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Ver­kehrs­be­hör­de macht dicht

16. August: Geschlos­sen bleibt die Abtei­lung Ver­kehrs­be­hörd­li­che Auf­ga­ben im Charles-Dar­win-Ring 6 am Don­ners­tag, 20. August, für den Publi­kums­ver­kehr. Dar­über infor­miert das Tief­bau­amt. An die­sem Tag kön­nen kei­ne Sprech­zei­ten ange­bo­ten wer­den. Unter­la­gen und Anlie­gen kön­nen jedoch per E‑Mail an tiefbauamt@rostock.de über­mit­telt wer­den.

Foto: Con­ny Gel­lert

Erfolg­reich gebor­gen

15. August: Das hat es vor der neu­en Sport­schu­le mit sei­nem angren­zen­den Yacht­ha­fen auf der Mit­tel­mo­le noch nicht gege­ben: 14.40 Uhr. Ein Mer­ce­des, der an sei­ner Anhän­ger­kupp­lung einen Trai­ler samt Boot hat­te und die­sen an der Slip ins Was­ser set­zen woll­te, ver­sank gleich mit im Was­ser des Hafen­be­ckens. Die Feu­er­wehr rück­te mit tech­ni­schem Gerät und Tau­chern an. Erfolg­reich konn­te das ver­un­glück­te Gespann gebor­gen wer­den. Die Feu­er­wehr ermit­telt nun zu den Ursa­chen die­ses Vor­falls.

Das Pla­kat kün­det von dem Bau­vor­ha­ben am Neu­en Strom. Foto: susa

„Pier 7“ wird flott gemacht

15. August: Haben Sie, lie­be Leser, auch davon gehört, das Karls Tou­ris­mus GmbH Mal­lor­ca-Plä­ne schmie­det und im Umland von Pal­ma nach einem Grund­stück Aus­schau hält?  Glück­li­cher­wei­se hat man in dem hie­si­gen Unter­neh­men War­ne­mün­de den­noch nicht ver­ges­sen. Denn ein Schild an der „Pier 7“ gleich neben dem Kreuz­fahrt­ter­mi­nal macht klar: Noch bis zum 1. Novem­ber ist Karls War­ne­mün­der Able­ger für sei­ne Gäs­te da. Dann wird umge­baut, kräf­tig in die Hän­de gespuckt, denn bereits zu Ostern 2027 will man dort wie­der Besu­cher emp­fan­gen. Zeit wird es, dass etwas pas­siert. Denn das Gebäu­de ist mäch­tig in die Jah­re gekom­men.

Karls Tou­ris­mus GmbH plant, die „Pier7″ am War­ne­mün­der Kreuz­fahrt-Kai abzu­rei­ßen und durch einen moder­nen Neu­bau zu erset­zen. Ein ent­spre­chen­der Bau­an­trag (2025/IV/1295) liegt der Ros­to­cker Stadt­ver­wal­tung vor. Dort heißt es, dass das Vor­ha­ben pla­nungs­recht­lich zuläs­sig ist.

Vor­ge­se­hen ist es, das alte Gebäu­de abzu­rei­ßen und ein neu­es Kon­zept zu rea­li­sie­ren. Kon­kret geht es um einen Ersatz­neu­bau und um die Erwei­te­rung eines vor­han­de­nen Gebäu­des um Anbau­be­rei­che mit Dach­ter­ras­se. Die neue „Pier 7“ wird dann über 116 Sitz­plät­ze im Innen­be­reich, über 108 im Außen­be­reich im Erd­ge­schoss und 72 auf der Dach­ter­ras­se ver­fü­gen. Errich­tet wer­den soll auch eine Imbiss-Con­tai­ner­an­la­ge. Die Inves­ti­ti­ons­sum­me wird mit 749.000,00 Euro bezif­fert. Die Län­ge des zwei­ge­schos­si­gen Gebäu­des wird mit 36,33, die Brei­te mit etwa 30,43 und die Höhe mit 5,86 bzw. 6,82 Meter ange­ge­ben. Vor­ge­se­hen sind 14 Pkw-Stell­plät­ze sowie 32 Fahr­rad­ab­stell­mög­lich­kei­ten. Ins­ge­samt ste­hen für Gas­tro­no­mie und Ver­kauf künf­tig 900 Qua­drat­me­ter zur Ver­fü­gung.

Musi­ka­li­sche Ent­füh­rung

14. August: Musi­ca do mun­do heißt es am 11. Sep­tem­ber um 19.30 Uhr im Rin­gel­natz in der Alex­an­dri­nen­stra­ße. Der bra­si­lia­ni­sche Sän­ger Iago Ramos ent­führt die Zuhö­rer musi­ka­lisch an die Strän­de von Rio de Janei­ro, auf eine Gon­del­fahrt nach Vene­dig, ins spa­ni­sche Sevil­la, in die Wie­ner Opern­häu­ser und in die Jazz­clubs von New York. Der Gitar­rist und Sän­ger Mat­thi­as Kaye ergänzt das Pro­gramm mit wit­zi­gen Chan­sons und bekann­ten Gitar­ren­kom­po­si­tio­nen.

Nor­we­ger stel­len im Munch-Haus aus

14. August: Nach all dem Tru­bel im Ost­see­bad kehrt wie­der etwas mehr Ruhe ein. Zeit also, sich mal wie­der mit dem The­ma Kunst zu beschäf­ti­gen. Die aal­glatt-Emp­feh­lung: len­ken Sie Ihre Schrit­te mal wie­der ins Munch-Haus Am Strom 53, wo noch bis zum 13. Sep­tem­ber jeweils don­ners­tags bis sonn­tags von 12 bis 17 Uhr eine beson­de­re Expo­si­ti­on zu sehen ist. Das nor­we­gi­sche Künst­ler­paar Gry-Hege Johan­sen und Hans Hamid Ras­mus­sen, das sich im Mai ver­gan­ge­nen Jah­res zu einem Resi­denz­sti­pen­di­um im Edvard Munch Haus auf­ge­hal­ten hat,  prä­sen­tiert in die­ser Zeit ent­stan­de­ne Arbei­ten.

Am 18. Sep­tem­ber dann wird eine neue Aus­stel­lung mit Male­rei von Jør­gen Dobloug (NOR) “men­nes­ker og lands­kap“ (Men­schen und Land­schaf­ten) eröff­net.

Scand­li­nes zählt im Juli über eine Mil­li­on Pas­sa­gie­re

13. August: Mehr als eine Mil­li­on Pas­sa­gie­re reis­ten im Juli mit der Ree­de­rei Scand­li­nes zwi­schen Deutsch­land und Däne­mark. Der ver­kehrs­reichs­te Tag des Monats war Sonn­abend, der 18. Juli. An die­sem Tag beför­der­te die Ree­de­rei knapp 62.000 Men­schen. Das sind deut­lich mehr als erwar­tet – und macht die­sen Tag sowohl zum ver­kehrs­reichs­ten Tag des Som­mers als auch des Jah­res für die Ree­de­rei. Ins­ge­samt hat­te die Ree­de­rei am Wochen­en­de des 18. und 19. Juli mit 100.000 Pas­sa­gie­ren gerech­net. Es wur­den knapp 110.000 – damit war es das größ­te Juli­wo­chen­en­de seit Jah­ren. Am Sonn­tag, 19. Juli, beför­der­te Scand­li­nes fast 50.000 Pas­sa­gie­re – obwohl es an dem Tag Her­aus­for­de­run­gen mit dem Fähr­an­le­ger im Hafen von Ros­tock gab. Dies führ­te zu Ver­spä­tun­gen auf der Rou­te Ros­tock-Gedser sowie zur Strei­chun­gen.

Zum Rød­by-Tun­nel und mit dem Muse­ums­zug

13. August: Zu einer beson­de­ren Tages­tour lädt Kars­ten Schei­be am 14. Sep­tem­ber ein. Es geht zur Tun­nel­bau­stel­le nach Rød­by, wo eine Füh­rung durch das Besu­cher­zen­trum und ein Besuch der neu­en Aus­sichts­platt­form geplant sind. Danach geht die Fahrt wei­ter nach Mari­bo. Dort heißt es umstei­gen in den extra gechar­ter­ten Muse­ums­zug nach Band­holm, natür­lich unter Dampf und mit his­to­ri­schen Wagen. Zwi­schen­stopps gibt es im Hafen und im Bahn­hof Band­holm, denn hier muss die Dampf­lok neu­es Was­ser bun­kern. Im Rei­se­preis von 159 Euro sind Bus, Fäh­re, Früh­stück, Abend­brot, Fahrt mit Muse­ums­bahn, Ein­tritts­gel­der, Rei­se­lei­tung ent­hal­ten. Anmel­dung per Mail karsten-scheibe@t‑online.de oder unter 017293 21 897

Gefahr: Mikro­plas­tik im Meer

11. August: Über „Die unsicht­ba­re Gefahr – Mikro­plas­tik im Meer“ spricht Prof. Dr. Joan­na Waniek vom Leib­niz-Insti­tut für Ost­see­for­schung War­ne­mün­de am Don­ners­tag, 13. August, im Rah­men der Vor­trags­rei­he „War­ne­mün­der Aben­de“ . Die kos­ten­freie Ver­an­stal­tung fin­det um 18.30 Uhr im gro­ßen Vor­trags­saal des IOW statt.

Die Ost­see ist kein Swim­ming­pool

10. August: Was ist da los in unse­rer Bade­wan­ne direkt vor der Haus­tür? Eben ist das Ost­see­was­ser noch klar und lädt zum Bade ein. Dann wie­der set­zen selbst Hart­ge­sot­te­ne kei­nen Fuß in die See. aal­glatt-Redak­teu­rin Moni­ka Kad­ner frag­te nach im Leib­niz-Insti­tut für Ost­see­for­schung War­ne­mün­de, wo sie mit Pres­se­spre­che­rin Dr. Kri­is­tin Beck über den Algen­tep­pich und mög­li­che Gefah­ren sowie Eigen­ver­ant­wor­tung gespro­chen hat. Alle Infos unter: Land und Leu­te

Vor­be­rei­tun­gen für die nächs­ten Sails lau­fen

10. August: Die 35. Han­se Sail ist vor­über und die Teams aus ehren- und haupt­amt­li­chen Mit­ar­bei­tern fei­ern den erfolg­rei­chen Abschluss der dies­jäh­ri­gen Auf­la­ge des welt­weit größ­ten jähr­lich statt­fin­den­den Tref­fens von Tra­di­ti­ons­schif­fen – stan­des­ge­mäß auf einem Schiff. Für ein gemein­sa­mes Foto auf dem nie­der­län­di­schen Topp­se­gel­scho­ner BANJAARD ver­sam­mel­te sich ein Groß­teil der Han­se-Sail-Mann­schaft. „Wir sind alle sehr glück­lich, dass das Fest so gut gelau­fen ist. Ich bedan­ke mich ganz herz­lich bei allen, die zu die­sen fan­tas­ti­schen vier Tagen bei­getra­gen haben“, sagt die Lei­te­rin des Han­se Sail Büros, Bet­ti­na Fust. Im Anschluss wur­den im Alten Fritz bei Sekt und Früh­stück die letz­ten Tage Revue pas­siert.

Nun wird es etwa eine Woche dau­ern bis die Spu­ren der dies­jäh­ri­gen Han­se Sail in Innen­stadt, Stadt­ha­fen oder War­ne­mün­de nicht mehr sicht­bar sind. Im Han­se Sail Büro lau­fen dar­über hin­aus bereits wie­der die Pla­nun­gen für die Sails der nächs­ten Jah­re. Beson­de­rer Fokus lie­ge bereits jetzt auf der 37. Han­se Sail im Jahr 2028. Das Tall-Ship-Race, an dem vie­le der welt­weit größ­ten Groß­se­gel­schif­fe teil­neh­men, endet dann näm­lich eine Woche vor der Sail in Stet­tin. „Wir wol­len  eini­ge der Teil­neh­mer­schif­fe zur 37. Han­se Sail in Ros­tock begrü­ßen“, ver­rät Bet­ti­na Fust.

Erleb­nis Han­se Sail 2026

9. August: Vier Tage lang stand Ros­tock  im Zei­chen der mari­ti­men Tra­di­ti­on: Rund 500.000 Men­schen haben die 35. Han­se Sail besucht und das welt­weit größ­te jähr­lich statt­fin­den­de Tref­fen von Tra­di­ti­ons­se­gel­schif­fen gefei­ert. 120 Schif­fe aus sie­ben Natio­nen, 20 Büh­nen mit über 200 Künst­lern, sie­ben Ver­an­stal­tungs­flä­chen mit eta­blier­ten und inno­va­ti­ven For­ma­ten mach­ten die Han­se Sail vom 6. bis 9. August zu einem mari­ti­men Erleb­nis für Gäs­te. Alle Details unter: Land und Leu­te

Wind ver­trieb den Blau­al­gen­tep­pich

9. August: Ges­tern Abend wur­de noch gewarnt vor dem Blau­al­gen­tep­pich vor War­ne­mün­der in Höhe der Strand­auf­gän­ge 30 bis 36. Heu­te nun schien es Ent­war­nung zu geben. Wie uns aal­glatt-Leser mit­teil­ten, habe der Wind den Cya­no­bak­te­ri­en-Tep­pich weg vom Strand getrie­ben. Damit sei Bade­spaß in der Ost­see mög­lich gewe­sen. Aller­dings kann der Algen­tep­pich mit dem Wind rasch zurück­kom­men.

War­now: KI-Metho­de erkennt ver­bor­ge­ne Mus­ter

9. August: Mikro­biel­le Gemein­schaf­ten reagie­ren sen­si­bel auf Umwelt­ver­än­de­run­gen, doch ihre enor­me Viel­falt macht öko­lo­gi­sche Mus­ter schwer erkenn­bar. Ein For­schungs­team des Leib­niz-Insti­tuts für Ost­see­for­schung War­ne­mün­de (IOW) zeigt nun, dass sich eine ursprüng­lich für Text­ana­ly­sen ent­wi­ckel­te KI-Metho­de erfolg­reich zur Unter­su­chung kom­ple­xer Umwelt­pro­ben ein­set­zen lässt. Das Ver­fah­ren iden­ti­fi­zier­te in der War­now-Mün­dung fünf jah­res­zeit­lich auf­ein­an­der­fol­gen­de mikro­biel­le Teil­ge­mein­schaf­ten, bewahr­te dabei öko­lo­gi­sche und funk­tio­nel­le Infor­ma­tio­nen ähn­lich gut wie klas­si­sche Ver­fah­ren und war die­sen teil­wei­se sogar über­le­gen. Die Stu­die erschien jetzt im Fach­jour­nal „Envi­ron­men­tal Micro­bio­me“.

 

 

Sorg­ten nicht nur bei Kin­dern für gute Lau­ne: die Mas­kott­chen, die zur 35. Han­se Sail im Kur­haus­gar­ten und auf der Pro­me­na­de im Ein­satz waren. Foto: Hol­ger Mar­tens

Para­de der Mas­kott­chen

9. August: Wenn sich Oskar der Otter mit Oleg dem Schlau­ma­cher trifft, wenn Eis­bär, Wolf und Kla­bau­ter­mann zusam­men spa­zie­ren gehen – dann ist es ein Zei­chen dafür, dass die Mas­kott­chen­pa­ra­de auf der Han­se Sail wie­der gestar­tet ist. Schon beim Start im Kur­haus­gar­ten zogen die 26 phan­ta­sie­vol­len Figu­ren die Bli­cke auf sich. Bis eben hat­ten sich die Kin­der und ihre Fami­li­en über das Pro­gramm des Mini­ma­tro­sen-Fes­ti­vals von Radio Ted­dy gefreut, hat­ten gesun­gen, getanzt und gespielt – da lock­te schon das nächs­te Erleb­nis: Klei­ne und gro­ße Gäs­te konn­ten vie­le bekann­te Plüsch­we­sen ein­mal in echt bestau­nen. Alle Mas­kott­chen reih­ten sich auf der Büh­ne auf und begrüß­ten die zahl­rei­chen Kin­der, Eltern und Groß­el­tern.

Spä­ter ent­stan­den Fotos mit den klei­nen Fans im Arm, dann setz­te sich die fan­ta­sie­vol­le Trup­pe in Bewe­gung. Auf der Pro­me­na­de, die am Nach­mit­tag sehr gut besucht war, sorg­te die Pro­zes­si­on für gro­ßes Auf­se­hen: Kin­der staun­ten mit gro­ßen Augen, und auch den meis­ten Erwach­se­nen zau­ber­te die all­jähr­li­che Mas­kott­chen­pa­ra­de ein Lächeln ins Gesicht. Die bun­ten Wesen zogen bis zum Leucht­turm und zurück. Beglei­tet wur­den sie von der fröh­li­chen Musik der vier­köp­fi­gen Band „Bord­ka­pel­le von Maho­in“, die immer wie­der auch Lie­der zum Mit­sin­gen spiel­ten.

