu Land und auf hoher See – zwischen Warnemünde, Washington & Wellington“. Am 10. Oktober ist Wolfgang Wranik, Meeresbiologe i. R., zu Gast. Sein Thema: Stadtsafari – Natur entdecken im urbanen Alltag. Wer kennt sie nicht, die Rostocker Kunsthalle? Deren Leiter, Dr. Uwe Neumann, der zugleich Geschäftsführer der “Kunsthalle Rostock gGmbH” ist, spricht am 7. November über den einzigen Neubau eines Kunstmuseums in der DDR und über die Entwicklungen bis in die Gegenwart.
Am 5. Dezember steht die Geschichte der Stephan Jantzen im Mittelpunkt des Vormittags. Wolfgang Heuer vom Verein Technische Flotte Rostock e.V. hat Interessantes zu berichten. Um unsere Warnemünder Mühle, die vor 160 Jahren in Betrieb gegangen ist, dreht sich alles während des Vortrags von Christian Meyer, einem Sohn der letzten Besitzer. am 9. Januar. Und natürlich kommt auch wieder Torsten Linke, Werkmeister, DB InfraGO AG, zu Wort. Sein Thema am 6. Februar: Geschichte der Warnemünder Bahnhöfe – „Räder müssen rollen für den Sieg“
Die Abschlussveranstaltung der Sonntagsschule ist für den 6. März inklusive der Zeugnisausgabe geplant. „Ich freue mich auf tolle Vorträge und viele interessierte Zuhörer. Das wird garantiert wieder ein spannendes Schuljahr“, sagt Schulleiter Voß. susa
Pfarrhaus wieder voll bewohnt
19. August: Das unter Denkmalschutz stehende Warnemünder Pfarrhaus in der Kirchenstraße 1 ist ab sofort wieder voll bewohnt. In den Sommerferien zog das Büro der Propstei Rostock in das erste Obergeschoss, wo Propst Dirk Fey und Sekretärin Anne Weiß ihre Arbeitsplätze gefunden haben. Zuvor lag ihr Büro in der 10. Etage des Rostocker Nikolaikirchturms. Neben den neuen Büroräumen beherbergt das Obergeschoss jetzt auch ein Konferenzzimmer sowie das Archiv. Das Pastorenehepaar Stephan und Dirk Fey lebt bereits seit dem 1. April 2026 in der Dienstwohnung des Hauses. Alle Details unter: Land und Leute
Das Plakat kündet von dem Bauvorhaben am Neuen Strom. Foto: susa
„Pier 7“ wird flott gemacht
15. August: Haben Sie, liebe Leser, auch davon gehört, das Karls Tourismus GmbH Mallorca-Pläne schmiedet und im Umland von Palma nach einem Grundstück Ausschau hält? Glücklicherweise hat man in dem hiesigen Unternehmen Warnemünde dennoch nicht vergessen. Denn ein Schild an der „Pier 7“ gleich neben dem Kreuzfahrtterminal macht klar: Noch bis zum 1. November ist Karls Warnemünder Ableger für seine Gäste da. Dann wird umgebaut, kräftig in die Hände gespuckt, denn bereits zu Ostern 2027 will man dort wieder Besucher empfangen. Zeit wird es, dass etwas passiert. Denn das Gebäude ist mächtig in die Jahre gekommen.
Karls Tourismus GmbH plant, die „Pier7″ am Warnemünder Kreuzfahrt-Kai abzureißen und durch einen modernen Neubau zu ersetzen. Ein entsprechender Bauantrag (2025/IV/1295) liegt der Rostocker Stadtverwaltung vor. Dort heißt es, dass das Vorhaben planungsrechtlich zulässig ist.
