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Dauerthema: kaputte Gehsteige
15. Juli: Kaputte Gehwege in Warnemünde sind leider ein Dauerthema. Der Stadtverwaltung ist das bekannt, denn davon zeugen Schilder in zahlreichen Straßen wie in der Mühlen- und in der Alten Bahnhofstraße, die auf die Gefahren hinweisen. In einem Ostseebad ein unmöglicher Zustand. Ortsbeiratsmitglied Jann-Henning Krause macht deshalb den Vorschlag, die Senatorin Senatorin für Stadtplanung, Bau, Klimaschutz und Mobilität Dr. Ute Fischer-Gäde zu einer Begehung und zu einer Ortsbeiratssitzung einzuladen. Die Gelegenheit, mit der Senatorin zu sprechen und von Stürzen zu berichten, sollten Betroffene dann nutzen.
Aggressiver Käfer liebt Rotdorn
15. Juli: In der der Parkstraße wurden Bäume gefällt. Ob diese ersetzt werden, interessiert die Mitglieder des Ausschusses für Umwelt des Ortsbeirates. Die Antwort aus dem Grünamt, so Ortsamtsleiterin Franka Teubel auf der gestrigen Ortsbeiratssitzung, lautet: Die Rotdorne in der Parkstraße werden nicht ersetzt. Hintergrund sind Probleme mit dem Birnbaum-Prachtkäfer. Dieser aggressive Schädling, befällt vor allem Weiß- und Rotdorn und hat es sich in der Parkstraße bereits ausgebreitet. Eine Nachpflanzung mit Rotdorn ist deshalb nicht zielführend. Das Amt prüft die Nachpflanzung mit anderen Baumarten.
Die Anmerkungen des Ausschusses zu den Pflegeschnitten an den Wildbirnen sowie die Totholzentnahme an den Kastanien wird das Amt prüfen und erforderliche Maßnahme durchführen bzw. beauftragen.
Ex-Kita wird Hort
14. Juli: Der Rostocker Eigenbetrieb Kommunale Objektbewirtschaftung und ‑entwicklung (KOE) nutzt die Sommerferien vom 13. Juli bis zum 21. August wieder für Reparatur- und Sanierungsmaßnahmen an Schulen und Sportstätten. Insgesamt werden in diesem Zeitraum 892.800 Euro in zahlreiche Projekte in verschiedenen Rostocker Stadtteilen investiert. Dazu zählt auch der Abschluss der Umbauarbeiten an der ehemaligen Kita der Volkssolidarität in der Warnemünder Parkstraße, die ab Schuljahresbeginn als Hort genutzt werden soll.
13. Juli: Gegen 22.30 Uhr verlässt der Kreuzliner Carnival Legend Warnemünde. Foto: susa
Erfrischende Melone für Bauarbeiter
13. Juli: Da staunten die Bauarbeiter, die in der Rostocker Straße bei Wind und Wetter und eben auch bei Sonnenschein und Wärme Fernwärmeleitungen in diesem Bereich verlegen, heute nicht schlecht: Eine Anwohnerin überraschte die Baulöwen mit frischgeschnittenen, gekühlten Melonenstücken. Diese Art Dankeschön kam natürlich prima an.
Sabine Engel und Melanie Lex organisieren das Picknick am 29. August im Kurhausgarten. Schönes, vielleicht auch im Schrank fast vergessenes Geschirr soll dabei unbedingt zum Einsatz kommen. Foto: Joachim Engel
Großer Zuspruch für “Frühstück am Meer”
13. Juli: Am 29. August ist es soweit: Im Kurhausgarten gibt es ein „Frühstück am Meer“, wie aalglatt bereits im April meldete. Inzwischen liegen sage und schreibe 424 Anmeldungen zum gemeinsamen Frühstück vor. „Da wir noch kurzfristig Interessenten die Möglichkeit geben möchten an der Veranstaltung teilzunehmen, werden wir bei 450 die Anmeldungen stoppen. Weitere Anfragen kommen auf eine Nachrücker-Liste. Die aktuelle Liste wird täglich aktualisiert, da es reichlich Zu- und Absagen gibt. Insgesamt werden wir maximal 499 Teilnehmer empfangen können“, sagt Sabine Engel, die die Veranstaltung gemeinsam mit Melanie Lex unter dem Dach des Warnemünde Vereins organisiert. Rund 100 verschiedene Tische werden im Kurhausgarten mit Nummern versehen aufgestellt. Diese hübsch zu dekorieren und mit eigenen Leckereien zu bestücken, das wird Sache der Gäste sein.
Organisiert wurden ein Sanitätsdienst, ein Sport- und Spieleanhänger vom SV Warnemünde, eine Hüpfburg und ein Barista-Kaffee-Wagen. Waffeln und Würstchen sind auch im Angebot. Der Kiosk ist mit Köstlichkeiten sowie Picknick Körben, die im Vorfeld bestellt werden müssen, bestückt. Weitere Details finden Sie in unserer Rubrik: Land und Leute
Blutspende-Aktionstag am Leuchtturm
13. Juli: „LEBEN GEBEN“ ist das Motto eines DRK-Blutspende-Aktionstages am Sonnabend, 18. Juli, von 11 bis 18 Uhr auf dem Leuchtturmvorplatz. Es ist ein Tag voller Energie, guter Laune, leckerem Essen, sommerlichen Beats und tollen Begegnungen. Motiviert werden sollen vor allem junge Menschen, ihre 1. Blutspende in einer ganz besonderen Atmosphäre zu geben. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, sich vor Ort durch die Deutsche Stammzellspenderdatei (DSD) typisieren zu lassen. Besucher dürfen sich auf inspirierende Live-Musik, sommerliche Food- und Getränke-Highlights und interaktive Aktionen freuen.
Auslastung öffentlicher Stellplätze wird erfasst
12. Juli: Zum zweiten Mal wird seitens der Stadt überprüft, wie die Parkraumauslastung in Warnemünde ist. Durchgeführt wird die Überprüfung am Mittwoch, 15. Juli, Donnerstag, 16. Juli, sowie am Sonnabend, 18. Juli. Ziel ist es, ergänzend zu den bereits vorliegenden Daten aus der Nebensaison auch die Auslastung der öffentlichen Stellplätze während der touristischen Hauptsaison zu erfassen. Dafür kommen sogenannte Scancars zum Einsatz, die den Parkraum automatisiert aufnehmen.
Die gewonnenen Erkenntnisse fließen in die laufenden Analysen des Amtes für Stadtentwicklung, Stadtplanung und Mobilität zur Parkraumsituation ein. Sie tragen dazu bei, ein umfassendes Bild der tatsächlichen Stellplatz-Auslastung zu erhalten. Die zusätzlichen Daten aus der Hauptsaison ermöglichen eine differenzierte Bewertung der Parksituation in Warnemünde und unterstützen die Entwicklung geeigneter Maßnahmen für Bewohner, Gäste sowie für die örtliche Wirtschaft.
Die Erhebung erfolgt mit einem speziell ausgestatteten Fahrzeug. Dabei werden Fahrzeugkennzeichen automatisiert erfasst, jedoch nicht gespeichert. Bereits unmittelbar im Fahrzeug werden die Daten anonymisiert und durch einen 32-stelligen Hash-Wert aus Zahlen und Buchstaben ersetzt. Ausschließlich diese anonymisierten Datensätze werden auf der fahrzeuginternen Festplatte gespeichert. Eine Rückverfolgung auf einzelne Fahrzeuge oder deren Halter ist nicht möglich. Fotos, Videos oder andere Bildaufnahmen werden im Zuge der Erhebung nicht gespeichert. Sämtliche datenschutzrechtlichen Anforderungen werden eingehalten.
Mit der ergänzenden Parkdruckerhebung setzt Rostock die Strategie fort, verkehrspolitische Entscheidungen auf eine belastbare und datenbasierte Grundlage zu stellen, heißt es aus der Pressestelle.
Ocean Meisterschaften in Warnemünde
12. Juli: Vom 16. bis 18 Juli richtet die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) am Strand von Warnemünde erstmals die Internationalen Deutschen Ocean Meisterschaften im Rettungssport aus. Insgesamt 270 Rettungssportler aus 39 Clubs kämpfen in elf Disziplinen und zwei Altersklassen um die ersten deutschen Meistertitel am Strand und im Freigewässer. Die Wettkämpfe finden täglich von 8 bis 18 Uhr in der Beach Arena am Hauptstrand von Warnemünde statt. Zuschauer können die Wettbewerbe bei freiem Eintritt direkt am Strand mitverfolgen.
Shantys erklingen im Kurhausgarten
11. Juli: Wer maritime Musik liebt, der sollte seine Schritte am morgigen Sonntag in den Kurhausgarten lenken, Dort laden De Klaashahns, Luv un Lee und Breitlings ab 15 Uhr zu Konzerten ein. Die AVC Cheerleader sorgen ab14 Uhr auf dem Leuchtturmvorplatz für Stimmung, bevor die 88. Warnemünder Woche mit der Lesung „Mein Warnemünde“ um 20 Uhr in der Walbar ausklingt.
Ortsbeirat tagt Dienstag
11. Juli: Der Ortsbeirat für Warnemünde und Diedrichshagen tagt am Dienstag um 18.30 Uhr in der Cafeteria in der Friedrich-Barnewitz-Straße 5. Neben den Berichten des Ortsamtes und des Ortsbeirates sowie seiner Ausschüsse stehen aktuelle Themen wie die Vorstellung der Ostsee Ambulanz GmbH und ein Schreiben der Gastronomen auf der Tagesordnung. Diese befürchten, dass es zu Einschränkungen kommt, sollten die Linden in der Mühlenstraße als Naturdenkmal ausgewiesen werden. Vollständige Tagesordnung: https://ksd.rostock.de/bi/to010?SILFDNR=1012593&refresh=false
Mit Segler-Ass Mathias Rieck geplaudert
10. Juli: Bei den Wettkämpfen im Rahmen der Warnemünder Woche ist auch Mathias Rieck dabei. Der 47-jährige Warnemünder, der heute mit seiner Familie in Berlin lebt, segelt seit 1995 in der olympischen Laserklasse und nahm bereits an vielen Europa- und Weltmeisterschaften sowie an zahlreichen nationalen wie internationalen Segelregatten teil. Aalglatt-Redakteurin Monika Kadner traf den erfolgreichen Segler auf seinem Boot am Alten Strom. Alle Details unter: Land und Leute
Pause, da Bodenplatte abbinden musste
9. Juli: Was ist da los, auf der WSC-Baustelle? Kein Mensch zu sehen, kritisierte in den vergangenen Tagen so mancher Segler. aalglatt-Redakteurin Monika Kadner ist der Sache auf den Grund gegangen und hat erfahren: dass es Zeit bedarf, bis die gegossene Bodenplatte abgebunden ist und folglich erst nach 15 Tagen sprich jetzt weiter gearbeitet werden kann. Was sich sonst noch tut auf der Baustelle lesen Sie unter: Land und Leute
Leckere Stullen für die Segler
8. Juli: In diesen Warnemünder-Woche-Tagen sorgt ein kleines ehrenamtliches Team für leckeren Proviant, über das sich beispielsweise die Segler an Bord oder Mitglieder im Jury-Büro freuen. Punkt 8 Uhr bereits sind die Schnittchen belegt, die wasserdichten Taschen verpackt. aalglatt-Redakteurin Monika Kadner hat sich mal umgeschaut in der kleinen provisorischen Proviant-Küche auf der Mittelmole. Alle Details unter: Land und Leute
Mini-Gehwegabschnitt in Gartenstraße erneuert
8. Juli: Ein kleines Stück des Gehwegs in der Gartenstraße wird erneuert. Und zwar von Haus Nummer 27 bis Haus Nummer 29, teilt das Tiefbauamt mit. Die Baumaßnahme beginnt am Montag, 13. Juli, und wird voraussichtlich am 31. Juli 2026 abgeschlossen sein. Im Zuge der Bauarbeiten wird die Fahrbahn in dem Teilabschnitt zur Absicherung der Baustelle für den Verkehr gesperrt. Alternativrouten zur Umfahrung sind in unmittelbarer Nähe vorhanden und werden ausgeschildert. Das Tiefbauamt bedankt sich für das Verständnis für die verkehrseinschränkenden Maßnahmen.