Ins­ge­samt reprä­sen­tier­ten die Mas­kott­chen Unter­neh­men, Insti­tu­tio­nen und Ver­ei­ne aus Ros­tock und der Regi­on. Mit dabei waren in die­sem Jahr der Han­se Sail-Ver­ein, die War­now­que­rung, Block House, der Zoo Ros­tock, das KTC Ros­tock, die Flip & Fly Tram­po­lin-Are­na, die Han­sea­ti­sche Braue­rei Ros­tock, die Stadt­ver­wal­tung Greifs­wald, das Beach Resort Flee­sen­see, der Klet­ter- und Erleb­nis­wald Schwa­an, die Bag­alu­ten-Ban­de des FC Han­sa Ros­tock, der JoHo-Park, die Flau­schi­gen Nord­lich­ter, die Lan­des­forst Meck­len­burg-Vor­pom­mern, Ama­zon, die Ros­tock Sea­wol­ves, AIDA Crui­ses, die RGC Ros­tock mit ihrer Goal­ball-Abtei­lung sowie Radio TEDDY.

Ver­dacht auf Blau­al­gen vor War­ne­mün­de

8. August: Wie wir um 21.15 Uhr soeben aus der städ­ti­schen Pres­se­stel­le erfah­ren, wur­de in der Ost­see west­lich von War­ne­mün­de  ein Algen­tep­pich beob­ach­tet. Dar­über infor­miert das Amt für Brandschutz/Rettungsdienst und Kata­stro­phen­schutz. Betrof­fen sind die Strand­ab­schnit­te 30 bis 36 – etwa vom Neu­en Fried­hof War­ne­mün­de aus in west­li­cher Rich­tung. Es besteht der Ver­dacht, dass es sich um Blau­al­gen han­delt. Das Ros­to­cker Gesund­heits­amt emp­fiehlt daher vor­sorg­lich, in die­sem Bereich der­zeit nicht zu baden und Haut­kon­takt mit den Algen zu ver­mei­den. Das gilt beson­ders für Kin­der und Hun­de; Hun­de soll­ten das Was­ser auch nicht trin­ken.

Blau­al­gen sind kei­ne Algen, son­dern so genann­te Cya­no­bak­te­ri­en. Bei war­mem, son­ni­gem Wet­ter und nähr­stoff­rei­chem Was­ser kön­nen sie sich stark ver­meh­ren und an der Was­ser­ober­flä­che zu sicht­ba­ren Tep­pi­chen sam­meln. Wind und Strö­mung kön­nen die Ansamm­lun­gen kurz­fris­tig ver­la­gern oder auf­lö­sen.

Bay­ern infor­mie­ren sich über Segel­stand­ort War­ne­mün­de

8. August: Zu Gast in Ros­tock und War­ne­mün­de ist an die­sem Wochen­en­de eine baye­ri­schen Dele­ga­ti­on, die sich vor Ort ein Bild von den Rah­men­be­din­gun­gen und Poten­zia­len des Segel­stand­or­tes machen möch­te. Bay­erns Staats­mi­nis­ter des Innern, für Sport und Inte­gra­ti­on, Joa­chim Herr­mann, infor­miert sich am Ran­de der 35. Han­se Sail Ros­tock über die Bewer­bung Ros­tock War­ne­mün­des als Aus­tra­gungs­ort olym­pi­scher Segel­wett­be­wer­be. Auf dem Pro­gramm ste­hen Gesprä­che mit Ros­tocks Ober­bür­ger­meis­te­rin Eva-Maria Krö­ger sowie Besu­che der Sport­schu­le und des Yacht­ha­fens auf der War­ne­mün­der Mit­tel­mo­le, des War­ne­mün­de Crui­se Cen­ters sowie des Yacht­ha­fens Hohe Düne.

Leb­lo­se Frau aus Ost­see gebor­gen

8. August: Ges­tern Vor­mit­tag wur­de am Bade­strand in Mark­gra­fen­hei­de eine leb­lo­se Frau aus der Ost­see gebor­gen. Trotz umge­hend ein­ge­lei­te­ter Reani­ma­ti­ons­maß­nah­men durch die ein­ge­setz­ten Ret­tungs­kräf­te ver­starb die Frau noch vor Ort. Nach bis­he­ri­gen Erkennt­nis­sen war die Frau mit hoher Wahr­schein­lich­keit zuvor zum Schwim­men in der Ost­see. Hin­wei­se auf ein Fremd­ver­schul­den lie­gen der­zeit nicht vor. Der Kri­mi­nal­dau­er­dienst Ros­tock über­nahm die ers­ten Ermitt­lun­gen am Fund­ort. Es wur­de ein Todes­er­mitt­lungs­ver­fah­ren ein­ge­lei­tet. Die Iden­ti­tät der Ver­stor­be­nen ist bis­lang noch nicht abschlie­ßend geklärt. Die wei­te­ren Ermitt­lun­gen dau­ern an.

See­not­ret­ter eilen Wind­sur­fer zu Hil­fe

7. August: Die See­not­ret­ter der Sta­ti­on War­ne­mün­de haben heu­te einen ent­kräf­te­ten Wind­sur­fer aus der Ost­see geret­tet. Im Ein­satz war der See­not­ret­tungs­kreu­zer ARKONA der Deut­schen Gesell­schaft zur Ret­tung Schiff­brü­chi­ger (DGzRS).

Gegen 13.15 Uhr erhielt die von der DGzRS betrie­be­ne deut­sche Ret­tungs­leit­stel­le See, das Mari­ti­me Res­cue Co-ordi­na­ti­on Cent­re (MRCC) Bre­men, eine Mel­dung über einen über­fäl­li­gen Wind­sur­fer. Er war Teil­neh­mer der „Bal­tic Crossing Chall­enge“ – ein Pro­gramm­punkt der dies­jäh­ri­gen „Han­se Sail“. Die Regat­ta führ­te vom däni­schen Gedser ins etwa 26 See­mei­len (rund 48 Kilo­me­ter) ent­fern­te War­ne­mün­de. Wo genau der Was­ser­sport­ler sich befand, war zu die­sem Zeit­punkt unklar.

Umge­hend alar­mier­te die Ret­tungs­leit­stel­le See der DGzRS die See­not­ret­ter der Sta­ti­on War­ne­mün­de. Die­se lie­fen weni­ge Minu­ten spä­ter mit dem See­not­ret­tungs­kreu­zer ARKONA aus. Außer­dem nahm die Ret­tungs­leit­stel­le See unter ande­rem das Küs­ten­strei­fen­boot „War­now“ der Was­ser­schutz­po­li­zei­in­spek­ti­on Ros­tock, den Hoch­see­ber­gungs­schlep­per „Bal­tic“ des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums für Ver­kehr (BMV) und das For­schungs­schiff „Eli­sa­beth M. Bor­ge­se“ des Leib­niz-Insti­tuts für Ost­see­for­schung War­ne­mün­de (IOW) in den Ein­satz mit auf. Dank eines Hin­wei­ses der bei­den War­ne­mün­der Hafen­meis­ter konn­te die genaue Posi­ti­on des Ver­miss­ten ermit­telt wer­den: Alle Teil­neh­mer der „Bal­tic Crossing Chall­enge“ hat­ten einen soge­nann­ten Tra­cker dabei, mit dem ihr Stand­ort auf eine Live-Kar­te über­tra­gen wur­de. Dies nutz­ten die See­not­ret­ter für die Suche nach dem Ver­miss­ten.

Etwa eine Stun­de nach der Alar­mie­rung fan­den die See­not­ret­ter den 57-jäh­ri­gen Mann schließ­lich etwa sie­ben See­mei­len (rund 13 Kilo­me­ter) nord­west­lich von War­ne­mün­de. Der Wind­sur­fer saß völ­lig ent­kräf­tet und bereits unter­kühlt auf sei­nem Surf­brett. Aus eige­ner Kraft war es ihm bei nord­west­li­chem Wind der Stär­ke fünf (bis zu 38 km/h) und bis zu zwei Metern See­gang nicht mehr gelun­gen, das Segel aus dem Was­ser zu zie­hen und zu star­ten. Mit dem Toch­ter­boot CASPAR des See­not­ret­tungs­kreu­zers ARKONA nah­men die See­not­ret­ter den Was­ser­sport­ler auf. Die an Bord befind­li­che frei­wil­li­ge See­not­ärz­tin ver­sorg­te den Pati­en­ten medi­zi­nisch. Im Hafen über­ga­ben die See­not­ret­ter ihn an einen Ret­tungs­wa­gen. Wäh­rend­des­sen hat­ten die „War­now“ und die „Bal­tic“ Segel und Surf­brett aus dem Was­ser gebor­gen.

Bad im Meer: der Rol­li ist kein Hin­der­nis

6. August: Eine fast futu­ris­tisch anmu­ten­de Kon­struk­ti­on, ein Sea­trac, erreg­te am War­ne­mün­der Strand gro­ße Auf­merk­sam­keit. Die­ser Sea­trac ermög­licht Men­schen mit Mobi­li­täts­ein­schrän­kun­gen den selbst­stän­di­gen Ein­stieg ins Was­ser. Welch ein Gefühl der Frei­heit, des Glücks. aal­glatt-Redak­teu­rin Moni­ka Kad­ner hat mit Frank, der vom Roll­stuhl in den Sea­trac wech­sel­te, und Mit­glie­dern der Nur­se Stif­tung vor Ort gespro­chen. Alle Details unter: Land und Leu­te

Jun­ge Ang­ler reis­ten ins DAFV-Jugend­camp

5. August: Ins DAFV-Jugend­camp in der Jugend­her­ber­ge Fles­senow bei Schwe­rin reis­ten vom  30. Juli bis 3. August die Brü­der Lir (7) und Leos Lex  (9 ) mit ihrem Jugend­wart und einem Betreu­er vom War­ne­mün­der Ang­ler­ver­ein. Gemein­sam mit mehr als 25 Kin­dern und Jugend­li­chen aus ganz Deutsch­land erleb­ten sie ein abwechs­lungs­rei­ches Camp vol­ler Angel­pra­xis, Wis­sen und Gemein­schaft. Alle Details unter: Land und Leu­te

Bewoh­ner­park­aus­wei­se nicht online bean­tra­gen

5. August: Aus tech­ni­schen Grün­den steht das Online-Modul OLAV (https://olav.rostock.de) vor­aus­sicht­lich bis zum 16. August 2026 nicht zur Ver­fü­gung. Anträ­ge auf Aus­stel­lung eines Bewoh­ner­park­aus­wei­ses kön­nen daher der­zeit nur per E‑Mail (bewohnerparken@rostock.de) oder schrift­lich an fol­gen­de Adres­se gerich­tet wer­den: Post­an­schrift (für Brie­fe): Han­se- und Uni­ver­si­täts­stadt Ros­tock Tief­bau­amt 18050 Ros­tock Haus­an­schrift (Haus­brief­kas­ten): Han­se- und Uni­ver­si­täts­stadt Ros­tock Tief­bau­amt Charles-Dar­win-Ring 6. 18059 Ros­tock

Gemein­sam gegen Müll

5. August: Zur nächs­ten Müll­sam­mel­ak­ti­on am Strand ruft die Initia­ti­ve RostockMüllfrei.de für den 16.August auf. Treff­punkt ist um 10 Uhr auf der Pro­me­na­de vor dem Nep­tun-Hotel. Längst gehen neben der täg­li­chen „Geh­weg­rei­ni­gung“ und der Technik­bri­ga­de der Tou­ris­mus­zen­tra­le vie­le Bade­gäs­te sen­si­bi­li­siert gegen Klein­plas­tik, Ziga­ret­ten­stum­mel und vie­les Lie­gen­ge­blie­be­ne vor, um unse­ren brei­ten und ein­ma­li­gen Sand­strand heu­te und auch für mor­gen müll­frei zu hal­ten.

See­gras und das Meer

5. August:  „Wo See­gras wächst, lebt das Meer – Rena­tu­rie­rung in der Ost­see und war­um wir Grund zur Hoff­nung haben“.  Dar­über spricht Dr. Mat­thi­as Kreuz­burg, Leib­niz-Insti­tut für Ost­see­for­schung War­ne­mün­de, am mor­gi­gen Don­ners­tag im Rah­men der Vor­trags­rei­he „War­ne­mün­der Aben­de“.  Die kos­ten­freie Ver­an­stal­tung fin­det um 18.30 Uhr im gro­ßen Vor­trags­saal des IOW statt.

Prä­di­kat “Staat­lich aner­kann­tes See­bad”

4. August: Die Ros­to­cker See­bä­der War­ne­mün­de, Died­richs­ha­gen, Hohe Düne und Mark­gra­fen­hei­de tra­gen auch künf­tig das Prä­di­kat „Staat­lich aner­kann­tes See­bad“. Im Rah­men einer fei­er­li­chen Ver­an­stal­tung hat das Minis­te­ri­um für Wirt­schaft, Infra­struk­tur, Tou­ris­mus und Arbeit Meck­len­burg-Vor­pom­mern heu­te in War­ne­mün­de die Urkun­de zur erfolg­rei­chen Reprä­di­ka­ti­sie­rung an die Stadt Ros­tock über­ge­ben. Damit wur­de offi­zi­ell bestä­tigt, dass die vier Ost­see­bä­der auch nach 30 Jah­ren sämt­li­che Anfor­de­run­gen des Kur­ort­ge­set­zes Meck­len­burg-Vor­pom­mern erfül­len. Alle Details unter: Land und Leu­te

Brand in den Dünen

4. August: Zu einem Brand in den Dünen im Bereich des Strand­auf­gan­ges 22 kam es in den gest­ri­gen frü­hen Mor­gen­stun­den. Wie die Poli­zei infor­miert, wur­den gegen 1.15 Uhr Poli­zei­be­am­te in die Park­stra­ße ent­sandt, nach­dem Zeu­gen ein Feu­er gemel­det hat­ten. Vor Ort bestä­tig­te sich der Sach­ver­halt. Die alar­mier­te Feu­er­wehr konn­te den Brand zügig löschen. Nach ers­ten Schät­zun­gen wur­den rund 50 Qua­drat­me­ter Dünen­flä­che beschä­digt. Nach Anga­ben der Zeu­gen hiel­ten sie sich in eini­ger Ent­fer­nung zum spä­te­ren Brand­ort auf. Kurz bevor sie die Flam­men bemerk­ten, nah­men sie meh­re­re Böl­ler­ge­räu­sche wahr.

Die Kri­mi­nal­po­li­zei hat die Ermitt­lun­gen wegen des Ver­dachts der vor­sätz­li­chen Brand­stif­tung auf­ge­nom­men. Die Poli­zei bit­tet um Hin­wei­se: Wer in der Nacht zum 3. August 2026 im Bereich der Park­stra­ße bezie­hungs­wei­se des Strand­auf­gangs 22 ver­däch­ti­ge Per­so­nen oder Wahr­neh­mun­gen gemacht hat, wird gebe­ten, sich beim Kri­mi­nal­dau­er­dienst Ros­tock unter der Tele­fon­num­mer 0381 4916–1616, bei jeder ande­ren Poli­zei­dienst­stel­le oder über die Online­wa­che der Poli­zei Meck­len­burg-Vor­pom­mern zu mel­den.

Der War­ne­mün­der Kul­tur­ka­len­der, den man bei­spiels­wei­se bereits am Kir­chen­platz und am Kur­haus fin­det, hat nun Platz an einem wei­te­ren Stand­ort gefun­den. Sophie Grä­fe von der Tou­ris­mus­zen­tra­le (Mit­te) hat das Ver­an­stal­tungs­pla­kat für August Hei­ke Anna Hil­de­brand und Ondra Kit­ze­row, Vor­sit­zen­der der Begeg­nungs­stät­te Am Moor e. V., über­ge­ben. Die­ses wird gut sicht­bar im Ver­eins­heim im Wie­sen­weg ange­bracht, sodass jeder Besu­cher weiß, was wann los ist in unse­rem schö­nen Ost­see­bad. Foto: BAM

Neue Azu­bis im Hotel Hüb­ner

3. August: Der Start­schuss für das neue Aus­bil­dungs­jahr ist im Hotel Hüb­ner gefal­len. In einer Pres­se­mit­tei­lung heißt es: Wir freu­en uns sehr, sie­ben  neue Aus­zu­bil­den­de in unse­rem Team will­kom­men zu hei­ßen. In den kom­men­den Jah­ren wer­den die Nach­wuchs­ta­len­te bei uns das Hand­werk der Köchin/ des Kochs sowie der des Fach­manns/-frau für Restau­rant- und Ver­an­stal­tungs­gas­tro­no­mie von der Pike auf ler­nen. Die Aus­bil­dung von jun­gen Fach­kräf­ten liegt uns beson­ders am Her­zen. Wir möch­ten ihnen nicht nur das nöti­ge Fach­wis­sen ver­mit­teln, son­dern auch die Lei­den­schaft für die Gast­freund­schaft wei­ter­ge­ben.