Vorgesehen ist es, das alte Gebäude abzureißen und ein neues Konzept zu realisieren. Konkret geht es um einen Ersatzneubau und um die Erweiterung eines vorhandenen Gebäudes um Anbaubereiche mit Dachterrasse. Die neue „Pier 7“ wird dann über 116 Sitzplätze im Innenbereich, über 108 im Außenbereich im Erdgeschoss und 72 auf der Dachterrasse verfügen. Errichtet werden soll auch eine Imbiss-Containeranlage. Die Investitionssumme wird mit 749.000,00 Euro beziffert. Die Länge des zweigeschossigen Gebäudes wird mit 36,33, die Breite mit etwa 30,43 und die Höhe mit 5,86 bzw. 6,82 Meter angegeben. Vorgesehen sind 14 Pkw-Stellplätze sowie 32 Fahrradabstellmöglichkeiten. Insgesamt stehen für Gastronomie und Verkauf künftig 900 Quadratmeter zur Verfügung.
Bad im Meer: der Rolli ist kein Hindernis
6. August: Eine fast futuristisch anmutende Konstruktion, ein Seatrac, erregte am Warnemünder Strand große Aufmerksamkeit. Dieser Seatrac ermöglicht Menschen mit Mobilitätseinschränkungen den selbstständigen Einstieg ins Wasser. Welch ein Gefühl der Freiheit, des Glücks. aalglatt-Redakteurin Monika Kadner hat mit Frank, der vom Rollstuhl in den Seatrac wechselte, und Mitgliedern der Nurse Stiftung vor Ort gesprochen. Alle Details unter: Land und Leute
Tourismus kein eigener Bereich mehr
31. Juli: Nun ahnen wir, warum sich Rostocks Tourismuschef Matthias Fromm nach einem anderen Job umgesehen hat: Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock stellt ihr Tourismus- und Veranstaltungsmanagement neu auf, heißt es in einer Pressemitteilung. Mit einer entsprechenden Beschlussvorlage setzt die Stadtverwaltung das von der Bürgerschaft beauftragte Feinkonzept zur Neuausrichtung um. Ziel ist es, bisher auf mehrere Gesellschaften und Organisationseinheiten verteilte Aufgaben künftig effizienter zu bündeln, Doppelstrukturen abzubauen und die Zusammenarbeit zu stärken.
Kern der Neuorganisation sei die Zusammenführung der Bereiche Tourismus, Destinationsmarketing, Veranstaltungsmanagement, Eventmarketing und touristischer Vertrieb in einer gemeinsamen Gesellschaft. Hierfür sollen die Rostocker Gesellschaft für Tourismus und Marketing mbH, die Großmarkt Rostock GmbH sowie die Museumspark Rostock GmbH mit der in Rostock GmbH Messen, Kongresse & Events verschmolzen werden. Gleichzeitig werden hoheitliche Aufgaben wie die Kurabgabe, Sondernutzungen sowie die zentrale behördliche Veranstaltungskoordination künftig in der Stadtverwaltung gebündelt.
Nach den Berechnungen der Verwaltung sollen durch Synergien, gemeinsame Verwaltungsstrukturen und den schrittweisen Abbau von Doppelstrukturen bis zum Jahr 2035 jährliche Einsparungen von rund drei bis vier Millionen Euro erreicht werden. Zugleich steigt der Zuschussbedarf nach den vorliegenden Berechnungen nicht an. Die Neuorganisation soll zum 1. Januar 2027 operativ starten. Für die Beschäftigten ist eine sozialverträgliche Umsetzung vorgesehen. Bestehende Arbeitsverhältnisse bleiben erhalten, Beteiligungsrechte der Personal- und Betriebsvertretungen werden umfassend berücksichtigt. Ziel sei es, den Veränderungsprozess gemeinsam mit den Mitarbeitenden zu gestalten. Die Beschlussvorlage wird nun in den zuständigen Fachausschüssen beraten. Die abschließende Entscheidung trifft die Bürgerschaft voraussichtlich in ihrer Sitzung am 2. September 2026.