Wechsel in der WIRO-Geschäftsführung
8.Juli: Die WIRO vollzieht zum Jahreswechsel 2026⁄27 planmäßig einen Wechsel in der Geschäftsführung. Das haben der WIRO-Aufsichtsrat und der Hauptausschuss der Rostocker Bürgerschaft am Dienstagabend beschlossen. Ab dem 1. Januar 2027 führen Ingo Hübner und Volker Theobald als gleichberechtigte Geschäftsführer das kommunale Wohnungsunternehmen.
Dazu der Vorsitzende des WIRO-Aufsichtsrats, Christian Konarski: „Das Auswahlverfahren für das zweite Mitglied der Geschäftsführung ist abgeschlossen. Mit den beiden erfahrenen Immobilien- und Wohnungswirtschaftsexperten Ingo Hübner als Operativem Geschäftsführer und Volker Theobald als künftigem Kaufmännischen Geschäftsführer ist die WIRO gut gerüstet für die anstehenden Aufgaben.”
Volker Theobald (55) tritt die Nachfolge von Ralf Zimlich an, der nach mehr als 19 Jahren als Kaufmännischer Geschäftsführer und Vorsitzender der WIRO-Geschäftsführung zum Jahresende in den Ruhestand geht
Schillerstraße 14: Antwort wenig informativ
7. Juli: Seit einem Viertel Jahrhundert, ja gar seit 30 Jahren bietet, das einst attraktive Haus in der Schillerstraße 14 einen kläglichen Anblick.
Nun aber scheint Leben in das spröde Gemäuer mit dem seit Jahren aufragenden Kran gekommen zu sein. Gewaschene Arbeitskleidung hängt zum Trocknen auf Stangen. Unverkennbare Arbeitsgeräusche und Zurufe in einer fremden Sprache lassen die Vermutung aufkeimen: Hier wird wieder zugepackt.
Aalglatt fragte in der Presseabteilung des Rathauses nach: Hier die wörtlichen Informationen aus dem Rostocker Bauamt.
„Derzeitig ist eine Unterbrechung der Bauausführung nicht erkennbar. Die
Bauüberwachung des Prüfstatikers findet weiterhin statt. Der letzte
Bauüberwachungsbericht Nr. 11 / Statik, ist vom 20.04.2026.
Da bekannterweise keine allgemeine Bauüberwachung durch das Bauamt stattfindet, kann zu den Gegebenheiten auf der Baustelle keine Aussage getroffen werden.“ Wie informativ…. Monika Kadner
Am Ende des Niegen Ümgangs und bevor der Einzug in den Kurhausgarten startete, haben sich Mitglieder des Warnemünder Anglervereins zum Gruppenbild vor dem Hotel Neptun aufgestellt. Foto: Melanie Lex
Angler mittenmang im Ümgang
7, Juli: Mit rund 50 Personen war der Warnemünder Anglerverein im diesjährigen Niegen Ümgang vertreten. “Unser herzlicher Dank gilt allen Beteiligten, die mit ihrem Einsatz und ihrer Teilnahme zu diesem gelungenen Tag beigetragen haben. Fast alle trugen ihre WAV-Jacke, ihr T‑Shirt oder ihren Hoodie, was ein sehr einheitliches und beeindruckendes Bild ergab und bei den Zuschauern großen Anklang fand”, sagt Vorstandsmitglied Uwe Kleinhans.
“Mit zwei Bollerwagen, gefüllt mit Getränken für die WAV-Gemeinde sowie Weingummis und Bonbons für die Kinder, waren wir bestens ausgestattet. Selbst die Kommentatoren des NDR bemerkten, dass der Warnemünder Anglerverein in diesem Jahr mit besonders vielen Mitgliedern vertreten war. Insgesamt haben wir uns sehr würdig und geschlossen präsentiert. Nach dem Einmarsch in den Kurpark und dem Fassanstich ging es weiter zum WAV-Bootsanleger am Strom. Dort waren bereits Bierzeltgarnituren vorbereitet. Bei Getränken, Bratwurst, Steak und Live-Musik verbrachten wir noch viele schöne Stunden in geselliger Runde.
Der Tag klang gegen 19 Uhr in angenehmer Atmosphäre aus. Noch einmal vielen Dank an alle, die dazu beigetragen haben, dass dieser Tag in so guter Erinnerung bleibt.”
Kreuzung frei/ Blitzer aufgestellt
7. Juli: Haben Sie, liebe Leser, es schon bemerkt? Die Kreuzung Richard-Wagner‑, / Mühlen‑, / Park- und Schillerstraße ist wieder frei. In diesem Bereich sind die Bauarbeiten abgeschlossen. In der Richard-Wagner-Straße allerdings sorgen weiterhin zwei Baustellen für Einschränkungen im Straßenverkehr. Achtung auch in der Parkstraße. Auf einer Grünfläche in Höhe des ehemaligen Best Western Hanse Hotels wurde eine Blitzer-Anlage aufgestellt.
In Höhe Strandaufgang 22 wurde am 6. Juli in aller Herrgottsfrühe ein im Wasser treibendes, Minen-ähnliches Objekt entdeckt, woraufhin das Areal abgesperrt worden ist. Foto: C. G.
Minen-Attrappe angeschwemmt
6. Juli: Heute früh noch vor 7 Uhr war die Polizei am Strand und sperrte ein Areal in Höhe Strandaufgang 22 ab. Dort, wo sich einst das Best Western Hanse Hotel befunden hat, trieb eine Mine im Wasser direkt am Strand.
Eine Seltenheit ist angeschwemmte Kriegsmunition nicht. Bis zu 1,6 Millionen Tonnen sollen noch am Grund von Nord- und Ostsee liegen. Ein neues Bundeskompetenzzentrum Munitionsbergung aus dem Meer nimmt in Rostock Gestalt an. Ein Aufbaustab hat seine Arbeit aufgenommen, teilte dieser Tage das Bundesumweltministerium mit. Bis Mitte 2028 soll außerdem eine schwimmende Industrieplattform entstehen, auf der die Munition nach der Bergung direkt entsorgt werden kann.
Norwegisches Künstlerpaar stellt im Munch-Haus aus
6. Juli: Eine neue Ausstellung wird am Sonnabend, 11. Juli, um 15 Uhr im Edvard Munch Haus eröffnet.
Das norwegische Künstlerpaar Gry-Hege Johansen und Hans Hamid Rasmussen hielt sich im Mai 2025 zu einem Residenzstipendium im Edvard Munch Haus Warnemünde auf. In dieser Zeit entstand das Konzept für eine Ausstellung mit neuen Arbeiten, die das Edvard-Munch-Haus nunmehr präsentiert.
Hans Hamid Rasmussen, geboren in Algerien und wohnhaft in Norwegen, entwickelt eine Werkserie, die direkt aus seiner Residenzzeit hervorgegangen ist. Inspiriert von Munchs fotografischen Experimenten mit Doppelbelichtungen kombiniert er Schwarz-Weiß-Fotografien von Meereswellen mit Textilfragmenten, Collagetechniken und räumlichen Interventionen.
Gry Hege Johansen, eine Künstlerin aus Bodø, widmet sich in ihrer Arbeit Themen wie Küstenkultur, dem Meer und dem Vergehen der Zeit. Zu ihren geplanten Werken gehören Zeichnungen, die von Erinnerungen, greifbaren Objekten und natürlichen Formen beeinflusst sind.
Beide Künstler setzen sich auf ihre jeweils eigene Weise mit Raum, Natur, Erinnerung und Atmosphäre auseinander und knüpfen dabei auf durchdachte Weise an das künstlerische Erbe von Edvard Munch an.
Die Show war keine Show
4. Juli: Hunderte Schaulustige standen am Alten Strom und sahen voller Spannung das Beiboot „CASPAR“ des Seenotkreuzers ARKONA in Sekundenschnelle ins Wasser gleiten. Doch das Manöver, an diesem Tag des open Ship auf dem Kreuzer, war keine Show! Ein Segler war in Not geraten und hatte um Hilfe gebeten. Innerhalb weniger Minuten brachten die Seeleute der Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger die Yacht in den sicheren Hafen.