Die Aus­zu­bil­den­den in der Küche Ali Moham­med Al-Aska­ri aus Jemen sowie Aymen Alham­mad und Ibra­him Almo­ha­mad aus Syri­en haben bereits am 1. Juli mit ihrer Aus­bil­dung begon­nen. Joli­na Tometz­ki und Hiel­ke Son­n­evelt wer­den zu Fach­frau­en für Restau­rants und Ver­an­stal­tungs­gas­tro­no­mie aus­ge­bil­det. Mit Minh Tuan Pham und Thuy Kieu Huynh wer­den ab Sep­tem­ber zwei wei­te­re Azu­bis aus Viet­nam an den Start gehen.

Som­mer, Son­ne, Strand und Schif­fe­gu­cken – Urlaub wie im Bil­der­buch. War­um also in die Fer­ne schwei­fen? Zumal in die­sen Tagen auch die Son­nen­un­ter­gän­ge rich­tig spek­ta­ku­lär sind. Foto: Chris­ti­na Groh­mann

2. August: Schon mal vor­mer­ken soll­ten sich Fans hand­ge­mach­ter Musik den 21. August. Dann kom­men zwei Stu­den­ten der HMT nach War­ne­mün­de, um ein beson­de­res Live-Open-Air-Kon­zert in War­ne­mün­de zu gestal­ten. Auf der Fest­wie­se hin­ter der Land­kom­bü­se im Wie­sen­weg wer­den sie ab 19 Uhr auf­spie­len. Natür­lich wird an die­sem Som­mer­abend auch für das leib­li­che Wohl gesorgt.

Juli-Wet­ter mit Auf und Ab

August, 1.: Der Rück­blick der Wet­ter­sta­ti­on War­ne­mün­de für den Juli 2026 zeigt ein leich­tes Auf und Ab, Bei­na­he-Rekor­de und einen kras­sen Tem­pe­ra­tur­sturz. Alle Details unter: Land und Leu­te

Betrü­ge­ri­sches Trio “han­del­te” mit Autos

31. Juli: Wegen des Ver­dachts des gewerbs- und ban­den­mä­ßi­gen Betru­ges führ­te das Kri­mi­nal­kom­mis­sa­ri­at Ros­tock nach gericht­li­cher Anord­nung ges­tern auch in War­ne­mün­de Durch­su­chungs­maß­nah­men durch. Hin­ter­grund sind seit Sep­tem­ber 2025 geführ­te Ermitt­lun­gen des Sach­ge­biets Cyber­crime gegen drei Beschul­dig­te, in deren Zuge bun­des­weit 49 Betrugs­fäl­le mit einer vor­läu­fi­gen Scha­dens­sum­me von rund 129.000 Euro nach­ge­wie­sen wer­den.

Bei den Beschul­dig­ten han­delt es sich um einen 44-jäh­ri­gen Mann sowie zwei Frau­en im Alter von 56 und 84 Jah­ren. Der 44-Jäh­ri­ge soll die Taten gemein­sam mit den bei­den Frau­en began­gen haben. Nach bis­he­ri­gen Erkennt­nis­sen bot der 44-Jäh­ri­ge aus dem Knast her­aus seit min­des­tens Febru­ar 2023 über ver­schie­de­ne Online­platt­for­men Fahr­zeu­ge zum Ver­kauf an, über die er tat­säch­lich nicht ver­füg­te. Die hier­für ver­wen­de­ten Fahr­zeug­da­ten und Bil­der soll er zuvor aus bestehen­den Ver­kaufs­an­zei­gen erlangt haben, indem er selbst als ver­meint­li­cher Kauf­in­ter­es­sent auf­trat. Die Fahr­zeu­ge wur­den dann durch den Beschul­dig­ten zu beson­ders güns­ti­gen Prei­sen ange­bo­ten, wodurch Geschä­dig­te zur Zah­lung von Reser­vie­rungs­ge­büh­ren oder sogar des voll­stän­di­gen Kauf­prei­ses ver­an­lasst wur­den. Zu einer Über­ga­be der Fahr­zeu­ge kam es jedoch nie.

Die Zah­lun­gen erfolg­ten nach der­zei­ti­gem Ermitt­lungs­stand auf Kon­ten der bei­den War­ne­mün­de­rin­nen oder wur­den über soge­nann­te Finanz­agen­ten an die­se wei­ter­ge­lei­tet. Nach den bis­he­ri­gen Ermitt­lun­gen finan­zier­ten die Frau­en ihren Lebens­un­ter­halt zumin­dest teil­wei­se mit den aus den Betrugs­straf­ta­ten erlang­ten Gel­dern. Dar­über hin­aus besteht der Ver­dacht, dass sie den 44-Jäh­ri­gen bei der Tat­be­ge­hung auch aktiv unter­stütz­ten.

Bereits Ende Sep­tem­ber 2025 wur­den im Rah­men von Durch­su­chungs­maß­nah­men umfang­rei­che Beweis­mit­tel sicher­ge­stellt. Deren Aus­wer­tung dau­ert wei­ter­hin an und führ­te bis­lang zur Zuord­nung von 49 Straf­ta­ten im gesam­ten Bun­des­ge­biet. Nach aktu­el­lem Ermitt­lungs­stand ist davon aus­zu­ge­hen, dass das Trio sei­ne mut­maß­li­chen Betrugs­hand­lun­gen bis min­des­tens Juli 2026 fort­ge­setzt hat. Es wird erwar­tet, dass sowohl die Anzahl der Straf­ta­ten als auch die Gesamt­scha­dens­sum­me im wei­te­ren Ver­lauf der Ermitt­lun­gen noch anstei­gen kön­nen.

Ein Haft­be­fehl gegen die 56-jäh­ri­ge Beschul­dig­te wur­de voll­streckt. Dar­über hin­aus wur­de ein Ver­mö­gens­ar­rest in Höhe von rund 85.000 Euro voll­streckt. Die Ermitt­lun­gen dau­ern an und gestal­ten sich auf­grund der bun­des­wei­ten Tat­or­te sowie zahl­rei­cher Straf­an­zei­gen, die bei Poli­zei­dienst­stel­len in ver­schie­de­nen Bun­des­län­dern erstat­tet wur­den, beson­ders umfang­reich und zeit­in­ten­siv. Beim Kauf eines Fahr­zeugs über Online­platt­for­men, so die Poli­zei, soll­ten Inter­es­sen­ten beson­ders auf­merk­sam sein.

Tou­ris­mus kein eige­ner Bereich mehr

31. Juli: Nun ahnen wir, war­um sich Ros­tocks Tou­ris­mus­chef Mat­thi­as Fromm nach einem ande­ren Job umge­se­hen hat: Die Han­se- und Uni­ver­si­täts­stadt Ros­tock stellt ihr Tou­ris­mus- und Ver­an­stal­tungs­ma­nage­ment neu auf, heißt es in einer Pres­se­mit­tei­lung. Mit einer ent­spre­chen­den Beschluss­vor­la­ge setzt die Stadt­ver­wal­tung das von der Bür­ger­schaft beauf­trag­te Fein­kon­zept zur Neu­aus­rich­tung um. Ziel ist es, bis­her auf meh­re­re Gesell­schaf­ten und Orga­ni­sa­ti­ons­ein­hei­ten ver­teil­te Auf­ga­ben künf­tig effi­zi­en­ter zu bün­deln, Dop­pel­struk­tu­ren abzu­bau­en und die Zusam­men­ar­beit zu stär­ken.

Kern der Neu­or­ga­ni­sa­ti­on sei die Zusam­men­füh­rung der Berei­che Tou­ris­mus, Desti­na­ti­ons­mar­ke­ting, Ver­an­stal­tungs­ma­nage­ment, Event­mar­ke­ting und tou­ris­ti­scher Ver­trieb in einer gemein­sa­men Gesell­schaft. Hier­für sol­len die Ros­to­cker Gesell­schaft für Tou­ris­mus und Mar­ke­ting mbH, die Groß­markt Ros­tock GmbH sowie die Muse­ums­park Ros­tock GmbH mit der in Ros­tock GmbH Mes­sen, Kon­gres­se & Events ver­schmol­zen wer­den. Gleich­zei­tig wer­den hoheit­li­che Auf­ga­ben wie die Kur­ab­ga­be, Son­der­nut­zun­gen sowie die zen­tra­le behörd­li­che Ver­an­stal­tungs­ko­or­di­na­ti­on künf­tig in der Stadt­ver­wal­tung gebün­delt.

Nach den Berech­nun­gen der Ver­wal­tung sol­len durch Syn­er­gien, gemein­sa­me Ver­wal­tungs­struk­tu­ren und den schritt­wei­sen Abbau von Dop­pel­struk­tu­ren bis zum Jahr 2035 jähr­li­che Ein­spa­run­gen von rund drei bis vier Mil­lio­nen Euro erreicht wer­den. Zugleich steigt der Zuschuss­be­darf nach den vor­lie­gen­den Berech­nun­gen nicht an. Die Neu­or­ga­ni­sa­ti­on soll zum 1. Janu­ar 2027 ope­ra­tiv star­ten. Für die Beschäf­tig­ten ist eine sozi­al­ver­träg­li­che Umset­zung vor­ge­se­hen. Bestehen­de Arbeits­ver­hält­nis­se blei­ben erhal­ten, Betei­li­gungs­rech­te der Per­so­nal- und Betriebs­ver­tre­tun­gen wer­den umfas­send berück­sich­tigt. Ziel sei es, den Ver­än­de­rungs­pro­zess gemein­sam mit den Mit­ar­bei­ten­den zu gestal­ten. Die Beschluss­vor­la­ge wird nun in den zustän­di­gen Fach­aus­schüs­sen bera­ten. Die abschlie­ßen­de Ent­schei­dung trifft die Bür­ger­schaft vor­aus­sicht­lich in ihrer Sit­zung am 2. Sep­tem­ber 2026.

Gebüh­ren für Bewoh­ner­par­ken stei­gen ab August

29. Juli: Wer in einem Ros­to­cker Bewoh­ner­park­ge­biet wie in War­ne­mün­de einen Park­aus­weis bean­tragt oder ver­län­gert, muss ab dem 1. August 2026 höhe­re Gebüh­ren zah­len. Dar­auf weist das Tief­bau­amt hin. Grund­la­ge ist eine neue Gebüh­ren­ord­nung für das Bewoh­ner­par­ken, die im Rah­men des Haus­halts­si­che­rungs­kon­zep­tes von der Bür­ger­schaft am 14. Janu­ar 2026 auf den Weg gebracht wur­de. Ein Bewoh­ner­park­aus­weis – in Ros­tock gibt es bis­lang rund 5500 – kos­tet künf­tig 182,50 Euro für ein Jahr bezie­hungs­wei­se 365 Euro für zwei Jah­re. Bereits aus­ge­stell­te Bewoh­ner­park­aus­wei­se behal­ten bis zum Ablauf ihrer Gül­tig­keit ihre Gül­tig­keit. Erst bei einer Ver­län­ge­rung oder Neu­be­an­tra­gung gel­ten die neu­en Gebüh­ren.

Einen Bewoh­ner­park­aus­weis kön­nen Per­so­nen bean­tra­gen, die in einem Bewoh­ner­park­ge­biet gemel­det sind und dort auch tat­säch­lich woh­nen. Anspruchs­be­rech­tigt sind außer­dem Per­so­nen, die für eine Woh­nung im Bewoh­ner­park­ge­biet Zweit­woh­nungs­steu­er ent­rich­ten. Vor­aus­set­zung ist jeweils eine Erklä­rung, dass kei­ne pri­va­te Stell­platz­mög­lich­keit vor­han­den ist oder vom Ver­mie­ter ange­bo­ten wer­den kann.  Die Park­aus­wei­se wer­den in der Regel für zwei Jah­re aus­ge­stellt. In begrün­de­ten Aus­nah­me­fäl­len ist auch eine Aus­stel­lung für ein Jahr oder monats­wei­se mög­lich. Anträ­ge kön­nen online unter https://olav.rostock.de, per E‑Mail an bewohnerparken@rostock.de oder schrift­lich an das Tief­bau­amt der Han­se- und Uni­ver­si­täts­stadt Ros­tock, Charles-Dar­win-Ring 6, 18059 Ros­tock, gestellt wer­den. Link­tipp: www.rostock.de/parken

Fest­li­che Tra­ves­tie-Show im Kur­haus

27. Juli: VIVA LA TRAVESTIE heißt es am 28. Novem­ber um 20 Uhr im gro­ßen Ban­kett Saal des War­ne­mün­der Kur­hau­ses. In der Ankün­di­gung heißt es: Erle­ben Sie einen unver­gess­li­chen Abend vol­ler Glanz, Gla­mour und weih­nacht­li­cher Magie. Tau­chen Sie ein in die fas­zi­nie­ren­de Welt der Tra­ves­tie und las­sen Sie sich von den Künst­le­rin­nen und Künst­lern des Abends mit­neh­men auf eine fun­keln­de Rei­se durch Ver­wand­lung, Emo­ti­on und Enter­tain­ment. Freu­en Sie sich auf eine fest­li­che Show vol­ler mit­rei­ßen­dem Gesang, beein­dru­cken­dem Tanz, sprit­zi­gem Humor und jeder Men­ge Glit­zer – ein Abend, der Herz und Sin­ne zum Leuch­ten bringt. Die Künst­ler sind: Dai­sy von Buten­schön & Divia Jolie, Megy B. & Gina De L’Amore, Vani­ty Glam Ryse & Meryl J. Ryse.  Ticket gibt es ab 50,50 Euro.

Rob­ben live erle­ben

26. Juli: Rob­ben ein­mal live und haut­nah erle­ben, dazu haben Inter­es­sen­ten in War­ne­mün­de Gele­gen­heit. Auf der Hohen Düne Am Yacht­ha­fen 3 A befin­det sich das Mari­ne Sci­ence Cen­ter, das täg­lich von 10 bis 16 Uhr zum Umschau­en ein­lädt.

Vom Besu­cher­deck des Schiffs aus kön­nen Gäs­te die wis­sen­schaft­li­che Arbeit und das täg­li­che Trai­ning mit den Rob­ben ver­fol­gen. Wäh­rend der Öff­nungs­zei­ten ste­hen durch­ge­hend Mit­ar­bei­ter an Deck zur Ver­fü­gung, die Infor­ma­tio­nen über die Arbeit im Rob­ben­for­schungs­zen­trum des Insti­tuts für Bio­wis­sen­schaf­ten der Uni­ver­si­tät Ros­tock und die Raub­tie­re lie­fern und Fra­gen beant­wor­ten. Im Gegen­satz zum obe­ren Besu­cher­deck, das ledig­lich über Trep­pen erreich­bar ist, ist die unte­re Aus­sichts­platt­form bar­rie­re­frei. Hun­de haben kei­nen Zutritt. Essen an Bord ist nicht erlaubt. unH

Städ­ti­scher Haus­halt geneh­migt

25. Juli: Das Minis­te­ri­um für Inne­res und Bau als zustän­di­ge Rechts­auf­sichts­be­hör­de hat jetzt den Dop­pel­haus­halt 2026/2027 der Han­se- und Uni­ver­si­täts­stadt Ros­tock geneh­migt. Die Ver­wal­tungs­füh­rung begrüßt die Ent­schei­dung aus­drück­lich und dankt der Kom­mu­nal­auf­sicht für die kon­struk­ti­ve Beglei­tung des Geneh­mi­gungs­ver­fah­rens. Rund sechs Mona­te nach dem Beschluss der Bür­ger­schaft liegt die Geneh­mi­gung nun nahe­zu ohne Ein­schrän­kun­gen vor. Damit kann die Stadt­ver­wal­tung zahl­rei­che Vor­ha­ben umset­zen.