Festliche Travestie-Show im Kurhaus
27. Juli: VIVA LA TRAVESTIE heißt es am 28. November um 20 Uhr im großen Bankett Saal des Warnemünder Kurhauses. In der Ankündigung heißt es: Erleben Sie einen unvergesslichen Abend voller Glanz, Glamour und weihnachtlicher Magie. Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt der Travestie und lassen Sie sich von den Künstlerinnen und Künstlern des Abends mitnehmen auf eine funkelnde Reise durch Verwandlung, Emotion und Entertainment. Freuen Sie sich auf eine festliche Show voller mitreißendem Gesang, beeindruckendem Tanz, spritzigem Humor und jeder Menge Glitzer – ein Abend, der Herz und Sinne zum Leuchten bringt. Die Künstler sind: Daisy von Butenschön & Divia Jolie, Megy B. & Gina De L’Amore, Vanity Glam Ryse & Meryl J. Ryse. Ticket gibt es ab 50,50 Euro.
Zur Hochzeit in Tracht?
23. Juli: Haben Sie, liebe Leser, oder ihre Kinder oder Enkelkinder schon mal daran gedacht, in Warnemünder Tracht zu heiraten? Vielleicht ist der Gedanke gekommen beim Anblick des Braut-Paares, das die Warnemünder Trachtengruppe während des Niegen Ümgangs unterstützt. Ein besonderer Hingucker ist zweifellos die Braukrone. Aber woher soll man dieses Prunkstück nehmen? Woher eine Tracht? Wir sind der Frage nachgegangen. Alle Details unter: Land und Leute
Unser Teepott und ein Nachtclub in Acapulco
22. Juli: Sind Sie, liebe Leser, dem Tipp von Holger Kankel gefolgt und haben den Warnemünde-Krimi “Warnemünder Witwen” gelesen? Der langjährige Redakteur der Schweriner Volkszeitung hat beim Stöbern erneut Bücher entdeckt, die Warnemünde thematisieren. In unserer Reihe “Warnemünder Bibliothek” stellt er zwei Neuerscheinungen vor, die Lust aufs Lesen im Urlaub oder am Wochenende auf der Sonnen-Terrasse machen. Dabei erfahren Sie dann unter Garantie auch, was unser Teepott und ein Nachtclub in Acapulco miteinander zu tun haben. Alle Details unter: Land und Leute
Hanse Hotel: Vermarktung eventuell 2027
19. Juli: Das ehemalige Best Western Hanse Hotel in der Parkstraße wird seit Jahren als Flüchtlingsunterkunft genutzt. Ursprünglich gab es die Idee, das Gebäude u. a. für altersgerechtes Wohnen zu nutzen. Wie der derzeitige Stand der Dinge ist, wollte der Ortsbeirat für Warnemünde und Diedrichshagen wissen. Wie Ortsamtsleiterin Franka Teubel auf der jüngsten Sitzung des ehrenamtlichen Gremiums informierte, finden hinsichtlich der zukünftigen Entwicklung des Objekts gegenwärtig Abstimmungen des kommunalen Eigenbetriebs KOE, dem Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung und Mobilität sowie dem Staatlichen Amt für Landwirtschaft und Umwelt Mittleres Mecklenburg zu möglichen Bebauungsvarianten statt. Auf Grundlage des derzeitigen Kenntnisstandes wird davon ausgegangen, dass der Vermarktungsprozess im kommenden Jahr gestartet werden kann. Vor diesem Hintergrund können derzeit keine konkreten Angaben zur mittelfristigen Weiternutzung des Objekts sowie zu einer belastbaren Zeitachse für Verkauf, Abriss, Bauleitplanung oder Erschließungsmaßnahmen gemacht werden. Die weitere Entwicklung und die konkreten Umsetzungsschritte werden zudem maßgeblich von den Planungen eines zukünftigen Investors abhängen.
Zum Thema Verkauf versus Weiternutzung ist festzuhalten, dass weiterhin die Vorbereitung der Vermarktung verfolgt wird. Bis zum Abschluss der laufenden Abstimmungen können jedoch noch keine abschließenden Aussagen zu den einzelnen Verfahrensschritten getroffen werden.