Es war ein gelungener Nieger Ümgang – so die Meinung vieler Warnemünder. Fotos: susa
Der Niege Ümgang – ein bunter Zug durch den Ort
4.Juli: Waren auch Sie heute beim rund einstündigen Niegen Ümgang dabei? Als Mitmacher oder Zuschauer? Dicht gedrängt standen Schaulustige ab 10 Uhr entlang der Umgangsstrecke durch die Alexandrinenstraße über den Kirchenplatz weiter durch die Mühlen- und die Kurhausstraße bis zum Kurhausgarten. Handys und Fotoapparate waren gezückt, um den bunten Zug der Vereine und Unternehmen durch das Zentrum des Ostseebades einzufangen. Wie in jedem Jahr am ersten Juli-Sonnabend. Und doch war es an diesem Umgangs-Wochenende zum Start in die Warnemünder Woche irgendwie anders als gewohnt. Tatsächlich habe ich die bisherigen Haupt-Organisatoren zunächst ein bisschen vermisst. Diese haben die Verantwortung in jüngere Hände gelegt. Und siehe da, der Ümgang war genau so interessant und bunt wie in den Jahren zuvor. Der Spielmannszug Neuseddin aus dem Brandenburgischen marschierte vornweg, bevor sich Mitglieder vom SV Warnemünde wie die Sportakrobaten und Ringer, die Lütten aus der Heinrich-Heine-Grundschule, Mitglieder des Museumsvereins, des Shantychors De Klaashahns, der Modellbaugruppe, des Leuchtturmvereins, des Handels- und Gewerbevereins nebst Weihnachtsmann, des Anglervereins, die Rostocker Seehunde, Seenotretter, Segelsportler, Neptun und Gefolge, die Damen der Gruppe SingManTau, die Trachtengruppe mit Warnemünder Brautpaar, die junggebliebenen und für Stimmung sorgenden Warnemünder Jungs, Senioren aus dem Pflegeheim Rolf Grund mit Betreuern, Kleingärtner der Anlage Am Moor, die kleinen Fußballspieler vom SV Warnemünde Fussball, Strandkorbbetreiber, Schuh-Ursel, Kommunalpolitiker und viele andere dem Umgang angeschlossen haben. Was für ein tolles Bild, das einmal mehr eindrucksvoll bewiesen hat: In Warnemünde stehen wir zusammen. Unterstützung gaben Polizei und Feuerwehr. Freuen wir uns auf eine interessante, erlebnisreiche Warnemünder Woche, während der eine Vielzahl von Veranstaltungen an Land und auf dem Wasser geboten wird. In unserer Rubrik „was, wann, wo“ finden Sie, liebe Leser, das Programm. Viel Spaß.
Erste Vernissage für Schüler
4. Juli: Im Kunstatelier am Kirchenplatz fand heute eine Vernissage statt. Schüler der ecolea stellen dort ihre ersten eigenen Arbeiten aus. Einfach mal vorbeischauen und die kleinen Kunstwerke in Augenschein nehmen. Alle Infos unter: Land und Leute
Dem Segelsport gilt neue Ausstellung
2. Juli: Heute und damit traditionell zum Start der Warnemünder Woche wurde im Heimatmuseum eine neue Sonderausstellung eröffnet. Sie steht ganz im Zeichen der Warnemünder Woche, die auf 100 Jahre zurückblickt. Aalglatt-Redakteurin Monika Kadner hat mit einigen, dem Segelsport eng verbundenen Warnemündern gesprochen. Siehe: Land und Leute
Am Strand unterwegs mit Prof. Dr. Joanna Waniek
2. Juli: aalglatt-Redakteurin Monika Kadner war mit Prof. Dr. Joanna Waniek vom IOW an unserem Strand unterwegs. Dabei hat sie Interessantes zum Thema Umwelt, Müll sowie über daraus resultierende Gefahren für den Menschen erfahren. Alle Details unter: Land und Leute
Buslinie 37: kein Halt in der Wachtlerstraße
2. Juli: In Warnemünde geht der Fernwärmeausbau in die nächste Phase: Aufgrund dieser Bauarbeiten fährt die Buslinie 37 von Sonnabend, 4. Juli, bis voraussichtlich Sonntag, 6. September 2026, erneut in einer geänderten Linienführung:
In Richtung Mecklenburger Allee fahren die Busse der Linie 37 ab Haltestelle S Warnemünde Werft über die Straße Zum Zollamt, Alte Bahnhofsstraße, Poststraße, Kirchenplatz, Wachtlerstraße, Dänische Straße, Mühlenstraße, Kurhausstraße, Seestraße, H.-Heine-Straße, Wachtlerstraße, Dänische Straße und Mühlenweg zur Haltestelle Wiesenweg. Danach geht es weiter in regulärer Linienführung bis zur Mecklenburger Allee. Die Haltestelle Wachtlerstraße entfällt ersatzlos.
In Richtung S Warnemünde Werft fährt die Buslinie 37 regulär ohne Umleitungen, alle Haltestellen werden bedient. Die aktuellen Abfahrtszeiten sind unter www.rsag-online.de abrufbar.
Warnemünder Juni-Wetter im Detail
Juli, 1.: Von Schafskälte bis Hitzewelle, der Juni 2026 hielt so allerhand parat. Rudolf Kemnitz, Dipl.-Ing. (FH) für Meteorologie, hat die Warnemünder Wetterereignisse für aalglatt festgehalten. Da gab es so einige Überraschungen. Lesen Sie unter: Land und Leute
Der Orient ist kein AIDA-Reiseziel
30. Juni: Wie AIDA Cruises informiert, bietet das Kreuzfahrtunternehmen auch im Winter 2027/2028 keine Reisen im Orient an. Mit dieser frühzeitigen Entscheidung schafft AIDA Cruises Planungssicherheit für Gäste sowie Vertriebspartner. Alle betroffenen Gäste sowie Reisebüropartner werden entsprechend informiert.
Gäste können aus dem vielfältigen AIDA Angebot neue Reisen auswählen – beispielsweise in die Karibik, auf die Kanarischen Inseln oder nach Nordeuropa. Im vergleichbaren Reisezeitraum stehen zudem attraktive Alternativen zur Verfügung, etwa Reisen ab Hamburg nach Norwegen, in die Benelux-Staaten oder entlang der Atlantikküste bis zu den Kanarischen Inseln. Auch Kurzreisen nach Skandinavien ab Warnemünde bieten sich als Alternative an.
AIDAperla wird in der Wintersaison 2027/2028 ab Kiel zu Reisen in Nordeuropa aufbrechen. Darüber hinaus bietet die „Große Winterpause Kanaren“ eine besonders lange und sonnige Auszeit vom Alltag. Detaillierte Informationen zu den genannten Reisen sind ab Ende Juli verfügbar. Die neuen Reisen können ebenfalls ab diesem Zeitpunkt gebucht werden. Betroffene Gäste, deren Orientreise im Winter 2027⁄28 abgesagt wird, erhalten für eine Neubuchung bis zum 31. Dezember 2026 einen Gutschein in Höhe von zehn Prozent des bisherigen Kabinenpreises von AIDA Cruises.
Rette sich wer‘s kann
29. Juni: Vom 7. Juli bis 25. August findet wieder jeden Dienstag um 10 Uhr an Rettungsturm 3 in Warnemünde die kostenfreie Veranstaltungsreihe “Rette sich wer’s kann” zum Erlernen der Baderegeln für Kinder statt. Die Profis von der DRK Wasserwacht erklären kindgerecht und leicht verständlich worauf es beim sicheren Baden ankommt.
Was für ein Sommer-Sonnen-Wochenende. Wer konnte, hat sich auf den Weg an die Strände gemacht und sich wie hier in Warnemünde am Strand und in der um die 20 Grad warmen Ostsee getummelt. Foto: Lena Feuerstein
Brand auf einer Segelyacht
28. Juni: Im Maschinenraum einer Segelyacht ist heute gegen 13 Uhr auf dem Weg Richtung Rostocker Stadthafen Feuer ausgebrochen. Zu diesem Zeitpunkt befand sich das Boot bereits im Neuen Strom in Warnemünde. Ein ebenfalls im Strom befindlicher Schlepper unterstützte den Schiffsführer bei den ersten Löscharbeiten, die letztlich durch die Rostocker Feuerwehr erfolgreich beendet wurden. Der 47-jährige, allein auf dem Boot befindliche Rostocker Segler, blieb unverletzt. Der Sachschaden des älteren Bootes wird auf wenige Tausend Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen wegen fahrlässiger Brandstiftung aufgenommen.
Tolle Fotos gesucht
28. Juni: Fotografieren Sie gern? Die Motive springen uns ja förmlich vor die Linse. Warum also nicht mal mitmachen bei dem Fotowettbewerb des Fördervereins Leuchtturm Warnemünde, der tolle Warnemünde-Aufnahmen für den neuen Tidingsbringer sucht, oder des Amtes für Umwelt- und Klimaschutz, das bis zum 17. August Fotos für den Umweltkalender 2027 unter dem Motto “Rostock – Stadt der Wissenschaft” entgegen nimmt. Viel Spaß beim Ausschauhalten wünscht das aalglatt-Team.
Offene Tür bei der Marine
27. Juni: Auch in diesem Jahr lädt der Marinestützpunkt auf der Hohen Düne wieder zu Tagen der offenen Tür ein. Während der Hanse Sail freut sich die Marine auf Besucher am 7., 8. und 9. August jeweils von 10 bis 18 Uhr. Das Programm verspricht wieder eine Vielzahl von Vorführungen sowie die Besichtigung von Schiffen und Technik.
Stadt verkauft Wochenendhäuser
26. Juni: Wie wär’s mit einem eigenen Wochenendhaus im Grünen, unweit der Ostsee, mitten in der Natur? Das Rostocker Kataster‑, Vermessungs- und Liegenschaftsamt bewirtschaftet mehr als 200 städtische Erholungsgrundstücke in Stuthof, Markgrafenheide und Hinrichshagen. Und einige von ihnen suchen neue Besitzer. Im Zuge öffentlicher Ausschreibungen können Interessierte ihr Gebot abgeben.
Die Wochenendhäuser entstanden überwiegend in den 1970er-Jahren. Sie prägen bis heute das Bild der Anlagen. Endet ein bestehendes Nutzungsverhältnis, übernimmt die Stadt in der Regel die Häuser und bietet diese anschließend öffentlich zum Kauf an. „Unsere Aufgabe besteht darin, die städtischen Grundstücke rechtssicher zu verwalten und gleichzeitig eine transparente Vergabe für alle Interessierten zu ermöglichen“, erklärt Andreas Adler, Leiter des städtischen Kataster‑, Vermessungs- und Liegenschaftsamtes. „Wer sich also für solch ein Erholungsgrundstück interessiert, hat bei unseren Ausschreibungen die Chance, ein bestehendes Wochenendhaus zu übernehmen und das Grundstück langfristig zu nutzen“, ergänzt er.
Die Ausschreibungen laufen meist über einen Zeitraum von rund zwei Monaten. Während dieser Zeit können Interessierte die Objekte besichtigen, Fragen stellen und ein Angebot abgeben. Anders als bei vielen Kleingartenanlagen gibt es dabei keine Beschränkung auf bestimmte Wohnorte. Bewerben können sich also alle, die Interesse haben. Nach Ablauf der Ausschreibungsfrist werden die eingegangenen Angebote geprüft. Anschließend verhandelt die Stadt mit dem Höchstbietenden über den Abschluss eines Mietvertrages für das Grundstück sowie eines Kaufvertrages für die vorhandenen Baulichkeiten und Nebenanlagen.
