194 Rassekaninchen in toller Schau
23. August: 194 Kaninchen in 40 Rassen haben sich während der diesjährigen Jungtierschau des Warnemünder Rassekaninchenvereins M59 in Verbindung mit der 2. Warnemünder Kreisschau des KV Demmin in den vergangenen Tagen einer Jury gestellt. Welche der 40 Züchter für welche ihrer Langohren Auszeichnungen mit nach Hause nehmen konnten, das lesen Sie unter: Land und Leute
Alter Strom ist keine Augenweide
22. August: Haben wir uns all die Jahre – leider vergeblich – über die Trödel- und Händlermeile Alter Strom geärgert, hat diese eigentlich wunderschöne Promeniermeile nun eine neue, noch ärgerliche Dimension erreicht. Anwohner kritisieren Dauerbaustellen, auf denen sich nichts tut. Bestenfalls gedeiht das Unkraut hier. Weitere Infos unter: Land und Leute
Drei Kreuzliner zu Gast
22. August: So richtig Schiffe gucken und von der Ferne träumen, das ist morgen in Warnemünde garantiert. Denn morgen machen gleich drei Kreuzliner bei uns fest. Bereits gegen 6 Uhr wird der Liner Viking Neptune erwartet, der bis etwa 23 Uhr an den Liegeplätze 1 bis 4 festmachen wird. Voraussichtlich um 7 Uhr legt MSC Magnifica am Liegeplatz P8 an, derweil AIDAmar für 8 Uhr avisiert ist. Gegen 17 Uhr heißt es für die beiden Kreuzliner dann wieder “Leinen los!”, was erfahrungsgemäß von vielen Zuschauern verfolgt wird.
Knobi am Strand
22. August: Haben Sie, liebe aalglatt-Leser, in diesen Tagen auch Knoblauch am Strand entdeckt? Zehen, ja ganze Knollen, hat die Ostsee an Land gespuckt. Ob der Knofi womöglich von Bord eines Schiffes stammt? Das Rätselraten ist groß. Fakt ist, dass Knoblauch sehr gesund ist, da er die Schwefelverbindung Allicin enthält. Diese wirkt antibakteriell, stärkt das Immunsystem und schützt das Herz. Die Knolle kann den Blutdruck sowie die Blutfettwerte senken und die Durchblutung verbessern. Was für den Menschen gut ist, kann für Hunde allerdings gefährlich sein. Also liebe Hundehalter, achten Sie beim Strandspaziergang darauf, woran Ihr Vierbeiner schnüffelt oder was er gar verschluckt.
Première: Achtsam morden
22. August: Der Premieren-Vorhang für die Krimikomödie „Achtsam morden“ nach dem Roman von Karsten Dusse und in der Bühnenfassung von Bernd Schmidt hebt sich am 11. September um 20 Uhr in der Kleinen Komödie.
Worum geht es? Björn Diemel ist erfolgreicher Anwalt – überarbeitet und eigentlich nie richtig zu Hause. Damit sich daran etwas ändert, schickt ihn seine Frau in ein Achtsamkeitsseminar. Tatsächlich beginnt Björn, sein Leben neu zu sortieren. Er lernt, klare Grenzen zu ziehen, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und endlich wieder Zeit mit seiner Tochter zu verbringen. Das Problem ist nur: Zu seinem Alltag gehört auch die Verteidigung eines Mafiabosses. Und als dessen Ansprüche mit dem neuen Bedürfnis nach innerer Balance kollidieren, findet Björn eine überraschend konsequente Lösung. Was folgt, ist eine Krimikomödie vom Feinsten, in der Coaching-Sätze auf organisierte Kriminalität treffen und Work-Life Balance plötzlich eine ziemlich konkrete Bedeutung bekommt. Je achtsamer Björn lebt, desto entschlossener räumt er alles aus dem Weg, was ihn stört. Die Bühnenadaption von Karsten Dusses Bestseller verbindet schwarzen Humor mit hohem Tempo und der Frage, wie nah Gelassenheit und Gewalt eigentlich beieinanderliegen. Mit seiner Mischung aus Krimi, Komödie und Achtsamkeitsparodie wurde der Roman zum Publikumserfolg und 2024 auch als Netflix-Serie adaptiert.
Dominique Schnizer, Inszenierung, Christin Treunert, Bühne und Kostüm . Es spielen: Hagen Ritschel, Ulrich K. Müller, Anouk Warter
Vorstellungen: Première, Freitag, 11. September, 20 Uhr , 22. September, 20 Uhr, 27. September, 18 Uhr, 31. Dezember, 17 und 21 Uhr
48 ABC-Schützen in Warnemünde
21. August: Wenn am Montag das Schuljahr 2026⁄27 in Rostock beginnt, dann öffnen sich die Türen der Warnemünder Grundschule “Heinrich Heine” für 48 Kinder erstmals. Diese werden in zwei Klassen unterrichtet. Wie aalglatt aus der Pressestelle der Rostocker Stadtverwaltung bzw. aus dem Amt für Schule und Sport erfährt, konnten alle Kinder aufgenommen werden, die die Grundschule im Erstwunsch angewählt haben, Umlenkungen waren nicht erforderlich.
Manga : Erwecke Deine Ideen zum Leben
21. August: Manga begeistern mit ausdrucksstarken Figuren und spannenden Geschichten. In einem Kurs an der Rostocker Volkshochschule lernen Interessierte, eigene Charaktere zu entwerfen und ihre Ideen als Comic zum Leben zu erwecken. Vermittelt werden die Grundlagen des Manga-Zeichnens – von Gesichtern, Körperhaltungen und Hintergründen bis hin zum Aufbau spannender Comicseiten. Auch Storytelling und verschiedene Zeichenmaterialien kommen nicht zu kurz, sodass Schritt für Schritt ein eigener Stil entwickelt werden kann. Der Kurs beginnt am 11. September 2026 und findet freitags von 15.30 bis 17.45 Uhr in der Volkshochschule Rostock, Am Kabutzenhof 20 a, statt. Er richtet sich an Manga-Begeisterte im Alter ab zehn Jahren (etwa 5. Klasse); eine Altersgrenze nach oben gibt es nicht. Informationen und Anmeldungen: https://www.vhs-hro.de/kurssuche/kurs/Manga-junge-vhs/26H227MZ02
Wahlbenachrichtigung bis 29. August
21. August: Die Vorbereitungen für die Landtagswahl am Sonntag, 20. September, laufen auch in Rostock. Die Stadt ist für die Wahl in 134 Wahlbezirke eingeteilt. Die Wahllokale sind am Wahltag von 8 bis 18 Uhr geöffnet.
Alle Wahlberechtigten, die in das Wählerverzeichnis eingetragen sind, erhalten spätestens bis zum 29. August ihre Wahlbenachrichtigung. Darin sind der jeweilige Wahlbezirk und das Wahllokal angegeben. Wer bis dahin keine Wahlbenachrichtigung erhalten hat, aber davon ausgeht, wahlberechtigt zu sein, sollte sich an die Gemeindewahlbehörde wenden und die Eintragung in das Wählerverzeichnis prüfen lassen. Das Wählerverzeichnis kann vom 31. August bis 4. September 2026, jeweils montags bis freitags von 8.30 bis 15 Uhr, in der Wählerverzeichnis- und Briefwahlstelle in der Industriestraße 8 in Schmarl, eingesehen werden. Wer Angaben für unrichtig oder unvollständig hält, kann bis spätestens 4. September einen Antrag auf Berichtigung stellen.
Ab Montag, 31. August, ist auch die Wählerverzeichnis- und Briefwahlstelle in der Industriestraße 8 geöffnet. Dort können Wahlberechtigte ihre Briefwahlunterlagen beantragen und die Briefwahl erledigen. Informationen zur Briefwahl und zu den Möglichkeiten der Beantragung sind im Internet unter der Adresse www.rostock.de/wahlen zu finden. Wichtig ist bei Briefwahl der rechtzeitige Rückversand: Der Wahlbrief muss spätestens am Wahlsonntag, 20. September, bis 18 Uhr bei der auf dem Wahlbrief angegebenen Stelle eingegangen sein. Innerhalb Deutschlands wird der amtliche Wahlbrief bei Versand mit der Deutschen Post AG unentgeltlich befördert. Er kann auch direkt bei der auf dem Wahlbrief angegebenen Stelle abgegeben werden.
Mit einem Wahlschein besteht außerdem die Möglichkeit, in einem beliebigen Wahllokal des Wahlkreises zu wählen, für den der Wahlschein ausgestellt wurde. In diesem Fall sind Wahlschein und ein amtlicher Lichtbildausweis mitzubringen. Bei der Landtagswahl haben alle Wähler zwei Stimmen. Mit der Erststimme wird ein Bewerber im jeweiligen Wahlkreis gewählt, mit der Zweitstimme eine Landesliste. Rostock umfasst die vier Landtagswahlkreise 4 – Hansestadt Rostock I, 5 – Hansestadt Rostock II, 6 – Hansestadt Rostock III und 7 – Hansestadt Rostock IV.
Wer im Wahllokal wählt, sollte die Wahlbenachrichtigung mitbringen. Auf Verlangen des Wahlvorstandes ist außerdem ein amtlicher Lichtbildausweis, beispielsweise Personalausweis, Führerschein oder Reisepass, vorzulegen. Die Stimmzettel werden im Wahllokal ausgegeben. In der Wahlkabine darf nicht fotografiert oder gefilmt werden. Die Wahlhandlung und die anschließende Ermittlung des Wahlergebnisses sind öffentlich. Die Wahllokale schließen um 18 Uhr; anschließend werden die Stimmen ausgezählt. Auch die Ermittlung der Briefwahlergebnisse ist öffentlich. Linktipp: www.rostock.de/wahlen
Sonntagsschule startet am 5. September
20. August: Die Warnemünder Sonntagsschule hat zahlreiche Fans. Viele von ihnen haben den Termin schon seit Jahresbeginn im Kalender stehen: Gleich nach der Hanse Sail gibt es die Karten in der Tourismuszentrale. Doch am Montag wurden sie enttäuscht: Noch waren keine Tickets zu haben. Aalglatt fragte nach bei Sonntagsschulleiter Dr. Hartmut Voß und erfuhr: Gerade eben ist das Programm komplett. Und die Karten sind ab sofort in der Tourismuszentrale erhältlich. „Wir starten mit dem diesjährigen Schuljahr am 5. September. Wie immer um 11 Uhr im Hotel am Alten Strom“, sagt der Warnemünder. Er konnte erneut Referenten gewinnen, die über sechs sehr spannende Themen in den nächsten Monaten sprechen werden.
Los geht es am 5. September. Dann spricht Benjamin Bowman, Mikrobiologe im Ruhestand über „Carl Uterhart – engagierter Arzt zu Land und auf hoher See – zwischen Warnemünde, Washington & Wellington“. Am 10. Oktober ist Wolfgang Wranik, Meeresbiologe i. R., zu Gast. Sein Thema: Stadtsafari – Natur entdecken im urbanen Alltag. Wer kennt sie nicht, die Rostocker Kunsthalle? Deren Leiter, Dr. Uwe Neumann, der zugleich Geschäftsführer der “Kunsthalle Rostock gGmbH” ist, spricht am 7. November über den einzigen Neubau eines Kunstmuseums in der DDR und über die Entwicklungen bis in die Gegenwart.
Am 5. Dezember steht die Geschichte der Stephan Jantzen im Mittelpunkt des Vormittags. Wolfgang Heuer vom Verein Technische Flotte Rostock e.V. hat Interessantes zu berichten. Um unsere Warnemünder Mühle, die vor 160 Jahren in Betrieb gegangen ist, dreht sich alles während des Vortrags von Christian Meyer, einem Sohn der letzten Besitzer. am 9. Januar. Und natürlich kommt auch wieder Torsten Linke, Werkmeister, DB InfraGO AG, zu Wort. Sein Thema am 6. Februar: Geschichte der Warnemünder Bahnhöfe – „Räder müssen rollen für den Sieg“
Die Abschlussveranstaltung der Sonntagsschule ist für den 6. März inklusive der Zeugnisausgabe geplant. „Ich freue mich auf tolle Vorträge und viele interessierte Zuhörer. Das wird garantiert wieder ein spannendes Schuljahr“, sagt Schulleiter Voß. susa

Sicherheitsgitter am Leuchtturm
20. August: In den frühen Morgenstunden begannen heute notwendige Sicherungsarbeiten am Leuchtturm. Dabei wurden die oberen Konsolen unterhalb der ersten Galerie mit einer Gitterkonstruktion versehen. Hintergrund sind witterungsbedingte Beeinträchtigungen am dort verbauten Sandstein. Mit der Verankerung der Sicherheitsgitter wird der Eingangsbereich des Leuchtturms vorsorglich geschützt. Foto: mkad
Zweite Tages-Tour nach Schweden
19. August: Wie Karsten Scheibe informiert, wird aufgrund der großen Nachfrage die am 5. September stattfindende Schweden-Tour am 19. September wiederholt. Treffpunkt ist um 5 Uhr im Überseehafen (4.45 Uhr Lütten Klein). Um 6 Uhr legt die Fähre nach Gedser ab, wo das Frühstücksbufett auf die Teilnehmer wartet. Um 8 Uhr startet die Fahrt ab Gedser über die Öresundbrücke nach Burlöv, wo es um 10.30 Uhr der Guide Oliver zusteigt. Gegen 11.30 Uhr trifft die Gruppe im Schloss Sofiero ein, wo neben einer Führung auch ein Mittagessen geplant ist. Um 13 Uhr erfolgt die Abfahrt zum Tomatenhus mit einem Zwischenstopp im Fischerdorf Alabodarna, westlich von Glumlsöv, wo es eine kurze Führung gibt. Die Ankunft im Tomatenhus ist um 15 Uhr geplant,ehe es um 16 Uhr wieder nach Burlöv geht. 16.30 Uhr startet die Rückfahrt über die Öresundbrücke nach Gedser, wo um 2o0 Uhr die Fähre via Rostock ablegt. Das Abendessen wird an Bord eingenommen. Der Preis aller Leistungen beträgt 179 Euro. Anmeldungen per Email an karsten-scheibe@t‑online.de oder unter 0172 9321897.