Bezüglich der angesprochenen Situation zu Sauberkeit und Hygiene im Bereich hinter dem „Best Western“ liegen gegenwärtig keine Meldungen oder Beschwerden vor.
Der KOE bittet um Verständnis, dass zum derzeitigen Zeitpunkt noch keine weitergehenden Aussagen getroffen werden können.

Die Kleine Komödie wird derzeit vorwiegend vom Rostocker Volkstheater bespielt. Aber auch Gastspiele und Filmvorführungen werden hier angeboten und gern genutzt. Foto: susa
Kleine Komödie: Zukunft ungewiss
17. Juli: Die Kleine Komödie wird seitens des Volkstheaters nicht mehr bespielt sobald der Theaterneubau fertiggestellt ist. Mit dieser Hiobsbotschaft sorgte aalglatt bereits vor einem halben Jahr für Aufruhr. Doch zwischenzeitlich hieß es nach Rücksprache mit dem Volkstheater: Der Spielbetrieb geht weiter. Auch aus dem Kulturausschuss des Ortsbeirates kam diese Information. Wir sind der Sache nochmals nachgegangen und haben im kommunalen Eigenbetrieb KOE, der diese Immobilie bewirtschaftet, nachgefragt. Hier die Antwort mit Datum gestern: Wir haben Ihre Anfrage erhalten und können Ihnen nach Rücksprache mit dem Volkstheater Folgendes mitteilen: Eine weitere Bespielung der Kleinen Komödie durch das Volkstheater über den Fertigstellungstermin des Theaterneubaus hinaus ist nach jetzigem Stand nicht vorgesehen. Eine abschließende Entscheidung zur künftigen Nutzung des Gebäudes wird in zwei bis drei Jahren getroffen werden.
aalglatt-Anmerkung: Das dürfte noch spannend werden. Ohne diese Kultur-Stätte wäre Warnemünde wieder ein Stück trister und niveauloser.
Dauerthema: kaputte Gehsteige
15. Juli: Kaputte Gehwege in Warnemünde sind leider ein Dauerthema. Der Stadtverwaltung ist das bekannt, denn davon zeugen Schilder in zahlreichen Straßen wie in der Mühlen- und in der Alten Bahnhofstraße, die auf die Gefahren hinweisen. In einem Ostseebad ein unmöglicher Zustand. Ortsbeiratsmitglied Jann-Henning Krause macht deshalb den Vorschlag, die Senatorin Senatorin für Stadtplanung, Bau, Klimaschutz und Mobilität Dr. Ute Fischer-Gäde zu einer Begehung und zu einer Ortsbeiratssitzung einzuladen. Die Gelegenheit, mit der Senatorin zu sprechen und von Stürzen zu berichten, sollten Betroffene dann nutzen.
Aggressiver Käfer liebt Rotdorn
15. Juli: In der der Parkstraße wurden Bäume gefällt. Ob diese ersetzt werden, interessiert die Mitglieder des Ausschusses für Umwelt des Ortsbeirates. Die Antwort aus dem Grünamt, so Ortsamtsleiterin Franka Teubel auf der gestrigen Ortsbeiratssitzung, lautet: Die Rotdorne in der Parkstraße werden nicht ersetzt. Hintergrund sind Probleme mit dem Birnbaum-Prachtkäfer. Dieser aggressive Schädling, befällt vor allem Weiß- und Rotdorn und hat es sich in der Parkstraße bereits ausgebreitet. Eine Nachpflanzung mit Rotdorn ist deshalb nicht zielführend. Das Amt prüft die Nachpflanzung mit anderen Baumarten.
Die Anmerkungen des Ausschusses zu den Pflegeschnitten an den Wildbirnen sowie die Totholzentnahme an den Kastanien wird das Amt prüfen und erforderliche Maßnahme durchführen bzw. beauftragen.