 

Gemein­sam neh­men die Mit­glie­der des Muse­ums­ver­eins und akti­ven ehren­amt­li­chen Muse­ums­gärt­ner Jut­ta Wei­de­mann (l.) und Peter Schaar­schmidt (r.) mit Chris­toph Weg­ner, dem Lei­ter unse­res Hei­mat­mu­se­ums, die gestif­te­te War­ne­mün­der Bank in Augen­schein. Foto: mkad

Bei­rats­chef spen­diert  Klön­schnack-Bank

25. Juli: Eine Hom­mage an mei­nen Hei­mat­ort, dach­te sich der Vor­sit­zen­de des Orts­bei­ra­tes Axel Tolks­dorff als eben in die­sem Gre­mi­um  über die Neu­ge­stal­tung des Ein­gangs­be­rei­ches der Tou­ris­mus­zen­tra­le in der Vog­tei gespro­chen wur­de. Sit­zun­gen, zuhö­ren, auf­schrei­ben für die Bür­ger­schaft sind das Eine. Und weil die typi­sche War­ne­mün­der Bank vor dem Hei­mat­mu­se­um so allein steht und vie­le Men­schen dar­auf Platz neh­men, tat er auch das Ande­re. Gemein­sam mit  Tisch­ler­meis­ter Hol­ger Glatz wur­de wur­de aus der Idee etwas sehr Fass­ba­res: Gegen­über dem Hei­mat­mu­se­um fand nun eine neue War­ne­mün­der Bank  „För ‘n lüt­ten Schnack“ ihren Platz . mkad

DERTOUR Group über­nimmt DSR Hotel Hol­ding kom­plett

25. Juli: Die Deut­sche See­ree­de­rei über­trägt sei­ne ver­blei­ben­den 25,1 Pro­zent an der DSR Hotel Hol­ding mit Wir­kung zum 1. August 2026 an die DERTOUR Group und schafft sich damit gezielt Raum, sei­ne unter­neh­me­ri­sche Tätig­keit auf die Ent­wick­lung neu­er tou­ris­ti­scher Kon­zep­te zu rich­ten. Die DERTOUR Group wird damit allei­ni­ge Eig­ne­rin des Unter­neh­mens. Über den Ver­kauf hin­aus blei­ben bei­de Unter­neh­men bei aus­ge­wähl­ten Pro­jek­ten part­ner­schaft­lich ver­bun­den. Alle Details unter: Land und Leu­te

Boots­hal­le zeit­wei­li­ges Ate­lier

24. Juli:  Der Glücks­ma­ler Micha­el Frahm, der mit sei­nen moder­nen mari­ti­men Bil­dern unse­re neue Jugend­sport­schu­le möblier­te, ist wie­der in War­ne­mün­de zu Gast. In der Boots­hal­le wird ein Kunst­pro­jekt prä­sen­tiert, das Mäd­chen und Jun­gen aus 15 Kin­der­gär­ten der Stadt aus Res­ten von altem Segel­tuch zum The­ma Segel­boo­te gestal­tet haben. Aus die­sen schafft der Künst­ler ein Gesamt­kunst­werk. Wir dür­fen gespannt sein. Die als zeit­wei­li­ges Ate­lier geöff­ne­te Boots­hal­le der Jugend­sport­schu­le ist ab heu­te bis zum 9. August geöff­net – solan­ge es das Licht zum Malen zulässt. Alle Details unter: Land und Leu­te

Klei­ne Komö­die mit Extra-Klas­se-Pro­gramm

24. Juli: In der Klei­nen Komö­die wird es wie­der so rich­tig bunt. Besu­cher dür­fen sich in den nächs­ten Som­mer­ta­gen auf ein Pro­gramm der Extra­klas­se freu­en. So wird Heinz Kle­ver am 31. Juli und am 1. August um 20 Uhr sowie am 2. August um 18 Uhr uns „Nichts als die Wahr­heit! – Leicht opti­miert“ prä­sen­tie­ren. Mit dem Best-of-Pro­gramm „Solan­ge wir noch schön sind“ kommt das Kaba­rett „Die Kak­tus­blü­te“ am 3., 4. und 5. August jeweils um 20 Uhr in unser klei­nes Thea­ter. Jac­que­line Bou­lan­ger und das See­feld­t/­Ben­ter­busch-Trio prä­sen­tie­ren Lie­der aus Lie­be mor­gen sowie am 12. und 13. August um 20 Uhr sowie am 26. Juli um 18 Uhr. Auf das Schöns­te von Lori­ot und damit eine sze­ni­sche Lesung mit Yvonne Gal­lo und Gui­do Fuchs dür­fen wir uns am 14. August um 20 Uhr und am 16.August um 15 Uhr freu­en. Wei­ter geht es mit dem Schöns­ten von Heinz Erhardt und ande­ren erbau­li­chen Geschich­ten am 15. August um 20 Uhr und am 16.August um 18 Uhr. Eben­falls prä­sen­tiert von Yvonne Gal­lo und Gui­do Fuchs. Und schließ­lich heißt es am 19., 20. und 21. August jeweils um 20 Uhr: Pro­sec­co für alle. Ein Kaba­rett-Abend mit Ellen Schal­ler. Kar­ten gibt es an allen Vor­ver­kaufs­stel­len des Volks­thea­ters sowie an der Abend­kas­se, falls noch vor­han­den.

Ras­se­ka­nin­chen prä­sen­tie­ren sich

24. Juli: Schon mal vor­mer­ken soll­ten sich Freun­de von Ras­se­ka­nin­chen das Wochen­en­de 22. und 23. August. Dann lädt der War­ne­mün­der Ras­se­ka­nin­chen­ver­ein M59 e.V. zu sei­ner Jung­tier­schau in sei­ner Aus­stel­lungs­hal­le ein, die Besu­cher über den angren­zen­den Gar­ten­ver­ein Am Moor, über die Zugän­ge Grü­ner Weg oder Wei­den­weg in War­ne­mün­de errei­chen.

Zur Hoch­zeit in Tracht?

23. Juli: Haben Sie, lie­be Leser, oder ihre Kin­der oder Enkel­kin­der schon mal dar­an gedacht, in War­ne­mün­der Tracht zu hei­ra­ten? Viel­leicht ist der Gedan­ke gekom­men beim Anblick des Braut-Paa­res, das die War­ne­mün­der Trach­ten­grup­pe wäh­rend des Nie­gen Ümgangs unter­stützt. Ein beson­de­rer Hin­gu­cker ist zwei­fel­los die Brau­kro­ne. Aber woher soll man die­ses Prunk­stück  neh­men? Woher eine Tracht?  Wir sind der Fra­ge nach­ge­gan­gen. Alle Details unter: Land und Leu­te

Unser Tee­pott und ein Nacht­club in Aca­pul­co

22. Juli: Sind Sie, lie­be Leser, dem Tipp von Hol­ger Kan­kel gefolgt und haben den War­ne­mün­de-Kri­mi “War­ne­mün­der Wit­wen” gele­sen? Der lang­jäh­ri­ge Redak­teur der Schwe­ri­ner Volks­zei­tung hat beim Stö­bern erneut Bücher ent­deckt, die War­ne­mün­de the­ma­ti­sie­ren. In unse­rer Rei­he “War­ne­mün­der Biblio­thek”  stellt er zwei Neu­erschei­nun­gen vor, die Lust aufs Lesen im Urlaub oder am Wochen­en­de auf der Son­nen-Ter­ras­se machen. Dabei erfah­ren Sie dann unter Garan­tie auch, was unser Tee­pott und ein Nacht­club in Aca­pul­co mit­ein­an­der zu tun haben.  Alle Details unter: Land und Leu­te

Töd­li­cher Bade­un­fall

22. Juli: Zu einem töd­li­chen Bade­un­fall kam es ges­tern gegen 18 Uhr im Bereich des Strand­auf­gan­ges am Leucht­turm. Ein 33-Jäh­ri­ger wur­de beim Baden in die­sem Bereich vom Strand weg­ge­trie­ben und schaff­te es nicht, sich allein an Land zu ret­ten. Erst­hel­fer, die die Not­la­ge erkann­ten, eil­ten zur Hil­fe und hol­ten den Mann aus dem Was­ser. Sie lei­te­ten sofort Ers­te-Hil­fe-Maß­nah­men ein. Trotz der Reani­ma­ti­ons­maß­nah­men ver­starb der jun­ge Mann im Kli­ni­kum Ros­tock. Für die anwe­sen­den Ange­hö­ri­gen wur­de eine seel­sor­ge­ri­sche Betreu­ung orga­ni­siert.

Kita zum Hort umge­stal­tet

22. Juli: Die Vil­la an der Ecke Park-/ Richard-Wag­ner-Stra­ße wur­de so lan­ge man den­ken kann, garan­tiert aber seit den 1960er Jah­ren als Kin­der­ta­ges­stät­te genutzt. Mit dem Neu­bau bzw. der Eröff­nung einer Kita in der Fried­rich-Bar­ne­witz-Stra­ße 13 im Jahr 2023 wur­de die tra­di­ti­ons­rei­che Ein­rich­tung geschlos­sen. Was aber plant die Stadt mit der Immo­bi­lie? Aal­glatt frag­te nach beim Pres­se­spre­cher des kom­mu­na­len Eigen­be­triebs KOE Arndt Dra­heim und erfuhr: Das Gebäu­de wur­de zu einem Hort umge­baut, der 60 Kin­dern der Grund­schu­le Hein­rich Hei­ne zu Schul­jah­res­be­ginn zur Ver­fü­gung steht. Eine bar­rie­re­freie Nut­zung konn­te auf­grund der bau­li­chen Gege­ben­hei­ten nicht rea­li­siert wer­den, sodass Mäd­chen und Jun­gen mit Han­di­cap im Schul­ge­bäu­de betreut wer­den.

Im Rah­men der Sanie­rung wur­den moder­ne und siche­re Räum­lich­kei­ten für die Hort­nut­zung geschaf­fen. Dazu gehör­ten die umfas­sen­de Erneue­rung der tech­ni­schen Gebäu­de­aus­stat­tung (Strom, Was­ser, Abwas­ser sowie teil­wei­se Hei­zung), die Moder­ni­sie­rung und Neu­ord­nung der Sani­tär­be­rei­che, neue Boden­be­lä­ge sowie die gestal­te­ri­sche Auf­wer­tung aller Räu­me mit Akus­tik­de­cken, neu­er Beleuch­tung und über­ar­bei­te­ten Wand­flä­chen. Zudem wur­de das Gebäu­de brand­schutz­tech­nisch auf den aktu­el­len Stand gebracht und an die Fern­wär­me­ver­sor­gung ange­schlos­sen.

Glo­cken sind noch im Ursprungs­turm

21. Juli:  Auf unse­rer aal­glatt-Sei­te schrie­ben wir im Dezem­ber ver­gan­ge­nen Jah­res, dass es viel­leicht Mit­te 2026 neue Glo­cken für unse­re evan­ge­li­sche Kir­che geben wird. Auf Nach­fra­ge ant­wor­te­te uns Pas­tor Ste­phan Fey, dass es auf Grund kom­ple­xer tech­ni­scher Fra­gen lei­der noch nicht so vor­an gegan­gen ist, wie erhofft. „Aktu­ell haben wir vor Ort noch kei­ne trag­fä­hi­ge Lösung  gefun­den, wie wir die Glo­cken sicher aus dem Turm her­aus trans­por­tie­ren kön­nen.“ Er ver­si­chert, dass an einer Lösung ganz inten­siv nach der Som­mer­pau­se wei­ter gear­bei­tet wird.

Muse­ums­abend zur War­ne­mün­der Müh­le

20. Juli: Gehör­ten Sie zu jenen Inter­es­sen­ten, die Kar­ten für den Muse­ums­abend am ver­gan­ge­nen Mitt­woch erwischt haben? Bis auf den letz­ten Platz besetzt war wie­der ein­mal der Dau­er­aus­stel­lungs­raum im alten Fischer­haus in der Alex­an­dri­nen­stra­ße 31. Zu Gast war Chris­ti­an Mey­er, ein Sohn der ehe­ma­li­gen Müh­len­be­sit­zer Ger­hard und Doris Mey­er, der über die War­ne­mün­der Müh­le und damit über ein Wahr­zei­chen des Ost­see­ba­des gespro­chen hat. aal­glatt-Redak­teu­rin Sabi­ne Schu­bert war dabei und berich­tet unter “Land und Leu­te” über eine span­nen­de War­ne­mün­der Zeit­rei­se.

Das Ros­to­cker Rat­haus erkun­den

20. Juli: Haben Sie, lie­be Leser, schon ein­mal das Ros­to­cker Rat­haus mit sei­nen sie­ben Tür­men besucht? Nein, nicht um an einer Sit­zung, son­dern um an einer Füh­rung teil­zu­neh­men. Inter­es­sier­te Besu­cher kön­nen jetzt solch einen, von Stadt­füh­rern gestal­te­ten Rund­gang buchen. Ter­mi­ne sind die Sonn­aben­de 1. August, 29. August und 12. Sep­tem­ber. Die 90minütigen, kos­ten­frei­en Füh­run­gen begin­nen jeweils um 11 Uhr.

Wäh­rend des Rund­gangs erfah­ren die Teil­neh­mer Wis­sens­wer­tes über die wech­sel­vol­le Geschich­te des Hau­ses und sei­ne heu­ti­ge Bedeu­tung als Sitz der Stadt­ver­wal­tung. Im Mit­tel­punkt steht dabei die his­to­ri­sche Rat­haus­hal­le, die einst auch als Han­dels­platz dien­te. Je nach Ver­füg­bar­keit kön­nen außer­dem das obe­re Foy­er, der Bür­ger­schafts­saal und der Fest­saal im ers­ten Ober­ge­schoss besich­tigt wer­den. Auch ein Blick hin­ter die Kulis­sen gehört dazu: Die Füh­rung führt auf die „höhe­re Beam­ten­lauf­bahn“ sowie in den Rat­haus­an­bau, von dem aus sich ein span­nen­der Aus­blick auf die Bau­stel­le des jüngs­ten Rat­haus­ge­bäu­des bie­tet.

Auf­grund der begrenz­ten Teil­neh­mer­zahl ist eine vor­he­ri­ge Anmel­dung erfor­der­lich. Nach der Buchung wird die Teil­nah­me per E‑Mail bestä­tigt. Die anschlie­ßen­de Bestä­ti­gungs­nach­richt ent­hält alle wich­ti­gen Infor­ma­tio­nen zum Ablauf. Treff­punkt ist die Rat­haus­hal­le, Neu­er Markt 1. Infor­ma­tio­nen und Tickets: www.rostock.de/rathausfuehrung

Han­se Hotel: Ver­mark­tung even­tu­ell 2027

19. Juli: Das ehe­ma­li­ge Best Wes­tern Han­se Hotel in der Park­stra­ße wird seit Jah­ren als Flücht­lings­un­ter­kunft genutzt. Ursprüng­lich gab es die Idee, das Gebäu­de u. a. für alters­ge­rech­tes Woh­nen zu nut­zen. Wie der der­zei­ti­ge Stand der Din­ge ist, woll­te der Orts­bei­rat für War­ne­mün­de und Died­richs­ha­gen wis­sen. Wie Orts­amts­lei­te­rin Fran­ka Teu­bel auf der jüngs­ten Sit­zung des ehren­amt­li­chen Gre­mi­ums infor­mier­te, fin­den hin­sicht­lich der zukünf­ti­gen Ent­wick­lung des Objekts gegen­wär­tig Abstim­mun­gen des kom­mu­na­len Eigen­be­triebs KOE, dem Amt für Stadt­ent­wick­lung, Stadt­pla­nung und Mobi­li­tät sowie dem Staat­li­chen Amt für Land­wirt­schaft und Umwelt Mitt­le­res Meck­len­burg zu mög­li­chen Bebau­ungs­va­ri­an­ten statt. Auf Grund­la­ge des der­zei­ti­gen Kennt­nis­stan­des wird davon aus­ge­gan­gen, dass der Ver­mark­tungs­pro­zess im kom­men­den Jahr gestar­tet wer­den kann. Vor die­sem Hin­ter­grund kön­nen der­zeit kei­ne kon­kre­ten Anga­ben zur mit­tel­fris­ti­gen Wei­ter­nut­zung des Objekts sowie zu einer belast­ba­ren Zeit­ach­se für Ver­kauf, Abriss, Bau­leit­pla­nung oder Erschlie­ßungs­maß­nah­men gemacht wer­den. Die wei­te­re Ent­wick­lung und die kon­kre­ten Umset­zungs­schrit­te wer­den zudem maß­geb­lich von den Pla­nun­gen eines zukünf­ti­gen Inves­tors abhän­gen.

Zum The­ma Ver­kauf ver­sus Wei­ter­nut­zung ist fest­zu­hal­ten, dass wei­ter­hin die Vor­be­rei­tung der Ver­mark­tung ver­folgt wird. Bis zum Abschluss der lau­fen­den Abstim­mun­gen kön­nen jedoch noch kei­ne abschlie­ßen­den Aus­sa­gen zu den ein­zel­nen Ver­fah­rens­schrit­ten getrof­fen wer­den.

Bezüg­lich der ange­spro­che­nen Situa­ti­on zu Sau­ber­keit und Hygie­ne im Bereich hin­ter dem „Best Wes­tern“ lie­gen  gegen­wär­tig kei­ne Mel­dun­gen oder Beschwer­den vor.

Der KOE bit­tet um Ver­ständ­nis, dass zum der­zei­ti­gen Zeit­punkt noch kei­ne wei­ter­ge­hen­den Aus­sa­gen getrof­fen wer­den kön­nen.

25 Jah­re Pfle­ge­heim “Rolf Grund”

19. Juli: Das Pfle­ge­heim in der Schil­ler­stra­ße, das den Namen des ver­stor­be­nen War­ne­mün­der Pas­tors Rolf Grund trägt, hat im Juni sein 25-jäh­ri­ges Bestehen fei­ern kön­nen. Das Heim sowie wei­te­re Gebäu­de, in denen älte­re War­ne­mün­der eine zunächst bezahl­ba­re Blei­be gefun­den haben, sind auf den ehe­ma­li­gen Ten­nis­plät­zen ent­stan­den. Vie­le der ers­ten Bewoh­ner muss­ten nach der Wen­de ihre Woh­nun­gen auf Grund von Eigen­be­darfs­kla­gen ver­las­sen und waren froh, in War­ne­mün­de blei­ben zu kön­nen. Übri­gens haben etli­che Heim­be­woh­ner gemein­sam mit ihren Pfle­gern am dies­jäh­ri­gen Umgang teil­ge­nom­men.