Interessenten, die sich in die Warteliste für die Tour am 5. September eingetragen haben, müssen sich neu anmelden.
Pfarrhaus wieder voll bewohnt
19. August: Das unter Denkmalschutz stehende Warnemünder Pfarrhaus in der Kirchenstraße 1 ist ab sofort wieder voll bewohnt. In den Sommerferien zog das Büro der Propstei Rostock in das erste Obergeschoss, wo Propst Dirk Fey und Sekretärin Anne Weiß ihre Arbeitsplätze gefunden haben. Zuvor lag ihr Büro in der 10. Etage des Rostocker Nikolaikirchturms. Neben den neuen Büroräumen beherbergt das Obergeschoss jetzt auch ein Konferenzzimmer sowie das Archiv. Das Pastorenehepaar Stephan und Dirk Fey lebt bereits seit dem 1. April 2026 in der Dienstwohnung des Hauses. Alle Details unter: Land und Leute
Vibrionen im Badewasser
18. August: „Vibrionen im warmen Badewasser: Selten, aber gefährlich“ Darüber spricht Dr. Daniel Herlemann vom Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde am Donnerstag, 20. August, im Rahmen der Vortragsreihe „Warnemünder Abende“. Die kostenfreie Veranstaltung findet um 18.30 Uhr im großen Vortragssaal des IOW statt.
Skizzen eines unvergessenen Sommers
18. August: Zu einer stimmungsvollen Lesung mit Musik sind Interessenten am 30. August um 17 Uhr im Kurhaus Warnemünde willkommen. Im Mittelpunkt steht André Kubiczek Potsdam-Roman. Die Schauspielerin Isabell Gerschke und der Sänger Christian Näthe verbinden Literatur, Gesang und Live-Musik zu einem atmosphärischen Abend voller Sommergefühl und Erinnerungen an die 1980er Jahre. Damals, im Sommer 1985, ist der 16-jährige René allein zu Hause – mit 1000 Mark in der Tasche, die Mutter verstorben, der Vater verreist. Gemeinsam mit seinen Freunden erlebt er Wochen, die sich unwiederbringlich anfühlen. Sie streifen durch die heiße, menschenleere Stadt, sitzen in Cafés – und vor allem dreht sich alles um die Suche nach der richtigen Liebe. Karten für diese Veranstaltung gibt es zum Preis von 31.50, ermäßigt 28 Euro, an allen bekannten Vorverkaufskassen sowie im Kurhaus im Restaurant Paulo Scutarro an der Bar zu den Öffnungszeiten
Ermittlungen wegen Verstoß gegen das Waffengesetz
17. August: Einsatzkräfte der Bundespolizeiinspektion Rostock stellten am gestrigen Abend im Überseehafen Rostock ein Fahrzeug fest, das zuvor mit einem Fährschiff aus Dänemark gekommen war. Bei der Kontrolle des 40- jährigen polnischen Fahrers und seines 41- jährigen Beifahrers fiel den Beamten ein sichtbar getragener Schlagstock, ein Einhandmesser sowie ein Reizstoffsprühgerät auf. Im Rahmen der Durchsuchung der Personen und des Fahrzeuges fanden die Polizisten zudem ein nicht gekennzeichnetes Elektroimpulsgerät, ein weiteres Reizstoffsprühgerät ohne Prüfzeichen sowie ein Einhandmesser und ein Multitool mit Einhandbedienung. Die Beamten stellten die gefährlichen Gegenstände sicher und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz gegen die Personen ein..

Jungtiere der Rasse Schwarzgrannen Foto: Elisa Baumann
Rassekaninchen in einer Schau
17. August: Zu seiner diesjährigen Jungtierschau in Verbindung mit der 2. Warnemünder Kreisschau des KV Demmin lädt der Warnemünder Rassekaninchenverein M59 am 22. (9 bis 17 Uhr) und 23. August (9 bis 14 Uhr) in seine Ausstellungshalle herzlich ein.
Besucher, so Schriftführer Marcus Baumann, dürfen sich auf Kaninchen in vielfältigen Rassen freuen, die schon am Freitag von drei Preisrichtern bewertet werden. Wenn sich am Sonnabend die Türen für Freunde der Langohren öffnen, sind die Preise für den Vereinsmeister, Kreismeister und für die beste Häsin bzw. den besten Rammler bereits verteilt.
Die feierliche Eröffnung findet am Sonnabend um 10 Uhr statt. Dann besteht auch die Möglichkeit, einige Tiere käuflich zu erwerben. Weiterhin wird eine große Tombola durchgeführt. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Der Eintritt ist frei. Über eine kleine Spende freut sich der Verein sehr, schließlich gilt es diverse Unkosten zu decken. Die Ausstellungshalle erreicht man über den angrenzenden Gartenverein Am Moor, über die Zugänge Grüner Weg oder Weidenweg in Warnemünde.
Foto: Conny Gellert
Erfolgreich geborgen
15. August: Das hat es vor der neuen Sportschule mit seinem angrenzenden Yachthafen auf der Mittelmole noch nicht gegeben: 14.40 Uhr. Ein Mercedes, der an seiner Anhängerkupplung einen Trailer samt Boot hatte und diesen an der Slip ins Wasser setzen wollte, versank gleich mit im Wasser des Hafenbeckens. Die Feuerwehr rückte mit technischem Gerät und Tauchern an. Erfolgreich konnte das verunglückte Gespann geborgen werden. Die Feuerwehr ermittelt nun zu den Ursachen dieses Vorfalls.
Das Plakat kündet von dem Bauvorhaben am Neuen Strom. Foto: susa
„Pier 7“ wird flott gemacht
15. August: Haben Sie, liebe Leser, auch davon gehört, das Karls Tourismus GmbH Mallorca-Pläne schmiedet und im Umland von Palma nach einem Grundstück Ausschau hält? Glücklicherweise hat man in dem hiesigen Unternehmen Warnemünde dennoch nicht vergessen. Denn ein Schild an der „Pier 7“ gleich neben dem Kreuzfahrtterminal macht klar: Noch bis zum 1. November ist Karls Warnemünder Ableger für seine Gäste da. Dann wird umgebaut, kräftig in die Hände gespuckt, denn bereits zu Ostern 2027 will man dort wieder Besucher empfangen. Zeit wird es, dass etwas passiert. Denn das Gebäude ist mächtig in die Jahre gekommen.
Karls Tourismus GmbH plant, die „Pier7″ am Warnemünder Kreuzfahrt-Kai abzureißen und durch einen modernen Neubau zu ersetzen. Ein entsprechender Bauantrag (2025/IV/1295) liegt der Rostocker Stadtverwaltung vor. Dort heißt es, dass das Vorhaben planungsrechtlich zulässig ist.
Vorgesehen ist es, das alte Gebäude abzureißen und ein neues Konzept zu realisieren. Konkret geht es um einen Ersatzneubau und um die Erweiterung eines vorhandenen Gebäudes um Anbaubereiche mit Dachterrasse. Die neue „Pier 7“ wird dann über 116 Sitzplätze im Innenbereich, über 108 im Außenbereich im Erdgeschoss und 72 auf der Dachterrasse verfügen. Errichtet werden soll auch eine Imbiss-Containeranlage. Die Investitionssumme wird mit 749.000,00 Euro beziffert. Die Länge des zweigeschossigen Gebäudes wird mit 36,33, die Breite mit etwa 30,43 und die Höhe mit 5,86 bzw. 6,82 Meter angegeben. Vorgesehen sind 14 Pkw-Stellplätze sowie 32 Fahrradabstellmöglichkeiten. Insgesamt stehen für Gastronomie und Verkauf künftig 900 Quadratmeter zur Verfügung.
Musikalische Entführung
14. August: Musica do mundo heißt es am 11. September um 19.30 Uhr im Ringelnatz in der Alexandrinenstraße. Der brasilianische Sänger Iago Ramos entführt die Zuhörer musikalisch an die Strände von Rio de Janeiro, auf eine Gondelfahrt nach Venedig, ins spanische Sevilla, in die Wiener Opernhäuser und in die Jazzclubs von New York. Der Gitarrist und Sänger Matthias Kaye ergänzt das Programm mit witzigen Chansons und bekannten Gitarrenkompositionen.
Norweger stellen im Munch-Haus aus
14. August: Nach all dem Trubel im Ostseebad kehrt wieder etwas mehr Ruhe ein. Zeit also, sich mal wieder mit dem Thema Kunst zu beschäftigen. Die aalglatt-Empfehlung: lenken Sie Ihre Schritte mal wieder ins Munch-Haus Am Strom 53, wo noch bis zum 13. September jeweils donnerstags bis sonntags von 12 bis 17 Uhr eine besondere Exposition zu sehen ist. Das norwegische Künstlerpaar Gry-Hege Johansen und Hans Hamid Rasmussen, das sich im Mai vergangenen Jahres zu einem Residenzstipendium im Edvard Munch Haus aufgehalten hat, präsentiert in dieser Zeit entstandene Arbeiten.
Am 18. September dann wird eine neue Ausstellung mit Malerei von Jørgen Dobloug (NOR) “mennesker og landskap“ (Menschen und Landschaften) eröffnet.
Scandlines zählt im Juli über eine Million Passagiere
13. August: Mehr als eine Million Passagiere reisten im Juli mit der Reederei Scandlines zwischen Deutschland und Dänemark. Der verkehrsreichste Tag des Monats war Sonnabend, der 18. Juli. An diesem Tag beförderte die Reederei knapp 62.000 Menschen. Das sind deutlich mehr als erwartet – und macht diesen Tag sowohl zum verkehrsreichsten Tag des Sommers als auch des Jahres für die Reederei. Insgesamt hatte die Reederei am Wochenende des 18. und 19. Juli mit 100.000 Passagieren gerechnet. Es wurden knapp 110.000 – damit war es das größte Juliwochenende seit Jahren. Am Sonntag, 19. Juli, beförderte Scandlines fast 50.000 Passagiere – obwohl es an dem Tag Herausforderungen mit dem Fähranleger im Hafen von Rostock gab. Dies führte zu Verspätungen auf der Route Rostock-Gedser sowie zur Streichungen.
Zum Rødby-Tunnel und mit dem Museumszug
13. August: Zu einer besonderen Tagestour lädt Karsten Scheibe am 14. September ein. Es geht zur Tunnelbaustelle nach Rødby, wo eine Führung durch das Besucherzentrum und ein Besuch der neuen Aussichtsplattform geplant sind. Danach geht die Fahrt weiter nach Maribo. Dort heißt es umsteigen in den extra gecharterten Museumszug nach Bandholm, natürlich unter Dampf und mit historischen Wagen. Zwischenstopps gibt es im Hafen und im Bahnhof Bandholm, denn hier muss die Dampflok neues Wasser bunkern. Im Reisepreis von 159 Euro sind Bus, Fähre, Frühstück, Abendbrot, Fahrt mit Museumsbahn, Eintrittsgelder, Reiseleitung enthalten. Anmeldung per Mail karsten-scheibe@t‑online.de oder unter 0172⁄93 21 897
Die Ostsee ist kein Swimmingpool
10. August: Was ist da los in unserer Badewanne direkt vor der Haustür? Eben ist das Ostseewasser noch klar und lädt zum Bade ein. Dann wieder setzen selbst Hartgesottene keinen Fuß in die See. aalglatt-Redakteurin Monika Kadner fragte nach im Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde, wo sie mit Pressesprecherin Dr. Kriistin Beck über den Algenteppich und mögliche Gefahren sowie Eigenverantwortung gesprochen hat. Alle Infos unter: Land und Leute
Vorbereitungen für die nächsten Sails laufen
10. August: Die 35. Hanse Sail ist vorüber und die Teams aus ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitern feiern den erfolgreichen Abschluss der diesjährigen Auflage des weltweit größten jährlich stattfindenden Treffens von Traditionsschiffen – standesgemäß auf einem Schiff. Für ein gemeinsames Foto auf dem niederländischen Toppsegelschoner BANJAARD versammelte sich ein Großteil der Hanse-Sail-Mannschaft. „Wir sind alle sehr glücklich, dass das Fest so gut gelaufen ist. Ich bedanke mich ganz herzlich bei allen, die zu diesen fantastischen vier Tagen beigetragen haben“, sagt die Leiterin des Hanse Sail Büros, Bettina Fust. Im Anschluss wurden im Alten Fritz bei Sekt und Frühstück die letzten Tage Revue passiert.
Nun wird es etwa eine Woche dauern bis die Spuren der diesjährigen Hanse Sail in Innenstadt, Stadthafen oder Warnemünde nicht mehr sichtbar sind. Im Hanse Sail Büro laufen darüber hinaus bereits wieder die Planungen für die Sails der nächsten Jahre. Besonderer Fokus liege bereits jetzt auf der 37. Hanse Sail im Jahr 2028. Das Tall-Ship-Race, an dem viele der weltweit größten Großsegelschiffe teilnehmen, endet dann nämlich eine Woche vor der Sail in Stettin. „Wir wollen einige der Teilnehmerschiffe zur 37. Hanse Sail in Rostock begrüßen“, verrät Bettina Fust.
Erlebnis Hanse Sail 2026
9. August: Vier Tage lang stand Rostock im Zeichen der maritimen Tradition: Rund 500.000 Menschen haben die 35. Hanse Sail besucht und das weltweit größte jährlich stattfindende Treffen von Traditionssegelschiffen gefeiert. 120 Schiffe aus sieben Nationen, 20 Bühnen mit über 200 Künstlern, sieben Veranstaltungsflächen mit etablierten und innovativen Formaten machten die Hanse Sail vom 6. bis 9. August zu einem maritimen Erlebnis für Gäste. Alle Details unter: Land und Leute
Wind vertrieb den Blaualgenteppich
9. August: Gestern Abend wurde noch gewarnt vor dem Blaualgenteppich vor Warnemünder in Höhe der Strandaufgänge 30 bis 36. Heute nun schien es Entwarnung zu geben. Wie uns aalglatt-Leser mitteilten, habe der Wind den Cyanobakterien-Teppich weg vom Strand getrieben. Damit sei Badespaß in der Ostsee möglich gewesen. Allerdings kann der Algenteppich mit dem Wind rasch zurückkommen.