Die Grundstücke dienen allerdings ausschließlich der Erholung. Das heißt, ein dauerhaftes Wohnen oder eine Untervermietung sind nicht erlaubt. Wer wissen möchte, welche Grundstücke, Wochenendhäuser oder andere Nutzungsflächen aktuell angeboten werden, findet alle laufenden Ausschreibungen online. Neben Erholungsgrundstücken veröffentlicht die Stadt dort auch Angebote zu Kleingärten, sonstigen privaten Nutzungsflächen und eventuellen städtischen Grundstücksverkäufen. Zu den aktuellen Ausschreibungen: rostock.de/Ausschreibungen

Drei neue Toilettenanlagen wurden an Rostocks Stränden errichtet. Foto: Axel Pohl, Hanse- und Universitätsstadt Rostock
Drei neue WC-Anlagen an Rostocks Stränden
26. Juni: Pünktlich zum Sommeranfang sind drei neue öffentliche Toilettenanlagen an den Rostocker Stränden in Betrieb gegangen. Mit den neuen Standorten werden bestehende Versorgungslücken geschlossen und die Infrastruktur für Rostocker sowie für die Gäste der Stadt verbessert.
Die neuen Anlagen befinden sich in Hohe Düne, nahe der Bushaltestelle am Strandausgang 4, im Dünenweg Markgrafenheide am Strandaufgang 27 beim Übergang vom Zeltplatz zum Strand sowie auf dem Parkplatz Wilhelmshöhe in Diedrichshagen, wobei es sich hierbei um einen Ersatzneubau der bisherigen Toilette handelt. Die Toilettenanlagen sind sogenannte TCs, also Trockentoiletten, die ohne Abwasser funktionieren und eine effektive, hygienische und ressourcensparende Alternative zu klassischen WC-Anlagen bieten. Alle drei Standorte wurden daher ohne klassische Ver- und Entsorgungsanschlüsse entwickelt. Das System trennt feste und flüssige Bestandteile in einem modernen, drei Quadratmetern großen Unterflurtank aus Beton mit DIN-zertifizierter Dichtheit. Die Entsorgung erfolgt bedarfsgerecht entsprechend des jeweiligen Füllstandes. Die tägliche Reinigung übernimmt die Stadtentsorgung Rostock. Die Tanks werden über das begrünte Dach mit Substratschicht entlüftet, wodurch Geruchsbelästigungen deutlich reduziert werden. Die notwendige Beleuchtung sowie die Belüftung werden energieautark über eine Mini-Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher betrieben.
Die Gebäude sind modern, freundlich und hell gestaltet. Trotz ihrer kompakten Bauweise bieten sie ausreichend Bewegungsfreiheit – auch für Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Zur Ausstattung gehören ein Waschbecken, Kleiderhaken, ein Desinfektionsspender sowie ein separates Urinal. Die neuen Anlagen sind rund um die Uhr kostenfrei nutzbar.
Die letzten Arbeiten im Umfeld der Toilettenanlagen – darunter Pflasterarbeiten, die Beschilderung und die Wiederherstellung der Grünflächen – werden in den kommenden Tagen abgeschlossen. Die Nutzung ist jedoch bereits jetzt möglich. In die drei Standorte wurden in Summe rund 225.000 Euro investiert. Dies beinhaltet die Toilettenanlagen selbst, die Planung im Vorfeld, alle notwenigen Erd- und Montagearbeiten sowie im Anschluss die Wiederherstellung der Außenanlagen.
“Mensch. Weihnacht!” – Reservierungen schon jetzt
25. Juni: Auch wenn die Advents- und Weihnachtszeit noch unendlich weit entfernt schein, der Autor Matti Sund bereitet seine Lese-Touren „Mensch. Weihnacht!“ bereits vor. Am 28. November und am 18. Dezember jeweils um 17 Uhr ist er zu Gast im Ringelnatz, wo eine Lesung mit Musik und ein 3‑Gang-Menü geplant sind, Anmeldungen unter 0381⁄207 46 407 oder über info@ringelnatz-warnemuende.de. Auf MS Käpp’n Brass (Anmeldung 0381 – 54 172 oder über info@fahrgastschifffahrt.de ) ist er am 5. Dezember um 17 Uhr und im Gerhard Lau Saal am Moor am 15. Dezember um 17 Uhr zu Gast.
Karten gewinnen für AIDA-Charity-Konzert
25. Juni: Zum Abschluss der 30-Jahre-Feierlichkeiten lädt AIDA Cruises am 28. Oktober in die Hamburger Elbphilharmonie zu einem Charity Konzert „AIDA & Friends“ mit Mark Forster, LEA und Revolverheld ein. Die Tickets für das Konzert „AIDA & Friends“ sind ab sofort erhältlich unter https://www.elbphilharmonie.de/de/programm/aida-friends/29034. AIDA Cruises verlost 4 x 2 Tickets für das Charity-Konzert. Einfach bis zum 17. September 2026 die Gewinnspielfrage beantworten und mit etwas Glück Tickets für „AIDA & Friends“ gewinnen: https://aida.de/willkommen/30-jahre/konzert-elbphilharmonie.
Noch sitzen die Touristen am Frühstückstisch. Die Zeit nutzt Strandkorbvermieter Philip Saat, um mit dem Käscher die Zigarettenkippen aus dem Ostseesand zu pulen. Schließlich sollen sich seine Gäste rundum wohlfühlen an diesen Sommer-Sonnen-Tagen. Foto: mkad
Kleingartenanlage Am Moor: Was Gemeinschaft bewegen kann
24. Juni: Lange haben sich Kleingärtner der Anlage Am Moor auf diesen Tag vorbereitet. Heute nun haben sie Mitglieder der Bundesjury des Wettbewerbs “Gärten im Städtebau” empfangen und zu einem Rundgang durch ihr wunderbares Paradies eingeladen. Ob die Warnemünder zu den Siegern des bundesweiten Wettbewerbs gehören, erfahren sie im November. Alle Details unter: Land und Leute
Installation neuer Parkautomaten
24. Juni: In der Mühlenstraße habe ich gestern vergeblich nach dem obligatorischen, Münzen fressenden Parkautomaten gesucht. Ist das Parken dort künftig frei? Nein. Wie wir aus der Pressestelle der Stadtverwaltung erfahren, werden derzeit im gesamten Stadtgebiet insgesamt 117 neue Parkscheinautomaten installiert. Wie das Tiefbauamt informiert, wird dank der Erneuerung der Geräte die technische Infrastruktur an die aktuellen Anforderungen einer modernen und nutzerfreundlichen Parkraumbewirtschaftung angepasst. Die neuen Parkscheinautomaten bieten zeitgemäße Bezahlmöglichkeiten und tragen zu einer höheren Betriebssicherheit sowie einem verbesserten Service für alle Rostocker sowie für die Gäste der Stadt bei. Die Neuaufstellung und Inbetriebnahme erfolgen schrittweise. Während der Umrüstungsarbeiten kann es kurzzeitig zu Einschränkungen kommen. Sollte es an einem Standort nicht möglich sein, ein Ticket zu buchen, ist eine Parkscheibe gut sichtbar in das Fahrzeug einzulegen. Der Kommunale Ordnungsdienst ist über den Prozess informiert. Die Stadtverwaltung bittet um Verständnis.
Mit dabei im Stephan-Jantzen-Park auch Mitglieder der Warnemünder Trachtengruppe, die mehrere Tänze aufführten. Foto: susa
Stimmungsvolles Event an der Fritz-Reuter-Eiche
22. Juni: An der Reuter-Eiche im Stephan-Jantzen-Park haben gestern Warnemünder Vereine und Gruppen zu einer kleine Veranstaltung zu Ehren von unserem Heimatdichter Fritz Reuter und der vorpommerschen Dichterin Martha Müller-Grählert eingeladen. Bei wunderbaren Sommerwetter wurde an diesem längsten Tag des Jahres gesungen, getanzt, rezitiert, musiziert. Alle Details unter: Land und Leute
Tödlicher Badeunfall
22. Juni: Eine 79-Jährige ist am frühen Sonnabendabend in der Ostsee vor Markgrafenheide verstorben. Nach derzeitigen Erkenntnissen, so die Polizei, wurden Zeugen gegen 18 Uhr auf die Touristin aufmerksam, die regungslos im Wasser trieb. Trotz ihrer umgehenden Bergung und sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen verstarb die Frau aus Thüringen später im Krankenhaus.
Die Rostocker Kriminalpolizei ermittelt nun zu den genauen Umständen des Todes. Nach derzeitigem Kenntnisstand liegen keine Hinweise auf ein Fremdverschulden vor.
Spannende Abende zum Thema Ostsee
21. Juni: Wer sich für die Ostsee vor unserer Haustür interessiert, der dürfte sich freuen, dass das Leibniz- Institut für Ostseeforschung Warnemünde unter dem Motto “Warnemünder Abende” auch in diesem Sommer wieder zu populärwissenschaftlichen Vorträge zum Thema Ostsee einlädt. Sie finden jeweils donnerstags um 18.30 Uhr im Vortragssaal des IOW statt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Der Zugang zum Institut erfolgt von der Kurparkseite aus. Bitte benutzen Sie die Abzweigung von der Seestraße neben dem Kurhaus. Das komplette Programm finden Sie unter: Land und Leute
Milliarden-Investition schafft Arbeitsplätze
17. Juni: Haben Sie, liebe Leser, heute die Nachrichten verfolgt? Überall wird davon berichtet, dass auf der Warnemünder Neptun Werft künftig gigantische Offshore-Plattformen gebaut werden sollen, mittels derer der Strom in die Netze an Land eingespeist werden kann. Diese Milliarden-Investition schafft gute Arbeitsplätze. Alle Details unter: Land und Leute
20. September: Wahlhelfer gesucht
14. Juni: Für die Durchführung der 9. Landtagswahl am 20. September werden dringend Wahlhelfer gesucht. Insgesamt werden rund 1.500 Ehrenamtliche benötigt. Bislang haben sich etwa 500 Personen gemeldet. Insgesamt müssen 134 Urnenwahllokale mit jeweils acht Wahlhelfern sowie 52 Briefwahllokale mit jeweils sieben Wahlhelfern besetzt werden.
Wer sich für das Ehrenamt entscheidet, kann sich über mehrere Wege anmelden. Eine entsprechende Bereitschaftserklärung steht online unter www.rostock.de/wahlen zur Verfügung und kann anschließend ausgefüllt per E‑Mail an wahlhelfer@rostock.de geschickt werden. Analog liegt die Erklärung in der Rathaushalle aus und kann dort auch direkt abgegeben werden. Das Rathausfoyer ist montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr geöffnet.
Die Wahlhelfer betreuen die Wahllokale, überprüfen die Wahlberechtigung, geben die Stimmzettel aus und kümmern sich um die Auszählung der Stimmen nach Schließung der Wahllokale. Für den Einsatz wird eine Aufwandsentschädigung gezahlt. Wahlhelfer kann grundsätzlich jede wahlberechtigte Person werden, die am Wahltag das 16. Lebensjahr vollendet hat, seit mindestens 37 Tagen in Rostock gemeldet ist und nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen ist. Alle Informationen zur Wahl und zum Wahl-Ehrenamt: www.rostock/wahlen
Aus Bistro wird Restaurant
13. Juni: Der Ortsbeirat für Warnemünde und Diedrichshagen wurde über ein Bauvorhaben „Umbau und Erweiterung des Wohn- und Geschäftshauses“ in der Mühlenstraße 27 informiert. Dort ist vorgesehen, die Umnutzung der Gewerbeeinheit im Erdgeschoss, wo sich ein Bistro mit 40 Sitzplätzen befindet, umzunutzen und ein Restaurant mit 58 Sitzplätzen auf einer Nutzfläche von 174 Quadratmetern zu errichten. Das Vorhaben ist planungsrechtlich zulässig, heißt es aus der Stadtverwaltung.