“Mensch. Weihnacht!” – Reservierungen schon jetzt
25. Juni: Auch wenn die Advents- und Weihnachtszeit noch unendlich weit entfernt schein, der Autor Matti Sund bereitet seine Lese-Touren „Mensch. Weihnacht!“ bereits vor. Am 28. November und am 18. Dezember jeweils um 17 Uhr ist er zu Gast im Ringelnatz, wo eine Lesung mit Musik und ein 3‑Gang-Menü geplant sind, Anmeldungen unter 0381⁄207 46 407 oder über info@ringelnatz-warnemuende.de. Auf MS Käpp’n Brass (Anmeldung 0381 – 54 172 oder über info@fahrgastschifffahrt.de ) ist er am 5. Dezember um 17 Uhr und im Gerhard Lau Saal am Moor am 15. Dezember um 17 Uhr zu Gast.
Kleingartenanlage Am Moor: Was Gemeinschaft bewegen kann
24. Juni: Lange haben sich Kleingärtner der Anlage Am Moor auf diesen Tag vorbereitet. Heute nun haben sie Mitglieder der Bundesjury des Wettbewerbs “Gärten im Städtebau” empfangen und zu einem Rundgang durch ihr wunderbares Paradies eingeladen. Ob die Warnemünder zu den Siegern des bundesweiten Wettbewerbs gehören, erfahren sie im November. Alle Details unter: Land und Leute
Milliarden-Investition schafft Arbeitsplätze
17. Juni: Haben Sie, liebe Leser, heute die Nachrichten verfolgt? Überall wird davon berichtet, dass auf der Warnemünder Neptun Werft künftig gigantische Offshore-Plattformen gebaut werden sollen, mittels derer der Strom in die Netze an Land eingespeist werden kann. Diese Milliarden-Investition schafft gute Arbeitsplätze. Alle Details unter: Land und Leute
“Warnemünder Witwen”
10. Juni: Es ist Urlaubszeit. Und so manch einer macht nun wahr, was er sich schon lange vorgenommen hat: Lesen. Eine Autobiografie, einen historischen Roman, Gedichte oder einen Krimi. Richtig in sind derzeit Geschichten, die einen regionalen Bezug haben. Beispielsweise zu Warnemünde. Aber welches der Bücher ist lesenswert? Gar nicht so einfach, sich da durch- und das richtige Buch zu finden. Holger Kankel, langjähriger Redakteur der Schweriner Volkszeitung und selbst Autor, hat sich für aalglatt mal umgeschaut und in einem Warnemünde-Krimi geschmökert. Was es mit den “Warnemünder Witwen” auf sich hat, lesen Sie unter: Land und Leute
Straßen-Baustellen auch 2027 geplant
10. Juni: Wer sich in Warnemünde nicht auskennt, hat momentan schlechte Karten. Baustellen und damit verbundene Umleitungen wohin man schaut. Auch im nächsten Jahr geht die Bauerei weiter. Wie Ortsamtsleiterin Franka Teubel auf der gestrigen Ortsbeiratssitzung informierte, gab es zwischen dem Tiefbauamt, Nordwasser und den Stadtwerken eine erste Abstimmung zum Bauprogramm in 2027 in Warnemünde. Allerdings könnte es auch noch Änderungen geben:
Ab Januar 2027 ist Nordwasser in der Richard-Wagner-Straße im Einsatz, was zu halbseitiger Sperrung führen könnte. Ebenfalls ab Januar 2027 nimmt Nordwasser die Alte Bahnhofstraße ins Visier. Abschnittsweise sind Vollsperrungen geplant. Auch im Sommer soll gebuddelt werden. Geprüft wird sogar die provisorische Nutzung des – ohnehin maroden und dringend sanierungsbedürftigen – Gehwegs für den öffentlichen Personennahverkehr. Vorläufige Entwarnung für die Fritz-Reuter-Straße, die nicht wie geplant in 2027, sondern voraussichtlich ab 2028 angefasst wird. Die Bauzeit wird hier mit zwei Jahren inklusive abschnittweiser Vollsperrung angegeben. Der Bau startet am Kirchenplatz. Die Ersatzbushaltestelle Heinrich-Heine-Straße wird mit Bauende Rostocker Straße nicht zurück gebaut und für die Fritz-Reuter-Straße belassen
Im Spätherbst oder Januar 2027 kommen die Versorger und das Tiefbauamt in eine Ortsbeiratssitzung und stellen konkrete Maßnahmen vor.