Warnow: KI-Methode erkennt verborgene Muster
9. August: Mikrobielle Gemeinschaften reagieren sensibel auf Umweltveränderungen, doch ihre enorme Vielfalt macht ökologische Muster schwer erkennbar. Ein Forschungsteam des Leibniz-Instituts für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) zeigt nun, dass sich eine ursprünglich für Textanalysen entwickelte KI-Methode erfolgreich zur Untersuchung komplexer Umweltproben einsetzen lässt. Das Verfahren identifizierte in der Warnow-Mündung fünf jahreszeitlich aufeinanderfolgende mikrobielle Teilgemeinschaften, bewahrte dabei ökologische und funktionelle Informationen ähnlich gut wie klassische Verfahren und war diesen teilweise sogar überlegen. Die Studie erschien jetzt im Fachjournal „Environmental Microbiome“.
Sorgten nicht nur bei Kindern für gute Laune: die Maskottchen, die zur 35. Hanse Sail im Kurhausgarten und auf der Promenade im Einsatz waren. Foto: Holger Martens
Parade der Maskottchen
9. August: Wenn sich Oskar der Otter mit Oleg dem Schlaumacher trifft, wenn Eisbär, Wolf und Klabautermann zusammen spazieren gehen – dann ist es ein Zeichen dafür, dass die Maskottchenparade auf der Hanse Sail wieder gestartet ist. Schon beim Start im Kurhausgarten zogen die 26 phantasievollen Figuren die Blicke auf sich. Bis eben hatten sich die Kinder und ihre Familien über das Programm des Minimatrosen-Festivals von Radio Teddy gefreut, hatten gesungen, getanzt und gespielt – da lockte schon das nächste Erlebnis: Kleine und große Gäste konnten viele bekannte Plüschwesen einmal in echt bestaunen. Alle Maskottchen reihten sich auf der Bühne auf und begrüßten die zahlreichen Kinder, Eltern und Großeltern.
Später entstanden Fotos mit den kleinen Fans im Arm, dann setzte sich die fantasievolle Truppe in Bewegung. Auf der Promenade, die am Nachmittag sehr gut besucht war, sorgte die Prozession für großes Aufsehen: Kinder staunten mit großen Augen, und auch den meisten Erwachsenen zauberte die alljährliche Maskottchenparade ein Lächeln ins Gesicht. Die bunten Wesen zogen bis zum Leuchtturm und zurück. Begleitet wurden sie von der fröhlichen Musik der vierköpfigen Band „Bordkapelle von Mahoin“, die immer wieder auch Lieder zum Mitsingen spielten.
Insgesamt repräsentierten die Maskottchen Unternehmen, Institutionen und Vereine aus Rostock und der Region. Mit dabei waren in diesem Jahr der Hanse Sail-Verein, die Warnowquerung, Block House, der Zoo Rostock, das KTC Rostock, die Flip & Fly Trampolin-Arena, die Hanseatische Brauerei Rostock, die Stadtverwaltung Greifswald, das Beach Resort Fleesensee, der Kletter- und Erlebniswald Schwaan, die Bagaluten-Bande des FC Hansa Rostock, der JoHo-Park, die Flauschigen Nordlichter, die Landesforst Mecklenburg-Vorpommern, Amazon, die Rostock Seawolves, AIDA Cruises, die RGC Rostock mit ihrer Goalball-Abteilung sowie Radio TEDDY.
Verdacht auf Blaualgen vor Warnemünde
8. August: Wie wir um 21.15 Uhr soeben aus der städtischen Pressestelle erfahren, wurde in der Ostsee westlich von Warnemünde ein Algenteppich beobachtet. Darüber informiert das Amt für Brandschutz/Rettungsdienst und Katastrophenschutz. Betroffen sind die Strandabschnitte 30 bis 36 – etwa vom Neuen Friedhof Warnemünde aus in westlicher Richtung. Es besteht der Verdacht, dass es sich um Blaualgen handelt. Das Rostocker Gesundheitsamt empfiehlt daher vorsorglich, in diesem Bereich derzeit nicht zu baden und Hautkontakt mit den Algen zu vermeiden. Das gilt besonders für Kinder und Hunde; Hunde sollten das Wasser auch nicht trinken.
Blaualgen sind keine Algen, sondern so genannte Cyanobakterien. Bei warmem, sonnigem Wetter und nährstoffreichem Wasser können sie sich stark vermehren und an der Wasseroberfläche zu sichtbaren Teppichen sammeln. Wind und Strömung können die Ansammlungen kurzfristig verlagern oder auflösen.
Bayern informieren sich über Segelstandort Warnemünde
8. August: Zu Gast in Rostock und Warnemünde ist an diesem Wochenende eine bayerischen Delegation, die sich vor Ort ein Bild von den Rahmenbedingungen und Potenzialen des Segelstandortes machen möchte. Bayerns Staatsminister des Innern, für Sport und Integration, Joachim Herrmann, informiert sich am Rande der 35. Hanse Sail Rostock über die Bewerbung Rostock Warnemündes als Austragungsort olympischer Segelwettbewerbe. Auf dem Programm stehen Gespräche mit Rostocks Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger sowie Besuche der Sportschule und des Yachthafens auf der Warnemünder Mittelmole, des Warnemünde Cruise Centers sowie des Yachthafens Hohe Düne.
Leblose Frau aus Ostsee geborgen
8. August: Gestern Vormittag wurde am Badestrand in Markgrafenheide eine leblose Frau aus der Ostsee geborgen. Trotz umgehend eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen durch die eingesetzten Rettungskräfte verstarb die Frau noch vor Ort. Nach bisherigen Erkenntnissen war die Frau mit hoher Wahrscheinlichkeit zuvor zum Schwimmen in der Ostsee. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen derzeit nicht vor. Der Kriminaldauerdienst Rostock übernahm die ersten Ermittlungen am Fundort. Es wurde ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet. Die Identität der Verstorbenen ist bislang noch nicht abschließend geklärt. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
Seenotretter eilen Windsurfer zu Hilfe
7. August: Die Seenotretter der Station Warnemünde haben heute einen entkräfteten Windsurfer aus der Ostsee gerettet. Im Einsatz war der Seenotrettungskreuzer ARKONA der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS).
Gegen 13.15 Uhr erhielt die von der DGzRS betriebene deutsche Rettungsleitstelle See, das Maritime Rescue Co-ordination Centre (MRCC) Bremen, eine Meldung über einen überfälligen Windsurfer. Er war Teilnehmer der „Baltic Crossing Challenge“ – ein Programmpunkt der diesjährigen „Hanse Sail“. Die Regatta führte vom dänischen Gedser ins etwa 26 Seemeilen (rund 48 Kilometer) entfernte Warnemünde. Wo genau der Wassersportler sich befand, war zu diesem Zeitpunkt unklar.
Umgehend alarmierte die Rettungsleitstelle See der DGzRS die Seenotretter der Station Warnemünde. Diese liefen wenige Minuten später mit dem Seenotrettungskreuzer ARKONA aus. Außerdem nahm die Rettungsleitstelle See unter anderem das Küstenstreifenboot „Warnow“ der Wasserschutzpolizeiinspektion Rostock, den Hochseebergungsschlepper „Baltic“ des Bundesministeriums für Verkehr (BMV) und das Forschungsschiff „Elisabeth M. Borgese“ des Leibniz-Instituts für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) in den Einsatz mit auf. Dank eines Hinweises der beiden Warnemünder Hafenmeister konnte die genaue Position des Vermissten ermittelt werden: Alle Teilnehmer der „Baltic Crossing Challenge“ hatten einen sogenannten Tracker dabei, mit dem ihr Standort auf eine Live-Karte übertragen wurde. Dies nutzten die Seenotretter für die Suche nach dem Vermissten.
Etwa eine Stunde nach der Alarmierung fanden die Seenotretter den 57-jährigen Mann schließlich etwa sieben Seemeilen (rund 13 Kilometer) nordwestlich von Warnemünde. Der Windsurfer saß völlig entkräftet und bereits unterkühlt auf seinem Surfbrett. Aus eigener Kraft war es ihm bei nordwestlichem Wind der Stärke fünf (bis zu 38 km/h) und bis zu zwei Metern Seegang nicht mehr gelungen, das Segel aus dem Wasser zu ziehen und zu starten. Mit dem Tochterboot CASPAR des Seenotrettungskreuzers ARKONA nahmen die Seenotretter den Wassersportler auf. Die an Bord befindliche freiwillige Seenotärztin versorgte den Patienten medizinisch. Im Hafen übergaben die Seenotretter ihn an einen Rettungswagen. Währenddessen hatten die „Warnow“ und die „Baltic“ Segel und Surfbrett aus dem Wasser geborgen.
Bad im Meer: der Rolli ist kein Hindernis
6. August: Eine fast futuristisch anmutende Konstruktion, ein Seatrac, erregte am Warnemünder Strand große Aufmerksamkeit. Dieser Seatrac ermöglicht Menschen mit Mobilitätseinschränkungen den selbstständigen Einstieg ins Wasser. Welch ein Gefühl der Freiheit, des Glücks. aalglatt-Redakteurin Monika Kadner hat mit Frank, der vom Rollstuhl in den Seatrac wechselte, und Mitgliedern der Nurse Stiftung vor Ort gesprochen. Alle Details unter: Land und Leute
Junge Angler reisten ins DAFV-Jugendcamp
5. August: Ins DAFV-Jugendcamp in der Jugendherberge Flessenow bei Schwerin reisten vom 30. Juli bis 3. August die Brüder Lir (7) und Leos Lex (9 ) mit ihrem Jugendwart und einem Betreuer vom Warnemünder Anglerverein. Gemeinsam mit mehr als 25 Kindern und Jugendlichen aus ganz Deutschland erlebten sie ein abwechslungsreiches Camp voller Angelpraxis, Wissen und Gemeinschaft. Alle Details unter: Land und Leute
Prädikat “Staatlich anerkanntes Seebad”
4. August: Die Rostocker Seebäder Warnemünde, Diedrichshagen, Hohe Düne und Markgrafenheide tragen auch künftig das Prädikat „Staatlich anerkanntes Seebad“. Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung hat das Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Mecklenburg-Vorpommern heute in Warnemünde die Urkunde zur erfolgreichen Reprädikatisierung an die Stadt Rostock übergeben. Damit wurde offiziell bestätigt, dass die vier Ostseebäder auch nach 30 Jahren sämtliche Anforderungen des Kurortgesetzes Mecklenburg-Vorpommern erfüllen. Alle Details unter: Land und Leute
Brand in den Dünen
4. August: Zu einem Brand in den Dünen im Bereich des Strandaufganges 22 kam es in den gestrigen frühen Morgenstunden. Wie die Polizei informiert, wurden gegen 1.15 Uhr Polizeibeamte in die Parkstraße entsandt, nachdem Zeugen ein Feuer gemeldet hatten. Vor Ort bestätigte sich der Sachverhalt. Die alarmierte Feuerwehr konnte den Brand zügig löschen. Nach ersten Schätzungen wurden rund 50 Quadratmeter Dünenfläche beschädigt. Nach Angaben der Zeugen hielten sie sich in einiger Entfernung zum späteren Brandort auf. Kurz bevor sie die Flammen bemerkten, nahmen sie mehrere Böllergeräusche wahr.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der vorsätzlichen Brandstiftung aufgenommen. Die Polizei bittet um Hinweise: Wer in der Nacht zum 3. August 2026 im Bereich der Parkstraße beziehungsweise des Strandaufgangs 22 verdächtige Personen oder Wahrnehmungen gemacht hat, wird gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Rostock unter der Telefonnummer 0381 4916–1616, bei jeder anderen Polizeidienststelle oder über die Onlinewache der Polizei Mecklenburg-Vorpommern zu melden.
Der Warnemünder Kulturkalender, den man beispielsweise bereits am Kirchenplatz und am Kurhaus findet, hat nun Platz an einem weiteren Standort gefunden. Sophie Gräfe von der Tourismuszentrale (Mitte) hat das Veranstaltungsplakat für August Heike Anna Hildebrand und Ondra Kitzerow, Vorsitzender der Begegnungsstätte Am Moor e. V., übergeben. Dieses wird gut sichtbar im Vereinsheim im Wiesenweg angebracht, sodass jeder Besucher weiß, was wann los ist in unserem schönen Ostseebad. Foto: BAM
Neue Azubis im Hotel Hübner
3. August: Der Startschuss für das neue Ausbildungsjahr ist im Hotel Hübner gefallen. In einer Pressemitteilung heißt es: Wir freuen uns sehr, sieben neue Auszubildende in unserem Team willkommen zu heißen. In den kommenden Jahren werden die Nachwuchstalente bei uns das Handwerk der Köchin/ des Kochs sowie der des Fachmanns/-frau für Restaurant- und Veranstaltungsgastronomie von der Pike auf lernen. Die Ausbildung von jungen Fachkräften liegt uns besonders am Herzen. Wir möchten ihnen nicht nur das nötige Fachwissen vermitteln, sondern auch die Leidenschaft für die Gastfreundschaft weitergeben.
Die Auszubildenden in der Küche Ali Mohammed Al-Askari aus Jemen sowie Aymen Alhammad und Ibrahim Almohamad aus Syrien haben bereits am 1. Juli mit ihrer Ausbildung begonnen. Jolina Tometzki und Hielke Sonnevelt werden zu Fachfrauen für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie ausgebildet. Mit Minh Tuan Pham und Thuy Kieu Huynh werden ab September zwei weitere Azubis aus Vietnam an den Start gehen.
Sommer, Sonne, Strand und Schiffegucken – Urlaub wie im Bilderbuch. Warum also in die Ferne schweifen? Zumal in diesen Tagen auch die Sonnenuntergänge richtig spektakulär sind. Foto: Christina Grohmann
Juli-Wetter mit Auf und Ab
August, 1.: Der Rückblick der Wetterstation Warnemünde für den Juli 2026 zeigt ein leichtes Auf und Ab, Beinahe-Rekorde und einen krassen Temperatursturz. Alle Details unter: Land und Leute
Betrügerisches Trio “handelte” mit Autos
31. Juli: Wegen des Verdachts des gewerbs- und bandenmäßigen Betruges führte das Kriminalkommissariat Rostock nach gerichtlicher Anordnung gestern auch in Warnemünde Durchsuchungsmaßnahmen durch. Hintergrund sind seit September 2025 geführte Ermittlungen des Sachgebiets Cybercrime gegen drei Beschuldigte, in deren Zuge bundesweit 49 Betrugsfälle mit einer vorläufigen Schadenssumme von rund 129.000 Euro nachgewiesen werden.