Ehrung für Noris GmbH
13. Juni: In Warnemünde haben zahlreiche Unternehmen ihren Sitz. Unter ihnen die Noris Automation GmbH, die Antriebssteuerungs- und Automatisierungssysteme für Schiffe aller Art einschließlich Megayachten fertigt. Geschäftsführer Felix Weiss wurde währen der 28. Unternehmerehrung der Hanse- und Universitätsstadt Rostock 2025 geehrt. Weitere Infos unter: Land und Leute
Maritimer Gewerbepark am Schiffbaustandort
11. Juni: Heute wurde der erste offizielle Rammschlag für die Umgestaltung des ehemaligen Werftbeckens am Warnemünder Passagierkai gesetzt. Das Areal wird zum maritimen Gewerbepark für nachhaltige Energietechnologien umgestaltet. Der traditionsreiche Schiffbaustandort wird revitalisiert und zu einem modernen Offshore- und Gewerbequartier entwickelt. Mit einem Investitionsvolumen von mehr als 100 Millionen Euro handelt es sich um die zweitgrößte Infrastrukturmaßnahme in der jüngeren Geschichte des Rostocker Hafens nach der Ansiedlung von Liebherr im Überseehafen.
Mit dem Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz steht bereits einer der ersten Ankernutzer des neuen Gewerbeparks fest. Auf 25.000 Quadratmetern Grundstücksfläche wird das „Rostock Offshore Quartier“ als multifunktionales Gebäudeensemble mit modernen Büros, Werkstätten und Materiallager direkt an der Kaikante entstehen. Dort sollen bis zu 180 Menschen in unterschiedlichen Funktionsbereichen des 50Hertz-Offshore-Betriebes arbeiten. Neben der Zentrale in Berlin und dem Regionalzentrum Mitte in Neuenhagen in Brandenburg wird dies der drittgrößte 50Hertz-Standort sein. Weitere Details unter: Land und Leute
18-Loch Minigolfanlage geplant
10. Juni: Der Neubau einer 18-Loch Minigolfanlage wird in Diedrichshagen Am Golfplatz 1 geplant. Der Ortsbeirat für Warnemünde und Diedrichshagen wurde darüber informiert, dass der unteren Bauaufsichtsbehörde ein entsprechender Antrag der Golfanlage Warnemünde GmbH & Co. KG zur Entscheidung vorliegt. Das Vorhaben, so heißt es, ist planungsrechtlich zulässig. Das Verfahren wird nach § 63 LBauO M‑V geführt. Die Minigolfanlage soll auf einer Fläche von etwa 1250 Quadratmetern entstehen.
“Warnemünder Witwen”
10. Juni: Es ist Urlaubszeit. Und so manch einer macht nun wahr, was er sich schon lange vorgenommen hat: Lesen. Eine Autobiografie, einen historischen Roman, Gedichte oder einen Krimi. Richtig in sind derzeit Geschichten, die einen regionalen Bezug haben. Beispielsweise zu Warnemünde. Aber welches der Bücher ist lesenswert? Gar nicht so einfach, sich da durch- und das richtige Buch zu finden. Holger Kankel, langjähriger Redakteur der Schweriner Volkszeitung und selbst Autor, hat sich für aalglatt mal umgeschaut und in einem Warnemünde-Krimi geschmökert. Was es mit den “Warnemünder Witwen” auf sich hat, lesen Sie unter: Land und Leute
Straßen-Baustellen auch 2027 geplant
10. Juni: Wer sich in Warnemünde nicht auskennt, hat momentan schlechte Karten. Baustellen und damit verbundene Umleitungen wohin man schaut. Auch im nächsten Jahr geht die Bauerei weiter. Wie Ortsamtsleiterin Franka Teubel auf der gestrigen Ortsbeiratssitzung informierte, gab es zwischen dem Tiefbauamt, Nordwasser und den Stadtwerken eine erste Abstimmung zum Bauprogramm in 2027 in Warnemünde. Allerdings könnte es auch noch Änderungen geben:
Ab Januar 2027 ist Nordwasser in der Richard-Wagner-Straße im Einsatz, was zu halbseitiger Sperrung führen könnte. Ebenfalls ab Januar 2027 nimmt Nordwasser die Alte Bahnhofstraße ins Visier. Abschnittsweise sind Vollsperrungen geplant. Auch im Sommer soll gebuddelt werden. Geprüft wird sogar die provisorische Nutzung des – ohnehin maroden und dringend sanierungsbedürftigen – Gehwegs für den öffentlichen Personennahverkehr. Vorläufige Entwarnung für die Fritz-Reuter-Straße, die nicht wie geplant in 2027, sondern voraussichtlich ab 2028 angefasst wird. Die Bauzeit wird hier mit zwei Jahren inklusive abschnittweiser Vollsperrung angegeben. Der Bau startet am Kirchenplatz. Die Ersatzbushaltestelle Heinrich-Heine-Straße wird mit Bauende Rostocker Straße nicht zurück gebaut und für die Fritz-Reuter-Straße belassen
Im Spätherbst oder Januar 2027 kommen die Versorger und das Tiefbauamt in eine Ortsbeiratssitzung und stellen konkrete Maßnahmen vor.
Zweitwohnsitz bringt Steuern – aber wieviel?
10. Juni: Warnemünde und Diedrichshagen sind beliebt. Nicht nur bei Touristen, sondern auch bei Unternehmen sowie Menschen, die hier aus welchen Gründen auch immer eine Zweitwohnung besitzen. Wie hoch, so die Frage eines Bürgers auf der Mai-Sitzung des Ortsbeirates, ist das Steuereinkommen in den vergangenen zehn Jahren durch Zweitwohnsitz im Ortsamtsbereich? Diese Frage, so Ortsamtsleiterin Franka Teubel auf der gestrigen Sitzung des Ortsbeirates, kann nicht explizit für den Ortsamtsbereich beantwortet werden. Denn es liegen nur Angaben für die gesamte Stadt vor.
Neues am Warnemünder Strand
10. Juni: In Warnemünde wurde der Hundestrand in diesem Jahr um einen Abschnitt (von Strandaufgang 28 bis 34) vergrößert. Eine zeitliche Beschränkung für das Führen von Hunden an Strand in der Zeit von 21 bis 9 Uhr gilt fortan nur noch im Bereich von Strandaufgang 7 bis 9 in Warnemünde. Der große Textil-Badebereich bis Strandaufgang 40 wurde in einen Mischbereich umgewidmet und schließt direkt am FKK-Abschnitt an Strandzugang 24 an, um das Badeerlebnis auch hier flexibler zu ermöglichen. Darüber hinaus wurde das Verbot zum Abfeuern pyrotechnischer Gegenstände in die Strandsatzung aufgenommen. Feuerwerke sind ganzjährig nur noch per schriftlicher Erlaubnis (auch zu Silvester oder Neujahr) zulässig. Bei gehisster roter Flagge ist zudem das Badeverbot konkretisiert worden. Künftig stellt diese Zuwiderhandlung eine Ordnungswidrigkeit dar.
5000 Taschenascher für die Badegäste
9. Juni: Täglich werden über 15 Kilometer Strand im Auftrag der Tourismuszentrale Rostock und Warnemünde per Hand und maschinell von Müll befreit. Am häufigsten werden dabei Zigarettenreste gefunden. Im Rahmen des Projektes „Kein Plastik bei die Fische“ werden daher auch in diesem Jahr wieder 5000 Taschenaschenbecher über die Strandbewirtschafter sowie über die Rostock-Informationen kostenlos an Badegäste verteilt
Dem 1. Rammschlag folgen in der Saison noch viele
8. Juni: Weithin sichtbar und weithin hörbar: Das frühere Werftbecken in Warnemünde mit den Liegeplätzen 9 bis 11 wird im Auftrag der Stadt Rostock fit für die Zukunft gemacht. Dabei werden nicht nur Altlasten entsorgt und Kaianlagen erneuert, sondern auch die Wassertiefe vergrößert, damit das Areal künftig als maritimer Gewerbepark für nachhaltige Energietechnologien genutzt werden kann. Der symbolische 1. Rammschlag wird am Donnerstag, 11. Juni, um 14.30 Uhr durchgeführt.
Anwohner wurden schon mal um Verständnis angesichts des bis November (!) dauernden Lärms vor allem bezüglich der Rammarbeiten gebeten. Das hält sich allerdings in Grenzen. Auf die Frage, warum die lärmintensiven Bauarbeiten mitten in der Saison, dann, wenn Anwohner endlich mal ihre Terrassen nutzen können, durchgeführt werden, erhielt eine Anwohnerin folgende Antwort: Die Durchführung von Rammarbeiten ist nicht beliebig verschiebbar. Das Zeitfenster wird durch mehrere Faktoren bestimmt, u. a. durch den Bauablauf (hier gibt es eine komplexe Verzahnung mit anderen Bautätigkeiten.), die Witterung sowie technische und genehmigungsrechtliche Vorgaben. Eine Verlagerung der Rammarbeiten in den Zeitraum November bis März ist leider nicht möglich. Die Hansestadt Rostock als Vorhabenträger und das beauftragte Bauunternehmen achten darauf, die Arbeiten so zu organisieren und zeitlich zu bündeln, dass die Belastung für Sie möglichst gering bleibt. Als Dankeschön hat die Stadt im Auftrag der Bürgerschaft gerade die Grundsteuer erhöht.
Möwen-Police und kostenfreie Sonnencreme-Spender
8. Juni: Kennen Sie, liebe Leser den WAL? Nein, nicht den gestrandeten, sondern die gleichnamige Bar am Warnemünder Strand. Dort finden interessante Veranstaltungen statt, dort kann man relaxen, sich einen Drink gönnen, Spaß haben. Dort gibt es die Möwen-Police und dort greift nun auch ein Pilotprojekt mit der Uni Rostock zum Thema kostenfreie Sonnencreme-Spender. Weitere Infos unter: Land und Leute
Fährbecken ist sanierungsbedürftig
26. Mai: Sanierungsbedarf besteht am Fährbecken Hohe Düne. Darüber wurde auf der jüngsten Sitzung des Ortsbeirates für Warnemünde und Diedrichshagen informiert. aalglatt wollte weitere Informationen und fragte in der Pressestelle des Rathauses nach. Wir erfuhren: Im Zuge der turnusmäßigen Bauwerksprüfungen wurde festgestellt, dass das Fährbecken in Hohe Düne sich in einem sanierungsbedürftigen Zustand befindet und zwingender Handlungsbedarf zur Sicherung und Verlängerung der Standsicherheit und damit auch die Nutzbarkeit des Fährbeckens besteht. Durch die Hanse- und Universitätsstadt Rostock wurde eine
Machbarkeitsstudie beauftragt. Für die weitere Planung wird nunmehr ein Sanierungskonzept „Steinschüttung vor Alter Wand“ verfolgt. Vorbehaltlich der noch anstehenden Genehmigung ist geplant, die Arbeiten etwa im Zeitraum von Januar bis Mai 2027 durchzuführen. Zum jetzigen Planungsstand ist es leider noch nicht möglich, konkrete Einschränkungen zum Fährverkehr zu benennen.