Fährbecken ist sanierungsbedürftig
26. Mai: Sanierungsbedarf besteht am Fährbecken Hohe Düne. Darüber wurde auf der jüngsten Sitzung des Ortsbeirates für Warnemünde und Diedrichshagen informiert. aalglatt wollte weitere Informationen und fragte in der Pressestelle des Rathauses nach. Wir erfuhren: Im Zuge der turnusmäßigen Bauwerksprüfungen wurde festgestellt, dass das Fährbecken in Hohe Düne sich in einem sanierungsbedürftigen Zustand befindet und zwingender Handlungsbedarf zur Sicherung und Verlängerung der Standsicherheit und damit auch die Nutzbarkeit des Fährbeckens besteht. Durch die Hanse- und Universitätsstadt Rostock wurde eine
Machbarkeitsstudie beauftragt. Für die weitere Planung wird nunmehr ein Sanierungskonzept „Steinschüttung vor Alter Wand“ verfolgt. Vorbehaltlich der noch anstehenden Genehmigung ist geplant, die Arbeiten etwa im Zeitraum von Januar bis Mai 2027 durchzuführen. Zum jetzigen Planungsstand ist es leider noch nicht möglich, konkrete Einschränkungen zum Fährverkehr zu benennen.
Halbseitige Sperrung in der Wachtlerstraße
13. Mai: Bis Ende Oktober ist die Wachtlerstraße in Höhe der Hausnummer 11 halbseitig gesperrt. Hintergrund ist der Neubau des Wiro-Hauses. Die ausführende Firma ist die Warnemünder Bau GmbH. Darüber wurde auf der gestrigen Ortsbeiratssitzung informiert.

So schmuck soll sich das Seglerheim optisch nach Fertigstellung präsentieren. Nur wird die Fassade nicht im maritimen Blau erstrahlen, sondern sich entsprechend dem Willen der Stadtverwaltung im schnöden Grau zeigen. Foto: mkad
Kein Geld für Gehweg-Reparaturen
21. April Im Zuge des derzeitigen Fernwärmeausbaus werden Straßen auch auf Grund von Umleitungen mit Schwerlastverkehr in Mitleidenschaft gezogen. Welche Oberdecken und Gehwege werden wiederhergestellt? Diese Frage des Ortsbeirates beantwortet das Tiefbauamt: im Zuge des Fernwärmeausbaus werden die öffentlichen Verkehrsanlagen gemäß den gesetzlichen Vorschriften (ZTV-Aufgrabungen) wiederhergestellt. Das heißt, der Sondernutzer muss die Flächen (Rohrgrabenbreite) wie vorgefunden verkehrssicher wiederherstellen. Dies erfolgt hier im Auftrag der Stadtwerke Rostock AG. Erst nach der Wiederherstellung der Flächen erfolgt durch das Tiefbauamt die Abnahme. Das Tiefbauamt hat einen Rahmenvertrag für Gehweginstandsetzungen im Rahmen von Sondernutzungen abgeschlossen. Die zur Verfügung stehenden investiven Haushaltsmittel sind nicht ausreichend, um alle Gehwege im Rahmen von Sondernutzungen komplett herzustellen.
Für dieses Jahr stehen für notwendige Gehwegreparaturen im Rahmen von Sondernutzungen keine finanziellen Haushaltsmittel zur Verfügung. Im Zuge der Verlegung der Fernwärmeleitungen wurden keine Schwerlastverkehre (über 40 t) in Warnemünde umgeleitet. Für die Nutzung öffentlicher Verkehrsanlagen für Schwerlastverkehre bedarf es einer Sondergenehmigung. Alle öffentlichen Straßen sind für Fahrzeuge bis 40 t zugelassen.