“Dol­phin 3” im Ret­tungs­ein­satz

18. Juli:  Zwei fern­ge­steu­er­te Was­ser­ret­tungs­ro­bo­ter vom Typ „Dol­phin 3“ ergän­zen ab sofort die Aus­rüs­tung der Ret­tungs­schwim­mer vor unse­rer Haus­tür. Ermög­licht wur­de die Anschaf­fung durch eine groß­zü­gi­ge Spen­de der Ros­to­cker Dach-Bau GmbH. Alle Details unter: Land und Leu­te

 

Die Klei­ne Komö­die wird der­zeit vor­wie­gend vom Ros­to­cker Volks­thea­ter bespielt. Aber auch Gast­spie­le und Film­vor­füh­run­gen wer­den hier ange­bo­ten und gern genutzt. Foto: susa

Klei­ne Komö­die: Zukunft unge­wiss

17. Juli: Die Klei­ne Komö­die wird sei­tens des Volks­thea­ters nicht mehr bespielt sobald der Thea­ter­neu­bau fer­tig­ge­stellt ist. Mit die­ser Hiobs­bot­schaft sorg­te aal­glatt bereits vor einem hal­ben Jahr für Auf­ruhr. Doch zwi­schen­zeit­lich hieß es nach Rück­spra­che mit dem Volks­thea­ter: Der Spiel­be­trieb geht wei­ter. Auch aus dem Kul­tur­aus­schuss des Orts­bei­ra­tes kam die­se Infor­ma­ti­on. Wir sind der Sache noch­mals nach­ge­gan­gen und haben im kom­mu­na­len Eigen­be­trieb KOE, der die­se Immo­bi­lie bewirt­schaf­tet, nach­ge­fragt. Hier die Ant­wort mit Datum ges­tern: Wir haben Ihre Anfra­ge erhal­ten und kön­nen Ihnen nach Rück­spra­che mit dem Volks­thea­ter Fol­gen­des mit­tei­len: Eine wei­te­re Bespie­lung der Klei­nen Komö­die durch das Volks­thea­ter über den Fer­tig­stel­lungs­ter­min des Thea­ter­neu­baus hin­aus ist nach jet­zi­gem Stand nicht vor­ge­se­hen. Eine abschlie­ßen­de Ent­schei­dung zur künf­ti­gen Nut­zung des Gebäu­des wird in zwei bis drei Jah­ren getrof­fen wer­den.

aal­glatt-Anmer­kung: Das dürf­te noch span­nend wer­den. Ohne die­se Kul­tur-Stät­te wäre War­ne­mün­de wie­der ein Stück tris­ter und niveau­lo­ser.

Feu­er­teu­fel im Ein­satz

17. Juli: Feu­er in einem ehe­ma­li­gen Toi­let­ten­häus­chen auf dem Park­platz Doberaner Land­stra­ße bemerk­ten Zeu­gen gegen 3.45 Uhr in der Nacht zu ges­tern. Die alar­mier­te Feu­er­wehr lösch­te den Brand des Holz­ge­bäu­des mit Blech­dach sowie eines dane­ben­ste­hen­den Müll­con­tai­ners aus Metall.

Wenig spä­ter, gegen 4.40 Uhr, wur­den zwei wei­te­re Brän­de im M.-Andersen-Nexö-Ring sowie in der Nord­ahl-Grieg-Stra­ße in Ever­s­ha­gen gemel­det. Dort gerie­ten ein Alt­pa­pier­sta­pel sowie Euro­palet­ten mit Bau­ma­te­ria­li­en in Brand. Auch die­se Feu­er konn­ten durch die Feu­er­wehr gelöscht wer­den.

Der ent­stan­de­ne Sach­scha­den wird ins­ge­samt auf etwa 10.000 Euro geschätzt. Die Kri­mi­nal­po­li­zei hat an allen drei Brand­or­ten Spu­ren gesi­chert und Ermitt­lun­gen wegen des Ver­dachts der Brand­stif­tung auf­ge­nom­men.

Dau­er­the­ma: kaput­te Geh­stei­ge

15. Juli: Kaput­te Geh­we­ge in War­ne­mün­de sind lei­der ein Dau­er­the­ma. Der Stadt­ver­wal­tung ist das bekannt, denn davon zeu­gen Schil­der in zahl­rei­chen Stra­ßen wie in der Müh­len- und in der Alten Bahn­hof­stra­ße, die auf die Gefah­ren hin­wei­sen. In einem Ost­see­bad ein unmög­li­cher Zustand. Orts­bei­rats­mit­glied Jann-Hen­ning Krau­se macht des­halb den Vor­schlag, die  Sena­to­rin Sena­to­rin für Stadt­pla­nung, Bau, Kli­ma­schutz und Mobi­li­tät Dr. Ute Fischer-Gäde zu einer Bege­hung und zu einer Orts­bei­rats­sit­zung ein­zu­la­den. Die Gele­gen­heit, mit der Sena­to­rin zu spre­chen und von Stür­zen zu berich­ten, soll­ten Betrof­fe­ne dann nut­zen.

Aggres­si­ver Käfer liebt Rot­dorn

15. Juli: In der der Park­stra­ße wur­den Bäu­me gefällt. Ob die­se ersetzt wer­den, inter­es­siert die Mit­glie­der des Aus­schus­ses für Umwelt des Orts­bei­ra­tes. Die Ant­wort aus dem Grün­amt, so Orts­amts­lei­te­rin Fran­ka Teu­bel auf der gest­ri­gen Orts­bei­rats­sit­zung, lau­tet: Die Rot­dor­ne in der Park­stra­ße wer­den nicht ersetzt. Hin­ter­grund sind Pro­ble­me mit dem Birn­baum-Pracht­kä­fer. Die­ser aggres­si­ve Schäd­ling, befällt vor allem Weiß- und Rot­dorn und hat es sich in der Park­stra­ße bereits aus­ge­brei­tet. Eine Nach­pflan­zung mit Rot­dorn ist des­halb nicht ziel­füh­rend. Das Amt prüft die Nach­pflan­zung mit ande­ren Baum­ar­ten.

Die Anmer­kun­gen des Aus­schus­ses zu den Pfle­ge­schnit­ten an den Wild­bir­nen sowie die Tot­holz­ent­nah­me an den Kas­ta­ni­en wird das Amt prü­fen und erfor­der­li­che Maß­nah­me durch­füh­ren bzw. beauf­tra­gen.

Sabi­ne Engel und Mela­nie Lex orga­ni­sie­ren das Pick­nick am 29. August im Kur­haus­gar­ten. Schö­nes, viel­leicht auch im Schrank fast ver­ges­se­nes Geschirr soll dabei unbe­dingt zum Ein­satz kom­men. Foto: Joa­chim Engel

Gro­ßer Zuspruch für “Früh­stück am Meer”

13. Juli: Am 29. August ist es soweit: Im Kur­haus­gar­ten gibt es ein „Früh­stück am Meer“, wie aal­glatt bereits im April mel­de­te. Inzwi­schen lie­gen sage und schrei­be 424 Anmel­dun­gen zum gemein­sa­men Früh­stück vor. „Da wir noch kurz­fris­tig Inter­es­sen­ten die Mög­lich­keit geben möch­ten an der Ver­an­stal­tung teil­zu­neh­men, wer­den wir bei 450 die Anmel­dun­gen stop­pen. Wei­te­re Anfra­gen kom­men auf eine Nach­rü­cker-Lis­te. Die aktu­el­le Lis­te wird täg­lich aktua­li­siert, da es reich­lich Zu- und Absa­gen gibt. Ins­ge­samt wer­den wir maxi­mal 499 Teil­neh­mer emp­fan­gen kön­nen“, sagt Sabi­ne Engel, die die Ver­an­stal­tung gemein­sam mit Mela­nie Lex unter dem Dach des War­ne­mün­de Ver­eins orga­ni­siert. Rund 100 ver­schie­de­ne Tische wer­den im Kur­haus­gar­ten mit Num­mern ver­se­hen auf­ge­stellt. Die­se hübsch zu deko­rie­ren und mit eige­nen Lecke­rei­en zu bestü­cken, das wird Sache der Gäs­te sein.

Orga­ni­siert wur­den ein Sani­täts­dienst, ein Sport- und Spie­le­an­hän­ger vom SV War­ne­mün­de, eine Hüpf­burg und ein Baris­ta-Kaf­fee-Wagen. Waf­feln und Würst­chen sind auch im Ange­bot. Der Kiosk ist mit Köst­lich­kei­ten sowie Pick­nick Kör­ben, die im Vor­feld bestellt wer­den müs­sen, bestückt. Wei­te­re Details fin­den Sie in unse­rer Rubrik: Land und Leu­te

Pau­se, da Boden­plat­te abbin­den muss­te

9. Juli: Was ist da los, auf der WSC-Bau­stel­le? Kein Mensch zu sehen, kri­ti­sier­te in den ver­gan­ge­nen Tagen so man­cher Seg­ler. aal­glatt-Redak­teu­rin Moni­ka Kad­ner ist der Sache auf den Grund gegan­gen und hat erfah­ren:  dass es Zeit bedarf, bis die gegos­se­ne Boden­plat­te abge­bun­den ist und folg­lich erst nach 15 Tagen sprich jetzt wei­ter gear­bei­tet wer­den kann. Was sich sonst noch tut auf der Bau­stel­le lesen Sie unter: Land und Leu­te

Wech­sel in der WIRO-Geschäfts­füh­rung

8.Juli: Die WIRO voll­zieht zum Jah­res­wech­sel 202627 plan­mä­ßig einen Wech­sel in der Geschäfts­füh­rung. Das haben der WIRO-Auf­sichts­rat und der Haupt­aus­schuss der Ros­to­cker Bür­ger­schaft am Diens­tag­abend beschlos­sen. Ab dem 1. Janu­ar 2027 füh­ren Ingo Hüb­ner und Vol­ker Theo­bald als gleich­be­rech­tig­te Geschäfts­füh­rer das kom­mu­na­le Woh­nungs­un­ter­neh­men.

Dazu der Vor­sit­zen­de des WIRO-Auf­sichts­rats, Chris­ti­an Konar­ski: „Das Aus­wahl­ver­fah­ren für das zwei­te Mit­glied der Geschäfts­füh­rung ist abge­schlos­sen. Mit den bei­den erfah­re­nen Immo­bi­li­en- und Woh­nungs­wirt­schafts­exper­ten Ingo Hüb­ner als Ope­ra­ti­vem Geschäfts­füh­rer und Vol­ker Theo­bald als künf­ti­gem Kauf­män­ni­schen Geschäfts­füh­rer ist die WIRO gut gerüs­tet für die anste­hen­den Auf­ga­ben.”

Vol­ker Theo­bald (55) tritt die Nach­fol­ge von Ralf Zim­lich an, der nach mehr als 19 Jah­ren als Kauf­män­ni­scher Geschäfts­füh­rer und Vor­sit­zen­der der WIRO-Geschäfts­füh­rung zum Jah­res­en­de in den Ruhe­stand geht

Schil­ler­stra­ße 14: Ant­wort wenig infor­ma­tiv

7. Juli:  Seit einem Vier­tel Jahr­hun­dert, ja gar seit 30 Jah­ren bie­tet,  das einst attrak­ti­ve Haus in der Schil­ler­stra­ße 14 einen kläg­li­chen Anblick.

Nun aber scheint Leben in das sprö­de Gemäu­er mit dem seit Jah­ren auf­ra­gen­den Kran gekom­men zu sein. Gewa­sche­ne Arbeits­klei­dung hängt zum Trock­nen auf Stan­gen. Unver­kenn­ba­re Arbeits­ge­räu­sche und Zuru­fe in einer frem­den Spra­che las­sen die Ver­mu­tung auf­kei­men: Hier wird wie­der zuge­packt.

Aal­glatt frag­te in der Pres­se­ab­tei­lung des Rat­hau­ses nach: Hier die wört­li­chen  Infor­ma­tio­nen aus dem Ros­to­cker Bau­amt.
„Der­zei­tig ist eine Unter­bre­chung der Bau­aus­füh­rung nicht erkenn­bar. Die
Bau­über­wa­chung des Prüf­sta­ti­kers fin­det wei­ter­hin statt. Der letz­te
Bau­über­wa­chungs­be­richt Nr. 11 / Sta­tik, ist vom 20.04.2026.
Da bekann­ter­wei­se kei­ne all­ge­mei­ne Bau­über­wa­chung durch das Bau­amt statt­fin­det, kann zu den Gege­ben­hei­ten auf der Bau­stel­le kei­ne Aus­sa­ge getrof­fen wer­den.“  Wie infor­ma­tiv…. Moni­ka Kad­ner

 

In Höhe Strand­auf­gang 22 wur­de am 6. Juli in aller Herr­gotts­frü­he ein im Was­ser trei­ben­des, Minen-ähn­li­ches Objekt ent­deckt, wor­auf­hin das Are­al abge­sperrt wor­den ist. Foto: C. G. 

Minen-Attrap­pe ange­schwemmt

6. Juli: Heu­te früh noch vor 7 Uhr war die Poli­zei am Strand und sperr­te ein Are­al in Höhe Strand­auf­gang 22 ab.  Dort, wo sich einst das Best Wes­tern Han­se Hotel befun­den hat, trieb eine Mine im Was­ser direkt am Strand.

Nach genaue­rer Über­prü­fung des Fund­stücks gab es Ent­war­nung. Offen­bar han­del­te es sich nicht um eine schar­fe Mine, son­dern um einen alten Übungs- oder Attrap­pen­kör­per, der gefahr­los gebor­gen wur­de.

Eine Sel­ten­heit ist ange­schwemm­te Kriegs­mu­ni­ti­on nicht. Bis zu 1,6 Mil­lio­nen Ton­nen sol­len noch am Grund von Nord- und Ost­see lie­gen. Ein neu­es Bun­des­kom­pe­tenz­zen­trum Muni­ti­ons­ber­gung aus dem Meer nimmt in Ros­tock Gestalt an. Ein Auf­bau­stab hat sei­ne Arbeit auf­ge­nom­men, teil­te die­ser Tage das Bun­des­um­welt­mi­nis­te­ri­um mit. Bis Mit­te 2028 soll außer­dem eine schwim­men­de Indus­trie­platt­form ent­ste­hen, auf der die Muni­ti­on nach der Ber­gung direkt ent­sorgt wer­den kann.

Nor­we­gi­sches Künst­ler­paar stellt im Munch-Haus aus

6. Juli: Eine neue Aus­stel­lung wird am Sonn­abend, 11. Juli, um 15 Uhr im Edvard Munch Haus eröff­net.

Das nor­we­gi­sche Künst­ler­paar Gry-Hege Johan­sen und Hans Hamid Ras­mus­sen hielt sich im Mai 2025 zu einem Resi­denz­sti­pen­di­um im Edvard Munch Haus War­ne­mün­de auf. In die­ser Zeit ent­stand das Kon­zept für eine Aus­stel­lung mit neu­en Arbei­ten, die das Edvard-Munch-Haus nun­mehr prä­sen­tiert.

Hans Hamid Ras­mus­sen, gebo­ren in Alge­ri­en und wohn­haft in Nor­we­gen, ent­wi­ckelt eine Werkse­rie, die direkt aus sei­ner Resi­denz­zeit her­vor­ge­gan­gen ist. Inspi­riert von Munchs foto­gra­fi­schen Expe­ri­men­ten mit Dop­pel­be­lich­tun­gen kom­bi­niert er Schwarz-Weiß-Foto­gra­fien von Mee­res­wel­len mit Tex­til­frag­men­ten, Col­la­ge­tech­ni­ken und räum­li­chen Inter­ven­tio­nen.

Gry Hege Johan­sen, eine Künst­le­rin aus Bodø, wid­met sich in ihrer Arbeit The­men wie Küs­ten­kul­tur, dem Meer und dem Ver­ge­hen der Zeit. Zu ihren geplan­ten Wer­ken gehö­ren Zeich­nun­gen, die von Erin­ne­run­gen, greif­ba­ren Objek­ten und natür­li­chen For­men beein­flusst sind.

Bei­de Künst­ler set­zen sich auf ihre jeweils eige­ne Wei­se mit Raum, Natur, Erin­ne­rung und Atmo­sphä­re aus­ein­an­der und knüp­fen dabei auf durch­dach­te Wei­se an das künst­le­ri­sche Erbe von Edvard Munch an.

Die Show war kei­ne Show

4. Juli: Hun­der­te Schau­lus­ti­ge stan­den am Alten Strom und sahen vol­ler Span­nung das Bei­boot  „CASPAR“ des See­not­kreu­zers ARKONA in Sekun­den­schnel­le ins Was­ser glei­ten. Doch das Manö­ver, an die­sem Tag des open Ship auf dem Kreu­zer, war kei­ne Show! Ein Seg­ler war in Not gera­ten und hat­te um Hil­fe gebe­ten. Inner­halb weni­ger Minu­ten brach­ten die See­leu­te der Gesell­schaft zur Ret­tung Schiff­brü­chi­ger die Yacht in den siche­ren Hafen.