Bei den Beschuldigten handelt es sich um einen 44-jährigen Mann sowie zwei Frauen im Alter von 56 und 84 Jahren. Der 44-Jährige soll die Taten gemeinsam mit den beiden Frauen begangen haben. Nach bisherigen Erkenntnissen bot der 44-Jährige aus dem Knast heraus seit mindestens Februar 2023 über verschiedene Onlineplattformen Fahrzeuge zum Verkauf an, über die er tatsächlich nicht verfügte. Die hierfür verwendeten Fahrzeugdaten und Bilder soll er zuvor aus bestehenden Verkaufsanzeigen erlangt haben, indem er selbst als vermeintlicher Kaufinteressent auftrat. Die Fahrzeuge wurden dann durch den Beschuldigten zu besonders günstigen Preisen angeboten, wodurch Geschädigte zur Zahlung von Reservierungsgebühren oder sogar des vollständigen Kaufpreises veranlasst wurden. Zu einer Übergabe der Fahrzeuge kam es jedoch nie.
Die Zahlungen erfolgten nach derzeitigem Ermittlungsstand auf Konten der beiden Warnemünderinnen oder wurden über sogenannte Finanzagenten an diese weitergeleitet. Nach den bisherigen Ermittlungen finanzierten die Frauen ihren Lebensunterhalt zumindest teilweise mit den aus den Betrugsstraftaten erlangten Geldern. Darüber hinaus besteht der Verdacht, dass sie den 44-Jährigen bei der Tatbegehung auch aktiv unterstützten.
Bereits Ende September 2025 wurden im Rahmen von Durchsuchungsmaßnahmen umfangreiche Beweismittel sichergestellt. Deren Auswertung dauert weiterhin an und führte bislang zur Zuordnung von 49 Straftaten im gesamten Bundesgebiet. Nach aktuellem Ermittlungsstand ist davon auszugehen, dass das Trio seine mutmaßlichen Betrugshandlungen bis mindestens Juli 2026 fortgesetzt hat. Es wird erwartet, dass sowohl die Anzahl der Straftaten als auch die Gesamtschadenssumme im weiteren Verlauf der Ermittlungen noch ansteigen können.
Ein Haftbefehl gegen die 56-jährige Beschuldigte wurde vollstreckt. Darüber hinaus wurde ein Vermögensarrest in Höhe von rund 85.000 Euro vollstreckt. Die Ermittlungen dauern an und gestalten sich aufgrund der bundesweiten Tatorte sowie zahlreicher Strafanzeigen, die bei Polizeidienststellen in verschiedenen Bundesländern erstattet wurden, besonders umfangreich und zeitintensiv. Beim Kauf eines Fahrzeugs über Onlineplattformen, so die Polizei, sollten Interessenten besonders aufmerksam sein.
Tourismus kein eigener Bereich mehr
31. Juli: Nun ahnen wir, warum sich Rostocks Tourismuschef Matthias Fromm nach einem anderen Job umgesehen hat: Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock stellt ihr Tourismus- und Veranstaltungsmanagement neu auf, heißt es in einer Pressemitteilung. Mit einer entsprechenden Beschlussvorlage setzt die Stadtverwaltung das von der Bürgerschaft beauftragte Feinkonzept zur Neuausrichtung um. Ziel ist es, bisher auf mehrere Gesellschaften und Organisationseinheiten verteilte Aufgaben künftig effizienter zu bündeln, Doppelstrukturen abzubauen und die Zusammenarbeit zu stärken.
Kern der Neuorganisation sei die Zusammenführung der Bereiche Tourismus, Destinationsmarketing, Veranstaltungsmanagement, Eventmarketing und touristischer Vertrieb in einer gemeinsamen Gesellschaft. Hierfür sollen die Rostocker Gesellschaft für Tourismus und Marketing mbH, die Großmarkt Rostock GmbH sowie die Museumspark Rostock GmbH mit der in Rostock GmbH Messen, Kongresse & Events verschmolzen werden. Gleichzeitig werden hoheitliche Aufgaben wie die Kurabgabe, Sondernutzungen sowie die zentrale behördliche Veranstaltungskoordination künftig in der Stadtverwaltung gebündelt.
Nach den Berechnungen der Verwaltung sollen durch Synergien, gemeinsame Verwaltungsstrukturen und den schrittweisen Abbau von Doppelstrukturen bis zum Jahr 2035 jährliche Einsparungen von rund drei bis vier Millionen Euro erreicht werden. Zugleich steigt der Zuschussbedarf nach den vorliegenden Berechnungen nicht an. Die Neuorganisation soll zum 1. Januar 2027 operativ starten. Für die Beschäftigten ist eine sozialverträgliche Umsetzung vorgesehen. Bestehende Arbeitsverhältnisse bleiben erhalten, Beteiligungsrechte der Personal- und Betriebsvertretungen werden umfassend berücksichtigt. Ziel sei es, den Veränderungsprozess gemeinsam mit den Mitarbeitenden zu gestalten. Die Beschlussvorlage wird nun in den zuständigen Fachausschüssen beraten. Die abschließende Entscheidung trifft die Bürgerschaft voraussichtlich in ihrer Sitzung am 2. September 2026.
Gebühren für Bewohnerparken steigen ab August
29. Juli: Wer in einem Rostocker Bewohnerparkgebiet wie in Warnemünde einen Parkausweis beantragt oder verlängert, muss ab dem 1. August 2026 höhere Gebühren zahlen. Darauf weist das Tiefbauamt hin. Grundlage ist eine neue Gebührenordnung für das Bewohnerparken, die im Rahmen des Haushaltssicherungskonzeptes von der Bürgerschaft am 14. Januar 2026 auf den Weg gebracht wurde. Ein Bewohnerparkausweis – in Rostock gibt es bislang rund 5500 – kostet künftig 182,50 Euro für ein Jahr beziehungsweise 365 Euro für zwei Jahre. Bereits ausgestellte Bewohnerparkausweise behalten bis zum Ablauf ihrer Gültigkeit ihre Gültigkeit. Erst bei einer Verlängerung oder Neubeantragung gelten die neuen Gebühren.
Einen Bewohnerparkausweis können Personen beantragen, die in einem Bewohnerparkgebiet gemeldet sind und dort auch tatsächlich wohnen. Anspruchsberechtigt sind außerdem Personen, die für eine Wohnung im Bewohnerparkgebiet Zweitwohnungssteuer entrichten. Voraussetzung ist jeweils eine Erklärung, dass keine private Stellplatzmöglichkeit vorhanden ist oder vom Vermieter angeboten werden kann. Die Parkausweise werden in der Regel für zwei Jahre ausgestellt. In begründeten Ausnahmefällen ist auch eine Ausstellung für ein Jahr oder monatsweise möglich. Anträge können online unter https://olav.rostock.de, per E‑Mail an bewohnerparken@rostock.de oder schriftlich an das Tiefbauamt der Hanse- und Universitätsstadt Rostock, Charles-Darwin-Ring 6, 18059 Rostock, gestellt werden. Linktipp: www.rostock.de/parken
Festliche Travestie-Show im Kurhaus
27. Juli: VIVA LA TRAVESTIE heißt es am 28. November um 20 Uhr im großen Bankett Saal des Warnemünder Kurhauses. In der Ankündigung heißt es: Erleben Sie einen unvergesslichen Abend voller Glanz, Glamour und weihnachtlicher Magie. Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt der Travestie und lassen Sie sich von den Künstlerinnen und Künstlern des Abends mitnehmen auf eine funkelnde Reise durch Verwandlung, Emotion und Entertainment. Freuen Sie sich auf eine festliche Show voller mitreißendem Gesang, beeindruckendem Tanz, spritzigem Humor und jeder Menge Glitzer – ein Abend, der Herz und Sinne zum Leuchten bringt. Die Künstler sind: Daisy von Butenschön & Divia Jolie, Megy B. & Gina De L’Amore, Vanity Glam Ryse & Meryl J. Ryse. Ticket gibt es ab 50,50 Euro.
Robben live erleben
26. Juli: Robben einmal live und hautnah erleben, dazu haben Interessenten in Warnemünde Gelegenheit. Auf der Hohen Düne Am Yachthafen 3 A befindet sich das Marine Science Center, das täglich von 10 bis 16 Uhr zum Umschauen einlädt.
Vom Besucherdeck des Schiffs aus können Gäste die wissenschaftliche Arbeit und das tägliche Training mit den Robben verfolgen. Während der Öffnungszeiten stehen durchgehend Mitarbeiter an Deck zur Verfügung, die Informationen über die Arbeit im Robbenforschungszentrum des Instituts für Biowissenschaften der Universität Rostock und die Raubtiere liefern und Fragen beantworten. Im Gegensatz zum oberen Besucherdeck, das lediglich über Treppen erreichbar ist, ist die untere Aussichtsplattform barrierefrei. Hunde haben keinen Zutritt. Essen an Bord ist nicht erlaubt. unH
Städtischer Haushalt genehmigt
25. Juli: Das Ministerium für Inneres und Bau als zuständige Rechtsaufsichtsbehörde hat jetzt den Doppelhaushalt 2026/2027 der Hanse- und Universitätsstadt Rostock genehmigt. Die Verwaltungsführung begrüßt die Entscheidung ausdrücklich und dankt der Kommunalaufsicht für die konstruktive Begleitung des Genehmigungsverfahrens. Rund sechs Monate nach dem Beschluss der Bürgerschaft liegt die Genehmigung nun nahezu ohne Einschränkungen vor. Damit kann die Stadtverwaltung zahlreiche Vorhaben umsetzen.

Gemeinsam nehmen die Mitglieder des Museumsvereins und aktiven ehrenamtlichen Museumsgärtner Jutta Weidemann (l.) und Peter Schaarschmidt (r.) mit Christoph Wegner, dem Leiter unseres Heimatmuseums, die gestiftete Warnemünder Bank in Augenschein. Foto: mkad
Beiratschef spendiert Klönschnack-Bank
25. Juli: Eine Hommage an meinen Heimatort, dachte sich der Vorsitzende des Ortsbeirates Axel Tolksdorff als eben in diesem Gremium über die Neugestaltung des Eingangsbereiches der Tourismuszentrale in der Vogtei gesprochen wurde. Sitzungen, zuhören, aufschreiben für die Bürgerschaft sind das Eine. Und weil die typische Warnemünder Bank vor dem Heimatmuseum so allein steht und viele Menschen darauf Platz nehmen, tat er auch das Andere. Gemeinsam mit Tischlermeister Holger Glatz wurde wurde aus der Idee etwas sehr Fassbares: Gegenüber dem Heimatmuseum fand nun eine neue Warnemünder Bank „För ‘n lütten Schnack“ ihren Platz . mkad
DERTOUR Group übernimmt DSR Hotel Holding komplett
25. Juli: Die Deutsche Seereederei überträgt seine verbleibenden 25,1 Prozent an der DSR Hotel Holding mit Wirkung zum 1. August 2026 an die DERTOUR Group und schafft sich damit gezielt Raum, seine unternehmerische Tätigkeit auf die Entwicklung neuer touristischer Konzepte zu richten. Die DERTOUR Group wird damit alleinige Eignerin des Unternehmens. Über den Verkauf hinaus bleiben beide Unternehmen bei ausgewählten Projekten partnerschaftlich verbunden. Alle Details unter: Land und Leute
Bootshalle zeitweiliges Atelier
24. Juli: Der Glücksmaler Michael Frahm, der mit seinen modernen maritimen Bildern unsere neue Jugendsportschule möblierte, ist wieder in Warnemünde zu Gast. In der Bootshalle wird ein Kunstprojekt präsentiert, das Mädchen und Jungen aus 15 Kindergärten der Stadt aus Resten von altem Segeltuch zum Thema Segelboote gestaltet haben. Aus diesen schafft der Künstler ein Gesamtkunstwerk. Wir dürfen gespannt sein. Die als zeitweiliges Atelier geöffnete Bootshalle der Jugendsportschule ist ab heute bis zum 9. August geöffnet – solange es das Licht zum Malen zulässt. Alle Details unter: Land und Leute
Kleine Komödie mit Extra-Klasse-Programm
24. Juli: In der Kleinen Komödie wird es wieder so richtig bunt. Besucher dürfen sich in den nächsten Sommertagen auf ein Programm der Extraklasse freuen. So wird Heinz Klever am 31. Juli und am 1. August um 20 Uhr sowie am 2. August um 18 Uhr uns „Nichts als die Wahrheit! – Leicht optimiert“ präsentieren. Mit dem Best-of-Programm „Solange wir noch schön sind“ kommt das Kabarett „Die Kaktusblüte“ am 3., 4. und 5. August jeweils um 20 Uhr in unser kleines Theater. Jacqueline Boulanger und das Seefeldt/Benterbusch-Trio präsentieren Lieder aus Liebe morgen sowie am 12. und 13. August um 20 Uhr sowie am 26. Juli um 18 Uhr. Auf das Schönste von Loriot und damit eine szenische Lesung mit Yvonne Gallo und Guido Fuchs dürfen wir uns am 14. August um 20 Uhr und am 16.August um 15 Uhr freuen. Weiter geht es mit dem Schönsten von Heinz Erhardt und anderen erbaulichen Geschichten am 15. August um 20 Uhr und am 16.August um 18 Uhr. Ebenfalls präsentiert von Yvonne Gallo und Guido Fuchs. Und schließlich heißt es am 19., 20. und 21. August jeweils um 20 Uhr: Prosecco für alle. Ein Kabarett-Abend mit Ellen Schaller. Karten gibt es an allen Vorverkaufsstellen des Volkstheaters sowie an der Abendkasse, falls noch vorhanden.
Zur Hochzeit in Tracht?