Der Forderung zur Herstellung einer durchgehenden Straßendecke im Zuge von Fernwärmeleitungen kann das Tiefbauamt nicht nachkommen. Hierfür stehen im laufenden investiven Haushalt keine Mittel zur Verfügung. Das Tiefbauamt plant im Zuge der Verlegung der Fernwärmeleitung die Erneuerung der Fahrbahndecke im Knotenbereich Wachtlerstraße/ Kurhausstraße. Hierfür wird zurzeit die Bereitstellung der finanziellen Mittel geprüft.
- WG Warnow plant Wohnungen im Laak-Quartier
30. März: In einem Handlungs- und Maßnahmenkonzept 2026 für Warnemünde, das der Bürgerschaft im April vorgestellt werden soll, ist auch von einem Schulcampus und der Schaffung von Wohnungen in einem sogenannten Laak-Quartier die Rede.
Ziele sind die Ansiedlung der Beruflichen Schule Ecolea und die Schaffung von Wohnungen durch die WG Warnow am Ortseingang An der Stadtautobahn / Friedrich-Barnewitz-Straße. Zur Qualitätssicherung wird die WG Warnow gemeinsam mit der Ecolea einen städtebaulichen und hochbaulichen Wettbewerb durchführen.
Die Wettbewerbsergebnisse werden die Grundlage für die zur Schaffung von Baurecht v.a. für die Wohnungen erforderliche 1. Änderung des Bebauungsplans Nr. 01.SO.161 „Erweiterung Technologiezentrum“ sein.
Zuvor gilt es u. a. Themen wie die Waldumwandlung, verkehrlicher Belange und zusätzlicher Flächen für die Erschließung, Fragen zu Bodenverhältnissen, Altlasten, Hochwasserschutz, Schallschutz und Artenschutz zu klären.
Über die Ergebnisse des Wettbewerbs soll eine Jury bereits im zweiten Quartal 2026 entscheiden. Ein entsprechender Bebauungsplanentwurf soll auf der Grundlage der Wettbewerbsergebnisse ab dem dritten Quartal 2026 erarbeitet werden
Neue Liegeplätze im Werftbecken
19. Januar: Eine Großbaustelle ist für die nächsten Jahre das Gelände am ehemaligen Werftbecken. Während die Abrissarbeiten in vollem Gange sind, steht die Herstellung der Liegeplätze unmittelbar bevor. Wie Ortsamtsleiterin Franka Teubel auf der Sitzung des Ortsbeirates für Warnemünde und Diedrichshagen informierte, ist dem Beirats-Vorsitzenden eine Einladung von der zuständigen Anhörungsbehörde zum Erörterungstermin nach § 73 Absatz 6 Landesverwaltungsverfahrensgesetz M‑V (VwVfG M‑V) im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens für das Vorhaben „Umgestaltung Werftbecken Warnemünde – Maritimer Gewerbepark für nachhaltige Energietechnologien/ Herstellung der Liegeplätze P09, P10 und P11 und Herstellung der Vorstellfläche und Nassbaggerung“ zugegangen. Der Erörterungstermin findet am 23. Januar von 9 bis 15 Uhr im Bürgerschaftssaal des Rostocker Rathauses, Neuer Markt 1, 18055 Rostock, statt.
Baugenehmigungen für WOMO-Platz liegen vor
7. Januar: Umgestaltet werden soll der Parkplatz Strand West, wie die Fläche am Ortsausgang Warnemünde in Richtung Diedrichshagen nun offiziell genannt wird. Darüber wurde bereits auf einer Sitzung des Ortsbeirates vor geraumer Zeit informiert. Wie ist der heutige Sachstand? Aalglatt fragte nach und erfuhr von Carsten Klehn, Pressesprecher der Wohnungsgesellschaft WIRO: Seit einigen Wochen liegt uns auch die letzte der drei notwendigen Baugenehmigungen vor. Wir haben sofort die Ausschreibung für das geplante kleine Gebäude (Sanitär) gestartet. Anfang Januar werden wir den Zuschlag erteilen. Erst wenn wir wissen, welcher Anbieter das Haus in Modulbauweise errichtet, kann die Ausführungsplanung für die Erschließung beginnen.