250 Ehrenamtler sorgen für Sicherheit am Strand
22. Mai: In die Saison 2026 ist die DRK Wasserwacht Rostock gestartet. Sie hat erneut ihren Wachdienst an den Stränden von Warnemünde und Markgrafenheide aufgenommen. Bis Mitte September sichern rund 250 ehrenamtliche Einsatzkräfte die Küstenabschnitte ab und sorgen täglich zwischen 9 und 18 Uhr für die Sicherheit tausender Badegäste an der Ostsee. Alle Details unter: Land und Leute
Illegales Parken auf Grünflächen wird richtig teuer
18. Mai: Gerade an Hochsommertagen oder dann, wenn in Warnemünde oder auch in Rostock besondere Veranstaltungen stattfinden, sind Parkplätze knapp. Manch ein Besucher stellt sein Fahrzeug dann einfach ab, wo immer er meint ein Plätzchen gefunden zu Haben. Das Amt für Stadtgrün, Naturschutz und Friedhofswesen passt nun die Verwarngelder für Ordnungswidrigkeiten im Zusammenhang mit dem illegalen Parken auf öffentlichen Grünflächen im gesamten Stadtgebiet an. Ab 1. Juni 2026 werden dafür 55 statt bisher 20 Euro anfallen. Durch die Erhöhung sollen städtische Grünanlagen besser geschützt und die Einhaltung der Grünflächensatzung konsequenter durchgesetzt werden.
Im Durchschnitt der beiden vergangenen Jahre mussten jeweils etwa 3 000 mal Verwarn- und Bußgelder verhängt werden. Solche Verwarngelder zu umgehen ist ganz einfach, indem zum Halten und Parken nur öffentlich ausgewiesene Parkflächen genutzt werden. Linktipps: www.rostock.de/parken
Bauliche Nutzung des Parkplatzes Strand Mitte?
16. Mai: Auf der Sitzung des Ortsbeirates für Warnemünde und Diedrichshagen informierte Ortsamtsleiterin Franka Teubel darüber, dass die WIRO derzeit ein Konzept erarbeitet zur möglichen Platzierung und zum Betrieb einer Parkpalette beziehungsweise eines Parkhauses am “Parkplatz Strand Mitte. Aufgrund der besonderen Lage des Standortes wurde ergänzend auch der Gedanke einer städtebaulichen Weiterentwicklung mit Wohnnutzung eingebracht und durch die WIRO aufgenommen. Die weiteren Abstimmungen hierzu bleiben abzuwarten.
Aalglatt-Redakteurin Sabine Schubert fragte nach in der Pressestelle der Wiro und erhielt von Carsten Klehn folgende Antwort: Die Aussage bezieht sich auf einen Termin des Stadtplanungsamtes Ende März, an dem die WIRO teilgenommen hat. Thema war die Errichtung des geplanten Parkhauses auf einer Teilfläche „Parkplatz Strand Mitte“ in Warnemünde. Die WIRO hat erneut darauf hingewiesen, dass der Betrieb eines Parkhauses parallel zu ebenerdigen, von Dritten betriebenen Stellplätzen ganzjährig wirtschaftlich nicht darstellbar wäre. Denn der bestehende Parkplatz ist außerhalb der Saison nie voll ausgelastet. Torsten Fischer, Chef des Stadtplanungsamts, hat in der Runde außerdem den Gedanken geäußert, dass die Fläche mehr könne als nur Parken. Deshalb soll einmal eine grobe Idee für eine bauliche Nutzung skizziert werden. Diesbezüglich liegt noch nichts vor.
Halbseitige Sperrung in der Wachtlerstraße
13. Mai: Bis Ende Oktober ist die Wachtlerstraße in Höhe der Hausnummer 11 halbseitig gesperrt. Hintergrund ist der Neubau des Wiro-Hauses. Die ausführende Firma ist die Warnemünder Bau GmbH. Darüber wurde auf der gestrigen Ortsbeiratssitzung informiert.
Michael Brügmann (l) und Jan Krugmann vor ihrem Restaurant Carls in der Mühlenstraße, das gerade zehnjähriges Jubiläum feierte. Sie setzen sich dafür ein, dass Natur und Stadtleben hier im Einklang miteinander bestehen bleiben. Foto: mkad
Die Wilden Witwer: Im kleinen Strandcafé
5. Mai: Mit ihrem Sommerprogramm gehen die Wilden Witwer ordentlich baden und lassen sich küssen von den Wellen. Mit den beliebtesten Schlagern der jeweiligen Sommersaison der 20er und 30er Jahre machen die beiden Herren einen Ausflug an den Strand. Dabei erleben sie zu Lande und zu Wasser feuchtfröhliche Abenteuer und treffen dabei allerlei freizügig gekleidete junge Damen – musikalisch und ganz seriös, versteht sich. Da drückt der Sand im Schuh, aber hoffentlich nicht im Zwickel. Wer mit den Wilden Witwern ins Strandcafé gehen möchte, sollte einen Besuch in der Kleinen Komödie am 14., 15. oder 16. Juli jeweils um 20 Uhr einplanen. Karten für das Gastspiel gibt es an den Vorverkaufskassen des Volkstheaters unter 0381 381‑4702 bzw. in der Kleinen Komödie, Telefon 0381 381‑4707
Linie 37 hält in der Alten Bahnhofstraße
4. Mai: Aufgrund der Fernwärme-Bauarbeiten im Kreuzungsbereich Wachtlerstraße/ Kurhausstraße fährt die Buslinie 37 von Sonnabend, 9. Mai, bis voraussichtlich Freitag, 3. Juli, erneut in einer geänderten Linienführung:
In Richtung Mecklenburger Allee fahren die Busse der Linie 37 ab Haltestelle S Warnemünde Werft umgeleitet über die Straße Zum Zollamt und Alte Bahnhofsstraße: Hier hält der Bus an der neu eingerichteten Haltestelle „Alte Bahnhofstraße“.
Danach führt die Umleitung über Poststraße, Kirchenplatz, Fritz-Reuter-Straße, Rostocker Straße, R.-Wagner-Straße zur Haltestelle Wiesenweg und weiter in regulärer Linienführung bis zur Mecklenburger Allee. Die Haltestellen Wachtlerstraße, Kurhausstraße und Seestraße entfallen in dieser Richtung ersatzlos. Zusätzlich werden die Haltestellen Fritz-Reuter-Straße und R.-Wagner-Straße bedient.
In Richtung S Warnemünde Werft fährt die Buslinie 37 regulär ohne Umleitungen, alle Haltestellen werden bedient. Die aktuellen Abfahrtszeiten sind unter www.rsag-online.de abrufbar.
Ostdeutsche Schifffahrtsgeschichte Band 25
29. April: Eine besondere maritime Schriftenreihe findet ihren Abschluss. Seit 2001 wurde mit den jährlich vom DSR-Seeleuteverein herausgegebenen „Bordgeschichten“ der Arbeitsalltag auf See, die Freizeitbeschäftigung auf den Schiffen sowie die Landgänge in fernen Häfen veranschaulicht. Und das nicht aus dritter Hand, sondern durch die Fahrensleute selbst, die aus ihren Tagebüchern ihre Erlebnisse und Erfahrungen als Zeitzeugen weitergaben. Ein besonderes Kapitel vor allem ostdeutscher Schifffahrtsgeschichte wurde so geschaffen.
Im nun vorliegenden 25. Buch steht insbesondere die Freizeit der Seeleute im Mittelpunkt. Auf 160 Seiten kommen noch einmal 32 Autoren zu Wort. Vom Bordkino bis zum Oktoberfest in Santos, von einer Äquatortaufe bis zum Landgang in Indien sowie Abenteuern am Schienenstrang ist der Themenkreis breit gefächert. Und auch von einem prominenten Mitreisenden auf MS ESPENHAIN ist die Rede – dem damaligen Volkskammer-Präsidenten Prof. Dr. Johannes Dieckmann (1893−1969), der mit der Maschinen-Crew des Schiffes gerne die Skatkarten drosch, wie der einstige Chief der DSR und Warnemünder Leuchtturmmann Atze Marnau berichtet. Als Nachtrag folgt nun nur noch einBordgeschichten-Sammelband, gewissermaßen die Statistik aller Ausgaben. Im Internet: www.seeleute.de rfra
Aus dem Sondervermögen fließt Geld ins Heimatmuseum
23. April: Mit dem vom Bund initiierten Sondervermögen „Infrastruktur und Klimaneutralität“ und der darauf aufbauenden Verwaltungsvereinbarung zum MV-Plan 2035 erhält Rostock in den kommenden Jahren zusätzliche Investitionsmittel in Höhe von rund 83 Millionen Euro. Davon sollen mehr als 54 Millionen Euro in den Schulbereich, über 15 Millionen Euro in die Verkehrsinfrastruktur sowie rund 12 Millionen Euro in Sport und Kultur fließen. Einen entsprechenden Vorschlag hat die Stadtverwaltung nun der Bürgerschaft zur Beschlussfassung voraussichtlich im Mai vorgelegt.
Viel Geld ist das angesichts all der Probleme in der Hansestadt nicht. Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass nach Warnemünde für nur ein Projekt eine Summe aus diesem Budget fließt. Freuen dürfen wir uns, dass die Stadtverwaltung 80 000 Euro für die weitere Gestaltung des weithin beliebten Heimatmuseums vorsieht, davon 72 000 Euro aus dem Sondervermögen. Nicht froh sind wir darüber, dass die Summe aus dem Sondervermögen so bescheiden ist und es nicht möglich sein wird, marode Gehwege wie in der Alten Bahnhofstraße, wo demnächst Fernwärmeleitungen verlegt werden sollen, endlich in Ordnung zu bringen.