Der Ori­ent ist kein AIDA-Rei­se­ziel

30. Juni: Wie AIDA Crui­ses infor­miert, bie­tet das Kreuz­fahrt­un­ter­neh­men auch im Win­ter 2027/2028 kei­ne Rei­sen im Ori­ent an. Mit die­ser früh­zei­ti­gen Ent­schei­dung schafft AIDA Crui­ses Pla­nungs­si­cher­heit für Gäs­te sowie Ver­triebs­part­ner. Alle betrof­fe­nen Gäs­te sowie Rei­se­bü­ro­part­ner wer­den ent­spre­chend infor­miert.

Gäs­te kön­nen aus dem viel­fäl­ti­gen AIDA Ange­bot neue Rei­sen aus­wäh­len – bei­spiels­wei­se in die Kari­bik, auf die Kana­ri­schen Inseln oder nach Nord­eu­ro­pa. Im ver­gleich­ba­ren Rei­se­zeit­raum ste­hen zudem attrak­ti­ve Alter­na­ti­ven zur Ver­fü­gung, etwa Rei­sen ab Ham­burg nach Nor­we­gen, in die Bene­lux-Staa­ten oder ent­lang der Atlan­tik­küs­te bis zu den Kana­ri­schen Inseln. Auch Kurz­rei­sen nach Skan­di­na­vi­en ab War­ne­mün­de bie­ten sich als Alter­na­ti­ve an.

AID­A­per­la wird in der Win­ter­sai­son 2027/2028 ab Kiel zu Rei­sen in Nord­eu­ro­pa auf­bre­chen. Dar­über hin­aus bie­tet die „Gro­ße Win­ter­pau­se Kana­ren“ eine beson­ders lan­ge und son­ni­ge Aus­zeit vom All­tag. Detail­lier­te Infor­ma­tio­nen zu den genann­ten Rei­sen sind ab Ende Juli ver­füg­bar. Die neu­en Rei­sen kön­nen eben­falls ab die­sem Zeit­punkt gebucht wer­den. Betrof­fe­ne Gäs­te, deren Ori­ent­rei­se im Win­ter 202728 abge­sagt wird, erhal­ten für eine Neu­bu­chung bis zum 31. Dezem­ber 2026 einen Gut­schein in Höhe von zehn Pro­zent des bis­he­ri­gen Kabi­nen­prei­ses von AIDA Crui­ses.

Ret­te sich wer‘s kann

29. Juni:  Vom 7. Juli bis 25. August fin­det wie­der jeden Diens­tag um 10 Uhr an Ret­tungs­turm 3 in War­ne­mün­de die kos­ten­freie Ver­an­stal­tungs­rei­he “Ret­te sich wer’s kann” zum Erler­nen der Bade­re­geln für Kin­der statt. Die Pro­fis von der DRK Was­ser­wacht erklä­ren kind­ge­recht und leicht ver­ständ­lich wor­auf es beim siche­ren Baden ankommt.

“Mensch. Weih­nacht!” – Reser­vie­run­gen schon jetzt

25. Juni: Auch wenn die Advents- und Weih­nachts­zeit noch unend­lich weit ent­fernt schein, der Autor Mat­ti Sund berei­tet sei­ne Lese-Tou­ren „Mensch. Weih­nacht!“ bereits vor. Am 28. Novem­ber und am 18. Dezem­ber jeweils um 17 Uhr ist er zu Gast im Rin­gel­natz, wo eine Lesung mit Musik und ein 3‑Gang-Menü geplant sind, Anmel­dun­gen unter  0381207 46 407 oder über  info@ringelnatz-warnemuende.de.  Auf MS Käpp’n Brass (Anmel­dung 0381 – 54 172 oder über info@fahrgastschifffahrt.de )   ist er am 5. Dezem­ber um 17 Uhr und im Ger­hard Lau Saal am Moor am 15. Dezem­ber um 17 Uhr zu Gast.

Klein­gar­ten­an­la­ge Am Moor: Was Gemein­schaft bewe­gen kann

24. Juni: Lan­ge haben sich Klein­gärt­ner der Anla­ge Am Moor auf die­sen Tag vor­be­rei­tet. Heu­te nun haben sie Mit­glie­der der Bun­des­ju­ry des Wett­be­werbs “Gär­ten im Städ­te­bau” emp­fan­gen und zu einem Rund­gang durch ihr wun­der­ba­res Para­dies ein­ge­la­den. Ob die War­ne­mün­der zu den Sie­gern des bun­des­wei­ten Wett­be­werbs gehö­ren, erfah­ren sie im Novem­ber. Alle Details unter: Land und Leu­te

Mit dabei im Ste­phan-Jant­zen-Park auch Mit­glie­der der War­ne­mün­der Trach­ten­grup­pe, die meh­re­re Tän­ze auf­führ­ten. Foto: susa

Stim­mungs­vol­les Event an der Fritz-Reu­ter-Eiche

22. Juni: An der Reu­ter-Eiche im Ste­phan-Jant­zen-Park haben ges­tern War­ne­mün­der Ver­ei­ne und Grup­pen zu einer klei­ne Ver­an­stal­tung zu Ehren von unse­rem Hei­mat­dich­ter Fritz Reu­ter und der vor­pom­mer­schen Dich­te­rin Mar­tha Mül­ler-Gräh­lert ein­ge­la­den. Bei wun­der­ba­ren Som­mer­wet­ter wur­de an die­sem längs­ten Tag des Jah­res gesun­gen, getanzt, rezi­tiert, musi­ziert. Alle Details unter: Land und Leu­te

Töd­li­cher Bade­un­fall

22. Juni: Eine 79-Jäh­ri­ge ist am frü­hen Sonn­abend­abend in der Ost­see vor Mark­gra­fen­hei­de ver­stor­ben. Nach der­zei­ti­gen Erkennt­nis­sen, so die Poli­zei, wur­den Zeu­gen gegen 18 Uhr auf die Tou­ris­tin auf­merk­sam, die regungs­los im Was­ser trieb. Trotz ihrer umge­hen­den Ber­gung und sofort ein­ge­lei­te­ter Reani­ma­ti­ons­maß­nah­men ver­starb die Frau aus Thü­rin­gen spä­ter im Kran­ken­haus.

Die Ros­to­cker Kri­mi­nal­po­li­zei ermit­telt nun zu den genau­en Umstän­den des Todes. Nach der­zei­ti­gem Kennt­nis­stand lie­gen kei­ne Hin­wei­se auf ein Fremd­ver­schul­den vor.

Span­nen­de Aben­de zum The­ma Ost­see

21. Juni: Wer sich für die Ost­see vor unse­rer Haus­tür inter­es­siert, der dürf­te sich freu­en, dass das Leib­niz- Insti­tut für Ost­see­for­schung War­ne­mün­de unter dem Mot­to “War­ne­mün­der Aben­de” auch in die­sem Som­mer wie­der zu popu­lär­wis­sen­schaft­li­chen Vor­trä­ge zum The­ma Ost­see ein­lädt. Sie fin­den jeweils don­ners­tags um 18.30 Uhr im Vor­trags­saal des IOW statt. Die Teil­nah­me ist kos­ten­frei. Der Zugang zum Insti­tut erfolgt von der Kur­park­sei­te aus. Bit­te benut­zen Sie die Abzwei­gung von der See­stra­ße neben dem Kur­haus. Das kom­plet­te Pro­gramm fin­den Sie unter: Land und Leu­te

Mil­li­ar­den-Inves­ti­ti­on schafft Arbeits­plät­ze

17. Juni: Haben Sie, lie­be Leser, heu­te die Nach­rich­ten ver­folgt? Über­all wird davon berich­tet, dass auf der War­ne­mün­der Nep­tun Werft künf­tig gigan­ti­sche Off­shore-Platt­for­men gebaut wer­den sol­len, mit­tels derer der Strom in die Net­ze an Land ein­ge­speist wer­den kann. Die­se Mil­li­ar­den-Inves­ti­ti­on schafft gute Arbeits­plät­ze. Alle Details unter: Land und Leu­te

20. Sep­tem­ber: Wahl­hel­fer gesucht

14. Juni: Für die Durch­füh­rung der 9. Land­tags­wahl am 20. Sep­tem­ber wer­den drin­gend Wahl­hel­fer gesucht. Ins­ge­samt wer­den rund 1.500 Ehren­amt­li­che benö­tigt. Bis­lang haben sich etwa 500 Per­so­nen gemel­det. Ins­ge­samt müs­sen 134 Urnen­wahl­lo­ka­le mit jeweils acht Wahl­hel­fern sowie 52 Brief­wahl­lo­ka­le mit jeweils sie­ben Wahl­hel­fern besetzt wer­den.

Wer sich für das Ehren­amt ent­schei­det, kann sich über meh­re­re Wege anmel­den. Eine ent­spre­chen­de Bereit­schafts­er­klä­rung steht online unter www.rostock.de/wahlen zur Ver­fü­gung und kann anschlie­ßend aus­ge­füllt per E‑Mail an wahlhelfer@rostock.de geschickt wer­den. Ana­log liegt die Erklä­rung in der Rat­haus­hal­le aus und kann dort auch direkt abge­ge­ben wer­den. Das Rat­haus­foy­er ist mon­tags bis frei­tags von 8 bis 18 Uhr geöff­net.

Die Wahl­hel­fer betreu­en die Wahl­lo­ka­le, über­prü­fen die Wahl­be­rech­ti­gung, geben die Stimm­zet­tel aus und küm­mern sich um die Aus­zäh­lung der Stim­men nach Schlie­ßung der Wahl­lo­ka­le. Für den Ein­satz wird eine Auf­wands­ent­schä­di­gung gezahlt. Wahl­hel­fer kann grund­sätz­lich jede wahl­be­rech­tig­te Per­son wer­den, die am Wahl­tag das 16. Lebens­jahr voll­endet hat, seit min­des­tens 37 Tagen in Ros­tock gemel­det ist und nicht vom Wahl­recht aus­ge­schlos­sen ist. Alle Infor­ma­tio­nen zur Wahl und zum Wahl-Ehren­amt: www.rostock/wahlen

Aus Bis­tro wird Restau­rant

13. Juni: Der Orts­bei­rat für War­ne­mün­de und Died­richs­ha­gen wur­de über ein Bau­vor­ha­ben „Umbau und Erwei­te­rung des Wohn- und Geschäfts­hau­ses“ in der Müh­len­stra­ße 27 infor­miert. Dort ist vor­ge­se­hen, die Umnut­zung der Gewer­be­ein­heit im Erd­ge­schoss, wo sich ein Bis­tro mit 40 Sitz­plät­zen befin­det, umzu­nut­zen und ein Restau­rant mit 58 Sitz­plät­zen auf einer Nutz­flä­che von 174 Qua­drat­me­tern zu errich­ten. Das Vor­ha­ben ist pla­nungs­recht­lich zuläs­sig, heißt es aus der Stadt­ver­wal­tung.

Ehrung für Noris GmbH

13. Juni: In War­ne­mün­de haben zahl­rei­che Unter­neh­men ihren Sitz. Unter ihnen die Noris Auto­ma­ti­on GmbH, die Antriebs­steue­rungs- und Auto­ma­ti­sie­rungs­sys­te­me für Schif­fe aller Art ein­schließ­lich Mega­yach­ten fer­tigt. Geschäfts­füh­rer Felix Weiss wur­de wäh­ren der 28. Unter­neh­mer­eh­rung der Han­se- und Uni­ver­si­täts­stadt Ros­tock 2025 geehrt. Wei­te­re Infos unter: Land und Leu­te

Mari­ti­mer Gewer­be­park am Schiff­bau­stand­ort

11. Juni: Heu­te wur­de der ers­te offi­zi­el­le Ramm­schlag für die Umge­stal­tung des ehe­ma­li­gen Werft­be­ckens am War­ne­mün­der Pas­sa­gier­kai gesetzt. Das Are­al wird zum mari­ti­men Gewer­be­park für nach­hal­ti­ge Ener­gie­tech­no­lo­gien umge­stal­tet. Der tra­di­ti­ons­rei­che Schiff­bau­stand­ort wird revi­ta­li­siert und zu einem moder­nen Off­shore- und Gewer­be­quar­tier ent­wi­ckelt. Mit einem Inves­ti­ti­ons­vo­lu­men von mehr als 100 Mil­lio­nen Euro han­delt es sich um die zweit­größ­te Infra­struk­tur­maß­nah­me in der jün­ge­ren Geschich­te des Ros­to­cker Hafens nach der Ansied­lung von Lieb­herr im Über­see­ha­fen.

Mit dem Über­tra­gungs­netz­be­trei­ber 50Hertz steht bereits einer der ers­ten Anker­nut­zer des neu­en Gewer­be­parks fest. Auf 25.000 Qua­drat­me­tern Grund­stücks­flä­che wird das „Ros­tock Off­shore Quar­tier“ als mul­ti­funk­tio­na­les Gebäu­de­en­sem­ble mit moder­nen Büros, Werk­stät­ten und Mate­ri­al­la­ger direkt an der Kai­kan­te ent­ste­hen. Dort sol­len bis zu 180 Men­schen in unter­schied­li­chen Funk­ti­ons­be­rei­chen des 50Hertz-Off­shore-Betrie­bes arbei­ten. Neben der Zen­tra­le in Ber­lin und dem Regio­nal­zen­trum Mit­te in Neu­en­ha­gen in Bran­den­burg wird dies der dritt­größ­te 50Hertz-Stand­ort sein. Wei­te­re Details unter: Land und Leu­te

18-Loch Mini­golf­an­la­ge geplant

10. Juni: Der Neu­bau einer 18-Loch Mini­golf­an­la­ge wird in Died­richs­ha­gen Am Golf­platz 1 geplant. Der Orts­bei­rat für War­ne­mün­de und Died­richs­ha­gen wur­de dar­über infor­miert, dass der unte­ren Bau­auf­sichts­be­hör­de ein ent­spre­chen­der Antrag der Golf­an­la­ge War­ne­mün­de GmbH & Co. KG zur Ent­schei­dung vor­liegt. Das Vor­ha­ben, so heißt es, ist pla­nungs­recht­lich zuläs­sig.  Das Ver­fah­ren wird nach § 63 LBauO M‑V geführt. Die Mini­golf­an­la­ge soll auf einer Flä­che von etwa 1250 Qua­drat­me­tern ent­ste­hen.

“War­ne­mün­der Wit­wen”

10. Juni: Es ist Urlaubs­zeit. Und so manch einer macht nun wahr, was er sich schon lan­ge vor­ge­nom­men hat: Lesen. Eine Auto­bio­gra­fie, einen his­to­ri­schen Roman, Gedich­te oder einen Kri­mi. Rich­tig in sind der­zeit Geschich­ten, die einen regio­na­len Bezug haben. Bei­spiels­wei­se zu War­ne­mün­de. Aber wel­ches der Bücher ist lesens­wert? Gar nicht so ein­fach, sich da durch- und das rich­ti­ge Buch zu fin­den. Hol­ger Kan­kel, lang­jäh­ri­ger Redak­teur der Schwe­ri­ner Volks­zei­tung und selbst Autor, hat sich für aal­glatt mal umge­schaut und in einem War­ne­mün­de-Kri­mi geschmö­kert. Was es mit den “War­ne­mün­der Wit­wen” auf sich hat, lesen Sie unter: Land und Leu­te

Stra­ßen-Bau­stel­len auch 2027 geplant

10. Juni: Wer sich in War­ne­mün­de nicht aus­kennt, hat momen­tan schlech­te Kar­ten. Bau­stel­len und damit ver­bun­de­ne Umlei­tun­gen wohin man schaut. Auch im nächs­ten Jahr geht die Baue­rei wei­ter. Wie Orts­amts­lei­te­rin Fran­ka Teu­bel auf der gest­ri­gen Orts­bei­rats­sit­zung infor­mier­te, gab es zwi­schen dem Tief­bau­amt,  Nord­was­ser und den Stadt­wer­ken eine ers­te Abstim­mung zum Bau­pro­gramm in 2027 in War­ne­mün­de. Aller­dings könn­te es auch noch Ände­run­gen geben:

Ab Janu­ar 2027 ist Nord­was­ser in der Richard-Wag­ner-Stra­ße im Ein­satz, was zu halb­sei­ti­ger Sper­rung füh­ren könn­te. Eben­falls ab Janu­ar 2027 nimmt Nord­was­ser die Alte Bahn­hof­stra­ße ins Visier. Abschnitts­wei­se sind Voll­sper­run­gen geplant. Auch im Som­mer soll gebud­delt wer­den. Geprüft wird sogar die pro­vi­so­ri­sche Nut­zung des – ohne­hin maro­den und drin­gend sanie­rungs­be­dürf­ti­gen  – Geh­wegs für den öffent­li­chen Per­so­nen­nah­ver­kehr.   Vor­läu­fi­ge Ent­war­nung für die Fritz-Reu­ter-Stra­ße, die  nicht wie geplant in 2027, son­dern vor­aus­sicht­lich ab 2028 ange­fasst wird. Die Bau­zeit wird hier mit zwei Jah­ren inklu­si­ve abschnitt­wei­ser Voll­sper­rung ange­ge­ben. Der Bau star­tet am Kir­chen­platz.  Die Ersatz­bus­hal­te­stel­le Hein­rich-Hei­ne-Stra­ße wird mit Bau­en­de Ros­to­cker Stra­ße nicht zurück gebaut und für die Fritz-Reu­ter-Stra­ße belas­sen

Im Spät­herbst oder Janu­ar 2027 kom­men die Ver­sor­ger und das Tief­bau­amt in eine Orts­bei­rats­sit­zung und stel­len kon­kre­te Maß­nah­men vor.