Im Frühsommer liegen dann alle Unterlagen vor, damit die Ausschreibungen für die Erschließung (Leitungen) und den eigentlichen Bau des Parkplatzes starten können. Der Zuschlag erfolgt im dritten Quartal. Die sich anschließende Bauzeit beträgt etwa eineinhalb Jahre. Folglich kann der gesamte Platz erst nach der Hauptsaison 2027 genutzt werden; Teilbereiche sicher auch früher.
Zur Ausführungsplanung gehört auch die Fragestellung, in welchem Umfang der Parkplatz Strand West während der Bauzeit genutzt werden kann. Denn der Bau/ Umbau erfolgt nicht in allen Bereichen zeitgleich, sondern in mehreren Abschnitten.
Das Projekt umfasst 163 Pkw-Stellplätze und 55 Plätzen für Wohnmobile. Außerdem ein kleines Servicegebäude mit allem, was durchreisende Wohnmo-bilisten bei einem Kurzaufenthalt an technischer Ausstattung benötigen (Toiletten, Duschen, Waschmaschinen-/Trockner-Raum, Versorgungsautomat). Außerdem entsteht eine Station, um Grau- und Schmutzwasser zu entsorgen. Dazu Beleuchtung, Schrankenanlage. Die gesamte Fläche wird befestigt, ein Teil gepflastert.
Bessere Bedingungen für Rettungsschwimmer
4. Januar: Rettungsschwimmer aus allen Ecken der Bundesrepublik kommen jedes Jahr an die Ostsee und sorgen sich an Rostocks Stränden um das Wohl der Besucher. Nach Feierabend haben die Frauen und Männer, die meist ihren Urlaub für den Rettungsschwimmer-Dienst opfern, selbstverständlich ein Recht auf eine vernünftige Unterkunft. Das aber war in der Vergangenheit nicht immer so. Deshalb hat man sich nun im Rostocker Rathaus und in Ausschüssen der Bürgerschaft und letztlich auch auf der Dezember-Sitzung der Bürgerschaft mit der dauerhaften Unterbringung der Rettungsschwimmer beschäftigt.
Vorgesehen ist die Sanierung der bestehenden Finnhütten in Markgrafenheide. Ziel der Maßnahme ist es, die Aufenthaltsbedingungen der Einsatzkräfte nachhaltig zu verbessern und zugleich den funktionalen Anforderungen eines modernen Wasserrettungsdienstes gerecht zu werden. Da sich das Vorhaben innerhalb des Küstenschutzstreifens befindet, sind bauliche Veränderungen grundsätzlich untersagt. Eine Entwicklung der bestehenden Finnhütten kann daher ausschließlich aus dem Bestand heraus erfolgen. War zunächst die Sanierung von sechs Finnhütten geplant, wurde nach Abschluss der Wachsaison 2025 und in Vorbereitung auf 2026 seitens der DRK Wasserwacht ein zusätzlicher Bedarf zur Unterbringung weiterer ehrenamtlicher Rettungsschwimmer angemeldet. Deshalb ist nun die Sanierung von insgesamt sieben Finnhütten vorgesehen ist. Ergänzend ist die Errichtung eines neuen Mehrzweckgebäudes geplant, das auch für Schulungen, Koordination und soziale Aktivitäten genutzt werden soll.
Entsprechend den aktuellen Planungsständen belaufen sich die Kosten auf rund 3.060.000,00. Der Rahmenterminplan sieht die Durchführung der Planungs- und Genehmigungsphasen bis Frühjahr 2026 und die anschließende Umsetzung der Bauarbeiten zwischen Herbst 2026 und Sommer 2027 vor. Damit kann die Fertigstellung beider Maßnahmen vor Beginn der Wachsaison 2027 sichergestellt werden. Susa