So schmuck soll sich das Seglerheim optisch nach Fertigstellung präsentieren. Nur wird die Fassade nicht im maritimen Blau erstrahlen, sondern sich entsprechend dem Willen der Stadtverwaltung im schnöden Grau zeigen. Foto: mkad
Kein Geld für Gehweg-Reparaturen
21. April Im Zuge des derzeitigen Fernwärmeausbaus werden Straßen auch auf Grund von Umleitungen mit Schwerlastverkehr in Mitleidenschaft gezogen. Welche Oberdecken und Gehwege werden wiederhergestellt? Diese Frage des Ortsbeirates beantwortet das Tiefbauamt: im Zuge des Fernwärmeausbaus werden die öffentlichen Verkehrsanlagen gemäß den gesetzlichen Vorschriften (ZTV-Aufgrabungen) wiederhergestellt. Das heißt, der Sondernutzer muss die Flächen (Rohrgrabenbreite) wie vorgefunden verkehrssicher wiederherstellen. Dies erfolgt hier im Auftrag der Stadtwerke Rostock AG. Erst nach der Wiederherstellung der Flächen erfolgt durch das Tiefbauamt die Abnahme. Das Tiefbauamt hat einen Rahmenvertrag für Gehweginstandsetzungen im Rahmen von Sondernutzungen abgeschlossen. Die zur Verfügung stehenden investiven Haushaltsmittel sind nicht ausreichend, um alle Gehwege im Rahmen von Sondernutzungen komplett herzustellen.
Für dieses Jahr stehen für notwendige Gehwegreparaturen im Rahmen von Sondernutzungen keine finanziellen Haushaltsmittel zur Verfügung. Im Zuge der Verlegung der Fernwärmeleitungen wurden keine Schwerlastverkehre (über 40 t) in Warnemünde umgeleitet. Für die Nutzung öffentlicher Verkehrsanlagen für Schwerlastverkehre bedarf es einer Sondergenehmigung. Alle öffentlichen Straßen sind für Fahrzeuge bis 40 t zugelassen.
Der Forderung zur Herstellung einer durchgehenden Straßendecke im Zuge von Fernwärmeleitungen kann das Tiefbauamt nicht nachkommen. Hierfür stehen im laufenden investiven Haushalt keine Mittel zur Verfügung. Das Tiefbauamt plant im Zuge der Verlegung der Fernwärmeleitung die Erneuerung der Fahrbahndecke im Knotenbereich Wachtlerstraße/ Kurhausstraße. Hierfür wird zurzeit die Bereitstellung der finanziellen Mittel geprüft.

Frühstück am Meer für Groß und Klein
14. April: Der 29. August ist zwar noch ein ganzes Stück hin, vormerken sollten sie ihn sich, liebe Leser, aber unbedingt. Denn an diesem Sommertag gibt es in unserem Kurhausgarten ein Picknick unter dem Motto “Frühstück am Meer”. Alle Details lesen Sie unter: Land und Leute
Setzt die Dynastie fort: Jan Böhnke
13. April: In Warnemünde waren Fotografen immer etwas Besonderes. Weithin bekannt und sorgsam in Archiven gelagert sind Aufnahmen von Erhard Schäfer, Karl Eschenburg und Wolfhard Eschenburg. In die Fußstapfen dieser Männer getreten ist Jan Böhnke, den aalglatt-Redakteurin Monika Kadner unter Land und Leute vorstellt.
WSC steckt 2026er Aufgaben ab
6. April: Im hundertsten Jahres ihres Bestehens haben die Mitglieder des Warnemünder Segelclubs (WSC) das neue Segeljahr ins Visier genommen. An erster Stelle stehen derzeit das Abstecken der Aufgaben zur 88. Warnemünder Woche im Juli für all die ehrenamtlichen Helfer des WSC, die zum Gelingen dieses größten Segelevents vor unserer Haustür beitragen. Aber es laufen auch die Vorbereitungen für die traditionelle Mittwochsregatta, bei der in der vergangenen Saison 33 Boote mit ihren Freizeitkapitänen und Mannschaften teilgenommen haben. .
Da es immer wieder Anfragen für Liegeplätze an den Steganlagen des Alten Stromes gibt, haben die Mitglieder des Clubs beschlossen, dass die Vergabe an freiwilliges Arbeiten für den Verein gebunden wird. 20 Stunden sind dafür die Voraussetzung. Im Übrigen hat die Wiro Liegeplätze temporär zur Verfügung gestellt für die Warnemünder Boote, die durch die anstehenden Baumaßnahmen ihre Liegeplätze räumen mussten. Auf ihrer Jahreshauptversammlung haben dabei die Segler beschlossen, dass mit Torsten Schranck der alte auch ihr neuer Vorsitzender wird.
Doch was wäre die Segelsaison der Wassersportler vom Alten Strom im Jahr 2026 ohne ihr eigenes große Vorhaben, der Bau des Vereinsheimes. Täglich gibt es hier nun nach der Zwangspause durch Fröste zu Jahresbeginn Fortschritte. Die Sauberkeitsschicht für die Bodenplatte ist gegossen, Eisenflechter haben bereits mit der Arbeit begonnen, Verschalungen wachsen aus dem Boden.
Die Segler sind guter Dinge, dass zum Ende des Sommers die Gebäudehülle für das Vereinsheim steht, das vor allem für die Kinder- und Jugendarbeit ein Anlaufpunkt werden wird. T.G.
Findling soll erinnern
2. April: Dieser tonnenschwere Stein soll’s werden: Im Kurpark soll er einen Platz finden und Erinnerungskultur ermöglichen für alle, die auf See beigesetzt sind. Eine Initiative des Ortsbeirates Warnemünde/ Diedrichshagen, damit die Westmole künftig nicht mehr mit Blumen und Erinnerungsstücken belastet wird und vielmehr weiterhin ein Seezeichen bleibt. Wann der Findling gesetzt wird, ist noch offen. Foto: Axel Tolksdorff
- WG Warnow plant Wohnungen im Laak-Quartier
30. März: In einem Handlungs- und Maßnahmenkonzept 2026 für Warnemünde, das der Bürgerschaft im April vorgestellt werden soll, ist auch von einem Schulcampus und der Schaffung von Wohnungen in einem sogenannten Laak-Quartier die Rede.
Ziele sind die Ansiedlung der Beruflichen Schule Ecolea und die Schaffung von Wohnungen durch die WG Warnow am Ortseingang An der Stadtautobahn / Friedrich-Barnewitz-Straße. Zur Qualitätssicherung wird die WG Warnow gemeinsam mit der Ecolea einen städtebaulichen und hochbaulichen Wettbewerb durchführen.
Die Wettbewerbsergebnisse werden die Grundlage für die zur Schaffung von Baurecht v.a. für die Wohnungen erforderliche 1. Änderung des Bebauungsplans Nr. 01.SO.161 „Erweiterung Technologiezentrum“ sein.
Zuvor gilt es u. a. Themen wie die Waldumwandlung, verkehrlicher Belange und zusätzlicher Flächen für die Erschließung, Fragen zu Bodenverhältnissen, Altlasten, Hochwasserschutz, Schallschutz und Artenschutz zu klären.
Über die Ergebnisse des Wettbewerbs soll eine Jury bereits im zweiten Quartal 2026 entscheiden. Ein entsprechender Bebauungsplanentwurf soll auf der Grundlage der Wettbewerbsergebnisse ab dem dritten Quartal 2026 erarbeitet werden
Ab morgen dürfen Geschäfte sonntags öffnen – vorerst
14. März: Ab morgen dürfen ausgewählte Geschäfte in Warnemünde wieder sonntags öffnen. In welchem Zeitraum und wer überhaupt, das ist derzeitig völlig offen. Denn das Oberverwaltungsgericht Mecklenburg-Vorpommern hat mit Urteil vom 12. März 2026 die derzeitige Öffnungszeitenverordnung des Landes für unwirksam erklärt. Das Urteil ist allerdings noch nicht rechtskräftig. Alle Details unter. Land und Leute
Musical-Dinner im Kurhaus
12. März: Auf ein Musical- Dinner dürfen sich Freunde dieses Genre am 25. September freuen. Denn dann können sie um 19.30 Uhr im Kurhaus Warnemünde ein Show-Programm der Extraklasse und Highlights aus den erfolgreichsten klassischen und aktuellen Musicals wie „König der Löwen“, „Mama Mia“, „Das Phantom der Oper“ oder „Tanz der Vampire“ erleben. Zudem können die Gäste die kulinarische Vielfalt aus aller Welt an einem Gala-Büfett erleben
Der unvergessliche Musical-Abend verspricht ein Ambiente, das das Flair der großen Bühnen mit Live-Gesang und originalgetreuen Kostümen an die Ostsee brngt. Der Ticketpreis von 115 Euro schließt einen Welcome-Drink, die Show und das Dinner-Büfett ein.
So in etwa soll sich künftig die “Pier7” am Warnemünder Passagierkai präsentieren. Foto: susa
Bauantrag für “Pier7”
2. Februar: Karls Tourismus GmbH plant, das mächtig in die Jahre gekommene Gebäude „Pier7″ am Warnemünder Kreuzfahrt-Kai abzureißen und durch einen modernen Neubau zu ersetzen. Ein entsprechender Bauantrag (2025/IV/1295) liegt der Rostocker Stadtverwaltung vor. Dort heißt es, dass das Vorhaben planungsrechtlich zulässig ist.
Vorgesehen ist es, das alte Gebäude abzureißen und ein neues Konzept zu realisieren. Konkret geht es um einen Ersatzneubau und um die Erweiterung eines vorhandenen Gebäudes um Anbaubereiche mit Dachterrasse. Die neue „Pier 7“ wird dann über 116 Sitzplätze im Innenbereich, über 108 im Außenbereich im Erdgeschoss und 72 auf der Dachterrasse verfügen. Errichtet werden soll auch eine Imbiss-Containeranlage. Die Investitionssumme wird mit 749.000,00 Euro beziffert. Die Länge des zweigeschossigen Gebäudes wird mit 36,33, die Breite mit etwa 30,43 und die Höhe mit 5,86 bzw. 6,82 Meter angegeben. Vorgesehen sind 14 Pkw-Stellplätze sowie 32 Fahrradabstellmöglichkeiten. Insgesamt stehen für Gastronomie und Verkauf 900 Quadratmeter zur Verfügung.
Neue Liegeplätze im Werftbecken
19. Januar: Eine Großbaustelle ist für die nächsten Jahre das Gelände am ehemaligen Werftbecken. Während die Abrissarbeiten in vollem Gange sind, steht die Herstellung der Liegeplätze unmittelbar bevor. Wie Ortsamtsleiterin Franka Teubel auf der Sitzung des Ortsbeirates für Warnemünde und Diedrichshagen informierte, ist dem Beirats-Vorsitzenden eine Einladung von der zuständigen Anhörungsbehörde zum Erörterungstermin nach § 73 Absatz 6 Landesverwaltungsverfahrensgesetz M‑V (VwVfG M‑V) im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens für das Vorhaben „Umgestaltung Werftbecken Warnemünde – Maritimer Gewerbepark für nachhaltige Energietechnologien/ Herstellung der Liegeplätze P09, P10 und P11 und Herstellung der Vorstellfläche und Nassbaggerung“ zugegangen. Der Erörterungstermin findet am 23. Januar von 9 bis 15 Uhr im Bürgerschaftssaal des Rostocker Rathauses, Neuer Markt 1, 18055 Rostock, statt.