Zweit­wohn­sitz bringt Steu­ern – aber wie­viel?

10. Juni: War­ne­mün­de und Died­richs­ha­gen sind beliebt. Nicht nur bei Tou­ris­ten, son­dern auch bei Unter­neh­men sowie Men­schen, die hier aus wel­chen Grün­den auch immer eine Zweit­woh­nung besit­zen. Wie hoch, so die Fra­ge eines Bür­gers auf der Mai-Sit­zung des Orts­bei­ra­tes, ist das Steu­er­ein­kom­men in den ver­gan­ge­nen zehn Jah­ren durch Zweit­wohn­sitz im Orts­amts­be­reich?   Die­se Fra­ge, so Orts­amts­lei­te­rin Fran­ka Teu­bel auf der gest­ri­gen Sit­zung des Orts­bei­ra­tes, kann nicht expli­zit für den Orts­amts­be­reich beant­wor­tet wer­den. Denn es lie­gen nur Anga­ben für die gesam­te Stadt vor.

Neu­es am War­ne­mün­der Strand

10. Juni:  In War­ne­mün­de wur­de der Hun­de­strand in die­sem Jahr um einen Abschnitt (von Strand­auf­gang 28 bis 34) ver­grö­ßert. Eine zeit­li­che Beschrän­kung für das Füh­ren von Hun­den an Strand in der Zeit von 21 bis 9 Uhr gilt fort­an nur noch im Bereich von Strand­auf­gang 7 bis 9 in War­ne­mün­de. Der gro­ße Tex­til-Bade­be­reich bis Strand­auf­gang 40 wur­de in einen Misch­be­reich umge­wid­met und schließt direkt am FKK-Abschnitt an Strand­zu­gang 24 an, um das Bade­er­leb­nis auch hier fle­xi­bler zu ermög­li­chen. Dar­über hin­aus wur­de das Ver­bot zum Abfeu­ern pyro­tech­ni­scher Gegen­stän­de in die Strand­sat­zung auf­ge­nom­men. Feu­er­wer­ke sind ganz­jäh­rig nur noch per schrift­li­cher Erlaub­nis (auch zu Sil­ves­ter oder Neu­jahr) zuläs­sig. Bei gehiss­ter roter Flag­ge ist zudem das Bade­ver­bot kon­kre­ti­siert wor­den. Künf­tig stellt die­se Zuwi­der­hand­lung eine Ord­nungs­wid­rig­keit dar.

5000 Taschen­a­scher für die Bade­gäs­te

9. Juni: Täg­lich wer­den über 15 Kilo­me­ter Strand im Auf­trag der Tou­ris­mus­zen­tra­le Ros­tock und War­ne­mün­de per Hand und maschi­nell von Müll befreit. Am häu­figs­ten wer­den dabei Ziga­ret­ten­res­te gefun­den. Im Rah­men des Pro­jek­tes „Kein Plas­tik bei die Fische“ wer­den daher auch in die­sem Jahr wie­der 5000 Taschen­aschen­be­cher über die Strand­be­wirt­schaf­ter sowie über die Ros­tock-Infor­ma­tio­nen kos­ten­los an Bade­gäs­te ver­teilt

Dem 1. Ramm­schlag fol­gen in der Sai­son noch vie­le

8. Juni: Weit­hin sicht­bar und weit­hin hör­bar: Das frü­he­re Werft­be­cken in War­ne­mün­de mit den Lie­ge­plät­zen 9 bis 11 wird im Auf­trag der Stadt Ros­tock fit für die Zukunft gemacht. Dabei wer­den nicht nur Alt­las­ten ent­sorgt und Kai­an­la­gen erneu­ert, son­dern auch die Was­ser­tie­fe ver­grö­ßert, damit das Are­al künf­tig als mari­ti­mer Gewer­be­park für nach­hal­ti­ge Ener­gie­tech­no­lo­gien genutzt wer­den kann. Der sym­bo­li­sche 1. Ramm­schlag wird am Don­ners­tag, 11. Juni, um 14.30 Uhr durch­ge­führt.

Anwoh­ner wur­den schon mal um Ver­ständ­nis ange­sichts des bis Novem­ber (!) dau­ern­den Lärms vor allem bezüg­lich der Ramm­ar­bei­ten gebe­ten. Das hält sich aller­dings in Gren­zen. Auf die Fra­ge, war­um die lär­min­ten­si­ven Bau­ar­bei­ten mit­ten in der Sai­son, dann, wenn Anwoh­ner end­lich mal ihre Ter­ras­sen nut­zen kön­nen, durch­ge­führt wer­den, erhielt eine Anwoh­ne­rin fol­gen­de Ant­wort: Die Durch­füh­rung von Ramm­ar­bei­ten ist nicht belie­big ver­schieb­bar. Das Zeit­fens­ter wird durch meh­re­re Fak­to­ren bestimmt, u. a. durch den Bau­ab­lauf  (hier gibt es eine kom­ple­xe Ver­zah­nung mit ande­ren Bau­tä­tig­kei­ten.), die Wit­te­rung sowie tech­ni­sche und geneh­mi­gungs­recht­li­che Vor­ga­ben. Eine Ver­la­ge­rung der Ramm­ar­bei­ten in den Zeit­raum Novem­ber bis März ist lei­der nicht mög­lich. Die Han­se­stadt Ros­tock als Vor­ha­ben­trä­ger und das beauf­trag­te Bau­un­ter­neh­men ach­ten dar­auf, die Arbei­ten so zu orga­ni­sie­ren und zeit­lich zu bün­deln, dass die Belas­tung für Sie mög­lichst gering bleibt. Als Dan­ke­schön hat die Stadt im Auf­trag der Bür­ger­schaft gera­de die Grund­steu­er erhöht.

Möwen-Poli­ce und kos­ten­freie Son­nen­creme-Spen­der

8. Juni: Ken­nen Sie, lie­be Leser den WAL? Nein, nicht den gestran­de­ten, son­dern die gleich­na­mi­ge Bar am War­ne­mün­der Strand. Dort fin­den inter­es­san­te Ver­an­stal­tun­gen statt, dort kann man rela­xen, sich einen Drink gön­nen, Spaß haben. Dort gibt es die Möwen-Poli­ce und dort greift nun auch ein Pilot­pro­jekt mit der Uni Ros­tock zum The­ma kos­ten­freie Son­nen­creme-Spen­der. Wei­te­re Infos unter: Land und Leu­te

Fähr­be­cken ist sanie­rungs­be­dürf­tig

26. Mai: Sanie­rungs­be­darf besteht am Fähr­be­cken Hohe Düne. Dar­über wur­de auf der jüngs­ten Sit­zung des Orts­bei­ra­tes für War­ne­mün­de und Died­richs­ha­gen infor­miert. aal­glatt woll­te wei­te­re Infor­ma­tio­nen und frag­te in der Pres­se­stel­le des Rat­hau­ses nach. Wir erfuh­ren:  Im Zuge der tur­nus­mä­ßi­gen Bau­werks­prü­fun­gen wur­de fest­ge­stellt, dass das Fähr­be­cken in Hohe Düne sich in einem sanie­rungs­be­dürf­ti­gen Zustand befin­det und zwin­gen­der Hand­lungs­be­darf zur Siche­rung und Ver­län­ge­rung der Stand­si­cher­heit und damit auch die Nutz­bar­keit des Fähr­be­ckens besteht. Durch die Han­se- und Uni­ver­si­täts­stadt Ros­tock wur­de eine
Mach­bar­keits­stu­die beauf­tragt. Für die wei­te­re Pla­nung wird nun­mehr ein Sanie­rungs­kon­zept „Stein­schüt­tung vor Alter Wand“ ver­folgt. Vor­be­halt­lich der noch anste­hen­den Geneh­mi­gung ist geplant, die Arbei­ten etwa im Zeit­raum von Janu­ar bis Mai 2027 durch­zu­füh­ren. Zum jet­zi­gen Pla­nungs­stand ist es lei­der noch nicht mög­lich, kon­kre­te Ein­schrän­kun­gen zum Fähr­ver­kehr zu benen­nen.

250 Ehren­amt­ler sor­gen für Sicher­heit am Strand

22. Mai: In die Sai­son 2026  ist die DRK Was­ser­wacht Ros­tock gestar­tet. Sie hat erneut ihren Wach­dienst an den Strän­den von War­ne­mün­de und Mark­gra­fen­hei­de auf­ge­nom­men. Bis Mit­te Sep­tem­ber sichern rund 250 ehren­amt­li­che Ein­satz­kräf­te die Küs­ten­ab­schnit­te ab und sor­gen täg­lich zwi­schen 9 und 18 Uhr für die Sicher­heit tau­sen­der Bade­gäs­te an der Ost­see. Alle Details unter: Land und Leu­te

Ille­ga­les Par­ken auf Grün­flä­chen wird rich­tig teu­er

18. Mai: Gera­de an Hoch­som­mer­ta­gen oder dann, wenn in War­ne­mün­de oder auch in Ros­tock beson­de­re Ver­an­stal­tun­gen statt­fin­den, sind Park­plät­ze knapp. Manch ein Besu­cher stellt sein Fahr­zeug dann ein­fach ab, wo immer er meint ein Plätz­chen gefun­den zu Haben. Das Amt für Stadt­grün, Natur­schutz und Fried­hofs­we­sen passt nun die Ver­warn­gel­der für Ord­nungs­wid­rig­kei­ten im Zusam­men­hang mit dem ille­ga­len Par­ken auf öffent­li­chen Grün­flä­chen im gesam­ten Stadt­ge­biet an. Ab 1. Juni 2026 wer­den dafür 55 statt bis­her 20 Euro anfal­len. Durch die Erhö­hung sol­len städ­ti­sche Grün­an­la­gen bes­ser geschützt und die Ein­hal­tung der Grün­flä­chen­sat­zung kon­se­quen­ter durch­ge­setzt wer­den.

Im Durch­schnitt der bei­den ver­gan­ge­nen Jah­re muss­ten jeweils etwa 3 000 mal Ver­warn- und Buß­gel­der ver­hängt wer­den. Sol­che Ver­warn­gel­der zu umge­hen ist ganz ein­fach, indem zum Hal­ten und Par­ken nur öffent­lich aus­ge­wie­se­ne Park­flä­chen genutzt wer­den. Link­tipps: www.rostock.de/parken

Bau­li­che Nut­zung des Park­plat­zes Strand Mit­te?

16. Mai: Auf der Sit­zung des Orts­bei­ra­tes für War­ne­mün­de und Died­richs­ha­gen infor­mier­te Orts­amts­lei­te­rin Fran­ka Teu­bel dar­über, dass die WIRO der­zeit ein Kon­zept erar­bei­tet zur mög­li­chen Plat­zie­rung und zum Betrieb einer Park­pa­let­te bezie­hungs­wei­se eines Park­hau­ses am “Park­platz Strand Mit­te. Auf­grund der beson­de­ren Lage des Stand­or­tes wur­de ergän­zend auch der Gedan­ke einer städ­te­bau­li­chen Wei­ter­ent­wick­lung mit Wohn­nut­zung ein­ge­bracht und durch die WIRO auf­ge­nom­men. Die wei­te­ren Abstim­mun­gen hier­zu  blei­ben abzu­war­ten.

Aal­glatt-Redak­teu­rin Sabi­ne Schu­bert frag­te nach in der Pres­se­stel­le der Wiro und erhielt von Cars­ten Klehn fol­gen­de Ant­wort:  Die Aus­sa­ge bezieht sich auf einen Ter­min des Stadt­pla­nungs­am­tes Ende März, an dem die WIRO teil­ge­nom­men hat. The­ma war die Errich­tung des geplan­ten Park­hau­ses auf einer Teil­flä­che „Park­platz Strand Mit­te“ in War­ne­mün­de. Die WIRO hat erneut dar­auf hin­ge­wie­sen, dass der Betrieb eines Park­hau­ses par­al­lel zu eben­erdi­gen, von Drit­ten betrie­be­nen Stell­plät­zen ganz­jäh­rig wirt­schaft­lich nicht dar­stell­bar wäre. Denn der bestehen­de Park­platz ist außer­halb der Sai­son nie voll aus­ge­las­tet. Tors­ten Fischer, Chef des Stadt­pla­nungs­amts, hat in der Run­de außer­dem den Gedan­ken geäu­ßert, dass die Flä­che mehr kön­ne als nur Par­ken. Des­halb soll ein­mal eine gro­be Idee für eine bau­li­che Nut­zung skiz­ziert wer­den. Dies­be­züg­lich liegt noch nichts vor.

Halb­sei­ti­ge Sper­rung in der Wacht­ler­stra­ße

13. Mai: Bis Ende Okto­ber ist die Wacht­ler­stra­ße in Höhe der Haus­num­mer 11  halb­sei­tig gesperrt. Hin­ter­grund ist der Neu­bau des Wiro-Hau­ses. Die aus­füh­ren­de Fir­ma ist die War­ne­mün­der Bau GmbH. Dar­über wur­de auf der gest­ri­gen Orts­bei­rats­sit­zung infor­miert.

So schmuck soll sich das Seg­ler­heim optisch nach Fer­tig­stel­lung prä­sen­tie­ren. Nur wird die Fas­sa­de nicht im mari­ti­men Blau erstrah­len, son­dern sich ent­spre­chend dem Wil­len der Stadt­ver­wal­tung im schnö­den Grau zei­gen. Foto: mkad

Kein Geld für Geh­weg-Repa­ra­tu­ren

21. April Im Zuge des der­zei­ti­gen Fern­wär­me­aus­baus wer­den Stra­ßen auch auf Grund von Umlei­tun­gen mit Schwer­last­ver­kehr in Mit­lei­den­schaft gezo­gen. Wel­che Ober­de­cken und Geh­we­ge wer­den wie­der­her­ge­stellt? Die­se Fra­ge des Orts­bei­ra­tes beant­wor­tet das Tief­bau­amt: im Zuge des Fern­wär­me­aus­baus wer­den die öffent­li­chen Ver­kehrs­an­la­gen gemäß den gesetz­li­chen Vor­schrif­ten (ZTV-Auf­gra­bun­gen) wie­der­her­ge­stellt. Das heißt, der Son­der­nut­zer muss die Flä­chen (Rohr­gra­ben­brei­te) wie vor­ge­fun­den ver­kehrs­si­cher wie­der­her­stel­len. Dies erfolgt hier im Auf­trag der Stadt­wer­ke Ros­tock AG. Erst nach der Wie­der­her­stel­lung der Flä­chen erfolgt durch das Tief­bau­amt die Abnah­me. Das Tief­bau­amt hat einen Rah­men­ver­trag für Geh­weg­in­stand­set­zun­gen im Rah­men von Son­der­nut­zun­gen abge­schlos­sen. Die zur Ver­fü­gung ste­hen­den inves­ti­ven Haus­halts­mit­tel sind nicht aus­rei­chend, um alle Geh­we­ge im Rah­men von Son­der­nut­zun­gen kom­plett her­zu­stel­len.

Für die­ses Jahr ste­hen für not­wen­di­ge Geh­weg­re­pa­ra­tu­ren im Rah­men von Son­der­nut­zun­gen kei­ne finan­zi­el­len Haus­halts­mit­tel zur Ver­fü­gung. Im Zuge der Ver­le­gung der Fern­wär­me­lei­tun­gen wur­den kei­ne Schwer­last­ver­keh­re (über 40 t) in War­ne­mün­de umge­lei­tet. Für die Nut­zung öffent­li­cher Ver­kehrs­an­la­gen für Schwer­last­ver­keh­re bedarf es einer Son­der­ge­neh­mi­gung. Alle öffent­li­chen Stra­ßen sind für Fahr­zeu­ge bis 40 t zuge­las­sen.

Der For­de­rung zur Her­stel­lung einer durch­ge­hen­den Stra­ßen­de­cke im Zuge von Fern­wär­me­lei­tun­gen kann das Tief­bau­amt nicht nach­kom­men. Hier­für ste­hen im lau­fen­den inves­ti­ven Haus­halt kei­ne Mit­tel zur Ver­fü­gung. Das Tief­bau­amt plant im Zuge der Ver­le­gung der Fern­wär­me­lei­tung die Erneue­rung der Fahr­bahn­de­cke im Kno­ten­be­reich Wachtlerstraße/ Kur­haus­stra­ße. Hier­für wird zur­zeit die Bereit­stel­lung der finan­zi­el­len Mit­tel geprüft.