23. Juli: Haben Sie, liebe Leser, oder ihre Kinder oder Enkelkinder schon mal daran gedacht, in Warnemünder Tracht zu heiraten? Vielleicht ist der Gedanke gekommen beim Anblick des Braut-Paares, das die Warnemünder Trachtengruppe während des Niegen Ümgangs unterstützt. Ein besonderer Hingucker ist zweifellos die Braukrone. Aber woher soll man dieses Prunkstück nehmen? Woher eine Tracht? Wir sind der Frage nachgegangen. Alle Details unter: Land und Leute
Unser Teepott und ein Nachtclub in Acapulco
22. Juli: Sind Sie, liebe Leser, dem Tipp von Holger Kankel gefolgt und haben den Warnemünde-Krimi “Warnemünder Witwen” gelesen? Der langjährige Redakteur der Schweriner Volkszeitung hat beim Stöbern erneut Bücher entdeckt, die Warnemünde thematisieren. In unserer Reihe “Warnemünder Bibliothek” stellt er zwei Neuerscheinungen vor, die Lust aufs Lesen im Urlaub oder am Wochenende auf der Sonnen-Terrasse machen. Dabei erfahren Sie dann unter Garantie auch, was unser Teepott und ein Nachtclub in Acapulco miteinander zu tun haben. Alle Details unter: Land und Leute
Tödlicher Badeunfall
22. Juli: Zu einem tödlichen Badeunfall kam es gestern gegen 18 Uhr im Bereich des Strandaufganges am Leuchtturm. Ein 33-Jähriger wurde beim Baden in diesem Bereich vom Strand weggetrieben und schaffte es nicht, sich allein an Land zu retten. Ersthelfer, die die Notlage erkannten, eilten zur Hilfe und holten den Mann aus dem Wasser. Sie leiteten sofort Erste-Hilfe-Maßnahmen ein. Trotz der Reanimationsmaßnahmen verstarb der junge Mann im Klinikum Rostock. Für die anwesenden Angehörigen wurde eine seelsorgerische Betreuung organisiert.
Kita zum Hort umgestaltet
22. Juli: Die Villa an der Ecke Park-/ Richard-Wagner-Straße wurde so lange man denken kann, garantiert aber seit den 1960er Jahren als Kindertagesstätte genutzt. Mit dem Neubau bzw. der Eröffnung einer Kita in der Friedrich-Barnewitz-Straße 13 im Jahr 2023 wurde die traditionsreiche Einrichtung geschlossen. Was aber plant die Stadt mit der Immobilie? Aalglatt fragte nach beim Pressesprecher des kommunalen Eigenbetriebs KOE Arndt Draheim und erfuhr: Das Gebäude wurde zu einem Hort umgebaut, der 60 Kindern der Grundschule Heinrich Heine zu Schuljahresbeginn zur Verfügung steht. Eine barrierefreie Nutzung konnte aufgrund der baulichen Gegebenheiten nicht realisiert werden, sodass Mädchen und Jungen mit Handicap im Schulgebäude betreut werden.
Im Rahmen der Sanierung wurden moderne und sichere Räumlichkeiten für die Hortnutzung geschaffen. Dazu gehörten die umfassende Erneuerung der technischen Gebäudeausstattung (Strom, Wasser, Abwasser sowie teilweise Heizung), die Modernisierung und Neuordnung der Sanitärbereiche, neue Bodenbeläge sowie die gestalterische Aufwertung aller Räume mit Akustikdecken, neuer Beleuchtung und überarbeiteten Wandflächen. Zudem wurde das Gebäude brandschutztechnisch auf den aktuellen Stand gebracht und an die Fernwärmeversorgung angeschlossen.
Glocken sind noch im Ursprungsturm
21. Juli: Auf unserer aalglatt-Seite schrieben wir im Dezember vergangenen Jahres, dass es vielleicht Mitte 2026 neue Glocken für unsere evangelische Kirche geben wird. Auf Nachfrage antwortete uns Pastor Stephan Fey, dass es auf Grund komplexer technischer Fragen leider noch nicht so voran gegangen ist, wie erhofft. „Aktuell haben wir vor Ort noch keine tragfähige Lösung gefunden, wie wir die Glocken sicher aus dem Turm heraus transportieren können.“ Er versichert, dass an einer Lösung ganz intensiv nach der Sommerpause weiter gearbeitet wird.
Museumsabend zur Warnemünder Mühle
20. Juli: Gehörten Sie zu jenen Interessenten, die Karten für den Museumsabend am vergangenen Mittwoch erwischt haben? Bis auf den letzten Platz besetzt war wieder einmal der Dauerausstellungsraum im alten Fischerhaus in der Alexandrinenstraße 31. Zu Gast war Christian Meyer, ein Sohn der ehemaligen Mühlenbesitzer Gerhard und Doris Meyer, der über die Warnemünder Mühle und damit über ein Wahrzeichen des Ostseebades gesprochen hat. aalglatt-Redakteurin Sabine Schubert war dabei und berichtet unter “Land und Leute” über eine spannende Warnemünder Zeitreise.
Das Rostocker Rathaus erkunden
20. Juli: Haben Sie, liebe Leser, schon einmal das Rostocker Rathaus mit seinen sieben Türmen besucht? Nein, nicht um an einer Sitzung, sondern um an einer Führung teilzunehmen. Interessierte Besucher können jetzt solch einen, von Stadtführern gestalteten Rundgang buchen. Termine sind die Sonnabende 1. August, 29. August und 12. September. Die 90minütigen, kostenfreien Führungen beginnen jeweils um 11 Uhr.
Während des Rundgangs erfahren die Teilnehmer Wissenswertes über die wechselvolle Geschichte des Hauses und seine heutige Bedeutung als Sitz der Stadtverwaltung. Im Mittelpunkt steht dabei die historische Rathaushalle, die einst auch als Handelsplatz diente. Je nach Verfügbarkeit können außerdem das obere Foyer, der Bürgerschaftssaal und der Festsaal im ersten Obergeschoss besichtigt werden. Auch ein Blick hinter die Kulissen gehört dazu: Die Führung führt auf die „höhere Beamtenlaufbahn“ sowie in den Rathausanbau, von dem aus sich ein spannender Ausblick auf die Baustelle des jüngsten Rathausgebäudes bietet.
Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Nach der Buchung wird die Teilnahme per E‑Mail bestätigt. Die anschließende Bestätigungsnachricht enthält alle wichtigen Informationen zum Ablauf. Treffpunkt ist die Rathaushalle, Neuer Markt 1. Informationen und Tickets: www.rostock.de/rathausfuehrung
Hanse Hotel: Vermarktung eventuell 2027
19. Juli: Das ehemalige Best Western Hanse Hotel in der Parkstraße wird seit Jahren als Flüchtlingsunterkunft genutzt. Ursprünglich gab es die Idee, das Gebäude u. a. für altersgerechtes Wohnen zu nutzen. Wie der derzeitige Stand der Dinge ist, wollte der Ortsbeirat für Warnemünde und Diedrichshagen wissen. Wie Ortsamtsleiterin Franka Teubel auf der jüngsten Sitzung des ehrenamtlichen Gremiums informierte, finden hinsichtlich der zukünftigen Entwicklung des Objekts gegenwärtig Abstimmungen des kommunalen Eigenbetriebs KOE, dem Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung und Mobilität sowie dem Staatlichen Amt für Landwirtschaft und Umwelt Mittleres Mecklenburg zu möglichen Bebauungsvarianten statt. Auf Grundlage des derzeitigen Kenntnisstandes wird davon ausgegangen, dass der Vermarktungsprozess im kommenden Jahr gestartet werden kann. Vor diesem Hintergrund können derzeit keine konkreten Angaben zur mittelfristigen Weiternutzung des Objekts sowie zu einer belastbaren Zeitachse für Verkauf, Abriss, Bauleitplanung oder Erschließungsmaßnahmen gemacht werden. Die weitere Entwicklung und die konkreten Umsetzungsschritte werden zudem maßgeblich von den Planungen eines zukünftigen Investors abhängen.
Zum Thema Verkauf versus Weiternutzung ist festzuhalten, dass weiterhin die Vorbereitung der Vermarktung verfolgt wird. Bis zum Abschluss der laufenden Abstimmungen können jedoch noch keine abschließenden Aussagen zu den einzelnen Verfahrensschritten getroffen werden.
Bezüglich der angesprochenen Situation zu Sauberkeit und Hygiene im Bereich hinter dem „Best Western“ liegen gegenwärtig keine Meldungen oder Beschwerden vor.
Der KOE bittet um Verständnis, dass zum derzeitigen Zeitpunkt noch keine weitergehenden Aussagen getroffen werden können.
25 Jahre Pflegeheim “Rolf Grund”
19. Juli: Das Pflegeheim in der Schillerstraße, das den Namen des verstorbenen Warnemünder Pastors Rolf Grund trägt, hat im Juni sein 25-jähriges Bestehen feiern können. Das Heim sowie weitere Gebäude, in denen ältere Warnemünder eine zunächst bezahlbare Bleibe gefunden haben, sind auf den ehemaligen Tennisplätzen entstanden. Viele der ersten Bewohner mussten nach der Wende ihre Wohnungen auf Grund von Eigenbedarfsklagen verlassen und waren froh, in Warnemünde bleiben zu können. Übrigens haben etliche Heimbewohner gemeinsam mit ihren Pflegern am diesjährigen Umgang teilgenommen.
“Dolphin 3” im Rettungseinsatz
18. Juli: Zwei ferngesteuerte Wasserrettungsroboter vom Typ „Dolphin 3“ ergänzen ab sofort die Ausrüstung der Rettungsschwimmer vor unserer Haustür. Ermöglicht wurde die Anschaffung durch eine großzügige Spende der Rostocker Dach-Bau GmbH. Alle Details unter: Land und Leute

Die Kleine Komödie wird derzeit vorwiegend vom Rostocker Volkstheater bespielt. Aber auch Gastspiele und Filmvorführungen werden hier angeboten und gern genutzt. Foto: susa
Kleine Komödie: Zukunft ungewiss
17. Juli: Die Kleine Komödie wird seitens des Volkstheaters nicht mehr bespielt sobald der Theaterneubau fertiggestellt ist. Mit dieser Hiobsbotschaft sorgte aalglatt bereits vor einem halben Jahr für Aufruhr. Doch zwischenzeitlich hieß es nach Rücksprache mit dem Volkstheater: Der Spielbetrieb geht weiter. Auch aus dem Kulturausschuss des Ortsbeirates kam diese Information. Wir sind der Sache nochmals nachgegangen und haben im kommunalen Eigenbetrieb KOE, der diese Immobilie bewirtschaftet, nachgefragt. Hier die Antwort mit Datum gestern: Wir haben Ihre Anfrage erhalten und können Ihnen nach Rücksprache mit dem Volkstheater Folgendes mitteilen: Eine weitere Bespielung der Kleinen Komödie durch das Volkstheater über den Fertigstellungstermin des Theaterneubaus hinaus ist nach jetzigem Stand nicht vorgesehen. Eine abschließende Entscheidung zur künftigen Nutzung des Gebäudes wird in zwei bis drei Jahren getroffen werden.
aalglatt-Anmerkung: Das dürfte noch spannend werden. Ohne diese Kultur-Stätte wäre Warnemünde wieder ein Stück trister und niveauloser.
Feuerteufel im Einsatz
17. Juli: Feuer in einem ehemaligen Toilettenhäuschen auf dem Parkplatz Doberaner Landstraße bemerkten Zeugen gegen 3.45 Uhr in der Nacht zu gestern. Die alarmierte Feuerwehr löschte den Brand des Holzgebäudes mit Blechdach sowie eines danebenstehenden Müllcontainers aus Metall.
Wenig später, gegen 4.40 Uhr, wurden zwei weitere Brände im M.-Andersen-Nexö-Ring sowie in der Nordahl-Grieg-Straße in Evershagen gemeldet. Dort gerieten ein Altpapierstapel sowie Europaletten mit Baumaterialien in Brand. Auch diese Feuer konnten durch die Feuerwehr gelöscht werden.
Der entstandene Sachschaden wird insgesamt auf etwa 10.000 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei hat an allen drei Brandorten Spuren gesichert und Ermittlungen wegen des Verdachts der Brandstiftung aufgenommen.
Dauerthema: kaputte Gehsteige
15. Juli: Kaputte Gehwege in Warnemünde sind leider ein Dauerthema. Der Stadtverwaltung ist das bekannt, denn davon zeugen Schilder in zahlreichen Straßen wie in der Mühlen- und in der Alten Bahnhofstraße, die auf die Gefahren hinweisen. In einem Ostseebad ein unmöglicher Zustand. Ortsbeiratsmitglied Jann-Henning Krause macht deshalb den Vorschlag, die Senatorin Senatorin für Stadtplanung, Bau, Klimaschutz und Mobilität Dr. Ute Fischer-Gäde zu einer Begehung und zu einer Ortsbeiratssitzung einzuladen. Die Gelegenheit, mit der Senatorin zu sprechen und von Stürzen zu berichten, sollten Betroffene dann nutzen.
Aggressiver Käfer liebt Rotdorn
15. Juli: In der der Parkstraße wurden Bäume gefällt. Ob diese ersetzt werden, interessiert die Mitglieder des Ausschusses für Umwelt des Ortsbeirates. Die Antwort aus dem Grünamt, so Ortsamtsleiterin Franka Teubel auf der gestrigen Ortsbeiratssitzung, lautet: Die Rotdorne in der Parkstraße werden nicht ersetzt. Hintergrund sind Probleme mit dem Birnbaum-Prachtkäfer. Dieser aggressive Schädling, befällt vor allem Weiß- und Rotdorn und hat es sich in der Parkstraße bereits ausgebreitet. Eine Nachpflanzung mit Rotdorn ist deshalb nicht zielführend. Das Amt prüft die Nachpflanzung mit anderen Baumarten.
Die Anmerkungen des Ausschusses zu den Pflegeschnitten an den Wildbirnen sowie die Totholzentnahme an den Kastanien wird das Amt prüfen und erforderliche Maßnahme durchführen bzw. beauftragen.