Baugenehmigungen für WOMO-Platz liegen vor
7. Januar: Umgestaltet werden soll der Parkplatz Strand West, wie die Fläche am Ortsausgang Warnemünde in Richtung Diedrichshagen nun offiziell genannt wird. Darüber wurde bereits auf einer Sitzung des Ortsbeirates vor geraumer Zeit informiert. Wie ist der heutige Sachstand? Aalglatt fragte nach und erfuhr von Carsten Klehn, Pressesprecher der Wohnungsgesellschaft WIRO: Seit einigen Wochen liegt uns auch die letzte der drei notwendigen Baugenehmigungen vor. Wir haben sofort die Ausschreibung für das geplante kleine Gebäude (Sanitär) gestartet. Anfang Januar werden wir den Zuschlag erteilen. Erst wenn wir wissen, welcher Anbieter das Haus in Modulbauweise errichtet, kann die Ausführungsplanung für die Erschließung beginnen.
Im Frühsommer liegen dann alle Unterlagen vor, damit die Ausschreibungen für die Erschließung (Leitungen) und den eigentlichen Bau des Parkplatzes starten können. Der Zuschlag erfolgt im dritten Quartal. Die sich anschließende Bauzeit beträgt etwa eineinhalb Jahre. Folglich kann der gesamte Platz erst nach der Hauptsaison 2027 genutzt werden; Teilbereiche sicher auch früher.
Zur Ausführungsplanung gehört auch die Fragestellung, in welchem Umfang der Parkplatz Strand West während der Bauzeit genutzt werden kann. Denn der Bau/ Umbau erfolgt nicht in allen Bereichen zeitgleich, sondern in mehreren Abschnitten.
Das Projekt umfasst 163 Pkw-Stellplätze und 55 Plätzen für Wohnmobile. Außerdem ein kleines Servicegebäude mit allem, was durchreisende Wohnmo-bilisten bei einem Kurzaufenthalt an technischer Ausstattung benötigen (Toiletten, Duschen, Waschmaschinen-/Trockner-Raum, Versorgungsautomat). Außerdem entsteht eine Station, um Grau- und Schmutzwasser zu entsorgen. Dazu Beleuchtung, Schrankenanlage. Die gesamte Fläche wird befestigt, ein Teil gepflastert.
Bessere Bedingungen für Rettungsschwimmer
4. Januar: Rettungsschwimmer aus allen Ecken der Bundesrepublik kommen jedes Jahr an die Ostsee und sorgen sich an Rostocks Stränden um das Wohl der Besucher. Nach Feierabend haben die Frauen und Männer, die meist ihren Urlaub für den Rettungsschwimmer-Dienst opfern, selbstverständlich ein Recht auf eine vernünftige Unterkunft. Das aber war in der Vergangenheit nicht immer so. Deshalb hat man sich nun im Rostocker Rathaus und in Ausschüssen der Bürgerschaft und letztlich auch auf der Dezember-Sitzung der Bürgerschaft mit der dauerhaften Unterbringung der Rettungsschwimmer beschäftigt.
Vorgesehen ist die Sanierung der bestehenden Finnhütten in Markgrafenheide. Ziel der Maßnahme ist es, die Aufenthaltsbedingungen der Einsatzkräfte nachhaltig zu verbessern und zugleich den funktionalen Anforderungen eines modernen Wasserrettungsdienstes gerecht zu werden. Da sich das Vorhaben innerhalb des Küstenschutzstreifens befindet, sind bauliche Veränderungen grundsätzlich untersagt. Eine Entwicklung der bestehenden Finnhütten kann daher ausschließlich aus dem Bestand heraus erfolgen. War zunächst die Sanierung von sechs Finnhütten geplant, wurde nach Abschluss der Wachsaison 2025 und in Vorbereitung auf 2026 seitens der DRK Wasserwacht ein zusätzlicher Bedarf zur Unterbringung weiterer ehrenamtlicher Rettungsschwimmer angemeldet. Deshalb ist nun die Sanierung von insgesamt sieben Finnhütten vorgesehen ist. Ergänzend ist die Errichtung eines neuen Mehrzweckgebäudes geplant, das auch für Schulungen, Koordination und soziale Aktivitäten genutzt werden soll.
Entsprechend den aktuellen Planungsständen belaufen sich die Kosten auf rund 3.060.000,00. Der Rahmenterminplan sieht die Durchführung der Planungs- und Genehmigungsphasen bis Frühjahr 2026 und die anschließende Umsetzung der Bauarbeiten zwischen Herbst 2026 und Sommer 2027 vor. Damit kann die Fertigstellung beider Maßnahmen vor Beginn der Wachsaison 2027 sichergestellt werden. Susa
Ein Foto von den möglicherweise bald in Warnemünde beheimateten Glocken machte Karl-Heinz Balloff.
Gibt‘s Mitte 2026 ein neues Glockengeläut ?
18. Dezember: Wie aalglatt bereits berichtete, haben die beiden Warnemünder gusseisernen Glocken aus dem Jahre 1921 die eigentliche Läutezeit von 100 Jahren überschritten, weshalb man seit Längerem Ausschau nach einem neuen Geläut gehalten habe. Nun hat sich der Kirchgemeinderat, so Karl-Heinz Balloff vom Förderverein, nach dieser längeren Suche und nach Abwägung für ein Bestandsgeläut entschieden, anstatt neu zu gießende Glocken in Auftrag zu geben.
Denn für unsere Ev.-Luth. Kirche zu Warnemünde wurde jetzt ein mögliches passendes Glockengeläut gefunden. Pastor Stephan Fey, Kantor Sven Werner und der Vorsitzende des Fördervereins, Karl-Heinz Balloff, haben es in Gütersloh besichtigt und angehört. „Ein wunderschöner Klang jeder einzelnen Glocke und auch im Zusammenspiel, das ist ein sehr gut passender Ersatz für unsere beiden Eisengussstahlglocken“, ist die einhellige Meinung der Vertreter aus Warnemünde. Zusammen mit dem zuständigen Glockensachverständigen Dr. Claus Peter aus Hamm wurden die nächsten Schritte besprochen.
Aalglatt berichtet weiter über den Fortgang des Projektes. mkad
Bebauung der Mittelmole ist nicht vom Tisch
17. Dezember: Die Mittelmole, ein Areal in allerbester Lage direkt am Seekanal und mit Ausblick auf die Ostsee, wird als Parkplatz genutzt. Wunderbar vor allem für die vielen per Wohnmobil Reisenden, die dort gern und mit Aussicht parken. Jahre ist es her, dass über Bebauungs-Planungen diskutiert wurde. Diese wurden damals alle gestoppt. Bleibt das Gelände ein Parkplatz? Aalglatt fragte nach in der Stadtverwaltung. Alle Details unter: Land und Leute
Neuer WC Container zur Saison 2026
10. Dezember: Auf die Nachfrage des Ortsbeirates zum WC Standort Parkstraße teilt das Amt für Umwelt- und Klimaschutz mit, dass die RGS aktuell die Unterlagen zur Baugenehmigung vorbereitet. Über den Sommer sind Abstimmungen zur Machbarkeit und Modellauswahl erfolgt. Bis zur kommenden Saison soll am bisherigen Standort ein ansprechend gestalteter Containerbau entstehen. Dieser besteht aus einem barrierefreien Modul und einem Modul für Damen und Herren. Ausschlaggebend waren die begrenzt genehmigungsfähigen Platzverhältnisse im Küstenschutzwald und die kurzfristige Verfügbarkeit/ Realisierung eines Containers. Bei einer sachgerechten Nutzung wird eine entsprechend lange Testphase mit einer Nutzungsdauer von bis zu 10 Jahren erwartet.
Kein neuer Zaun im Bereich Mittelmole
9. Dezember: Die Wiro hatte im Juni informiert, vorerst ohne neue Zaunanlage den Parkplatzes Mittelmole zu betreiben. Die Verantwortlichen des Wohnungsunternehmens wollten zunächst die Saison abwarten und danach entscheiden, ob eine neue Zaunanlage errichtet werden muss. Nun hat die Wiro die Saison auf der Mittelmole seit dem Rückbau der Stahlblechwand ausgewertet und sieht keinen Handlungsbedarf, hier eine neue Einfriedung zu schaffen. Es gab keine Auffälligkeiten, die durch Nutzer des Parkplatzes und andere Beteiligte im öffentlichen Raum verursacht wurden.
Im Bereich Werftbecken ist Action. Im westlichen Plangebiet laufen seit November bauvorbereitende Maßnahmen für die Medien- und Straßenerschließung wie der Aufbruch von Flächenbefestigungen und Kampfmittelsondierungen. Foto: susa
Action im Bereich Werftbecken
8. Dezember: Im Bereich Werftbecken ist Action. Bagger und riesige Kräne sind im Einsatz. Was passiert dort gerade? Aalglatt gaben die Frage weiter an die Pressestelle der Stadt, die wiederum folgende Antwort aus dem Hafen und Seemannsamt erhalten hat:
Die Stadtverwaltung ist zu Beginn des Jahres 2025 in die Umsetzungsphase zur Umgestaltung des Warnemünder Werftbeckens sowie der umgebenden Flächenbereiche (ehem. Werftgelände) gestartet.
Zunächst wurden zur Baufeldfreimachung die umfangreichen Vegetations- und Baumbestände gerodet, bevor im Sommer dann mit dem oberirdischen Abbruch begonnen werden konnte. Der Gebäuderückbau und die damit verbundene Schadstoffsanierung sind aktuell etwa zur Hälfte fertiggestellt und werden voraussichtlich noch bis in den Sommer 2026 dauern.
Seit November laufen im westlichen Plangebiet bauvorbereitende Maßnahmen für die Medien- und Straßenerschließung, wie der Aufbruch von Flächenbefestigungen und Kampfmittelsondierungen.
Weiterhin beginnen im Januar 2026 die wasserseitigen Bauarbeiten zur Herstellung der neuen Liegeplätze P09, P10 und P11 im Werftbecken. Geplant ist, die Wasserbauarbeiten bis Ende 2027 weitgehend abzuschließen.
Ab Februar 2026 ist geplant, die landseitige Bodensanierung der im Vorhinein festgestellten Kontaminationsschwerpunkte zu starten. Die größtenteils durch Bodenaustausch erfolgende Sanierung von insgesamt etwa 80.000 m³ Boden soll bis Ende 2026 fertiggestellt sein. In den betroffenen Bereichen wird unmittelbar daran anschließend die Erschließung der zukünftigen Bauflächen vervollständigt.


