Setzt die Dynas­tie fort: Jan Böhn­ke

13. April: In War­ne­mün­de waren Foto­gra­fen immer etwas Beson­de­res. Weit­hin bekannt und sorg­sam in Archi­ven gela­gert sind Auf­nah­men von Erhard Schä­fer, Karl Eschen­burg und Wolf­hard Eschen­burg. In die Fuß­stap­fen die­ser Män­ner getre­ten ist Jan Böhn­ke, den aal­glatt-Redak­teu­rin Moni­ka Kad­ner unter Land und Leu­te vor­stellt.

WSC steckt 2026er Auf­ga­ben ab

6. April: Im hun­derts­ten Jah­res ihres Bestehens  haben die Mit­glie­der des War­ne­mün­der Segel­clubs (WSC) das neue Segel­jahr ins Visier genom­men. An ers­ter Stel­le ste­hen der­zeit das Abste­cken der Auf­ga­ben zur 88. War­ne­mün­der Woche im Juli für all die ehren­amt­li­chen Hel­fer des WSC, die zum Gelin­gen die­ses größ­ten Sege­le­vents vor unse­rer Haus­tür bei­tra­gen. Aber es lau­fen auch die Vor­be­rei­tun­gen für die tra­di­tio­nel­le Mitt­wochs­re­gat­ta, bei der in der ver­gan­ge­nen Sai­son 33 Boo­te mit ihren Frei­zeit­ka­pi­tä­nen und Mann­schaf­ten teil­ge­nom­men haben.  .

Da es immer wie­der Anfra­gen für Lie­ge­plät­ze an den Steg­an­la­gen des Alten Stro­mes gibt, haben die Mit­glie­der des Clubs beschlos­sen, dass die Ver­ga­be an frei­wil­li­ges Arbei­ten für den Ver­ein gebun­den wird. 20 Stun­den sind dafür die Vor­aus­set­zung. Im Übri­gen hat die Wiro Lie­ge­plät­ze tem­po­rär zur Ver­fü­gung gestellt für die War­ne­mün­der Boo­te, die durch die anste­hen­den Bau­maß­nah­men ihre Lie­ge­plät­ze räu­men muss­ten. Auf ihrer Jah­res­haupt­ver­samm­lung haben dabei die Seg­ler beschlos­sen, dass mit Tors­ten Schranck der alte auch ihr neu­er Vor­sit­zen­der wird.

Doch was wäre die Segel­sai­son  der Was­ser­sport­ler vom Alten Strom im Jahr 2026  ohne ihr eige­nes gro­ße Vor­ha­ben, der Bau des Ver­eins­hei­mes. Täg­lich gibt es hier nun nach der Zwangs­pau­se durch Frös­te zu Jah­res­be­ginn Fort­schrit­te. Die Sau­ber­keits­schicht für die Boden­plat­te ist gegos­sen, Eisen­flech­ter haben bereits mit der Arbeit begon­nen, Ver­scha­lun­gen wach­sen aus dem Boden.

Die Seg­ler sind guter Din­ge, dass zum Ende des Som­mers die Gebäu­de­hül­le für das Ver­eins­heim steht, das vor allem für die Kin­der- und Jugend­ar­beit ein Anlauf­punkt wer­den wird. T.G.

Find­ling soll erin­nern

2. April: Die­ser ton­nen­schwe­re Stein soll’s wer­den: Im Kur­park soll er einen Platz fin­den und Erin­ne­rungs­kul­tur ermög­li­chen für alle, die auf See bei­gesetzt sind. Eine Initia­ti­ve des Orts­bei­ra­tes Warnemünde/ Died­richs­ha­gen, damit die West­mo­le künf­tig nicht mehr mit Blu­men und Erin­ne­rungs­stü­cken belas­tet wird und viel­mehr wei­ter­hin ein See­zei­chen bleibt. Wann der Find­ling gesetzt wird, ist noch offen. Foto: Axel Tolks­dorff

  1. WG War­now plant Woh­nun­gen im Laak-Quar­tier

30. März: In einem Hand­lungs- und Maß­nah­men­kon­zept 2026 für War­ne­mün­de, das der Bür­ger­schaft im April vor­ge­stellt wer­den soll, ist auch von einem Schul­cam­pus und der Schaf­fung von Woh­nun­gen in einem soge­nann­ten Laak-Quar­tier die Rede.

Zie­le sind die Ansied­lung der Beruf­li­chen Schu­le Eco­lea und die Schaf­fung von Woh­nun­gen durch die WG War­now am Orts­ein­gang An der Stadt­au­to­bahn / Fried­rich-Bar­ne­witz-Stra­ße. Zur Qua­li­täts­si­che­rung wird die WG War­now gemein­sam mit der Eco­lea einen städ­te­bau­li­chen und hoch­bau­li­chen Wett­be­werb durch­füh­ren.

Die Wett­be­werbs­er­geb­nis­se wer­den die Grund­la­ge für die zur Schaf­fung von Bau­recht v.a. für die Woh­nun­gen erfor­der­li­che 1. Ände­rung des Bebau­ungs­plans Nr. 01.SO.161 „Erwei­te­rung Tech­no­lo­gie­zen­trum“ sein.

Zuvor gilt es u. a.  The­men wie die Wald­um­wand­lung, ver­kehr­li­cher Belan­ge und zusätz­li­cher Flä­chen für die Erschlie­ßung, Fra­gen zu Boden­ver­hält­nis­sen, Alt­las­ten, Hoch­was­ser­schutz, Schall­schutz und Arten­schutz zu klä­ren.

Über die Ergeb­nis­se des Wett­be­werbs soll eine Jury bereits im zwei­ten Quar­tal 2026 ent­schei­den. Ein ent­spre­chen­der Bebau­ungs­plan­ent­wurf soll auf der Grund­la­ge der Wett­be­werbs­er­geb­nis­se ab dem drit­ten Quar­tal 2026 erar­bei­tet wer­den

Ab mor­gen dür­fen Geschäf­te sonn­tags öff­nen – vor­erst

14. März: Ab mor­gen dür­fen aus­ge­wähl­te Geschäf­te in War­ne­mün­de wie­der sonn­tags öff­nen. In wel­chem Zeit­raum und wer über­haupt, das ist der­zei­tig völ­lig offen. Denn das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Meck­len­burg-Vor­pom­mern hat mit Urteil vom 12. März 2026 die der­zei­ti­ge Öff­nungs­zei­ten­ver­ord­nung des Lan­des für unwirk­sam erklärt. Das Urteil ist aller­dings noch nicht rechts­kräf­tig.  Alle Details unter. Land und Leu­te

Musi­cal-Din­ner im Kur­haus

12. März: Auf ein Musi­cal- Din­ner dür­fen sich Freun­de die­ses Gen­re am 25. Sep­tem­ber freu­en. Denn dann kön­nen sie um 19.30 Uhr im Kur­haus War­ne­mün­de ein Show-Pro­gramm der Extra­klas­se und High­lights aus den erfolg­reichs­ten klas­si­schen und aktu­el­len Musi­cals wie „König der Löwen“, „Mama Mia“, „Das Phan­tom der Oper“ oder „Tanz der Vam­pi­re“ erle­ben. Zudem kön­nen die Gäs­te die kuli­na­ri­sche Viel­falt aus aller Welt an einem Gala-Büfett erle­ben

Der unver­gess­li­che Musi­cal-Abend ver­spricht ein Ambi­en­te, das das Flair der gro­ßen Büh­nen mit Live-Gesang und ori­gi­nal­ge­treu­en Kos­tü­men an die Ost­see brngt. Der Ticket­preis von 115 Euro schließt einen Wel­co­me-Drink, die Show und das Din­ner-Büfett ein.

 

So in etwa soll sich künf­tig die “Pier7” am War­ne­mün­der Pas­sa­gier­kai prä­sen­tie­ren. Foto: susa

Bau­an­trag für “Pier7”

2. Febru­ar: Karls Tou­ris­mus GmbH plant, das mäch­tig in die Jah­re gekom­me­ne Gebäu­de „Pier7″ am War­ne­mün­der Kreuz­fahrt-Kai abzu­rei­ßen und durch einen moder­nen Neu­bau zu erset­zen. Ein ent­spre­chen­der Bau­an­trag (2025/IV/1295) liegt der Ros­to­cker Stadt­ver­wal­tung vor. Dort heißt es, dass das Vor­ha­ben pla­nungs­recht­lich zuläs­sig ist.

Vor­ge­se­hen ist es, das alte Gebäu­de abzu­rei­ßen und ein neu­es Kon­zept zu rea­li­sie­ren. Kon­kret geht es um einen Ersatz­neu­bau und um die Erwei­te­rung eines vor­han­de­nen Gebäu­des um Anbau­be­rei­che mit Dach­ter­ras­se. Die neue „Pier 7“ wird dann über 116 Sitz­plät­ze im Innen­be­reich, über 108 im Außen­be­reich im Erd­ge­schoss und 72 auf der Dach­ter­ras­se ver­fü­gen. Errich­tet wer­den soll auch eine Imbiss-Con­tai­ner­an­la­ge. Die Inves­ti­ti­ons­sum­me wird mit 749.000,00 Euro bezif­fert. Die Län­ge des zwei­ge­schos­si­gen Gebäu­des wird mit 36,33, die Brei­te mit etwa 30,43 und die Höhe mit 5,86 bzw. 6,82 Meter ange­ge­ben. Vor­ge­se­hen sind 14 Pkw-Stell­plät­ze sowie 32 Fahr­rad­ab­stell­mög­lich­kei­ten. Ins­ge­samt ste­hen für Gas­tro­no­mie und Ver­kauf 900 Qua­drat­me­ter zur Ver­fü­gung.

Neue Lie­ge­plät­ze im Werft­be­cken

19. Janu­ar: Eine Groß­bau­stel­le ist für die nächs­ten Jah­re das Gelän­de am ehe­ma­li­gen Werft­be­cken. Wäh­rend die Abriss­ar­bei­ten in vol­lem Gan­ge sind, steht die Her­stel­lung der Lie­ge­plät­ze unmit­tel­bar bevor.  Wie Orts­amts­lei­te­rin Fran­ka Teu­bel auf der Sit­zung des Orts­bei­ra­tes für War­ne­mün­de und Died­richs­ha­gen infor­mier­te, ist dem Bei­rats-Vor­sit­zen­den eine Ein­la­dung von der zustän­di­gen Anhö­rungs­be­hör­de zum Erör­te­rungs­ter­min nach § 73 Absatz 6 Lan­des­ver­wal­tungs­ver­fah­rens­ge­setz M‑V (VwVfG M‑V) im Rah­men des Plan­fest­stel­lungs­ver­fah­rens für das Vor­ha­ben „Umge­stal­tung Werft­be­cken War­ne­mün­de – Mari­ti­mer Gewer­be­park für nach­hal­ti­ge Energietechnologien/ Her­stel­lung der Lie­ge­plät­ze P09, P10 und P11 und Her­stel­lung der Vor­stell­flä­che und Nass­bag­ge­rung“ zuge­gan­gen. Der Erör­te­rungs­ter­min fin­det am 23. Janu­ar von 9 bis 15 Uhr im Bür­ger­schafts­saal des Ros­to­cker Rat­hau­ses, Neu­er Markt 1, 18055 Ros­tock, statt.

Bau­ge­neh­mi­gun­gen für WOMO-Platz lie­gen vor

7. Janu­ar: Umge­stal­tet wer­den soll der Park­platz Strand West, wie die Flä­che am Orts­aus­gang War­ne­mün­de in Rich­tung Died­richs­ha­gen nun offi­zi­ell genannt wird. Dar­über wur­de bereits auf einer Sit­zung des Orts­bei­ra­tes vor gerau­mer Zeit infor­miert. Wie ist der heu­ti­ge Sach­stand? Aal­glatt frag­te nach und erfuhr von Cars­ten Klehn, Pres­se­spre­cher der Woh­nungs­ge­sell­schaft WIRO: Seit eini­gen Wochen liegt uns auch die letz­te der drei not­wen­di­gen Bau­ge­neh­mi­gun­gen vor. Wir haben sofort die Aus­schrei­bung für das geplan­te klei­ne Gebäu­de (Sani­tär) gestar­tet. Anfang Janu­ar wer­den wir den Zuschlag ertei­len. Erst wenn wir wis­sen, wel­cher Anbie­ter das Haus in Modul­bau­wei­se errich­tet, kann die Aus­füh­rungs­pla­nung für die Erschlie­ßung begin­nen.

Im Früh­som­mer lie­gen dann alle Unter­la­gen vor, damit die Aus­schrei­bun­gen für die Erschlie­ßung (Lei­tun­gen) und den eigent­li­chen Bau des Park­plat­zes star­ten kön­nen. Der Zuschlag erfolgt im drit­ten Quar­tal. Die sich anschlie­ßen­de Bau­zeit beträgt etwa ein­ein­halb Jah­re.  Folg­lich kann der gesam­te Platz erst nach der Haupt­sai­son 2027 genutzt wer­den; Teil­be­rei­che sicher auch frü­her.

Zur Aus­füh­rungs­pla­nung gehört auch die Fra­ge­stel­lung, in wel­chem Umfang der Park­platz Strand West wäh­rend der Bau­zeit genutzt wer­den kann. Denn der Bau/ Umbau erfolgt nicht in allen Berei­chen zeit­gleich, son­dern in meh­re­ren Abschnit­ten.

Das Pro­jekt umfasst 163 Pkw-Stell­plät­ze und 55 Plät­zen für Wohn­mo­bi­le. Außer­dem ein klei­nes Ser­vice­ge­bäu­de mit allem, was durch­rei­sen­de Wohn­mo-bilis­ten bei einem Kurz­auf­ent­halt an tech­ni­scher Aus­stat­tung benö­ti­gen (Toi­let­ten, Duschen, Wasch­ma­schi­nen-/Trock­ner-Raum, Ver­sor­gungs­au­to­mat). Außer­dem ent­steht eine Sta­ti­on, um Grau- und Schmutz­was­ser zu ent­sor­gen. Dazu Beleuch­tung, Schran­ken­an­la­ge. Die gesam­te Flä­che wird befes­tigt, ein Teil gepflas­tert.

Bes­se­re Bedin­gun­gen für Ret­tungs­schwim­mer

4. Janu­ar: Ret­tungs­schwim­mer aus allen Ecken der Bun­des­re­pu­blik kom­men jedes Jahr an die Ost­see und sor­gen sich an Ros­tocks Strän­den um das Wohl der Besu­cher. Nach Fei­er­abend haben die Frau­en und Män­ner, die meist ihren Urlaub für den Ret­tungs­schwim­mer-Dienst opfern, selbst­ver­ständ­lich ein Recht auf eine ver­nünf­ti­ge Unter­kunft. Das aber war in der Ver­gan­gen­heit nicht immer so. Des­halb hat man sich nun im Ros­to­cker Rat­haus und in Aus­schüs­sen der Bür­ger­schaft und letzt­lich auch auf der Dezem­ber-Sit­zung der Bür­ger­schaft mit der dau­er­haf­ten Unter­brin­gung der Ret­tungs­schwim­mer beschäf­tigt.

Vor­ge­se­hen ist die Sanie­rung der bestehen­den Finn­hüt­ten in Mark­gra­fen­hei­de. Ziel der Maß­nah­me ist es, die Auf­ent­halts­be­din­gun­gen der Ein­satz­kräf­te nach­hal­tig zu ver­bes­sern und zugleich den funk­tio­na­len Anfor­de­run­gen eines moder­nen Was­ser­ret­tungs­diens­tes gerecht zu wer­den. Da sich das Vor­ha­ben inner­halb des Küs­ten­schutz­strei­fens befin­det, sind bau­li­che Ver­än­de­run­gen grund­sätz­lich unter­sagt. Eine Ent­wick­lung der bestehen­den Finn­hüt­ten kann daher aus­schließ­lich aus dem Bestand her­aus erfol­gen. War zunächst die Sanie­rung von sechs Finn­hüt­ten geplant, wur­de nach Abschluss der Wach­sai­son 2025 und in Vor­be­rei­tung auf 2026 sei­tens der DRK Was­ser­wacht ein zusätz­li­cher Bedarf zur Unter­brin­gung wei­te­rer ehren­amt­li­cher Ret­tungs­schwim­mer ange­mel­det. Des­halb ist nun die Sanie­rung von ins­ge­samt sie­ben Finn­hüt­ten vor­ge­se­hen ist.  Ergän­zend ist die Errich­tung eines neu­en Mehr­zweck­ge­bäu­des geplant, das auch für Schu­lun­gen, Koor­di­na­ti­on und sozia­le Akti­vi­tä­ten genutzt wer­den soll.

Ent­spre­chend den aktu­el­len Pla­nungs­stän­den belau­fen sich die Kos­ten auf rund 3.060.000,00. Der Rah­men­ter­min­plan sieht die Durch­füh­rung der Pla­nungs- und Geneh­mi­gungs­pha­sen bis Früh­jahr 2026 und die anschlie­ßen­de Umset­zung der Bau­ar­bei­ten zwi­schen Herbst 2026 und Som­mer 2027 vor. Damit kann die Fer­tig­stel­lung bei­der Maß­nah­men vor Beginn der Wach­sai­son 2027 sicher­ge­stellt wer­den. Susa