Sabine Engel und Melanie Lex organisieren das Picknick am 29. August im Kurhausgarten. Schönes, vielleicht auch im Schrank fast vergessenes Geschirr soll dabei unbedingt zum Einsatz kommen. Foto: Joachim Engel
Großer Zuspruch für “Frühstück am Meer”
13. Juli: Am 29. August ist es soweit: Im Kurhausgarten gibt es ein „Frühstück am Meer“, wie aalglatt bereits im April meldete. Inzwischen liegen sage und schreibe 424 Anmeldungen zum gemeinsamen Frühstück vor. „Da wir noch kurzfristig Interessenten die Möglichkeit geben möchten an der Veranstaltung teilzunehmen, werden wir bei 450 die Anmeldungen stoppen. Weitere Anfragen kommen auf eine Nachrücker-Liste. Die aktuelle Liste wird täglich aktualisiert, da es reichlich Zu- und Absagen gibt. Insgesamt werden wir maximal 499 Teilnehmer empfangen können“, sagt Sabine Engel, die die Veranstaltung gemeinsam mit Melanie Lex unter dem Dach des Warnemünde Vereins organisiert. Rund 100 verschiedene Tische werden im Kurhausgarten mit Nummern versehen aufgestellt. Diese hübsch zu dekorieren und mit eigenen Leckereien zu bestücken, das wird Sache der Gäste sein.
Organisiert wurden ein Sanitätsdienst, ein Sport- und Spieleanhänger vom SV Warnemünde, eine Hüpfburg und ein Barista-Kaffee-Wagen. Waffeln und Würstchen sind auch im Angebot. Der Kiosk ist mit Köstlichkeiten sowie Picknick Körben, die im Vorfeld bestellt werden müssen, bestückt. Weitere Details finden Sie in unserer Rubrik: Land und Leute
Pause, da Bodenplatte abbinden musste
9. Juli: Was ist da los, auf der WSC-Baustelle? Kein Mensch zu sehen, kritisierte in den vergangenen Tagen so mancher Segler. aalglatt-Redakteurin Monika Kadner ist der Sache auf den Grund gegangen und hat erfahren: dass es Zeit bedarf, bis die gegossene Bodenplatte abgebunden ist und folglich erst nach 15 Tagen sprich jetzt weiter gearbeitet werden kann. Was sich sonst noch tut auf der Baustelle lesen Sie unter: Land und Leute
Wechsel in der WIRO-Geschäftsführung
8.Juli: Die WIRO vollzieht zum Jahreswechsel 2026⁄27 planmäßig einen Wechsel in der Geschäftsführung. Das haben der WIRO-Aufsichtsrat und der Hauptausschuss der Rostocker Bürgerschaft am Dienstagabend beschlossen. Ab dem 1. Januar 2027 führen Ingo Hübner und Volker Theobald als gleichberechtigte Geschäftsführer das kommunale Wohnungsunternehmen.
Dazu der Vorsitzende des WIRO-Aufsichtsrats, Christian Konarski: „Das Auswahlverfahren für das zweite Mitglied der Geschäftsführung ist abgeschlossen. Mit den beiden erfahrenen Immobilien- und Wohnungswirtschaftsexperten Ingo Hübner als Operativem Geschäftsführer und Volker Theobald als künftigem Kaufmännischen Geschäftsführer ist die WIRO gut gerüstet für die anstehenden Aufgaben.”
Volker Theobald (55) tritt die Nachfolge von Ralf Zimlich an, der nach mehr als 19 Jahren als Kaufmännischer Geschäftsführer und Vorsitzender der WIRO-Geschäftsführung zum Jahresende in den Ruhestand geht
Schillerstraße 14: Antwort wenig informativ
7. Juli: Seit einem Viertel Jahrhundert, ja gar seit 30 Jahren bietet, das einst attraktive Haus in der Schillerstraße 14 einen kläglichen Anblick.
Nun aber scheint Leben in das spröde Gemäuer mit dem seit Jahren aufragenden Kran gekommen zu sein. Gewaschene Arbeitskleidung hängt zum Trocknen auf Stangen. Unverkennbare Arbeitsgeräusche und Zurufe in einer fremden Sprache lassen die Vermutung aufkeimen: Hier wird wieder zugepackt.
Aalglatt fragte in der Presseabteilung des Rathauses nach: Hier die wörtlichen Informationen aus dem Rostocker Bauamt.
„Derzeitig ist eine Unterbrechung der Bauausführung nicht erkennbar. Die
Bauüberwachung des Prüfstatikers findet weiterhin statt. Der letzte
Bauüberwachungsbericht Nr. 11 / Statik, ist vom 20.04.2026.
Da bekannterweise keine allgemeine Bauüberwachung durch das Bauamt stattfindet, kann zu den Gegebenheiten auf der Baustelle keine Aussage getroffen werden.“ Wie informativ…. Monika Kadner
In Höhe Strandaufgang 22 wurde am 6. Juli in aller Herrgottsfrühe ein im Wasser treibendes, Minen-ähnliches Objekt entdeckt, woraufhin das Areal abgesperrt worden ist. Foto: C. G.
Minen-Attrappe angeschwemmt
6. Juli: Heute früh noch vor 7 Uhr war die Polizei am Strand und sperrte ein Areal in Höhe Strandaufgang 22 ab. Dort, wo sich einst das Best Western Hanse Hotel befunden hat, trieb eine Mine im Wasser direkt am Strand.
Eine Seltenheit ist angeschwemmte Kriegsmunition nicht. Bis zu 1,6 Millionen Tonnen sollen noch am Grund von Nord- und Ostsee liegen. Ein neues Bundeskompetenzzentrum Munitionsbergung aus dem Meer nimmt in Rostock Gestalt an. Ein Aufbaustab hat seine Arbeit aufgenommen, teilte dieser Tage das Bundesumweltministerium mit. Bis Mitte 2028 soll außerdem eine schwimmende Industrieplattform entstehen, auf der die Munition nach der Bergung direkt entsorgt werden kann.
Der Orient ist kein AIDA-Reiseziel
30. Juni: Wie AIDA Cruises informiert, bietet das Kreuzfahrtunternehmen auch im Winter 2027/2028 keine Reisen im Orient an. Mit dieser frühzeitigen Entscheidung schafft AIDA Cruises Planungssicherheit für Gäste sowie Vertriebspartner. Alle betroffenen Gäste sowie Reisebüropartner werden entsprechend informiert.
Gäste können aus dem vielfältigen AIDA Angebot neue Reisen auswählen – beispielsweise in die Karibik, auf die Kanarischen Inseln oder nach Nordeuropa. Im vergleichbaren Reisezeitraum stehen zudem attraktive Alternativen zur Verfügung, etwa Reisen ab Hamburg nach Norwegen, in die Benelux-Staaten oder entlang der Atlantikküste bis zu den Kanarischen Inseln. Auch Kurzreisen nach Skandinavien ab Warnemünde bieten sich als Alternative an.
AIDAperla wird in der Wintersaison 2027/2028 ab Kiel zu Reisen in Nordeuropa aufbrechen. Darüber hinaus bietet die „Große Winterpause Kanaren“ eine besonders lange und sonnige Auszeit vom Alltag. Detaillierte Informationen zu den genannten Reisen sind ab Ende Juli verfügbar. Die neuen Reisen können ebenfalls ab diesem Zeitpunkt gebucht werden. Betroffene Gäste, deren Orientreise im Winter 2027⁄28 abgesagt wird, erhalten für eine Neubuchung bis zum 31. Dezember 2026 einen Gutschein in Höhe von zehn Prozent des bisherigen Kabinenpreises von AIDA Cruises.
Rette sich wer‘s kann
29. Juni: Vom 7. Juli bis 25. August findet wieder jeden Dienstag um 10 Uhr an Rettungsturm 3 in Warnemünde die kostenfreie Veranstaltungsreihe “Rette sich wer’s kann” zum Erlernen der Baderegeln für Kinder statt. Die Profis von der DRK Wasserwacht erklären kindgerecht und leicht verständlich worauf es beim sicheren Baden ankommt.
“Mensch. Weihnacht!” – Reservierungen schon jetzt
25. Juni: Auch wenn die Advents- und Weihnachtszeit noch unendlich weit entfernt schein, der Autor Matti Sund bereitet seine Lese-Touren „Mensch. Weihnacht!“ bereits vor. Am 28. November und am 18. Dezember jeweils um 17 Uhr ist er zu Gast im Ringelnatz, wo eine Lesung mit Musik und ein 3‑Gang-Menü geplant sind, Anmeldungen unter 0381⁄207 46 407 oder über info@ringelnatz-warnemuende.de. Auf MS Käpp’n Brass (Anmeldung 0381 – 54 172 oder über info@fahrgastschifffahrt.de ) ist er am 5. Dezember um 17 Uhr und im Gerhard Lau Saal am Moor am 15. Dezember um 17 Uhr zu Gast.
Kleingartenanlage Am Moor: Was Gemeinschaft bewegen kann
24. Juni: Lange haben sich Kleingärtner der Anlage Am Moor auf diesen Tag vorbereitet. Heute nun haben sie Mitglieder der Bundesjury des Wettbewerbs “Gärten im Städtebau” empfangen und zu einem Rundgang durch ihr wunderbares Paradies eingeladen. Ob die Warnemünder zu den Siegern des bundesweiten Wettbewerbs gehören, erfahren sie im November. Alle Details unter: Land und Leute
Mit dabei im Stephan-Jantzen-Park auch Mitglieder der Warnemünder Trachtengruppe, die mehrere Tänze aufführten. Foto: susa
Stimmungsvolles Event an der Fritz-Reuter-Eiche
22. Juni: An der Reuter-Eiche im Stephan-Jantzen-Park haben gestern Warnemünder Vereine und Gruppen zu einer kleine Veranstaltung zu Ehren von unserem Heimatdichter Fritz Reuter und der vorpommerschen Dichterin Martha Müller-Grählert eingeladen. Bei wunderbaren Sommerwetter wurde an diesem längsten Tag des Jahres gesungen, getanzt, rezitiert, musiziert. Alle Details unter: Land und Leute
Tödlicher Badeunfall
22. Juni: Eine 79-Jährige ist am frühen Sonnabendabend in der Ostsee vor Markgrafenheide verstorben. Nach derzeitigen Erkenntnissen, so die Polizei, wurden Zeugen gegen 18 Uhr auf die Touristin aufmerksam, die regungslos im Wasser trieb. Trotz ihrer umgehenden Bergung und sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen verstarb die Frau aus Thüringen später im Krankenhaus.
Die Rostocker Kriminalpolizei ermittelt nun zu den genauen Umständen des Todes. Nach derzeitigem Kenntnisstand liegen keine Hinweise auf ein Fremdverschulden vor.
Spannende Abende zum Thema Ostsee
21. Juni: Wer sich für die Ostsee vor unserer Haustür interessiert, der dürfte sich freuen, dass das Leibniz- Institut für Ostseeforschung Warnemünde unter dem Motto “Warnemünder Abende” auch in diesem Sommer wieder zu populärwissenschaftlichen Vorträge zum Thema Ostsee einlädt. Sie finden jeweils donnerstags um 18.30 Uhr im Vortragssaal des IOW statt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Der Zugang zum Institut erfolgt von der Kurparkseite aus. Bitte benutzen Sie die Abzweigung von der Seestraße neben dem Kurhaus. Das komplette Programm finden Sie unter: Land und Leute
Milliarden-Investition schafft Arbeitsplätze
17. Juni: Haben Sie, liebe Leser, heute die Nachrichten verfolgt? Überall wird davon berichtet, dass auf der Warnemünder Neptun Werft künftig gigantische Offshore-Plattformen gebaut werden sollen, mittels derer der Strom in die Netze an Land eingespeist werden kann. Diese Milliarden-Investition schafft gute Arbeitsplätze. Alle Details unter: Land und Leute
20. September: Wahlhelfer gesucht
14. Juni: Für die Durchführung der 9. Landtagswahl am 20. September werden dringend Wahlhelfer gesucht. Insgesamt werden rund 1.500 Ehrenamtliche benötigt. Bislang haben sich etwa 500 Personen gemeldet. Insgesamt müssen 134 Urnenwahllokale mit jeweils acht Wahlhelfern sowie 52 Briefwahllokale mit jeweils sieben Wahlhelfern besetzt werden.
Wer sich für das Ehrenamt entscheidet, kann sich über mehrere Wege anmelden. Eine entsprechende Bereitschaftserklärung steht online unter www.rostock.de/wahlen zur Verfügung und kann anschließend ausgefüllt per E‑Mail an wahlhelfer@rostock.de geschickt werden. Analog liegt die Erklärung in der Rathaushalle aus und kann dort auch direkt abgegeben werden. Das Rathausfoyer ist montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr geöffnet.
Die Wahlhelfer betreuen die Wahllokale, überprüfen die Wahlberechtigung, geben die Stimmzettel aus und kümmern sich um die Auszählung der Stimmen nach Schließung der Wahllokale. Für den Einsatz wird eine Aufwandsentschädigung gezahlt. Wahlhelfer kann grundsätzlich jede wahlberechtigte Person werden, die am Wahltag das 16. Lebensjahr vollendet hat, seit mindestens 37 Tagen in Rostock gemeldet ist und nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen ist. Alle Informationen zur Wahl und zum Wahl-Ehrenamt: www.rostock/wahlen
Aus Bistro wird Restaurant
13. Juni: Der Ortsbeirat für Warnemünde und Diedrichshagen wurde über ein Bauvorhaben „Umbau und Erweiterung des Wohn- und Geschäftshauses“ in der Mühlenstraße 27 informiert. Dort ist vorgesehen, die Umnutzung der Gewerbeeinheit im Erdgeschoss, wo sich ein Bistro mit 40 Sitzplätzen befindet, umzunutzen und ein Restaurant mit 58 Sitzplätzen auf einer Nutzfläche von 174 Quadratmetern zu errichten. Das Vorhaben ist planungsrechtlich zulässig, heißt es aus der Stadtverwaltung.
Ehrung für Noris GmbH
13. Juni: In Warnemünde haben zahlreiche Unternehmen ihren Sitz. Unter ihnen die Noris Automation GmbH, die Antriebssteuerungs- und Automatisierungssysteme für Schiffe aller Art einschließlich Megayachten fertigt. Geschäftsführer Felix Weiss wurde währen der 28. Unternehmerehrung der Hanse- und Universitätsstadt Rostock 2025 geehrt. Weitere Infos unter: Land und Leute
Maritimer Gewerbepark am Schiffbaustandort
11. Juni: Heute wurde der erste offizielle Rammschlag für die Umgestaltung des ehemaligen Werftbeckens am Warnemünder Passagierkai gesetzt. Das Areal wird zum maritimen Gewerbepark für nachhaltige Energietechnologien umgestaltet. Der traditionsreiche Schiffbaustandort wird revitalisiert und zu einem modernen Offshore- und Gewerbequartier entwickelt. Mit einem Investitionsvolumen von mehr als 100 Millionen Euro handelt es sich um die zweitgrößte Infrastrukturmaßnahme in der jüngeren Geschichte des Rostocker Hafens nach der Ansiedlung von Liebherr im Überseehafen.
Mit dem Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz steht bereits einer der ersten Ankernutzer des neuen Gewerbeparks fest. Auf 25.000 Quadratmetern Grundstücksfläche wird das „Rostock Offshore Quartier“ als multifunktionales Gebäudeensemble mit modernen Büros, Werkstätten und Materiallager direkt an der Kaikante entstehen. Dort sollen bis zu 180 Menschen in unterschiedlichen Funktionsbereichen des 50Hertz-Offshore-Betriebes arbeiten. Neben der Zentrale in Berlin und dem Regionalzentrum Mitte in Neuenhagen in Brandenburg wird dies der drittgrößte 50Hertz-Standort sein. Weitere Details unter: Land und Leute
18-Loch Minigolfanlage geplant
10. Juni: Der Neubau einer 18-Loch Minigolfanlage wird in Diedrichshagen Am Golfplatz 1 geplant. Der Ortsbeirat für Warnemünde und Diedrichshagen wurde darüber informiert, dass der unteren Bauaufsichtsbehörde ein entsprechender Antrag der Golfanlage Warnemünde GmbH & Co. KG zur Entscheidung vorliegt. Das Vorhaben, so heißt es, ist planungsrechtlich zulässig. Das Verfahren wird nach § 63 LBauO M‑V geführt. Die Minigolfanlage soll auf einer Fläche von etwa 1250 Quadratmetern entstehen.
“Warnemünder Witwen”
10. Juni: Es ist Urlaubszeit. Und so manch einer macht nun wahr, was er sich schon lange vorgenommen hat: Lesen. Eine Autobiografie, einen historischen Roman, Gedichte oder einen Krimi. Richtig in sind derzeit Geschichten, die einen regionalen Bezug haben. Beispielsweise zu Warnemünde. Aber welches der Bücher ist lesenswert? Gar nicht so einfach, sich da durch- und das richtige Buch zu finden. Holger Kankel, langjähriger Redakteur der Schweriner Volkszeitung und selbst Autor, hat sich für aalglatt mal umgeschaut und in einem Warnemünde-Krimi geschmökert. Was es mit den “Warnemünder Witwen” auf sich hat, lesen Sie unter: Land und Leute
Straßen-Baustellen auch 2027 geplant
10. Juni: Wer sich in Warnemünde nicht auskennt, hat momentan schlechte Karten. Baustellen und damit verbundene Umleitungen wohin man schaut. Auch im nächsten Jahr geht die Bauerei weiter. Wie Ortsamtsleiterin Franka Teubel auf der gestrigen Ortsbeiratssitzung informierte, gab es zwischen dem Tiefbauamt, Nordwasser und den Stadtwerken eine erste Abstimmung zum Bauprogramm in 2027 in Warnemünde. Allerdings könnte es auch noch Änderungen geben:
Ab Januar 2027 ist Nordwasser in der Richard-Wagner-Straße im Einsatz, was zu halbseitiger Sperrung führen könnte. Ebenfalls ab Januar 2027 nimmt Nordwasser die Alte Bahnhofstraße ins Visier. Abschnittsweise sind Vollsperrungen geplant. Auch im Sommer soll gebuddelt werden. Geprüft wird sogar die provisorische Nutzung des – ohnehin maroden und dringend sanierungsbedürftigen – Gehwegs für den öffentlichen Personennahverkehr. Vorläufige Entwarnung für die Fritz-Reuter-Straße, die nicht wie geplant in 2027, sondern voraussichtlich ab 2028 angefasst wird. Die Bauzeit wird hier mit zwei Jahren inklusive abschnittweiser Vollsperrung angegeben. Der Bau startet am Kirchenplatz. Die Ersatzbushaltestelle Heinrich-Heine-Straße wird mit Bauende Rostocker Straße nicht zurück gebaut und für die Fritz-Reuter-Straße belassen
Im Spätherbst oder Januar 2027 kommen die Versorger und das Tiefbauamt in eine Ortsbeiratssitzung und stellen konkrete Maßnahmen vor.
Zweitwohnsitz bringt Steuern – aber wieviel?
10. Juni: Warnemünde und Diedrichshagen sind beliebt. Nicht nur bei Touristen, sondern auch bei Unternehmen sowie Menschen, die hier aus welchen Gründen auch immer eine Zweitwohnung besitzen. Wie hoch, so die Frage eines Bürgers auf der Mai-Sitzung des Ortsbeirates, ist das Steuereinkommen in den vergangenen zehn Jahren durch Zweitwohnsitz im Ortsamtsbereich? Diese Frage, so Ortsamtsleiterin Franka Teubel auf der gestrigen Sitzung des Ortsbeirates, kann nicht explizit für den Ortsamtsbereich beantwortet werden. Denn es liegen nur Angaben für die gesamte Stadt vor.
Neues am Warnemünder Strand
10. Juni: In Warnemünde wurde der Hundestrand in diesem Jahr um einen Abschnitt (von Strandaufgang 28 bis 34) vergrößert. Eine zeitliche Beschränkung für das Führen von Hunden an Strand in der Zeit von 21 bis 9 Uhr gilt fortan nur noch im Bereich von Strandaufgang 7 bis 9 in Warnemünde. Der große Textil-Badebereich bis Strandaufgang 40 wurde in einen Mischbereich umgewidmet und schließt direkt am FKK-Abschnitt an Strandzugang 24 an, um das Badeerlebnis auch hier flexibler zu ermöglichen. Darüber hinaus wurde das Verbot zum Abfeuern pyrotechnischer Gegenstände in die Strandsatzung aufgenommen. Feuerwerke sind ganzjährig nur noch per schriftlicher Erlaubnis (auch zu Silvester oder Neujahr) zulässig. Bei gehisster roter Flagge ist zudem das Badeverbot konkretisiert worden. Künftig stellt diese Zuwiderhandlung eine Ordnungswidrigkeit dar.
5000 Taschenascher für die Badegäste
9. Juni: Täglich werden über 15 Kilometer Strand im Auftrag der Tourismuszentrale Rostock und Warnemünde per Hand und maschinell von Müll befreit. Am häufigsten werden dabei Zigarettenreste gefunden. Im Rahmen des Projektes „Kein Plastik bei die Fische“ werden daher auch in diesem Jahr wieder 5000 Taschenaschenbecher über die Strandbewirtschafter sowie über die Rostock-Informationen kostenlos an Badegäste verteilt
Dem 1. Rammschlag folgen in der Saison noch viele
8. Juni: Weithin sichtbar und weithin hörbar: Das frühere Werftbecken in Warnemünde mit den Liegeplätzen 9 bis 11 wird im Auftrag der Stadt Rostock fit für die Zukunft gemacht. Dabei werden nicht nur Altlasten entsorgt und Kaianlagen erneuert, sondern auch die Wassertiefe vergrößert, damit das Areal künftig als maritimer Gewerbepark für nachhaltige Energietechnologien genutzt werden kann. Der symbolische 1. Rammschlag wird am Donnerstag, 11. Juni, um 14.30 Uhr durchgeführt.
Anwohner wurden schon mal um Verständnis angesichts des bis November (!) dauernden Lärms vor allem bezüglich der Rammarbeiten gebeten. Das hält sich allerdings in Grenzen. Auf die Frage, warum die lärmintensiven Bauarbeiten mitten in der Saison, dann, wenn Anwohner endlich mal ihre Terrassen nutzen können, durchgeführt werden, erhielt eine Anwohnerin folgende Antwort: Die Durchführung von Rammarbeiten ist nicht beliebig verschiebbar. Das Zeitfenster wird durch mehrere Faktoren bestimmt, u. a. durch den Bauablauf (hier gibt es eine komplexe Verzahnung mit anderen Bautätigkeiten.), die Witterung sowie technische und genehmigungsrechtliche Vorgaben. Eine Verlagerung der Rammarbeiten in den Zeitraum November bis März ist leider nicht möglich. Die Hansestadt Rostock als Vorhabenträger und das beauftragte Bauunternehmen achten darauf, die Arbeiten so zu organisieren und zeitlich zu bündeln, dass die Belastung für Sie möglichst gering bleibt. Als Dankeschön hat die Stadt im Auftrag der Bürgerschaft gerade die Grundsteuer erhöht.
Möwen-Police und kostenfreie Sonnencreme-Spender
8. Juni: Kennen Sie, liebe Leser den WAL? Nein, nicht den gestrandeten, sondern die gleichnamige Bar am Warnemünder Strand. Dort finden interessante Veranstaltungen statt, dort kann man relaxen, sich einen Drink gönnen, Spaß haben. Dort gibt es die Möwen-Police und dort greift nun auch ein Pilotprojekt mit der Uni Rostock zum Thema kostenfreie Sonnencreme-Spender. Weitere Infos unter: Land und Leute
Fährbecken ist sanierungsbedürftig
26. Mai: Sanierungsbedarf besteht am Fährbecken Hohe Düne. Darüber wurde auf der jüngsten Sitzung des Ortsbeirates für Warnemünde und Diedrichshagen informiert. aalglatt wollte weitere Informationen und fragte in der Pressestelle des Rathauses nach. Wir erfuhren: Im Zuge der turnusmäßigen Bauwerksprüfungen wurde festgestellt, dass das Fährbecken in Hohe Düne sich in einem sanierungsbedürftigen Zustand befindet und zwingender Handlungsbedarf zur Sicherung und Verlängerung der Standsicherheit und damit auch die Nutzbarkeit des Fährbeckens besteht. Durch die Hanse- und Universitätsstadt Rostock wurde eine
Machbarkeitsstudie beauftragt. Für die weitere Planung wird nunmehr ein Sanierungskonzept „Steinschüttung vor Alter Wand“ verfolgt. Vorbehaltlich der noch anstehenden Genehmigung ist geplant, die Arbeiten etwa im Zeitraum von Januar bis Mai 2027 durchzuführen. Zum jetzigen Planungsstand ist es leider noch nicht möglich, konkrete Einschränkungen zum Fährverkehr zu benennen.
250 Ehrenamtler sorgen für Sicherheit am Strand
22. Mai: In die Saison 2026 ist die DRK Wasserwacht Rostock gestartet. Sie hat erneut ihren Wachdienst an den Stränden von Warnemünde und Markgrafenheide aufgenommen. Bis Mitte September sichern rund 250 ehrenamtliche Einsatzkräfte die Küstenabschnitte ab und sorgen täglich zwischen 9 und 18 Uhr für die Sicherheit tausender Badegäste an der Ostsee. Alle Details unter: Land und Leute
Illegales Parken auf Grünflächen wird richtig teuer
18. Mai: Gerade an Hochsommertagen oder dann, wenn in Warnemünde oder auch in Rostock besondere Veranstaltungen stattfinden, sind Parkplätze knapp. Manch ein Besucher stellt sein Fahrzeug dann einfach ab, wo immer er meint ein Plätzchen gefunden zu Haben. Das Amt für Stadtgrün, Naturschutz und Friedhofswesen passt nun die Verwarngelder für Ordnungswidrigkeiten im Zusammenhang mit dem illegalen Parken auf öffentlichen Grünflächen im gesamten Stadtgebiet an. Ab 1. Juni 2026 werden dafür 55 statt bisher 20 Euro anfallen. Durch die Erhöhung sollen städtische Grünanlagen besser geschützt und die Einhaltung der Grünflächensatzung konsequenter durchgesetzt werden.
Im Durchschnitt der beiden vergangenen Jahre mussten jeweils etwa 3 000 mal Verwarn- und Bußgelder verhängt werden. Solche Verwarngelder zu umgehen ist ganz einfach, indem zum Halten und Parken nur öffentlich ausgewiesene Parkflächen genutzt werden. Linktipps: www.rostock.de/parken
Bauliche Nutzung des Parkplatzes Strand Mitte?
16. Mai: Auf der Sitzung des Ortsbeirates für Warnemünde und Diedrichshagen informierte Ortsamtsleiterin Franka Teubel darüber, dass die WIRO derzeit ein Konzept erarbeitet zur möglichen Platzierung und zum Betrieb einer Parkpalette beziehungsweise eines Parkhauses am “Parkplatz Strand Mitte. Aufgrund der besonderen Lage des Standortes wurde ergänzend auch der Gedanke einer städtebaulichen Weiterentwicklung mit Wohnnutzung eingebracht und durch die WIRO aufgenommen. Die weiteren Abstimmungen hierzu bleiben abzuwarten.
Aalglatt-Redakteurin Sabine Schubert fragte nach in der Pressestelle der Wiro und erhielt von Carsten Klehn folgende Antwort: Die Aussage bezieht sich auf einen Termin des Stadtplanungsamtes Ende März, an dem die WIRO teilgenommen hat. Thema war die Errichtung des geplanten Parkhauses auf einer Teilfläche „Parkplatz Strand Mitte“ in Warnemünde. Die WIRO hat erneut darauf hingewiesen, dass der Betrieb eines Parkhauses parallel zu ebenerdigen, von Dritten betriebenen Stellplätzen ganzjährig wirtschaftlich nicht darstellbar wäre. Denn der bestehende Parkplatz ist außerhalb der Saison nie voll ausgelastet. Torsten Fischer, Chef des Stadtplanungsamts, hat in der Runde außerdem den Gedanken geäußert, dass die Fläche mehr könne als nur Parken. Deshalb soll einmal eine grobe Idee für eine bauliche Nutzung skizziert werden. Diesbezüglich liegt noch nichts vor.
Halbseitige Sperrung in der Wachtlerstraße
13. Mai: Bis Ende Oktober ist die Wachtlerstraße in Höhe der Hausnummer 11 halbseitig gesperrt. Hintergrund ist der Neubau des Wiro-Hauses. Die ausführende Firma ist die Warnemünder Bau GmbH. Darüber wurde auf der gestrigen Ortsbeiratssitzung informiert.

So schmuck soll sich das Seglerheim optisch nach Fertigstellung präsentieren. Nur wird die Fassade nicht im maritimen Blau erstrahlen, sondern sich entsprechend dem Willen der Stadtverwaltung im schnöden Grau zeigen. Foto: mkad
Kein Geld für Gehweg-Reparaturen
21. April Im Zuge des derzeitigen Fernwärmeausbaus werden Straßen auch auf Grund von Umleitungen mit Schwerlastverkehr in Mitleidenschaft gezogen. Welche Oberdecken und Gehwege werden wiederhergestellt? Diese Frage des Ortsbeirates beantwortet das Tiefbauamt: im Zuge des Fernwärmeausbaus werden die öffentlichen Verkehrsanlagen gemäß den gesetzlichen Vorschriften (ZTV-Aufgrabungen) wiederhergestellt. Das heißt, der Sondernutzer muss die Flächen (Rohrgrabenbreite) wie vorgefunden verkehrssicher wiederherstellen. Dies erfolgt hier im Auftrag der Stadtwerke Rostock AG. Erst nach der Wiederherstellung der Flächen erfolgt durch das Tiefbauamt die Abnahme. Das Tiefbauamt hat einen Rahmenvertrag für Gehweginstandsetzungen im Rahmen von Sondernutzungen abgeschlossen. Die zur Verfügung stehenden investiven Haushaltsmittel sind nicht ausreichend, um alle Gehwege im Rahmen von Sondernutzungen komplett herzustellen.
Für dieses Jahr stehen für notwendige Gehwegreparaturen im Rahmen von Sondernutzungen keine finanziellen Haushaltsmittel zur Verfügung. Im Zuge der Verlegung der Fernwärmeleitungen wurden keine Schwerlastverkehre (über 40 t) in Warnemünde umgeleitet. Für die Nutzung öffentlicher Verkehrsanlagen für Schwerlastverkehre bedarf es einer Sondergenehmigung. Alle öffentlichen Straßen sind für Fahrzeuge bis 40 t zugelassen.
Der Forderung zur Herstellung einer durchgehenden Straßendecke im Zuge von Fernwärmeleitungen kann das Tiefbauamt nicht nachkommen. Hierfür stehen im laufenden investiven Haushalt keine Mittel zur Verfügung. Das Tiefbauamt plant im Zuge der Verlegung der Fernwärmeleitung die Erneuerung der Fahrbahndecke im Knotenbereich Wachtlerstraße/ Kurhausstraße. Hierfür wird zurzeit die Bereitstellung der finanziellen Mittel geprüft.
Setzt die Dynastie fort: Jan Böhnke
13. April: In Warnemünde waren Fotografen immer etwas Besonderes. Weithin bekannt und sorgsam in Archiven gelagert sind Aufnahmen von Erhard Schäfer, Karl Eschenburg und Wolfhard Eschenburg. In die Fußstapfen dieser Männer getreten ist Jan Böhnke, den aalglatt-Redakteurin Monika Kadner unter Land und Leute vorstellt.
WSC steckt 2026er Aufgaben ab
6. April: Im hundertsten Jahres ihres Bestehens haben die Mitglieder des Warnemünder Segelclubs (WSC) das neue Segeljahr ins Visier genommen. An erster Stelle stehen derzeit das Abstecken der Aufgaben zur 88. Warnemünder Woche im Juli für all die ehrenamtlichen Helfer des WSC, die zum Gelingen dieses größten Segelevents vor unserer Haustür beitragen. Aber es laufen auch die Vorbereitungen für die traditionelle Mittwochsregatta, bei der in der vergangenen Saison 33 Boote mit ihren Freizeitkapitänen und Mannschaften teilgenommen haben. .
Da es immer wieder Anfragen für Liegeplätze an den Steganlagen des Alten Stromes gibt, haben die Mitglieder des Clubs beschlossen, dass die Vergabe an freiwilliges Arbeiten für den Verein gebunden wird. 20 Stunden sind dafür die Voraussetzung. Im Übrigen hat die Wiro Liegeplätze temporär zur Verfügung gestellt für die Warnemünder Boote, die durch die anstehenden Baumaßnahmen ihre Liegeplätze räumen mussten. Auf ihrer Jahreshauptversammlung haben dabei die Segler beschlossen, dass mit Torsten Schranck der alte auch ihr neuer Vorsitzender wird.
Doch was wäre die Segelsaison der Wassersportler vom Alten Strom im Jahr 2026 ohne ihr eigenes große Vorhaben, der Bau des Vereinsheimes. Täglich gibt es hier nun nach der Zwangspause durch Fröste zu Jahresbeginn Fortschritte. Die Sauberkeitsschicht für die Bodenplatte ist gegossen, Eisenflechter haben bereits mit der Arbeit begonnen, Verschalungen wachsen aus dem Boden.
Die Segler sind guter Dinge, dass zum Ende des Sommers die Gebäudehülle für das Vereinsheim steht, das vor allem für die Kinder- und Jugendarbeit ein Anlaufpunkt werden wird. T.G.
Findling soll erinnern
2. April: Dieser tonnenschwere Stein soll’s werden: Im Kurpark soll er einen Platz finden und Erinnerungskultur ermöglichen für alle, die auf See beigesetzt sind. Eine Initiative des Ortsbeirates Warnemünde/ Diedrichshagen, damit die Westmole künftig nicht mehr mit Blumen und Erinnerungsstücken belastet wird und vielmehr weiterhin ein Seezeichen bleibt. Wann der Findling gesetzt wird, ist noch offen. Foto: Axel Tolksdorff
- WG Warnow plant Wohnungen im Laak-Quartier
30. März: In einem Handlungs- und Maßnahmenkonzept 2026 für Warnemünde, das der Bürgerschaft im April vorgestellt werden soll, ist auch von einem Schulcampus und der Schaffung von Wohnungen in einem sogenannten Laak-Quartier die Rede.
Ziele sind die Ansiedlung der Beruflichen Schule Ecolea und die Schaffung von Wohnungen durch die WG Warnow am Ortseingang An der Stadtautobahn / Friedrich-Barnewitz-Straße. Zur Qualitätssicherung wird die WG Warnow gemeinsam mit der Ecolea einen städtebaulichen und hochbaulichen Wettbewerb durchführen.
Die Wettbewerbsergebnisse werden die Grundlage für die zur Schaffung von Baurecht v.a. für die Wohnungen erforderliche 1. Änderung des Bebauungsplans Nr. 01.SO.161 „Erweiterung Technologiezentrum“ sein.
Zuvor gilt es u. a. Themen wie die Waldumwandlung, verkehrlicher Belange und zusätzlicher Flächen für die Erschließung, Fragen zu Bodenverhältnissen, Altlasten, Hochwasserschutz, Schallschutz und Artenschutz zu klären.
Über die Ergebnisse des Wettbewerbs soll eine Jury bereits im zweiten Quartal 2026 entscheiden. Ein entsprechender Bebauungsplanentwurf soll auf der Grundlage der Wettbewerbsergebnisse ab dem dritten Quartal 2026 erarbeitet werden
Ab morgen dürfen Geschäfte sonntags öffnen – vorerst
14. März: Ab morgen dürfen ausgewählte Geschäfte in Warnemünde wieder sonntags öffnen. In welchem Zeitraum und wer überhaupt, das ist derzeitig völlig offen. Denn das Oberverwaltungsgericht Mecklenburg-Vorpommern hat mit Urteil vom 12. März 2026 die derzeitige Öffnungszeitenverordnung des Landes für unwirksam erklärt. Das Urteil ist allerdings noch nicht rechtskräftig. Alle Details unter. Land und Leute
Musical-Dinner im Kurhaus
12. März: Auf ein Musical- Dinner dürfen sich Freunde dieses Genre am 25. September freuen. Denn dann können sie um 19.30 Uhr im Kurhaus Warnemünde ein Show-Programm der Extraklasse und Highlights aus den erfolgreichsten klassischen und aktuellen Musicals wie „König der Löwen“, „Mama Mia“, „Das Phantom der Oper“ oder „Tanz der Vampire“ erleben. Zudem können die Gäste die kulinarische Vielfalt aus aller Welt an einem Gala-Büfett erleben
Der unvergessliche Musical-Abend verspricht ein Ambiente, das das Flair der großen Bühnen mit Live-Gesang und originalgetreuen Kostümen an die Ostsee brngt. Der Ticketpreis von 115 Euro schließt einen Welcome-Drink, die Show und das Dinner-Büfett ein.
Neue Liegeplätze im Werftbecken
19. Januar: Eine Großbaustelle ist für die nächsten Jahre das Gelände am ehemaligen Werftbecken. Während die Abrissarbeiten in vollem Gange sind, steht die Herstellung der Liegeplätze unmittelbar bevor. Wie Ortsamtsleiterin Franka Teubel auf der Sitzung des Ortsbeirates für Warnemünde und Diedrichshagen informierte, ist dem Beirats-Vorsitzenden eine Einladung von der zuständigen Anhörungsbehörde zum Erörterungstermin nach § 73 Absatz 6 Landesverwaltungsverfahrensgesetz M‑V (VwVfG M‑V) im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens für das Vorhaben „Umgestaltung Werftbecken Warnemünde – Maritimer Gewerbepark für nachhaltige Energietechnologien/ Herstellung der Liegeplätze P09, P10 und P11 und Herstellung der Vorstellfläche und Nassbaggerung“ zugegangen. Der Erörterungstermin findet am 23. Januar von 9 bis 15 Uhr im Bürgerschaftssaal des Rostocker Rathauses, Neuer Markt 1, 18055 Rostock, statt.
Baugenehmigungen für WOMO-Platz liegen vor
7. Januar: Umgestaltet werden soll der Parkplatz Strand West, wie die Fläche am Ortsausgang Warnemünde in Richtung Diedrichshagen nun offiziell genannt wird. Darüber wurde bereits auf einer Sitzung des Ortsbeirates vor geraumer Zeit informiert. Wie ist der heutige Sachstand? Aalglatt fragte nach und erfuhr von Carsten Klehn, Pressesprecher der Wohnungsgesellschaft WIRO: Seit einigen Wochen liegt uns auch die letzte der drei notwendigen Baugenehmigungen vor. Wir haben sofort die Ausschreibung für das geplante kleine Gebäude (Sanitär) gestartet. Anfang Januar werden wir den Zuschlag erteilen. Erst wenn wir wissen, welcher Anbieter das Haus in Modulbauweise errichtet, kann die Ausführungsplanung für die Erschließung beginnen.
Im Frühsommer liegen dann alle Unterlagen vor, damit die Ausschreibungen für die Erschließung (Leitungen) und den eigentlichen Bau des Parkplatzes starten können. Der Zuschlag erfolgt im dritten Quartal. Die sich anschließende Bauzeit beträgt etwa eineinhalb Jahre. Folglich kann der gesamte Platz erst nach der Hauptsaison 2027 genutzt werden; Teilbereiche sicher auch früher.
Zur Ausführungsplanung gehört auch die Fragestellung, in welchem Umfang der Parkplatz Strand West während der Bauzeit genutzt werden kann. Denn der Bau/ Umbau erfolgt nicht in allen Bereichen zeitgleich, sondern in mehreren Abschnitten.
Das Projekt umfasst 163 Pkw-Stellplätze und 55 Plätzen für Wohnmobile. Außerdem ein kleines Servicegebäude mit allem, was durchreisende Wohnmo-bilisten bei einem Kurzaufenthalt an technischer Ausstattung benötigen (Toiletten, Duschen, Waschmaschinen-/Trockner-Raum, Versorgungsautomat). Außerdem entsteht eine Station, um Grau- und Schmutzwasser zu entsorgen. Dazu Beleuchtung, Schrankenanlage. Die gesamte Fläche wird befestigt, ein Teil gepflastert.
Bessere Bedingungen für Rettungsschwimmer
4. Januar: Rettungsschwimmer aus allen Ecken der Bundesrepublik kommen jedes Jahr an die Ostsee und sorgen sich an Rostocks Stränden um das Wohl der Besucher. Nach Feierabend haben die Frauen und Männer, die meist ihren Urlaub für den Rettungsschwimmer-Dienst opfern, selbstverständlich ein Recht auf eine vernünftige Unterkunft. Das aber war in der Vergangenheit nicht immer so. Deshalb hat man sich nun im Rostocker Rathaus und in Ausschüssen der Bürgerschaft und letztlich auch auf der Dezember-Sitzung der Bürgerschaft mit der dauerhaften Unterbringung der Rettungsschwimmer beschäftigt.
Vorgesehen ist die Sanierung der bestehenden Finnhütten in Markgrafenheide. Ziel der Maßnahme ist es, die Aufenthaltsbedingungen der Einsatzkräfte nachhaltig zu verbessern und zugleich den funktionalen Anforderungen eines modernen Wasserrettungsdienstes gerecht zu werden. Da sich das Vorhaben innerhalb des Küstenschutzstreifens befindet, sind bauliche Veränderungen grundsätzlich untersagt. Eine Entwicklung der bestehenden Finnhütten kann daher ausschließlich aus dem Bestand heraus erfolgen. War zunächst die Sanierung von sechs Finnhütten geplant, wurde nach Abschluss der Wachsaison 2025 und in Vorbereitung auf 2026 seitens der DRK Wasserwacht ein zusätzlicher Bedarf zur Unterbringung weiterer ehrenamtlicher Rettungsschwimmer angemeldet. Deshalb ist nun die Sanierung von insgesamt sieben Finnhütten vorgesehen ist. Ergänzend ist die Errichtung eines neuen Mehrzweckgebäudes geplant, das auch für Schulungen, Koordination und soziale Aktivitäten genutzt werden soll.
Entsprechend den aktuellen Planungsständen belaufen sich die Kosten auf rund 3.060.000,00. Der Rahmenterminplan sieht die Durchführung der Planungs- und Genehmigungsphasen bis Frühjahr 2026 und die anschließende Umsetzung der Bauarbeiten zwischen Herbst 2026 und Sommer 2027 vor. Damit kann die Fertigstellung beider Maßnahmen vor Beginn der Wachsaison 2027 sichergestellt werden. Susa









